Christine Praetorius

Royal Baden geht in die zweite Verlängerung

Ab Juni 2016 sollte der Kulturbetrieb im ältesten Kino Badens eingestellt werden. Stattdessen war geplant, in dem erhaltenswerten Gebäude Läden einzurichten. Nun hat die Stadt das Mietverhältnis zum zweiten Mal verlängert – vorläufig bis Ende Juni 2017. Für die Betreiber des „Royal“ wird die aktuelle Saison trotzdem die letzte sein: Ab Juni soll ein neuer Verein den Betrieb fortsetzen.

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Der ungekrönte Erfinder des Reissverschlusses

Käse, Schokolade, elektrische Gitarren, LSD: Viele berühmte Schweizer Erfindungen machen bis heute das Leben interessanter. Doch nicht jeder Schweizer Erfinder ist mit seiner Innovation auch so berühmt geworden, wie er es verdient hätte. Zu den eher unbekannten Grössen gehört Martin Winterhalter: Er baute den ersten modernen Reissverschluss, verdiente Millionen damit, landete aber schliesslich im Irrenhaus.

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Die Einsamkeit der heiligen Verena

Die Verenaschlucht bei Solothurn ist ein stiller Ort – zumindest meistens. Hier soll die heilige Verena gelebt haben, als sie vor rund 1700 Jahren über Italien in die Schweiz kam. Ausserdem wohnte seit dem 15. Jahrhundert fast immer ein Einsiedler in der Schlucht – in einem Häuschen mit Blumengarten neben der St.-Verena-Kapelle. Doch nun ist die Eremitage verwaist: Die letzte Einsiedlerin hat gekündigt.

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Das Urnäscher Bloch

In Urnäsch im Appenzellerland wird lebendiges Brauchtum gepflegt. Ein besonders uriges Ritual ist das Bloch. Am Montag nach dem Funkensonntag ziehen starke Männer einen geschmückten Baumstamm auf einem Wagen durch die Gegend und musizieren dabei. Aber warum tun sie das?

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Das keltische Erbe der Schweiz

Auf Münzen und Briefmarken wird die Schweiz „Helvetia“ genannt – eine gerechte Bezeichnung, weil sie keiner und daher jeder der vier Landessprachen zugehört. Die gleichnamige Frauenfigur, die die Schweiz versinnbildlicht, ziert die Ein-, Zwei- und Halb-Fränkler. Und jedes Schulkind lernt, dass das Autokennzeichen CH für „Confederatio Helveticorum“ steht. Über die Helvetier bzw. das keltisch-helvetische Erbe der Schweiz wird in den Schulen jedoch wenig gelehrt und auch allgemein wenig berichtet. Dabei hat das geheimnisvolle Volk in der Schweiz viele interessante Spuren hinterlassen, die für Neugierige nicht schwer zu finden sind.

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Abenteuerliche Pfade im Naturschutzgebiet Pfynwald

Reisende in früheren Zeiten machten um den Pfynwald im Kanton Wallis lieber einen grossen Bogen: Die zehn Quadratkilometer grosse, wilde Landschaft zwischen Siders und Leuk, in der auch noch Räuberbanden ihr Unwesen trieben, war ihnen nicht geheuer. Der ehemalige Räuberwald liegt genau auf der Sprachgrenze zwischen den Ober- und den Unterwallisern. Sein französischer Name ist Forêt de Finges bzw. Bois de Finges. Heute gehört er zu den wichtigsten Naturschutzgebieten der Schweiz. Denn nur noch wenige so grosse und zusammenhängende alpine Föhrenwälder sind erhalten geblieben.

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Historische Festungen und neue Bunker in der Schweiz

Die meisten Ausländer und Touristen sind überrascht, wenn sie erfahren, wie viele militärische Festungen, alte Bunker und neue Schutzräume es in der Schweiz gibt. Tatsächlich hat das Sichern und Verschanzen im Land der Eidgenossen eine lange Tradition. Das liegt nicht nur am technischen Perfektionismus der Schweizer, sondern auch an der vorherrschenden Mentalität: Sicher ist sicher, und Sicherheit muss sein – am besten auch im eigenen Haus.

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Älteste Schweizer Seilbahn hat letzte Fahrt hinter sich

In der Schweiz gibt es jede Menge aktiver Seil- und Bergbahnen. Und wenn ein schönes historisches Bähnli seine letzte Fahrt antreten muss, ist das im Land der Seilbahnromantiker immer ein trauriges Ereignis. Am 25. Oktober 2015 wurde der Betrieb der historischen Seilbahn Naraus-Cassonsgrat eingestellt; in diesem Jahr soll die Anlage abgebaut werden. Von allen eidgenössisch konzessionierten Pendel-Luftseilbahnen hatte die Cassonsbahn die älteste Bausubstanz – und wahrscheinlich werden zumindest Teile davon erhalten bleiben.

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