Christine Praetorius

Das keltische Erbe der Schweiz

Auf Münzen und Briefmarken wird die Schweiz „Helvetia“ genannt – eine gerechte Bezeichnung, weil sie keiner und daher jeder der vier Landessprachen zugehört. Die gleichnamige Frauenfigur, die die Schweiz versinnbildlicht, ziert die Ein-, Zwei- und Halb-Fränkler. Und jedes Schulkind lernt, dass das Autokennzeichen CH für „Confederatio Helveticorum“ steht. Über die Helvetier bzw. das keltisch-helvetische Erbe der Schweiz wird in den Schulen jedoch wenig gelehrt und auch allgemein wenig berichtet. Dabei hat das geheimnisvolle Volk in der Schweiz viele interessante Spuren hinterlassen, die für Neugierige nicht schwer zu finden sind.

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Abenteuerliche Pfade im Naturschutzgebiet Pfynwald

Reisende in früheren Zeiten machten um den Pfynwald im Kanton Wallis lieber einen grossen Bogen: Die zehn Quadratkilometer grosse, wilde Landschaft zwischen Siders und Leuk, in der auch noch Räuberbanden ihr Unwesen trieben, war ihnen nicht geheuer. Der ehemalige Räuberwald liegt genau auf der Sprachgrenze zwischen den Ober- und den Unterwallisern. Sein französischer Name ist Forêt de Finges bzw. Bois de Finges. Heute gehört er zu den wichtigsten Naturschutzgebieten der Schweiz. Denn nur noch wenige so grosse und zusammenhängende alpine Föhrenwälder sind erhalten geblieben.

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Historische Festungen und neue Bunker in der Schweiz

Die meisten Ausländer und Touristen sind überrascht, wenn sie erfahren, wie viele militärische Festungen, alte Bunker und neue Schutzräume es in der Schweiz gibt. Tatsächlich hat das Sichern und Verschanzen im Land der Eidgenossen eine lange Tradition. Das liegt nicht nur am technischen Perfektionismus der Schweizer, sondern auch an der vorherrschenden Mentalität: Sicher ist sicher, und Sicherheit muss sein – am besten auch im eigenen Haus.

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Älteste Schweizer Seilbahn hat letzte Fahrt hinter sich

In der Schweiz gibt es jede Menge aktiver Seil- und Bergbahnen. Und wenn ein schönes historisches Bähnli seine letzte Fahrt antreten muss, ist das im Land der Seilbahnromantiker immer ein trauriges Ereignis. Am 25. Oktober 2015 wurde der Betrieb der historischen Seilbahn Naraus-Cassonsgrat eingestellt; in diesem Jahr soll die Anlage abgebaut werden. Von allen eidgenössisch konzessionierten Pendel-Luftseilbahnen hatte die Cassonsbahn die älteste Bausubstanz – und wahrscheinlich werden zumindest Teile davon erhalten bleiben.

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Der Schoggitaler wird 70 Jahre alt

Seit 1946 machen der Schweizer Heimatschutz und Pro Natura Menschen aus aller Welt Natur- und Kulturschutzprojekte schmackhaft. In jedem Jahr wird ein neuer Schoggitaler gestaltet und zum Kauf angeboten. Die leckeren Schokoladenmünzen zeigen schöne und schützenswerte Landschaften oder Gebäude. Der Verkaufserlös dient der Förderung gemeinnütziger Projekte und dem Erhalt wichtiger Lebensgrundlagen der Schweiz.

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