Denkmalpflege

Investieren in denkmalgeschützte Gebäude lohnt

Luftbild am Fluss Zürich und Limmat, größte Stadt der Schweiz

In der Schweiz existieren etwa 75.000 Baudenkmäler. Villen und Geschäftshäuser in den Städten und typische Schweizerhäuser in den ländlichen Regionen versprühen historischen Charme. Aus Käufersicht stellt sich die Frage, ob sich die Investition in denkmalgeschützte Bauten langfristig lohnt. Einer höheren finanziellen Grundbelastung stehen die Sicherung von Werten und der Umweltgedanke gegenüber. Wer in denkmalgeschützte Immobilien investiert, erbringt nachhaltige Bauleistungen. Baudenkmäler zu sanieren heisst, die Werte der Vergangenheit zu erhalten und Geschichte erlebbar zu machen. Wird bereits vorhandene Bausubstanz ergänzt und erweitert, leisten Bauherren auch einen Beitrag zum Umweltschutz.

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Schwyzer Heimatschutz reicht Beschwerde gegen Gestaltungsplan Rotschuo ein

Generationen spazierten entlang der landschaftlich und naturräumlich hochstehenden Rotschuobucht. Gegen die Pläne der Rotschuo Immobilien AG und El Escondite Immo AG, welche beabsichtigen, die gut in die Landschaft eingebettete Siedlungsstruktur im Osten zu zerstören und einen grossen Teil der Bucht zu privatisieren, wehren sich der Schwyzer Heimatschutz und dessen Dachverband, der Schweizer Heimatschutz, mit einer Beschwerde beim Regierungsrat.

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Historische Schiessen: Neuregelung der Finanzierung von Sanierungen

Am 27. September 2019 hat das Parlament eine Änderung des Umweltschutzgesetzes (USG) beschlossen, welche vorsieht, dass der Bund weiterhin Abgeltungen für die Sanierung von Austragungsorten historischer Schiessen und Feldschiessen gewähren kann, auch wenn bis Ende 2020 keine Kugelfangvorrichtungen installiert wurden. An seiner Sitzung vom 19. Februar 2020 hat der Bundesrat beschlossen, diese Gesetzesänderung per 1. März 2020 in Kraft zu setzen.

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Möbelrestaurierung: Upcycling bleibt weiter im Trend

antike Biedermeier-Sofa mit authentischem Stoff und Holzschnitzereien vor und nach der Restauration in einem Einzelfoto

Die Zeiten, in denen bei der Suche nach einer modernen Einrichtung ausschliesslich auf neue Angebote zurückgegriffen wurde, sind vorbei. Nachhaltigkeit liegt im Trend und wird mit der Möbelrestaurierung gelebt. Immer häufiger ist dabei vom Upcycling die Rede, das auch 2020 zu den grossen Einrichtungstrends gehört.  Wer modern leben und wohnen möchte, kommt um das Upcycling nicht herum. Seit wenigen Jahren gehört das Upcycling zu den Einrichtungsansätzen, die immer mehr Fans finden. Das Ziel des Upcyclings ist klar: In erster Linie geht es darum, die vorhandenen Rohstoffe zu wahren und weiter nutzbar zu machen, ohne dass diese über die Müll-Sortierbänder wandern müssen.

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Historisches Kurhotel Feusisgarten – bald nur noch Geschichte?

Das ehemalige Kurhotel Feusisgarten in der Gemeinde Feusisberg SZ ist ein kulturhistorisches Denkmal mit besonderem Charme. Das markante Gebäude im HeimatstilhH liegt in der Landwirtschafts­zone ausserhalb des Dorfkerns und bildet mit seiner exponierten Aussichtslage über dem Zürichsee gemeinsam mit den Baumgruppen ein Ensemble von ausserordentlichem Reiz. Es beherbergt heute ein Restaurant mit Aussichtsterrasse. Doch seine Tage sind möglicherweise gezählt: 2019 wurde es an einen Investor verkauft, der das Gebäude abreissen und luxuriöse Alterswohnungen errichten will – der Feusisgarten steht nicht unter Denkmalschutz.

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Geplante Ferienresidenz mit Restaurant auf Rigi Klösterli – Beschwerde eingereicht

Trotz erheblicher landschaftlicher und baukultureller Beeinträchtigung hält die Investorin Gardner Group AG aus Cham an ihrem Projekt einer Ferienresidenz mit Restaurant auf Rigi Klösterli fest. Der Schwyzer Heimatschutz und Pro Natura Schwyz sowie deren schweizerischen Dachverbände beantragen in ihrer Beschwerde an den Regierungsrat die Ablehnung des Baugesuches in der gesetzeswidrigen Inselbauzone. Weiter wird ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) eingefordert.

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Smart Home im Altbau – Denkmalschutz trifft modernste Technik

Ohne Smart Home Systeme geht es heute nicht mehr. Die Nachfrage boomt und Mieter erwarten heute einfach eine technische Ausstattung, die dem Geist der Zeit entspricht. Für Eigentümer und Bauherrn, die neu bauen oder einen Altbau sanieren wollen, ist das meistens eine Herausforderung. Besonders dann, wenn der Altbau unter Denkmalschutz steht und die Auflagen streng überwacht werden.

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Schloss Chillon: Besucherrekord 2019 - Einweihung des Café Byron 2020

Im dritten Jahr in Folge konnte das Schloss Chillon mehr als 400'000 Besuchende verzeichnen. Das Geschäftsjahr 2019 schloss mit genau 431'946 Eintritten. Noch nie in der Geschichte des Schlosses haben mehr Personen die historische Attraktion besucht. Dieses Ergebnis ist das Resultat einer Empfangsstrategie, die fortlaufend verbessert wird. Das Jahr 2020 verspricht ebenso historisch zu werden: Die Unterhalts- und Verschönerungsarbeiten werden im Mai 2020 mit der Einweihung des Café Byron abgeschlossen.

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Stadt Bern: Feuerwerkverbot zum Schutz der Innenstadt

Feuerwerk kann grosse Freude bereiten, führt aber an ungeeigneten Orten zu gefährlichen Situationen. Um das UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt Bern und die sich darin aufhaltenden Menschen zu schützen, soll in der Innenstadt künftig ein Feuerwerkverbot gelten. Im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes hat der Gemeinderat ein Reglement zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Schon vor dem geplanten Verbot soll für die kommende Silvesternacht 2019 gelten: „Ir Stadt fiire statt füüre“.

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Kleiner Ratgeber für den Umgang mit Elektrik in Altbauten

In Altbauten findet man oft veraltete und marode Elektroinstallationen vor. Der Umgang mit ungesicherter Elektrik kann gefährlich sein. Um einen Stromschlag oder Brandgefahr zu vermeiden, wird hochwertiges und fachgerechtes Werkzeug benötigt. An erster Stelle steht dabei eine moderne und hochwertige Stromzange. Mit ihr kann man den Stromfluss im Kabel messen, ohne es trennen, abisolieren oder gar berühren zu müssen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Eigenschaften und Vorteile von modernen Stromzangen bei der Sanierung von Elektroinstallationen in Altbauten.

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Kunstdenkmälerband zum Bezirk Laufenburg macht Geschichte sichtbar

Die Altstadt von Laufenburg war bislang unerforscht. In den 17 Landgemeinden des katholisch geprägten Bezirks drängte sich für die kunsthistorischen Highlights eine gründliche Erstbearbeitung auf. Der eben gedruckte 139. Band der „Kunstdenkmäler der Schweiz“ präsentiert erstmals den gesamten historischen Baudenkmälerbestand der Region. Die beiden Autorinnen Edith Hunziker und Susanne Ritter-Lutz haben sieben Jahre Grundlagenforschung geleistet – und dabei zum Teil sensationelle Entdeckungen gemacht.

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„Historisches Hotel/Restaurant des Jahres 2020“ - das sind die Gewinner

Die "Chesa Grischuna" in Klosters GR ist "Historisches Hotel des Jahres 2020". "Historisches Restaurant des Jahres 2020" ist das Gasthaus "Rössli hü" in Root LU. Den Spezialpreis für ein ganz besonderes Umnutzungsprojekt erhalten "Les Wagons", Bistro und Bar, in Winterthur ZH. Alle Auszeichnungen sind heute Montag, 18. November 2019, an der Fachmesse Igeho in Basel im würdigen Rahmen und im Beisein zahlreicher Branchenpersönlichkeiten verliehen worden.

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Schützenswerte Ortsbilder der Schweiz: Erhöhte Rechtssicherheit und Transparenz

An seiner Sitzung vom 13. November 2019 hat der Bundesrat die Totalrevision der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) gutgeheissen. Neu werden die Grundsätze, nach welchen Objekte ins Inventar aufgenommen werden, auf Verordnungsstufe geregelt. Ziel ist es, die Rechtssicherheit für Kantone und Gemeinden zu erhöhen und damit die Umsetzung des Inventars zu erleichtern.

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Was ist ein altersgerechtes Bad?

Ältere Frau liegt in einer Badewanne

Am Ende des Berufslebens haben viele Menschen schon den Blick in die Zukunft. Viele wollen Dinge nachholen, für die durch den Job kaum Zeit bliebt, zunehmend wird aber für die nächsten Jahre bzw. Jahrzehnte geplant und da steht häufig auch ein Umbau an. Während einige Wohnbereiche ohne grossen Aufwand barrierefrei gestaltet werden können, ist ein altersgerechtes Bad ein grösserer Aufwand. Das benötigt auch im Vorfeld einiges an Planung, da Badezimmer häufig kleine Räume sind, was im Kontrast zu den benötigen Platz steht, der für barrierefreies Wohnen benötigt wird.

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Kulturabenteuer Seetal: Kinder entdecken das Leben im Mittelalter

Kulturabenteuer Seetal ist ein gemeinsames Vermittlungsprojekt der Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Luzern und der Pädagogischen Hochschule Luzern. Ab dem 14. September ist das erste von vier geplanten Abenteuern für Schulklassen, Jugendgruppen und Familien in der Burgruine Nünegg Lieli zugänglich. Die Abenteuergeschichten orientieren sich am Lehrplan 21 und bieten spannende Kulturvermittlung in der nahen Umgebung an.

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