Schweiz

Die Schlösser von Rorschach – Wartegg und Wartensee

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Unser Heimatland Schweiz ist reich gesegnet mit Schlössern und Burgen. Die meisten davon stehen unter kantonalem Schutz der Denkmalpflege, einige historische Bauten haben es auch in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste geschafft. Die Gemeinde Roschach direkt am Bodensee hat zwei wunderschöne Schlossgebäude zu bieten. Die beiden zauberhaften Schlösser in Rorschacherberg in der Gemeinde Rorschach im Kanton St. Gallen liegen nah beieinander, wurden in unterschiedlichen Jahrhunderten erbaut und haben unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Jedes der beiden Gebäude wurde umfangreich und liebevoll restauriert und ist als Schlosshotel für den Besucherverkehr ganzjährig geöffnet. Charakteristisch für beide Schlossbauten sind die aparten Treppengiebel der Fassaden und die weiss gekalkten, bereits von Weitem leuchtenden Mauern. Beide sind, wie es sich für echte Schlösser gehört, von einem Schlosspark umgeben.

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Denkmalpflege im Interessenkonflikt

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Oft liegen Welten zwischen öffentlichen und privaten Ansprüchen. Die Denkmalpfleger möchten das Objekt schützen und bewahren, meist mit Auflagen und Einschränkungen, die Eigentümer wollen es nutzen – und fühlen sich vom Denkmalschutz gegängelt. In der Schweiz sind über 200’000 Wohngebäude geschützt. Hinzu kommen Baudenkmäler wie Kirchen, Burgen, Stadtmauern und Türme sowie technische Denkmäler, Naturdenkmäler und Gartendenkmäler. Wenn an, unter oder neben einem denkmalgeschützten Objekt gebaut werden soll, entstehen oft Konflikte. Das Schutzanliegen der Denkmalpflege steht dann den Nutzungswünschen der Eigentümer im Weg, zum Beispiel wenn diese unter ihrer denkmalgeschützten Gartenanlage eine Tiefgarage bauen wollen.

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Geplantes Denkmalgeschenk der Schweiz an die Uno

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Eine kurze Nachricht war vor wenigen Tagen in allen Medien zu lesen: Die Schweiz will der UNO in Genf ein Denkmal schenken. Angekündigt wurde das Vorhaben vom Bundespräsidenten der Schweizer Eidgenossenschaft Didier Burkhalter anlässlich einer Festveranstaltung vor der Übergabe des "Prix de la Fondation pour Genève" vor 1.450 Leuten. Bestätigt wurde dies vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

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Die Schweiz breitet sich weltweit aus – Gebäude und Orte mit Schweizer Bezug

Vor allem Deutschland ist ziemlich schweizlastig. Darüber hinaus hat es kulturell und historisch eine ganze Menge zu bieten, allein 39 Unesco-Welterbestätten. Die Schweiz kann bislang nur elf aufweisen. Dafür ist die Schweiz buchstäblich in aller Munde. Warum das so ist, lesen Sie im Folgenden. In den Grenzgebieten gehören Schweizer Grenzübertritte zum guten Ton. Natürlich tauschen sich auch Denkmalschützer untereinander aus – sprechen sie doch dieselbe Sprache: die Sprache der Denkmalpflege.

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Denkmaltage Schweiz: Im September bitten die Denkmalpfleger zu Tisch

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das aktuelle Thema der diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals am 13. und 14. September erinnert an die kulinarischen Genüsse längst vergangener Zeiten. Wo wurde gegessen, wie wurde gegessen und warum? An über 100 verschiedenen historischen Orten der Schweiz bittet die Denkmalpflege zu Tisch. "A Table – zu Tisch" heisst das Motto 2014. Verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der Europäischen Denkmaltage auf dem Gebiet der Schweiz sind das Bundesamt für Kultur (BAK), die Schweizerische UNESCO-Kommission, der Bund Schweizer Architekten (BSA), die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK), der Schweizer Verband für Konservierung und Restaurierung (SKR), viele weitere Verbände und natürlich die Mitarbeiter der Denkmalpflege vor Ort.

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Der Löwe von Luzern – ein beeindruckendes Stück steinerne Kulturgeschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein scheinbar schlafender, überlebensgrosser Löwe ist eines der historisch wertvollsten Wahrzeichen der Stadt Luzern. Laut dem Schriftsteller Mark Twain gehört es seit seiner Einweihung im Jahr 1821 zu den weltweit schönsten Denkmälern: "Der Löwe von Luzern ist das traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt", schrieb er an einen Freund. Der Löwe schläft nicht – er stirbt. Das Löwendenkmal wurde zum Andenken an den Heldentod der 1792 beim Sturm des Pariser Tuilerienpalastes gefallenen Mitglieder der Schweizergarde geschaffen. Den Entwurf lieferte der berühmte dänische Bildhauer Berthel Thorvaldsen. Aber der Löwe sollte nicht tot sein. Er sollte trotz seiner Verwundung Kraft ausstrahlen, ohne gefährlich zu wirken. Dieser künstlerische Spagat stellte eine grosse Herausforderung dar, der zur damaligen Zeit offensichtlich kein Schweizer Künstler gewachsen war.

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Die Burgruine Belfort – ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Schweiz gehört zu den burgenreichsten Ländern Europas, und die meisten Burgen und Ruinen des Landes wurden in dem Gebiet des heutigen Kantons Graubünden errichtet. Unterstützt von der Denkmalpflege sowie des kantonalen Archäologischen Dienstes, setzt sich der Burgenverein Graubündens für die Erhaltung dieser unschätzbaren Zeitzeugen ein. Zu denen zählen nicht nur intakte, noch bewohnbare Anlagen, sondern auch mächtige Ruinen. Die grösste und historisch bedeutendste Burgruine der Region ist Belfort in Mittelbünden. Diese befindet sich heute im Besitz von Brienz/Brinzauls und hat als Kulturdenkmal nationale Bedeutung erlangt. Die beeindruckende Gesamtansicht der Ruine besteht aus Türmen, weiten Ringmauern und ausgedehnten Wirtschafts- sowie Wohngebäuden. Vermutlich bestand die Anlage bereits im 11. Jahrhundert und wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts umfassend erneuert. Aus dieser Zeit stammen die heute noch sichtbaren Teile der Burg. Leider ist nichts darüber bekannt, wie einst die Dächer von Belfort aussahen.

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Kulturstadt Genf – Historie und Moderne am Genfer See

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wahrzeichen der Stadt Genf ist nicht etwa ein Denkmal, ein historisches Gebäude oder eine Skulptur, sondern eine bis zu 140 Meter hohe Wasserfontäne im Genfer See: der Jet d'eau. Hierbei handelte es sich ursprünglich um ein einfaches Druckablassventil einer 1885 erbauten Druckwasserleitung, mit deren Hilfe die Genfer Juweliere ihre Maschinen betrieben. Sechs Jahre später beschloss die Genfer Regierung, die Fontäne als Wahrzeichen der Stadt zu nutzen, setzte sie ins Seebecken um, erhöhte den Wasserdruck und beleuchtete den Strahl. Natürlich besitzt die Stadt Genf im südwestlichsten Zipfel der Romandie auch handfeste Baudenkmäler sowie eine historische Bausubstanz, die sich dank moderner Denkmalpflege sehen lassen kann. Möglicherweise konnten sich die Stadtoberen nicht für eines der vielen historischen Gebäude entscheiden und wählten deshalb den Jet d'eau als Wahrzeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. Im viergeteilten Stadtgebiet findet sich eine Vielzahl an Museen, die sich mit der Kulturgeschichte und der Entwicklung der heute französischsprachigen Schweiz befassen sowie zahlreiche alte Kirchen, Bauwerke und Denkmäler von kulturhistorischem Wert. Genf kann auf eine über 2.000 Jahre alte Entstehungsgeschichte zurückblicken.

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Glarus-Nord: Zwicky-Haus in Mollis mit Hexenmuseum und Hexendenkmal

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Glarus Nord ist eine Gemeinde im Kanton Glarus, liegt zwischen dem Kanton Schwyz und dem Kanton St. Gallen im Linthtal und besteht in dieser Zusammensetzung seit der Glarner Gemeindereform im Jahr 2011. Die Ortschaften der Gemeinde verfügen über zahlreiche historische Bauwerke und Denkmäler der Klasse A. Eines der bekanntesten ist das Zwicky-Haus in Mollis, in dem die letzte angebliche Hexe der Schweiz lebte und arbeitete. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Orts- und Anna-Göldi-Museum. Die Ortschaft Mollis in der Gemeinde Glarus-Nord liegt inmitten einer beeindruckenden Landschaft: in der Talebene zwischen Schlattbach und Walensee und umgeben von Hügeln und Bergen der Fronalp. Die Linthebene war nach der letzten Eiszeit komplett mit Wasser bedeckt und bildete eine Einheit mit dem Zürcher See und dem Walensee. Seit dem Frühmittelalter verbindet das Flüsschen Linth die beiden Seen, jetzt Linthkanal und Escherkanal. In der verlandeten Ebene entstanden die Ortschaften Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels und Mollis. Von der ursprünglichen Besiedlung durch die Römer zeugen alte Mauerreste.

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Baudenkmäler in Kreuzlingen: Kloster, Schloss und Kornschütte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Grenzstadt Kreuzlingen liegt auf der Schweizer Seite des Bodensees, gehört zu den wichtigen Zielorten auf dem Bodensee-Rundwanderweg und ist mit über 20’800 Einwohnern die zweitgrösste Stadt des Kantons Thurgau. Der Name geht auf das Augustinerstift "Cruzelin" (das ehemalige Augustinerchorherrenstift St. Ulrich) zurück, das im Jahr 1125 vom damaligen Konstanzer Bischof gegründet wurde. Die Gemeinde Kreuzlingen verfügt über zehn Burgen, Schlösser und schlossähnliche Gebäude. Diese Baudenkmäler und Kulturgüter zu bewahren ist nicht nur Aufgabe der kantonalen Denkmalpflege. Drei eingemeindete Dörfer bildeten in den späten 1920er-Jahren die Grundlage für die Stadt Kreuzlingen: Egelshofen, Emmishofen und Kurzrickenbach. 1947 erhielt Kreuzlingen das grosse Stadtrecht. Erst zu diesem Zeitpunkt waren die notwendigen 10’000 Einwohner erreicht. Die Stadt Kreuzlingen entwickelte sich rasch und bildet heute mit der deutschen Stadt Konstanz ein räumliches Ballungsgebiet (Agglomeration) mit insgesamt 120’000 Einwohnern. Die nördliche Stadtgrenze schliesst direkt an den mittelalterlichen Kern von Konstanz an und ist gleichzeitig die Staatsgrenze zu Deutschland.

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Schloss Gottlieben – ein Wasserschloss mit kulturhistorischer Bedeutung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Gottlieben gehört mit unter 300 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden der Schweiz und liegt im Kanton Thurgau im Bezirk Kreuzlingen. Rund um die Stadt Kreuzlingen befinden sich sieben Gemeinden, von denen einige aus Kleindörfern, Einzeldörfern und Weilern bestehen, in denen prächtige Fachwerkhäuser und sorgfältig restaurierte Kirchen beeindruckende Akzente setzen. Markante Burgen und malerische Schlösser von kunsthistorischer Bedeutung prägen die Gegend. Das überregional bedeutsame Gottlieber Schloss aus dem 13. Jahrhundert ist eines davon. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Schloss Gottlieben mehrfach umgestaltet, erweitert, zerstört und wiederaufgebaut. Heute ist es ein Beweis für die funktionierende Denkmalpflege in der Schweiz, deren Gesellschaften mit privaten und öffentlichen Mitteln Baudenkmäler listen und erhalten.

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Baudenkmäler rund um den Bodensee

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Historiker, Denkmalschützer und Wandertouristen können auf dem Bodensee-Rundwanderweg unzählige Sehenswürdigkeiten von kulturhistorischer Bedeutung bewundern. Eine gute Konstitution ist von Vorteil, um den Weg durch die drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zu bewältigen. Die 256 Kilometer lange Strecke ist selbst mit dem Fahrrad für Freizeitsportler nicht an einem Tag zu schaffen, deshalb laden Gasthäuser, Hotels und Pensionen sowie einige umfunktionierte denkmalgeschützte Gebäude mit Ferienwohnungen in den verschiedenen Erholungsorten am Ober- und Untersee zum Übernachten ein. Rund um den Bodensee hat die Denkmalpflege der jeweiligen Länder eine Menge zu tun. Die Inseln Reichenau und Mainau liefern Romantik pur, sehenswerte Baudenkmäler präsentieren sich in Konstanz, Lindau oder Bregenz. Viele historische Bauten wurden bereits restauriert, einige warten noch auf die Herrichtung. Die schönsten und bekanntesten Baudenkmäler sind in den Broschüren und Publikationen des Bodensee-Wanderweges erwähnt. Eine exakte kartografische Markierung des Rundweges findet sich in den Wanderkarten der Bodenseeregion, die es in jedem Touristikbüro zu kaufen gibt. Auch lokale Infotafeln findet man hin und wieder, es könnten jedoch einige mehr sein.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 3

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Verschiedene Stiftungen sind für die Denkmalpflege und den daraus resultierenden Aufschwung des Bergdorfes Valendas verantwortlich. Hervorgegangen sind die Stiftungen, allen voran die Stiftung des Vereins Valendas Impuls, aus Bürgerinitiativen der einheimischen Bevölkerung. Nur knapp 300 Bewohner zählt die Ortschaft, doch was diese Eidgenossen auf die Beine gestellt haben, begeistert nicht nur den Schweizer Denkmalschutz, sondern die ganze Welt. Inzwischen reissen sich die Sponsoren darum, etwas zum Erhalt der malerischen Ferienregion beitragen zu dürfen. Das ist auch dringend notwendig, denn die Kosten sind enorm. Allein die fachgerechte Herrichtung des Engihuus’ verschlang knapp drei Millionen Franken.

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Publireportagen

Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Grüezi! In diesem Bericht geht es weder um die Denkmalpflege noch um ein Baudenkmal, auch nicht um eine Sehenswürdigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Wiese in der Urner Gemeinde Seelisberg am Westufer des Urnersees: das Rütli. Für die Schweizer gilt dieses, etwa fünf Hektar grosse Areal als die "Wiege der Schweiz". Happy Birthday Switzerland: Diese Glückwünsche können wir aktuell in allen Medien hören, sehen und lesen. Doch was hat es mit dem Rütli auf sich und wie wird die berühmte Wiese heute genutzt?

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Locarno – ein Traum für Urlauber, eine Herausforderung für den Denkmalschutz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Stadt Locarno mit ihren angrenzenden Gemeinden Muralto, Minusio und Orselina ist für Touristen ein architektonischer Leckerbissen. Die Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz Piazza Grande bildet das Herzstück von Locarno. Ein Platz, dessen eleganten Häuser Geschichte atmen und dessen Atmosphäre man in einem der vielen Strassencafés im Schatten der Laubengänge geniessen kann. Jedes Jahr im August findet auf dem Piazza Grande das "Internationale Filmfestival Locarno" statt. Das sonnenverwöhnte Areal rund um Locarno mit über 2.300 Sonnenstunden im Jahr bietet eine Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten, die aufgrund des subtropischen Klimas eine grosse Verantwortung für die Verantwortlichen der Denkmalpflege in der Schweiz darstellen.

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Schloss Kyburg - Heimat der Eisernen Jungfrau

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Schloss Kyburg liegt hoch über der Töss in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Zürich. Keine andere Anlage in der Region ist bekannter oder besser erhalten. Dank den Bemühungen der Denkmalpflege wird dies auch in Zukunft so bleiben. Immerhin verfügt Schloss Kyburg heute noch über einen begehbaren Bergfried, den Palas, ein Ritterhaus, eine sehenswerte Burgkapelle und zahlreiche weitere Bauten. Auf einem Hügelsporn über dem Fluss errichteten die Grafen von Winterthur - wahrscheinlich Liutfired II - 1025 den mittelalterlichen Vorläufer des Schlosses, der in jener Zeit als Chuigeburg bekannt war.

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Die Habsburg - Ursprung einer grossen Herrscherdynastie

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sie ist die Stammburg eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Europas - die Habsburg, in jüngerer Zeit auch unter dem Namen Schloss Habsburg bekannt. Ihre Überreste befinden in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Aargau auf dem Kamm des Wülpelsbergs in einer Höhe von rund 500 Metern. Seit 1948 steht sie unter dem Schutz der kantonalen Denkmalpflege. Im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter wird sie unter den Kulturgütern nationaler Bedeutung eingestuft. Bereits im 6. und 7. Jahrhundert vor Christus befand sich an dieser Stelle eine Siedlung. Im 1. Jahrhundert nach Christus legten die Römer hier eine Signalstation an. Später galt der Wülpelsberg als Zuflucht für Zivilisten, da er leicht zu verteidigen war und beispielsweise vor den Plünderungs- und Raubzügen der Alamannen Schutz bot.

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Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht

Die wilde und zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri war über viele Jahrhunderte hinweg eine äusserst schwierig zu überwindende Barriere für Reisende auf der Gotthard-Route. Der Tod lauerte an jedem Abgrund. Um das Jahr 1200 haben wahrscheinlich die Walser aus dem Urserental bei der Anlage eines abenteuerlichen Saumwegs die ersten Brücken über die Reuss gebaut. Heute ist dort die Konstruktion der zweiten und dritten Teufelsbrücke zu bewundern. Der Name stammt aus einer alten Sage über die erste Teufelsbrücke aus dem 13. Jahrhundert.

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