Gewusst wie - Europäische Tage des Denkmals 2021

Europäische Tage des Denkmals 2021

Die diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals finden unter dem Motto "Gewusst wie – Faire et savoir faire – Saper fare – Savair co far" statt. Ein spannendes Thema, welches uns genau hinschauen lässt: Wie sind alte Bauwerke konstruiert, welche Baumaterialien kamen zum Einsatz? Altes Wissen und die nötigen handwerklichen Fertigkeiten werden durch Aus- und Weiterbildungen vermittelt. Dies ist notwendig, um denkmalgeschützte Bauwerke fachgerecht zu pflegen, zu restaurieren und sie so der Nachwelt zu erhalten.

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Lebendiges Denkmal - 100 Jahre Bahnstrecke Solothurn-Bern

Vor geringfügig mehr als 100 Jahren - genau am 9. April 1916 – wurde die Bahnstrecke Solothurn-Bern eingeweiht. Es war damals ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung der Schweizer Verkehrsinfrastruktur. Doch die Strecke ist auch heute weit davon entfernt, ein reines Verkehrsdenkmal zu sein. Rund 3.7 Millionen Fahrgäste jährlich machen den RBS zu einem lebendigen Stück Gegenwart. Und die wissen das zu schätzen. Daher waren am Samstag, 27. August, rund 40‘000 Menschen bei idealem Sommerwetter auf den drei Festplätzen in Bern, Solothurn und Jegenstorf zusammengekommen, um das Ereignis bei zahlreichen Attraktionen gebührend zu würdigen. Natürlich gab es auch einen offiziellen Teil. Am Festakt nahmen Bundesrätin Doris Leuthard, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und Landammann Roland Fürst teil sowie rund 250 weitere Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und dem Bereich des Öffentlichen Verkehrs.

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Denkmäler zweier Religionskriege und einer Versöhnung bei Kappel am Albis

Wo verschiedene Religionen oder Glaubensrichtungen aufeinandertreffen, kommt es leider immer wieder zu Konflikten. So auch in der Gegend von Kappel am Albis im Kanton Zürich. Hier entbrannten vor rund einem halben Jahrtausend zwei Kriege zwischen Reformierten und Katholiken, von denen nur einer friedlich beigelegt werden konnte. Auf einem kulturhistorischen Weg im Grenzgebiet zwischen Zug und Zürich lässt sich die damalige Kampfzone mit ihren Naturschönheiten, ihren Orten und ihrer abenteuerlichen Geschichte zu Fuss entdecken. Eine ganze Reihe von Denkmälern entlang des Weges erinnert bis heute an den historischen Konflikt zweier Ideologien, deren Anhänger zumindest hierzulande längst gelernt haben, trotz aller Unterschiede friedlich miteinander zu leben.

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Denkmalpflege in der Schweiz: Der steinerne Löwe darf nicht sterben

Zu den wohl beeindruckendsten und historisch bedeutendsten Denkmälern und Wahrzeichen von Luzern zählt seit seiner Einweihung 1821 ein überdimensionaler, in eine Felswand gemeisselter steinerner Löwe – auch bekannt als der „sterbende Löwe“ von Luzern. Bereits der weltberühmte Schriftsteller Mark Twain bezeichnete den steinernen Löwen als „das traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt”. Denn offenbar schläft der Löwe nicht, wie man annehmen könnte: Im Sterben liegend, ringt er um die letzten Minuten seines Lebens.

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Der urschweizerische Ort Stans ist reich an sehenswerten, geschützten Gebäuden

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Stans ist der Hauptort des Halbkantons Nidwalden. Ein urschweizerischer Marktflecken, dessen barocke Pfarrkirche St. Peter und Paul an einem der schönsten Dorfplätze der Schweiz liegt. Die Kirche bildet, leicht erhöht gelegen, den Mittelpunkt des Dorfes und ein interessantes Denkmal frühbarocker Bauweise. Als im Jahre 1713 ein verheerender Brand das Dorfzentrum zerstörte, überstand diesen nur das Gotteshaus. Erbaut wurde die Stanser Pfarrkirche von 1641 bis 1647. Vom Baubeginn zeugt bis heute die Zahl 1641 über dem Hauptportal. Bevor sie entstand, gab es bereits vier andere Kirchen am Platz, von einer ist der romanische Glockenturm erhalten geblieben. Dieser wird etwa ins Jahr 1200 datiert. Er ist wahrscheinlich in der gesamten Urschweiz das wichtigste romanische Bauwerk.

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Die Luxusdenkmäler von Interlaken: Kloster, Hotel und Casino

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Den Baudenkmälern der Klasse A in der kleinen Gemeinde Interlaken – gelegen im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli im Kanton Bern – geht es richtig gut. Privatinvestoren kümmern sich um den Erhalt. Wir möchten Ihnen die drei schönsten Denkmalobjekte und natürlich das Dörfli Interlaken und seine Geschichte vorstellen. Interlaken gilt als Zentrum des östlichen Berner Oberlandes, liegt auf einer Schwemmebene, dem "Bödeli", direkt an der Aare zwischen Thunersee und Brienzersee und gehört aufgrund seiner extrem verkehrsgünstigen Lage zu den beliebtesten Ferienregionen der Schweiz. Aufgrund des grandiosen Blicks auf das Jungfraumassiv wird Interlaken auch Jungfrauregion genannt. Die kleine Gemeinde mit ihren gerade einmal 5650 Einwohnern verfügt über 60 Hotels, 6 Jugendherbergen, 8 Campingplätze und zahlreiche private Ferienwohnungen.

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Parlament sagt Ja: Kommt bald die zweite Gotthardröhre?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Eigentlich gibt es ja bereits zwei Gotthardtunnel: den für die Eisenbahn und den für den Autoverkehr. Während der Eisenbahntunnel durch das Gotthardbergmassiv die Ortschaften Göschenen im Kanton Uri und Airolo im Kanton Tessin per Schiene verbindet, verläuft der Gotthardstrassentunnel nahezu parallel dazu und ist Teil der Schweizer Nationalstrasse von Basel nach Chiasso. Der Gotthardt-Scheiteltunnel für die Bahn wurde nach zehnjähriger Bauzeit 1882 eingeweiht. Später transportierte die Eisenbahn per Autoverladung auch Kraftfahrzeuge durch das Bergmassiv, um den Verkehr über den Gotthardpass zu entlasten. Der Bau des Strassentunnels dauerte ebenfalls zehn Jahre und wurde 1980 beendet. Beide Tunnel sind unterschiedlich lang: 15 Kilometer der Eisenbahntunnel, knapp 17 Kilometer der Autotunnel. Damit gehört der Gotthardt-Strassentunnel zu den längsten Strassentunneln weltweit.

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Ab wann ist ein Denkmal ein Denkmal, und warum?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Fragen nehmen kein Ende, denn: Wo können Denkmalfreunde und -experten erfahren, wo es die interessantesten Baudenkmäler zu besichtigen gibt, wann Restaurationen anstehen, was das alles kostet, woher das Geld dafür kommt und wo es Broschüren und Schriftsätze zum Thema gibt? Schweizer Denkmalschützer und Denkmalpfleger haben es nicht leicht. Nicht, dass es in anderen Ländern einfacher wäre, aber hier geht es vorrangig um die Denkmalpflege in der Schweiz. Denkmalschutz ist eine kantonale Angelegenheit – die Vernetzung und Kommunikation untereinander ist sehr träge. Jede Gemeinde kocht ihr eigenes Denkmal-Süppchen, wie wir kürzlich am Beispiel der historischen Eisenbahnen erfahren durften. Journalisten und Autoren, die freiberuflich über die Denkmalpflege in der Schweiz berichten möchten, haben es noch schwerer.

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Geplantes Denkmalgeschenk der Schweiz an die Uno

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Eine kurze Nachricht war vor wenigen Tagen in allen Medien zu lesen: Die Schweiz will der UNO in Genf ein Denkmal schenken. Angekündigt wurde das Vorhaben vom Bundespräsidenten der Schweizer Eidgenossenschaft Didier Burkhalter anlässlich einer Festveranstaltung vor der Übergabe des "Prix de la Fondation pour Genève" vor 1.450 Leuten. Bestätigt wurde dies vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

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