30 Jahre "Konferenz Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger" in Basel

Vor 30 Jahren, am 8. November 1985, wurde die Konferenz Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) im Kleinen Klingental gegründet (damals unter dem Namen „Vereinigung der Schweizer Denkmalpfleger“). Erster Präsident war der damalige Basler Denkmalpfleger Alfred Wyss. 30 Jahre später feiert die KSD ihr Jubiläum in Basel an der Jahresversammlung vom 5. und 6. November – wiederum unter der Leitung des Basler Denkmalpflegers, Daniel Schneller. Mit der Gründung der Konferenz hatte man 1985 beabsichtigt, eine bessere Vernetzung und einen fachlichen Austausch zwischen den Fachstellen in der Schweiz zu ermöglichen. Auch sollte die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur und anderen nationalen Institutionen vereinfacht werden.

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Merian 1615 – Basel aus der Vogelschau

Vor vier Jahrhunderten übergab Matthäus Merian d. Ä. dem Basler Rat die grosse Vogelschau auf die Stadt Basel. Sie ist die älteste erhaltene auf Vermessung beruhende Darstellung der gesamten Stadt. Dank ihrer Detailgenauigkeit dient sie als eine der wichtigsten Quellen für die Stadtgeschichte Basels. 1617 erschien die Vogelschau auch als grossformatige Radierung im Druck.

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700 Jahre Schutz vor Feuer: Feuerwehr und Historisches Museum Luzern laden ein

Die Feuerwehr der Stadt Luzern blickt auf 700 Jahre Schutz vor Feuer zurück. Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten die Feuerwehr und das Historische Museum Luzern am 24. und 25. Oktober 2015 im und ums Historische Museum ein Erlebniswochenende. Im Jahr 1315 verfasste die Obrigkeit der Stadt Luzern Erlasse zur Brandverhütung und betraute die Stadtbevölkerung mit Feuerwehraufgaben. Heute, im Jahr 2015, feiert diese Verordnung ihr 700-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lancierte die Feuerwehr Stadt Luzern, nebst der Veröffentlichung ihrer Feuerwehr-Chronik „Luzern zur Wehr“, ein Veranstaltungsprogramm, mit dem sie der Luzerner Bevölkerung ihre Aufgaben und Entwicklungsgeschichte näher bekannt macht.

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Bodenseearchivare trafen sich am 24.09. in Vaduz

Auch dieses Jahr trafen sich wieder Archivare zum kulturellen Austausch der vier Bodensee-Anrainerstaaten Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland. Auf Einladung des Amtes für Kultur weilten am Donnerstag, 24. September 2015, die Bodenseearchivare zur jährlichen Tagung in Vaduz. Der regelmässige kulturelle Austausch von Liechtenstein mit der Schweiz, Österreich und Deutschland vereinfacht nicht nur die Zusammenarbeit der Archivare, sondern steht ganz im Zeichen einer gepflegten Freundschaft.

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Europa-Tag des Denkmals in Liechtenstein steht im Zeichen der Walser am Berg

Der 23. Europa-Tag des Denkmals im Fürstentum Liechtenstein widmet sich den Zeugnissen der einstigen Besiedelung Triesenbergs. "Walser am Berg: Die Siedlung Hinder Prufatscheng in Triesenberg", lautet der Titel des diesjährigen Denkmalpflege-Events. Veranstaltet wird das Event an diesem Samstag, 5. September, von der Abteilung Denkmalpflege beim Amt für Kultur zusammen mit der Gemeinde Triesenberg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Höhensiedlung auf "Hinder Prufatscheng".

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Die markante weisse Kirche von Wila – eine rund 1300-jährige Geschichte

Die Gemeinde Wila liegt im Talboden der Töss im Kanton Zürich. Ihre Geschichte reicht weit zurück und der älteste Zeitzeuge ist die Kirche, die hoch über dem Dorf thront. Seit 1275 ist der Ort als Wiler bekannt, jedoch war die Region bereits wesentlich früher besiedelt. Im Ortskern sind einige herrliche alte Wohnhäuser zu bestaunen. Die Blicke zieht jedoch vor allem die markante Kirche auf sich, die auf einem Nagelfluhsporn erbaut wurde. Als ich sie das erste Mal sah, war ich zufällig nach Wila gekommen. Ich sass im falschen Zug und als ich es bemerkte und am nächsten Bahnhof ausstieg, stand ich in diesem schönen alten Dorf. Die weisse Kirche zog mich sofort in ihren Bann. Ich liess die nächste Bahn ohne mich abfahren und machte mich auf den Weg, sie zu besichtigen.

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Das älteste Kloster des Abendlandes – die Abtei St-Maurice feiert ihr 1500-jähriges Bestehen

Das seit 1500 Jahren ständig bewohnte und somit älteste christliche Kloster weltweit feiert ein ganzes Jahr lang sein Bestehen: die Abtei St-Maurice im Unterwallis. Als religiöses und kulturelles Erbe ist es von unschätzbarem Wert und steht natürlich unter Denkmalschutz. Vom 22. September 2014 bis zum 22. September 2015 dauern die Feierlichkeiten, zu denen auch Papst Franziskus eingeladen war. Er wird jedoch, sehr zum Bedauern der Veranstalter, leider nicht persönlich anreisen.

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Zeitzeugen aus dem Eis – spontane Funde in den Alpen

Der heutige Artikel auf unserem Blog widmet sich der Archäologie und hier einem ganz speziellen Bereich: den Funden aus dem Eis. Dies ist gleichzeitig der Wunschartikel aus unserem kleinen Wettbewerb.  Der Hitzesommer 2003 hatte nicht nur vorübergehende Auswirkungen auf die Natur, er hat auch langfristig seine Spuren hinterlassen: Überall in den Bergen schmolzen kleine Eisfelder dahin. Was dabei an manchen Stellen zum Vorschein kam, liess die Herzen der Archäologen höherschlagen.

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Nünegg, eine der grössten Burganlagen im Kanton Luzern, ist derzeit eine Baustelle

Burganlagen, Burgruinen oder Orte, an denen früher eine Burg stand, gibt es in allen Regionen der Schweiz. Nicht umsonst wird unser Land auch als „Burgenparadies“ bezeichnet. Das Mittelalter und seine Burgen faszinieren viele Menschen. Für einige sind Burgruinen willkommene Ausflugs- und Wanderziele, andere beschäftigen sich mit der Geschichte. Privatpersonen, Vereine, Archäologie und Denkmalpflege setzen sich für die Erforschung und den Erhalt der geheimnisvollen Zeitzeugen ein.

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Urnerboden und Spiringen – Denkmalpflege im Schächental und am Klausenpass

In einigen Kantonen ziehen die Denkmalpfleger die Wanderschuhe nicht nur in der Freizeit an. Ihre Arbeit führt sie mitunter an Orte, die nur zu Fuss oder mit der Seilbahn erreichbar sind. So beispielsweise auf die Alp Wannelen, einem zum Urnerboden gehörenden Oberstafel. Das kleine Alpdörfli versetzt den Besucher in der Zeit zurück: Die neun Alpütten, sechs Ställe, sechs Käsereien, eine Seilhütte, sechs Käsespeicher und auch das Alpenbeizli stehen unter Denkmalschutz. Der fast 70-jährige Senn Franz Müller kommt sein Leben lang schon hier herauf, als Baby von den Eltern im Rucksack getragen. Die Seilbahn gab es damals noch nicht.

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Warum Ardez und die Burgruine Steinsberg unter europäischem Denkmalschutz stehen

Ardez gehört zu den Vorzeigedörfern des Unterengadins. Das Dorf mit der Burgruine Steinsberg, seinem Wahrzeichen, steht unter europäischem Denkmalschutz. Es sollte deshalb in unserem Blog nicht fehlen. Während die meisten anderen Dörfer im Engadin im Mittelalter oder in der Neuzeit von Naturkatastrophen und Bränden verwüstet wurden, blieb Ardez seit 1622 verschont. Das fast 400-jährige Dorf ist ein unschätzbarer Zeitzeuge, was Denkmalpflege und Heimatschutz zu würdigen wussten.

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Die Charta von Burra – ihre Umsetzung in der Schweiz und Beispiele aus der Architektur

Die Charta von Burra wurde 1979 beschlossen und legt international gültige Richtlinien für die Denkmalpflege und den Umgang mit Denkmälern fest. Sie wurde inzwischen mehrfach modifiziert. Jeder Architekt, der im Bereich Denkmalpflege tätig ist, muss sich ständig mit den verschiedenen Artikeln der Charta des ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) auseinandersetzen.

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Auf Goethes Spuren in der Urner Gotthardregion

Der Gotthardpass gilt seit dem Mittelalter als eine der bedeutendsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Auch den Römern war er bereits bekannt, die jedoch ihre Strassen bevorzugt über Reschenpass, Brenner und Septimer anlegten. Benutzten die Römer doch einmal die Verbindung über den Gotthard, stellte die Schöllenenschlucht ein fast unüberwindbares Hindernis dar. Dank Funden römischer Münzen konnten Archäologen ableiten, dass zu jener Zeit die Schöllenen auf Saumpfaden umständlich umgangen wurde. Um Warentransport und Personenverkehr zu ermöglichen, baute man 1220 die Twärrenbrücke, gefolgt von der Teufelsbrücke, über die Reuss.

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Historisches am Lac de Neuchâtel

Die Region am Neuenburgersee ist reich an geschichtsträchtigen Orten und Bauwerken. Einige davon möchte ich Ihnen in diesem Artikel vorstellen. Allerdings musste ich bei der enormen Anzahl an denkmal- und heimatgeschützten Objekten eine Auswahl treffen und entschied mich daher, über die Geschichte der Dörfer Hauterive, Grandson und Concise zu berichten. Alle drei verfügen über einzigartige Zeitzeugen, weshalb sie in unserem Blog nicht fehlen sollten! Wie aus uralten Aufzeichnungen hervorgeht, wurden die Seen im Jura, so auch der Lac de Neuchâtel (Neuenburgersee), schon vor Tausenden von Jahren für Transporte genutzt. Zwar kannte man noch keine Schiffe, aber Baumstämme, ausgehöhlt und ausgebrannt, erfüllten den Zweck ebenso. In Hauterive, in der Nähe von Neuchâtel, können Sie originalgetreue Nachbildungen dieser Transportmittel bestaunen.

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Alphornklänge, Heimat- und Denkmalschutz – unterwegs in Luthern und Luthern Bad

Ich werde öfter gefragt, wie ich auf die Themen komme, über die ich schreibe. Das ist ganz verschieden. Ich bin als Wanderfan in allen Regionen der Schweiz zu Fuss unterwegs. Da entdeckt man manch wundervolle historische Gebäude, verträumte Dörfer, prächtige Kirchen und geheimnisvolle Ruinen. Und dann sind da natürlich die Menschen, denen man unterwegs begegnet und die gerne von ihrer Heimat berichten. Noch nie sass ich hier und überlegte, worüber ich schreiben könnte. Ich habe das Glück, dass die Textideen von selber zu mir kommen. So auch die folgende.

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Die lebhafte Geschichte der Burgen Alt-Bechburg und Neu-Falkenstein

Die römische „Schnellstrasse“, die Avenches (Aventicum) und Kaiseraugst (Augusta Raurica) verband, führte über den Oberen Hauenstein bei Langenbruck. Nach der Christianisierung wurde die Region der Herrschaft der Fürstbischöfe von Basel unterstellt. In der Folge bewachten die Bechburger und Falkensteiner die Gegend von strategisch wichtigen Hügeln und Felsen aus: Im Mittelalter liessen die Freiherren von Bechburg vier Burgen erbauen, von denen später zwei in den Besitz der Freiherren von Falkenstein gelangten. Ein Foto, welches ich von der Burg Neu-Falkenstein sah, weckte mein Interesse. Also begann ich ein wenig zu recherchieren und beschloss spontan, meine Wandergruppe zu einer Burgenwanderung einzuladen, um vor Ort mehr über die Geschichte der Bechburger und der Falkensteiner zu erfahren. Die Angaben, die ich im Internet las, waren teilweise unvollständig oder widersprüchlich. Auch in der Bibliothek fand ich nicht viel über das Leben auf diesen Burgen. Wir besuchten die beiden, ganzjährig freizugänglichen, Ruinen Alt-Bechburg und Neu-Falkenstein. Diese möchte ich Ihnen hier näher vorstellen, wobei ich versuche, die recherchierten Informationen mit denen der Infotafeln vor Ort in einen Zusammenhang zu bringen.

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Historische Stätten im Jurapark – von der Römerzeit bis zur Neuzeit

Der Jurapark ist reich an historischen Stätten. Sie lassen sich am besten zu Fuss oder mit dem Velo erkunden.Wer hierherkommt, kriegt eine Menge geboten: Naturerlebnisse, Kraftorte und historische Stätten laden in diese zwischen Flusstälern und Jurahöhen gelegene Region ein. Wandermöglichkeiten gibt es viele, die schönsten beginnen bei der Linner Linde, die seit rund 800 Jahren vor den Toren des kleinen Dorfes Linn am Bözberg steht. Man kann von hier aus zum Beispiel dem Natur- und Kulturweg folgen, auf die Staffelegg oder nach Herznach, Schinznach-Bad und Brugg wandern. Dabei lassen sich uralte Zeitzeugen sowie Dörfer mit wunderschönen, unter Heimatschutz stehenden Häusern und Kirchen entdecken.

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