belmedia Redaktion

Kantonsarchäologie Zürich: Ein Blick in die Hinterhöfe von Vitudurum

Die neuste Publikation der Kantonsarchäologie stellt das römische Vitudurum ins Zentrum. Die Kleinstadt im heutigen Oberwinterthur bot ihren Bewohnerinnen und Bewohnern manche Annehmlichkeit: eine verkehrsgünstige Lage, grosse, sonnige Hinterhöfe mit Platz für Gärten und Ställe sowie Schuster, Bäcker und Schmied gleich um die Ecke. Trinkwasserbrunnen und der Anschluss an die Kanalisation erleichterten den Alltag und auf Delikatessen aus der Heimat mussten sie auch nicht verzichten.

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Neue Ausstellung der Bibliothek am Guisanplatz: „Walter Rutishauser. Fotograf. Streiflichter auf die Sammlung“

Die Bibliothek am Guisanplatz BiG, die dem Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS angegliedert ist, zeigt in ihrer neuen Ausstellung ausgewählte Fotografien aus der Sammlung des Pressefotografen Walter Rutishauser (1940 – 2017). Während Jahrzehnten arbeitete Rutishauser als Pressefotograf im Bundeshaus in Bern. Gezeigt wird deshalb auch ein Stück Schweizer Politikgeschichte mit prägnanten Momenten aus dem nationalen Politikbetrieb. Eine Sammlung mit 6000 Portraits von Parlamentarierinnen und Parlamentariern wurde bereits digitalisiert und steht über das Rechercheportal Alexandria (www.alexandria.ch) online zur Verfügung.

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Haus zur Beuge in Näfels GL erstrahlt nach aufwendiger Sanierung in neuem Glanz

Das denkmalgeschützte Haus zur Beuge in Näfels präsentiert sich nach aufwendiger Restaurierung als Schmuckstück. Es kann an zwei Tagen der offenen Tür besichtigt werden. Wenn diese Wände sprechen könnten ... Sie hätten vieles zu erzählen. Schliesslich stammt die Substanz der Patrizierhäuser „zur Beuge“ aus dem Jahr 1415. Aus jeder Epoche haben sich Stilelemente in den Häusern erhalten, wie aus dem Bericht des Architekten Volker Marterer hervorgeht.

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Untersuchungen zum Anstaltsfriedhof Realta in Cazis GR finden würdigen Abschluss

Im Zuge des Neubaus der Justizvollzugsanstalt Cazis Tignez musste der Archäologische Dienst Graubünden im Jahr 2016 den ehemaligen Anstaltsfriedhof ausgraben. Die 2019 veröffentlichten Untersuchungen ermöglichen einen differenzierten Einblick in die damaligen Lebensbedingungen und den gesundheitlichen Zustand von zwangsweise verwahrten Menschen. Nun erinnert eine Bronzetafel an die Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und administrativer Versorgung in der Anstalt Realta.

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Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau: Neue Fenster für historische Bauten

Fenster sind die Augen eines Hauses. Sie schaffen eine Verbindung zwischen Innen und Aussen – doch wie viel Glas darf es sein? Weshalb an Neubauten mehr als bei historischen Gebäuden erklärt Dr. Moritz Flury-Rova, Stv. Leiter Denkmalpflege Kanton St. Gallen, am Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau vom Donnerstag, 12. Mai 2022. In seiner frühesten Form dient das Fenster als Rauchabzug. Erst im 15. und 16. Jahrhundert werden Bauernhäuser an der Hauptfassade mit Fenstern ausgestattet. In den folgenden Jahrhunderten steigt der Lichtbedarf für die textile Heimarbeit in der Ostschweiz an, die typischen Reihenfenster entstehen. Die Maschinenstickerei benötigt im 19. Jahrhundert gar Fenster, die beinahe so hoch sind wie früher ein ganzes Wohngeschoss.

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Alleenlandschaften im Val-de-Ruz (NE) ist Landschaft des Jahres 2022

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) verleiht den Preis "Landschaft des Jahres 2022" an die Alleenlandschaften im Val-de-Ruz (NE). Die Auszeichnung würdigt die langjährigen Bemühungen um die Wiederherstellung, Verjüngung und Pflege der Alleen und Baumreihen, die der Landschaft des Val-de-Ruz ihren einzigartigen Charakter verleihen. Es ist das erste Mal, dass ein regionaler Naturpark den Preis erhält. Die SL-FP verleiht seit 2011 die Auszeichnung "Landschaft des Jahres". Damit werden herausragende Kulturlandschaften und das gemeinschaftliche Engagement der lokalen Bevölkerung für die Landschaft honoriert.

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Die steinzeitliche Fundstelle an der Stremlücke steht in einem grösseren Kontext

Ein wissenschaftlicher Artikel in einer norwegischen Fachzeitschrift beleuchtet das archäologische Forschungsprojekt rund um die Kristallkluft bei der Unteren Stremlücke. An dieser arbeiteten Strahler bereits vor tausenden von Jahren. Der sich zurückziehende Brunifirn-Gletscher in den Urner Alpen legte 2013 eine Kristallkluft frei, an der Strahler bereits während der Mittelsteinzeit (Mesolithikum), also vor tausenden Jahren, gearbeitet hatten. Das beweisen im Eis konservierte Objekte wie Werkzeuge sowie weitere Arbeitsabfälle der Quarzgewinnung. Die Fundstelle wurden in den vergangenen Jahren wissenschaftlich untersucht und wird derzeit wissenschaftlich ausgewertet.

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Neue Publikationen: Steinzeit und Mittelalter im Furttal

Das Furttal steht im Zentrum von zwei neuen Publikationen der Kantonsarchäologie Zürich. Wertvolle Erkenntnisse zum Siedlungsbau auf dem Land bringen Gebäudereste aus der Jungsteinzeit, die 2009 in Otelfingen entdeckt wurden. Archäologische Untersuchungen von mittelalterlichen Gräbern und Häusern zeigen die dynamischen Siedlungsprozesse, aus denen sich das Dorf Otelfingen herausbildete. Ein weiterer Beitrag erlaubt schliesslich einen Blick in den Geschirrschrank eines Winterthurer Gasthauses.

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Saisoneröffnung des Schweizerischen Zollmuseums

Am Palmsonntag, 10. April 2022, öffnet das Schweizerische Zollmuseum nach der Winterpause wieder seine Tore. Aufgrund des grossen Publikumsinteresses werden die letztjährigen Sonderausstellungen weitergeführt: Die Ausstellung „Ausser-Ordentlich“ zeigt den Einsatz des Schweizer Zolls während der ersten Welle der Corona-Pandemie. Unter dem Titel „Eine Geschichte von Armut und Verfolgung“ beleuchtet die zweite Ausstellung den Schmuggel an der Südgrenze im Zweiten Weltkrieg.

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Kanton Luzern wird Eigentümer der Villa Senar und nutzt sie als Kultur- und Bildungszentrum

Mit der am 1. April 2022 – symbolträchtig am Geburtstag von Serge Rachmaninoff – erfolgten Unterzeichnung des Kaufvertrages erwirbt der Kanton Luzern ein Denkmal von nationaler Bedeutung: die in Hertenstein gelegene Villa Senar. Der Kanton Luzern will dieses kulturelle Erbe erhalten, den Ort als regional und international ausstrahlungskräftiges Kultur- und Bildungszentrum entwickeln und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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