Was die Burgruine Kropfenstein mit den Pueblo-Indianern verbindet

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nordamerikanische Indianer bewohnten früher Wigwams oder Wickiups. Aber ein Stamm machte eine Ausnahme. Er errichtete seine Unterkünfte aus Lehm, Mörtel, Sand und Wasser, ineinander verschachtelt: die sogenannten Pueblos. Und besonders die Pueblo-Indianer in Mesa Verde in Colorado sind durch ihre speziellen Wohnformen bekannt: Sie bauten ihre Wohnunterkünfte in überhängende Felsen. Um ein solches, an einem Felsen klebendes, Bauwerk besichtigen zu können, müssen Sie jedoch nicht nach Amerika reisen, sondern in den Kanton Graubünden. Die Burg Kropfenstein in der Surselva erinnert nämlich in ihrer Bauweise an ein Pueblo-Dorf. Die Burgruine befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Waltensburg, welches von einer langen Geschichte geprägt wurde.

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Denkmalpflege in Dürnten, einem Dorf mit sehr langer Geschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nicht nur die grossen Bauwerke, welche von der Öffentlichkeit sowieso Aufmerksamkeit bekommen und für die Tourismusbranche relevant sind, müssen geschützt werden: Auch unbekannte Häuser und Kirchen können so bedeutsam sein, dass Heimatschutz und Denkmalpflege sich für deren Erhalt einsetzen, handelt es sich doch bei diesen Zeitzeugen ebenfalls um unser kulturelles Erbe und unsere Geschichte. Oft nimmt die Allgemeinheit die Arbeit, welche die Denkmalpflege leistet, gar nicht wahr. Wie wichtig diese jedoch ist, soll an einem Beispiel aus dem Zürcher Oberland gezeigt werden. Dürnten, eine Gemeinde mit 6‘600 Einwohnern, blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück. Zumindest wird angenommen, dass die Ortschaft bereits vor 3500 Jahren besiedelt gewesen sein dürfte: Ausgrabungen gaben interessante Zeugen römischer Niederlassungen sowie alemannische Grabfunde frei. 1874 fand man in der Region des Hasenstricks ein Beil aus Blei und Kupfer, welches in die Bronzezeit, also ca. 2200 bis 800 v. Christus, datiert wird. Dabei handelt es sich um den ältesten Fund auf Dürntner Boden.

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Ab wann ist ein Denkmal ein Denkmal, und warum?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Fragen nehmen kein Ende, denn: Wo können Denkmalfreunde und -experten erfahren, wo es die interessantesten Baudenkmäler zu besichtigen gibt, wann Restaurationen anstehen, was das alles kostet, woher das Geld dafür kommt und wo es Broschüren und Schriftsätze zum Thema gibt? Schweizer Denkmalschützer und Denkmalpfleger haben es nicht leicht. Nicht, dass es in anderen Ländern einfacher wäre, aber hier geht es vorrangig um die Denkmalpflege in der Schweiz. Denkmalschutz ist eine kantonale Angelegenheit – die Vernetzung und Kommunikation untereinander ist sehr träge. Jede Gemeinde kocht ihr eigenes Denkmal-Süppchen, wie wir kürzlich am Beispiel der historischen Eisenbahnen erfahren durften. Journalisten und Autoren, die freiberuflich über die Denkmalpflege in der Schweiz berichten möchten, haben es noch schwerer.

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Schloss Brandis in der Bündner Herrschaft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Schloss Brandis in Maienfeld befindet sich heute ein Restaurant, welches für seine hervorragende Küche und Gastlichkeit bekannt ist. Familienfeiern und Firmenanlässe finden hier in rustikalen alten Sälen statt und die Atmosphäre des mittelalterlichen Bauwerkes macht neugierig auf die Geschichte des Schlosses. Maienfeld wurde im 1. Jahrhundert - aufgrund seines Standortes an der Kreuzung des Weges nach Zürich und Bregenz - von den Römern als Zollstätte genutzt. Es wird vermutet, dass es zu dieser Zeit eine römische Besatzung gab, die entsprechende Verteidigungsanlangen erstellte. Möglicherweise steht der Turm des Schlosses an der Stelle, wo sich einst eine römische Feste befand. Er wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert durch die Grafen von Bregenz erstellt, welche zu jener Zeit in dieser Region herrschten.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Engihuus wird für die knapp 300 Einheimischen des malerischen Bergdorfes Valendas immer das Engihuus bleiben, auch wenn es einen modernen Namen erhalten hat. Es heisst jetzt Gasthaus am Brunnen, wurde nach aufwendiger und fachgerechter Restauration vor wenigen Tagen eröffnet und feierlich eingeweiht. Ab Juli 2014 werden die ersten Gäste erwartet. Geführt wird das Gasthaus von den Eheleuten Matthias Althof und Elvira Althof-Solèr, die in Valendas aufgewachsen ist. Er ist ein anerkannter Gastronom, sie ist gelernte Confiseurin. Wirklich jedes historische Haus in Valendas erzählt eine Geschichte … und ist deshalb erhaltungswürdig. Am Beispiel Engihuus wird die Historie wieder lebendig: Es war einmal als Wirtshaus, Krämerladen und Posthalterei der absolute Mittelpunkt von Valendas. Ein erreichbares Ziel für die Zukunft, der Grundstein ist mit dem neunen Gasthaus am Brunnen gelegt. Keines der zahlreichen Baudenkmäler darf dem Verfall preisgegeben werden.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 1

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", lautet die Devise der Einwohner und Förderer des kleinen Dörfchens Valendas im Schweizer Kanton Graubünden, die mit Hilfe einer Bürgerstiftung und ganz viel Eigeninitiative alte, halb verfallene Baudenkmäler wieder auf Vordermann bringen. Doch ab wann ist ein Baudenkmal ein Baudenkmal? In erster Linie steht der Erhalt historischer Gebäude auf dem Plan. Ob ein altes Haus auch gleichzeitig ein schützenswertes Kulturgut ist, soll dabei erst mal Nebensache sein, denn es geht um das Überleben einer ganzen Region. Seit ein paar Jahren sind die fleissigen Eidgenossen des Bergdorfes Valendas im Kanton Graubünden am Werkeln. In einer paradiesisch schönen Gegend hoch über dem Rhein zeugen alte Herrenhäuser davon, wie wohlhabend die Region einmal gewesen sein muss. Von diesem Reichtum ist nicht mehr viel übrig. Viele Häuser stehen leer, drohen zu verfallen oder werden auf Staatsgeheiss einfach zum Abriss freigegeben, weil sie sich nicht als Denkmal eignen würden.

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Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer nach einem besonderen Ausflugsziel im Kanton Aargau sucht, ist mit einem Besuch des Schlosses Hallwyl gut beraten. Es ist eines der bekanntesten und schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Mit der Grösse der Habsburg kann das Wasserschloss Hallwyl zwar nicht mithalten, es ist aber dennoch eine Attraktion für Reisende und Geschichtsinteressierte und im Denkmalschutzinventar des Kantons Aargau verzeichnet. Dieser ist seit 1994 Eigentümer des Schlosses. Schloss Hallwyl liegt am nördlichen Ende des Hallwilersees. Die beiden Teile des Schlosses stehen auf zwei Inseln im Aabach. Der ursprüngliche Bau war ein Wohnturm, der im 13. Jahrhundert von den Herren von Hallwyl errichtet wurde. Der Turm war auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben. Im Jahr 1265 kam unmittelbar am Bachufer eine Erweiterung dazu. Im Erdgeschoss entstand ein Palas mit Vorratsräumen. Der Begriff Palas bezeichnet einen saalähnlichen, oft repräsentativen Bauteil einer mittelalterlichen Burg. Erstes und zweites Obergeschoss wurden zu Wohnräumen ausgebaut.

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Nach der Renovation: Das Zürcher Strandbad Wollishofen startet in den Sommer

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Mit der liebevollen Abkürzung "die Badi" bezeichnet man in der Schweiz ein Freibad oder eine Badeanlage an einem offenen Gewässer. So liebevoll wie die Sprache ist auch der Umgang mit vorhandenen Freibädern: Das Zürcher Strandbad im Quartier Wollishofen wurde einer gründlichen Renovation unterzogen. Dabei berücksichtigten die verantwortlichen Architekten auch die Auflagen und Empfehlungen der kantonalen Denkmalpflege. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten fand in der Badi die Wiedereröffnung statt – pünktlich zum Saisonstart am 10. Mai.

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Die Stüssihofstatt in Unterschächen: Ein Beispiel für die Erhaltung historischer Holzhäuser

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die alten Holzhäuser in der Zentralschweiz haben teilweise ein Alter von über 700 Jahren. Sie sind somit ein wichtiges Kulturdenkmal und schützenswert. Dennoch werden viele dieser historischen Gebäude abgerissen. Der Grund für den Abriss, der offiziell genannt wird: Diese Gebäude seien nicht mehr renovationsfähig. Es scheint sich jedoch häufig die Spekulation auf Grund und Boden dahinter zu verbergen. Denkmalschutz und Heimatschutz setzen sich für den Erhalt der Holzhäuser ein. Besonders hervorzuheben ist hier die Stiftung Ferien, die bereits etliche Objekte erworben hat und sich um die Renovation und den Erhalt kümmert. Den Häusern gibt die Stiftung eine neue Bestimmung – als Quartier für Feriengäste.

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Das Palais des Nations in Genf - europäischer Hauptsitz der UNO

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Palais des Nations ist seit 1966 die europäische Zentrale der Vereinten Nationen. Nach dem Hauptsitz in New York befindet sich hier der zweitwichtigste Standort der UNO weltweit. Der Gebäudekomplex steht auf dem Gelände des Ariana-Parks in Genf und wurde zwischen 1929 und 1936 erbaut. Er diente zwischen 1933 und 1946 als Hauptsitz des Völkerbundes, der zuvor seit seiner Gründung 1920 im Palais Wilson, ebenfalls in Genf, residierte. Im Jahr 1926 schrieben die Verantwortlichen des Völkerbundes einen internationalen Architekturwettbewerb für ein neues Verwaltungszentrum aus. Allerdings konnte sich die Jury trotz der grossen Zahl von 377 Einreichungen am Ende nicht für einen Sieger entscheiden. Deshalb wählten deren Mitglieder aus dem Kreis aller Teilnehmer fünf Architekten aus, die gemeinsam einen neuen Entwurf ausarbeiten sollten. Diese waren Julien Flegenheimer (Schweiz), Camille Lefèvre (Frankreich), Henri-Paul Nénot (Frankreich), Carlo Broggi (Italien) und Joseph Vago (Ungarn). Sie hatten die zuvor am meisten favorisierten Entwürfe vorgelegt.

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