Kulturstadt Genf – Historie und Moderne am Genfer See

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wahrzeichen der Stadt Genf ist nicht etwa ein Denkmal, ein historisches Gebäude oder eine Skulptur, sondern eine bis zu 140 Meter hohe Wasserfontäne im Genfer See: der Jet d'eau. Hierbei handelte es sich ursprünglich um ein einfaches Druckablassventil einer 1885 erbauten Druckwasserleitung, mit deren Hilfe die Genfer Juweliere ihre Maschinen betrieben. Sechs Jahre später beschloss die Genfer Regierung, die Fontäne als Wahrzeichen der Stadt zu nutzen, setzte sie ins Seebecken um, erhöhte den Wasserdruck und beleuchtete den Strahl. Natürlich besitzt die Stadt Genf im südwestlichsten Zipfel der Romandie auch handfeste Baudenkmäler sowie eine historische Bausubstanz, die sich dank moderner Denkmalpflege sehen lassen kann. Möglicherweise konnten sich die Stadtoberen nicht für eines der vielen historischen Gebäude entscheiden und wählten deshalb den Jet d'eau als Wahrzeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. Im viergeteilten Stadtgebiet findet sich eine Vielzahl an Museen, die sich mit der Kulturgeschichte und der Entwicklung der heute französischsprachigen Schweiz befassen sowie zahlreiche alte Kirchen, Bauwerke und Denkmäler von kulturhistorischem Wert. Genf kann auf eine über 2.000 Jahre alte Entstehungsgeschichte zurückblicken.

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Glarus-Nord: Zwicky-Haus in Mollis mit Hexenmuseum und Hexendenkmal

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Glarus Nord ist eine Gemeinde im Kanton Glarus, liegt zwischen dem Kanton Schwyz und dem Kanton St. Gallen im Linthtal und besteht in dieser Zusammensetzung seit der Glarner Gemeindereform im Jahr 2011. Die Ortschaften der Gemeinde verfügen über zahlreiche historische Bauwerke und Denkmäler der Klasse A. Eines der bekanntesten ist das Zwicky-Haus in Mollis, in dem die letzte angebliche Hexe der Schweiz lebte und arbeitete. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Orts- und Anna-Göldi-Museum. Die Ortschaft Mollis in der Gemeinde Glarus-Nord liegt inmitten einer beeindruckenden Landschaft: in der Talebene zwischen Schlattbach und Walensee und umgeben von Hügeln und Bergen der Fronalp. Die Linthebene war nach der letzten Eiszeit komplett mit Wasser bedeckt und bildete eine Einheit mit dem Zürcher See und dem Walensee. Seit dem Frühmittelalter verbindet das Flüsschen Linth die beiden Seen, jetzt Linthkanal und Escherkanal. In der verlandeten Ebene entstanden die Ortschaften Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels und Mollis. Von der ursprünglichen Besiedlung durch die Römer zeugen alte Mauerreste.

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Grabstätten als wichtige Zeugen vergangener Zeit

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Grabstätten, Grabsteine, Grabmale und Gruften sind unbestritten Denkmäler, um die sich in besonderen Fällen der Schweizer Denkmalschutz kümmert. Allerdings gibt es nur wenige historische Grabmale. Warum das in Zürich so ist, wird in diesem Bericht erklärt. Von der Denkmalpflege profitieren heute Grabstätten, um deren Erhalt sich keine Nachfahren kümmern können, insbesondere Grabstätten, die berühmte Persönlichkeiten beherbergen oder die in ihrer Gestaltung kulturhistorischen Wert besitzen. Wer denkt, die Denkmalpflege kümmert sich nur um historische Gebäude, technische Denkmäler oder alte Skulpturen, wird hiermit eines Besseren belehrt. Allein in der Stadt Zürich wurden im vergangenen Jahr 321 Gräber aus dem 19. und 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz gestellt. Das wurde auch höchste Zeit! Zürich verfügt über insgesamt sieben städtische Friedhöfe, von denen einige wahre Kleinode sind, deren Gestalter zahlreiche Preise einheimsen durften. Auch eine Gartenanlage kann kulturhistorisch wertvoll sein und unter Denkmalschutz stehen, wie beispielsweise der Seeburgpark Kreuzlingen, über den wir erst kürzlich berichteten.

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Baudenkmäler in Kreuzlingen: Kloster, Schloss und Kornschütte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Grenzstadt Kreuzlingen liegt auf der Schweizer Seite des Bodensees, gehört zu den wichtigen Zielorten auf dem Bodensee-Rundwanderweg und ist mit über 20’800 Einwohnern die zweitgrösste Stadt des Kantons Thurgau. Der Name geht auf das Augustinerstift "Cruzelin" (das ehemalige Augustinerchorherrenstift St. Ulrich) zurück, das im Jahr 1125 vom damaligen Konstanzer Bischof gegründet wurde. Die Gemeinde Kreuzlingen verfügt über zehn Burgen, Schlösser und schlossähnliche Gebäude. Diese Baudenkmäler und Kulturgüter zu bewahren ist nicht nur Aufgabe der kantonalen Denkmalpflege. Drei eingemeindete Dörfer bildeten in den späten 1920er-Jahren die Grundlage für die Stadt Kreuzlingen: Egelshofen, Emmishofen und Kurzrickenbach. 1947 erhielt Kreuzlingen das grosse Stadtrecht. Erst zu diesem Zeitpunkt waren die notwendigen 10’000 Einwohner erreicht. Die Stadt Kreuzlingen entwickelte sich rasch und bildet heute mit der deutschen Stadt Konstanz ein räumliches Ballungsgebiet (Agglomeration) mit insgesamt 120’000 Einwohnern. Die nördliche Stadtgrenze schliesst direkt an den mittelalterlichen Kern von Konstanz an und ist gleichzeitig die Staatsgrenze zu Deutschland.

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Schloss Gottlieben – ein Wasserschloss mit kulturhistorischer Bedeutung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Gottlieben gehört mit unter 300 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden der Schweiz und liegt im Kanton Thurgau im Bezirk Kreuzlingen. Rund um die Stadt Kreuzlingen befinden sich sieben Gemeinden, von denen einige aus Kleindörfern, Einzeldörfern und Weilern bestehen, in denen prächtige Fachwerkhäuser und sorgfältig restaurierte Kirchen beeindruckende Akzente setzen. Markante Burgen und malerische Schlösser von kunsthistorischer Bedeutung prägen die Gegend. Das überregional bedeutsame Gottlieber Schloss aus dem 13. Jahrhundert ist eines davon. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Schloss Gottlieben mehrfach umgestaltet, erweitert, zerstört und wiederaufgebaut. Heute ist es ein Beweis für die funktionierende Denkmalpflege in der Schweiz, deren Gesellschaften mit privaten und öffentlichen Mitteln Baudenkmäler listen und erhalten.

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Schloss Arenenberg mit Schlosskapelle – Napoleon lässt grüssen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das im 16. Jahrhundert errichtete Schloss Arenenberg beherbergt das heutige Napoleon-Museum und befindet sich am Ufer des Untersees (des kleinen Bodensees) in der Gemeinde Salenstein im Kanton Thurgau. Gegenüber ist die Insel Reichenau zu sehen. Seine kulturhistorische Bedeutung erlangte das Anwesen als Wohnsitz der Mutter des späteren französischen Kaisers Napoleon III. Schloss Arenenberg ist von der Denkmalpflege und der Haager Konvention als schützenswertes Kulturgut der Klasse A gelistet und als Baudenkmal und Museum für den Publikumsverkehr geöffnet. Es gehört zu den schönsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Bodensee-Rundwanderweges und ist aufwendig und liebevoll restauriert. Die Einrichtung des Museums besteht weitgehend aus der Originalmöblierung der Familie Napoleons.

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Baudenkmäler rund um den Bodensee

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Historiker, Denkmalschützer und Wandertouristen können auf dem Bodensee-Rundwanderweg unzählige Sehenswürdigkeiten von kulturhistorischer Bedeutung bewundern. Eine gute Konstitution ist von Vorteil, um den Weg durch die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zu bewältigen. Die 256 Kilometer lange Strecke ist selbst mit dem Fahrrad für Freizeitsportler nicht an einem Tag zu schaffen, deshalb laden Gasthäuser, Hotels und Pensionen sowie einige umfunktionierte denkmalgeschützte Gebäude mit Ferienwohnungen in den verschiedenen Erholungsorten am Ober- und Untersee zum Übernachten ein. Rund um den Bodensee hat die Denkmalpflege der jeweiligen Länder eine Menge zu tun. Die Inseln Reichenau und Mainau liefern Romantik pur, sehenswerte Baudenkmäler präsentieren sich in Konstanz, Lindau oder Bregenz. Viele historische Bauten wurden bereits restauriert, einige warten noch auf die Herrichtung. Die schönsten und bekanntesten Baudenkmäler sind in den Broschüren und Publikationen des Bodensee-Wanderweges erwähnt. Eine exakte kartografische Markierung des Rundweges findet sich in den Wanderkarten der Bodenseeregion, die es in jedem Touristikbüro zu kaufen gibt. Auch lokale Infotafeln findet man hin und wieder, es könnten jedoch einige mehr sein.

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Historische Eisenbahnen – eine Herausforderung für die Schweizer Denkmalpflege

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In der NZZ schreibt Kilian T. Elsasser (ehemaliger Kurator Schienenverkehr des Verkehrshauses der Schweiz und Geschäftsführer der BLS-Stiftung) aktuell über die Notwendigkeit der gezielten Erhaltung historischer Lokomotiven wie "Tigerli" und "Blauer Pfeil". Er ist der Meinung, dass die denkmalgeschützten Schmuckstücke viel öfter in Betrieb sein müssen, um Denkmalschützer und Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Loks dürfen nicht in Museen verstauben und sollen nicht nur für Eisenbahn-Fans sichtbar sein. Hand aufs Herz, wann waren Sie zuletzt in einem Eisenbahnmuseum? In der Schweiz gibt es acht davon. Die drei bekanntesten Museen, in denen Fans die Eisenrösser bestaunen können, befinden sich in Luzern, Graubünden und Zürich. Das nicht öffentliche Eisebahndepot für historische E-Loks befindet sich in Burgdorf. Hier sind persönliche Führungen nach Anmeldung möglich.

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Kartause Ittingen – Geschichte und klösterliche Idylle

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Zwischen Kanton Thurgau und Bodensee liegt eines der beachtlichsten Kulturdenkmäler der Nord-Ostschweiz: die Kartause Ittingen. Das ehemalige Kartäuserkloster wird heute als Kultur- und Seminarzentrum genutzt. Zudem bietet es sich dank seiner Lage, den wunderschönen Gärten, hervorragenden Konzerten, Ausstellungen und Museen als Ausflugsziel an. Nicht zuletzt sollte auch das Restaurant mit ausgezeichneter Küche und herrlicher Terrasse genannt werden.

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Historisch leben: Die Bären in Bern haben es gut

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nicht nur die Braunbären Björk, Finn und Ursina sollen sich wohlfühlen, auch den Gästen wird das denkmalgeschützte Areal an der Aare-Schleife bald auf dem Silbertablett serviert. Buchstäblich. Bis 2015 sollen nämlich auch Rollstuhlfahrer einen barrierefreien Zugang zu der terrassenartigen Anlage bekommen. Demnächst können Menschen mit Handicap das Berner Wappentier in dreifacher Population ganz aus der Nähe und ganz ohne Hilfe eines Rollstuhlführers besichtigen. Dieser Service musste bislang vorher angemeldet werden. Jetzt fehlen nur noch ein paar öffentliche Toiletten für das menschlichste aller Bedürfnisse. Den Bären ist die WC-Misere in der Berner Altstadt völlig egal. Sie pieseln dorthin, wo es ihnen gerade passt, und markieren so ihr Revier im BärenPark Bern.

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Telldenkmäler im Kanton Uri, der Heimat von Wilhelm Tell

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Kanton Uri, einer der Schweizer Gründerkantone, liegt im Herzen des Landes. Hier soll der Nationalheld Wilhelm Tell sein Leben verbracht haben. Auf einer Reise durch Uri wird man immer wieder auf Spuren aus Tells Leben treffen. Die Frage, ob Wilhelm Tell wirklich gelebt hat, oder nur eine Sage ist, kann wohl nie endgültig beantwortet werden. Historisch belegt ist weder seine Existenz noch die seines Gegenspielers Gessler. Schiller wählte Uri als Schauplatz des Dramas. Hier wird Tell mit Denkmälern und einem beeindruckenden Museum geehrt. Erwähnung findet er bereits seit dem 15. Jahrhundert, als sein Name erstmals im Weissen Buch von Sarnen auftauchte.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 3

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Verschiedene Stiftungen sind für die Denkmalpflege und den daraus resultierenden Aufschwung des Bergdorfes Valendas verantwortlich. Hervorgegangen sind die Stiftungen, allen voran die Stiftung des Vereins Valendas Impuls, aus Bürgerinitiativen der einheimischen Bevölkerung. Nur knapp 300 Bewohner zählt die Ortschaft, doch was diese Eidgenossen auf die Beine gestellt haben, begeistert nicht nur den Schweizer Denkmalschutz, sondern die ganze Welt. Inzwischen reissen sich die Sponsoren darum, etwas zum Erhalt der malerischen Ferienregion beitragen zu dürfen. Das ist auch dringend notwendig, denn die Kosten sind enorm. Allein die fachgerechte Herrichtung des Engihuus’ verschlang knapp drei Millionen Franken.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Engihuus wird für die knapp 300 Einheimischen des malerischen Bergdorfes Valendas immer das Engihuus bleiben, auch wenn es einen modernen Namen erhalten hat. Es heisst jetzt Gasthaus am Brunnen, wurde nach aufwendiger und fachgerechter Restauration vor wenigen Tagen eröffnet und feierlich eingeweiht. Ab Juli 2014 werden die ersten Gäste erwartet. Geführt wird das Gasthaus von den Eheleuten Matthias Althof und Elvira Althof-Solèr, die in Valendas aufgewachsen ist. Er ist ein anerkannter Gastronom, sie ist gelernte Confiseurin. Wirklich jedes historische Haus in Valendas erzählt eine Geschichte … und ist deshalb erhaltungswürdig. Am Beispiel Engihuus wird die Historie wieder lebendig: Es war einmal als Wirtshaus, Krämerladen und Posthalterei der absolute Mittelpunkt von Valendas. Ein erreichbares Ziel für die Zukunft, der Grundstein ist mit dem neunen Gasthaus am Brunnen gelegt. Keines der zahlreichen Baudenkmäler darf dem Verfall preisgegeben werden.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 1

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", lautet die Devise der Einwohner und Förderer des kleinen Dörfchens Valendas im Schweizer Kanton Graubünden, die mit Hilfe einer Bürgerstiftung und ganz viel Eigeninitiative alte, halb verfallene Baudenkmäler wieder auf Vordermann bringen. Doch ab wann ist ein Baudenkmal ein Baudenkmal? In erster Linie steht der Erhalt historischer Gebäude auf dem Plan. Ob ein altes Haus auch gleichzeitig ein schützenswertes Kulturgut ist, soll dabei erst mal Nebensache sein, denn es geht um das Überleben einer ganzen Region. Seit ein paar Jahren sind die fleissigen Eidgenossen des Bergdorfes Valendas im Kanton Graubünden am Werkeln. In einer paradiesisch schönen Gegend hoch über dem Rhein zeugen alte Herrenhäuser davon, wie wohlhabend die Region einmal gewesen sein muss. Von diesem Reichtum ist nicht mehr viel übrig. Viele Häuser stehen leer, drohen zu verfallen oder werden auf Staatsgeheiss einfach zum Abriss freigegeben, weil sie sich nicht als Denkmal eignen würden.

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Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer nach einem besonderen Ausflugsziel im Kanton Aargau sucht, ist mit einem Besuch des Schlosses Hallwyl gut beraten. Es ist eines der bekanntesten und schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Mit der Grösse der Habsburg kann das Wasserschloss Hallwyl zwar nicht mithalten, es ist aber dennoch eine Attraktion für Reisende und Geschichtsinteressierte und im Denkmalschutzinventar des Kantons Aargau verzeichnet. Dieser ist seit 1994 Eigentümer des Schlosses. Schloss Hallwyl liegt am nördlichen Ende des Hallwilersees. Die beiden Teile des Schlosses stehen auf zwei Inseln im Aabach. Der ursprüngliche Bau war ein Wohnturm, der im 13. Jahrhundert von den Herren von Hallwyl errichtet wurde. Der Turm war auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben. Im Jahr 1265 kam unmittelbar am Bachufer eine Erweiterung dazu. Im Erdgeschoss entstand ein Palas mit Vorratsräumen. Der Begriff Palas bezeichnet einen saalähnlichen, oft repräsentativen Bauteil einer mittelalterlichen Burg. Erstes und zweites Obergeschoss wurden zu Wohnräumen ausgebaut.

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Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Grüezi! In diesem Bericht geht es weder um die Denkmalpflege noch um ein Baudenkmal, auch nicht um eine Sehenswürdigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Wiese in der Urner Gemeinde Seelisberg am Westufer des Urnersees: das Rütli. Für die Schweizer gilt dieses, etwa fünf Hektar grosse Areal als die "Wiege der Schweiz". Happy Birthday Switzerland: Diese Glückwünsche können wir aktuell in allen Medien hören, sehen und lesen. Doch was hat es mit dem Rütli auf sich und wie wird die berühmte Wiese heute genutzt?

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Denkmalpflege ist in Bern nicht nur zuständig für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, sondern hält auch ihre schützende Hand über die Einhaltung eines harmonischen Stadtbildes. Urinalstände und Dixi-Klos stören das historische Ambiente und sollen deshalb verschwinden. Dem Berner Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross deshalb den Schwarzen Peter für die Toiletten-Misere zuschieben zu wollen, wäre aber der falsche Ansatz. Denn er hat recht: Es müssen mehr öffentliche Toilettenanlagen gebaut werden!

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 1

[vc_row font_color="#000000"][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In den Berner Altstadt-Gassen stinkt es penetrant. Nicht etwa nach Abfällen, denn die Berner sind saubere Eidgenossen, sondern nach Urin, nach menschlichem Urin. Bern hat zu wenig öffentliche Toiletten. Wenn man(n) nach Beizenschluss unterwegs ist, dann muss eben auch mal eine Hausecke oder ein Hauseingang als Pissoir herhalten. Nicht nur die sommerliche Hitze, auch die Denkmalpflege verschärft das geruchsintensive Problem.

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