Moderne Bauwerke

Erfolgreiche Messe Bauen+Wohnen Luzern im KKL legt Fokus auf nachhaltige Baukultur

Die Bauen+Wohnen Luzern blickt auf ein erfolgreiches Messewochenende im KKL Luzern zurück. Von Freitag bis Sonntag informierten sich über 7’000 Besucherinnen und Besucher über aktuelle Entwicklungen rund um Bauen, Sanieren, Wohnen und Energie. Besonders gross war das Interesse an den praxisnahen Fachvorträgen, die fundiertes Wissen und konkrete Lösungsansätze für Immobilienbesitzer und Bauherrschaften vermittelten.

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Wakkerpreis 2026 für Brig-Glis: Vorbildlicher Umgang mit Baukultur und Klimaanpassung

Der Schweizer Heimatschutz würdigt Brig-Glis für die innovative Nutzung historischer Bauten. Brig-Glis fördert eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes. Die Walliser Gemeinde verbindet dabei Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise. Durch die sinnvolle Nutzung historischer Bauten, die Integration zeitgenössischer Architektur und die Anpassung der Stadträume an das veränderte Klima, positioniert sich die alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum – dies würdigt der Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2026.

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Traditionelles Handwerk als Zukunftskompetenz: Ausbildung im Fokus

Handwerk ist gelebte Geschichte – und zugleich Zukunftstechnologie. In der Denkmalpflege und im Bauwesen zeigt sich, dass traditionelle Fertigkeiten unerlässlich bleiben, um Qualität, Nachhaltigkeit und kulturelle Identität zu sichern. Während digitale Werkzeuge und automatisierte Prozesse Einzug in die Bauwelt halten, gewinnen handwerkliche Fähigkeiten wieder an Bedeutung. Sie sind Träger von Wissen, das über Generationen entstanden ist, und sichern den fachgerechten Umgang mit historischen Materialien und Konstruktionen. Doch der Nachwuchs wird knapp. Die Ausbildung im traditionellen Handwerk entscheidet, wie viel dieses Wissens in die Zukunft getragen wird.

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Architekturgeschichte vermitteln: Warum Baukultur Bildung braucht

Baukultur ist Teil kollektiver Identität. Sie prägt Städte, Dörfer und Landschaften – und erzählt Geschichte durch Mauern, Materialien und Räume. Wer Architekturgeschichte versteht, erkennt, was erhaltenswert ist, und gestaltet Zukunft mit Bewusstsein für Herkunft. In einer Zeit, in der Neubauten schneller entstehen als je zuvor, droht Wissen über historische Bauweisen und kulturelle Zusammenhänge verloren zu gehen. Dabei ist Baukultur kein Luxus, sondern Grundlage gesellschaftlicher Orientierung. Architekturgeschichte zu vermitteln heisst, das Verständnis für Qualität, Kontext und Verantwortung zu stärken – bei Fachleuten ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit.

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Tradition trifft Innovation: Junge Architekten im Dialog mit historischer Substanz

Der Brückenschlag zwischen Alt und Neu ist heute nicht mehr nur gestalterische Aufgabe, sondern kulturelle Verpflichtung – junge Architektinnen und Architekten formen mit Mut und Respekt das Erbe fort. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit, Identität und technischer Fortschritt zusammenspielen, wachsen visionäre Entwürfe aus der Schnittstelle von Denkmalpflege und zeitgenössischer Architektur. Der folgende Artikel beleuchtet Methoden, Risiken und Erfolgsmodelle, wie junge Planende das historisch Gewachsene weiterentwickeln können.

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Kulturgüterschutz und Denkmalpflege: rechtlicher Rahmen in der Schweiz

Kulturgüterschutz und Denkmalpflege sind eng verflochtene Aufgabenbereiche, die den Schweizer Kulturschatz vor Vergessen und Zerstörung bewahren – insbesondere in Krisenzeiten. Der rechtliche Rahmen bildet das Fundament für wirksamen Schutz. Der Schutz von Kulturgütern ist kein Luxus – er ist Grundlage für Identität, Forschung und kollektives Gedächtnis. Nur in klar geregelten Strukturen entfaltet er seine Wirkung.

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Denkmalpflege hautnah: Historie bewahren – Geschichten von gestern

Sie erzählen nicht nur Geschichte – sie sind Geschichte: denkmalgeschützte Gebäude, Brücken, Plätze und Konstruktionen. Und doch braucht es Menschen, um diese steinernen Zeugen zu bewahren. 2025 feiert die Denkmalpflege mehr als nur Jubiläen. Sie gewinnt an Sichtbarkeit, Tiefe und öffentlicher Bedeutung. Der Filmbeitrag „50 Jahre Denkmalschutzgesetz und Landesamt für Denkmalpflege“ zeigt eindrücklich, wie sehr sich diese Arbeit gewandelt hat – vom statischen Erhalt hin zur aktiven kulturellen Gestaltung. Denkmalpflege ist heute mehr als konservieren: Es geht um Deutung, Kontext, Sensibilität – und um die Frage, wie man mit der Vergangenheit zukunftsfähig umgeht.

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Historisches ewl-Areal – ein Denkmal der Industriekultur

Das Areal der heutigen ewl an der Industriestrasse hat eine lange Geschichte der industriellen Nutzung hinter sich. Vor 1899 noch grüne Wiese, entwickelte sich die flache Gegend zwischen Bahngeleisen und Warteggrippe rasant. Die wirtschafts-, technik- und sozialgeschichtliche Bedeutung des hier ansässigen städtischen Gaswerks lässt sich kaum hoch genug bewerten.

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Museum Luzern startet mit neuem Konzept und Leitung

Neues Konzept, neue Kooperationspartner und neue Leitung: Mit dem Markendach „Museum Luzern“ stellt sich das Museum an der Reuss in der Stadt Luzern neu auf. Unter dem neuen Dach versammeln sich künftig neun Partner und Originalschauplätze im ganzen Kanton. Das Museum Luzern lädt künftig zu einer faszinierenden Zeitreise durch 85’000 Jahre Kantonsgeschichte ein – von der Eiszeit über die römische Besiedlung und das Mittelalter bis ins Jetzt. Ab dem 1. Dezember 2024 übernimmt Dr. Tanja Warring als neue Museumsdirektorin die Leitung des Museums. Als erstes grosses Projekt würdigt das Museum Luzern im Jahr 2025 das 222-jährige Jubiläum des Kantons.

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Historisches Baderhaus in Neunkirch: Ein mittelalterliches Juwel

Neunkirch, eine der ältesten Planstädte der Schweiz, beeindruckt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur. Die Stadtmauer, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, bildet das Fundament vieler Gebäude, darunter das historische Baderhaus. Diese alte Badstube, deren Geschichte bis 1478 zurückreicht, wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts als Bader- und Schererhaus genutzt. Der Bader, im Mittelalter als "Arzt des einfachen Volkes“ bekannt, bot eine Vielzahl von Dienstleistungen an, von der Versorgung kleinerer Wunden, dem Richten von Knochenbrüchen, dem Schröpfen und dem Aderlass bis hin zur Körperpflege, die in einer Zeit ohne Badezimmer von grosser hygienischer Bedeutung war.

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Villa Cassel: Was steckt hinter der Sommerresidenz?

Die ehemalige Sommerresidenz von Sir Ernest Cassel dient heute der Pro Natura als Seminarzentrum. Ein paar Relikte sind der Villa geblieben, so zum Beispiel die nun über einhundert Jahre alten Holzböden, die nur mit Hausschuhen betreten werden dürfen und über die schon Sir Winston Churchill schlurfte. Anstatt eine Ferienwohnung in Riederalp zu buchen, können Sie sich auch hier in der Villa Cassel einmieten. Die Zimmer verströmen den Charme des beginnenden 20. Jahrhunderts und können im Sommer gebucht werden.

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Das Grand Casino Luzern thront seit 1882 am Ufer des Vierwaldstättersees

Seit 1882 thront das Grand Casino Luzern am Ufer des Vierwaldstättersees. Die malerische Lage, die beeindruckende Architektur und die durchgehend stilvolle Einrichtung verwandeln den bauwerklichen Juwel Luzerns zu einem heissbegehrten Schweizer Fleck für spannende Unterhaltung in stilvoller Atmosphäre. Die Geschichte des Casinos 1882 öffnete das Grand Casino Luzern als Kursaal zum ersten Mal seine Pforten und empfing Gäste aus ganz Europa, die Ruhe und Erholung in Luzern suchten.

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Möbelrestaurierung: Upcycling bleibt weiter im Trend

antike Biedermeier-Sofa mit authentischem Stoff und Holzschnitzereien vor und nach der Restauration in einem Einzelfoto

Die Zeiten, in denen bei der Suche nach einer modernen Einrichtung ausschliesslich auf neue Angebote zurückgegriffen wurde, sind vorbei. Nachhaltigkeit liegt im Trend und wird mit der Möbelrestaurierung gelebt. Immer häufiger ist dabei vom Upcycling die Rede, das auch 2020 zu den grossen Einrichtungstrends gehört.  Wer modern leben und wohnen möchte, kommt um das Upcycling nicht herum. Seit wenigen Jahren gehört das Upcycling zu den Einrichtungsansätzen, die immer mehr Fans finden. Das Ziel des Upcyclings ist klar: In erster Linie geht es darum, die vorhandenen Rohstoffe zu wahren und weiter nutzbar zu machen, ohne dass diese über die Müll-Sortierbänder wandern müssen.

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Denkmalgeschützte Gebäude zwischen Geschichte und Gegenwart

Castelgrande Schloss in Bellinzona, Switzerland

Das Bundesamt für Statistik beziffert die Anzahl der geschützten Baudenkmäler in der Schweiz auf über 75.000. Allein im Kanton Freiburg stehen mehr als 8.000 Bauwerke unter Schutz. Damit ist mehr als jedes zehnte Schweizer Baudenkmal dort ansässig.  Im benachbarten Kanton Neuenburg sind lediglich 830 geschützte Bauten aufgeführt. Eine hohe Dichte an Baudenkmälern ist auch in den Kantonen Zürich, Bern und Luzern zu beobachten. Im Kanton Schwyz sorgte jüngst der Abriss historischer Holzhäuser für Schlagzeilen. Dort existieren lediglich 620 denkmalgeschützte Bauten. Die einzelnen Kantone verfolgen unterschiedliche Strategien. Die Bewahrung von Werten steht allgemein im Vordergrund.

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Was ist ein altersgerechtes Bad?

Ältere Frau liegt in einer Badewanne

Am Ende des Berufslebens haben viele Menschen schon den Blick in die Zukunft. Viele wollen Dinge nachholen, für die durch den Job kaum Zeit bliebt, zunehmend wird aber für die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte geplant und da steht häufig auch ein Umbau an. Während einige Wohnbereiche ohne grossen Aufwand barrierefrei gestaltet werden können, ist ein altersgerechtes Bad ein grösserer Aufwand. Das benötigt auch im Vorfeld einiges an Planung, da Badezimmer häufig kleine Räume sind, was im Kontrast zu den benötigen Platz steht, der für barrierefreies Wohnen benötigt wird.

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