Denkmalpflege

Liechtenstein: Ramschwaghaus in Balzers

Im September finden wie in jedem Jahr die Europäischen Tage des Denkmals statt. Ein guter Anlass, um im Fürstentum Liechtenstein ein Wohnhaus der besonderen Art vorzustellen: „Neues Wohnen im Baudenkmal: Das Ramschwaghaus in Balzers“, so der klangvolle Titel des neu umgebauten Wohnhauses Winkel 1/3. Gemeinsam mit der Eigentümerfamilie Brunhart bietet das Amt für Kultur, Abteilung Denkmalpflege, am Samstag, 3. September 2016, interessante Einblicke in das soeben fertiggestellte Wohnhaus im Winkel 1/3 in Balzers, welches als Teil des "Ramschwaghauses" Baustrukturen vom 15. bis 18. Jh. aufweist. Durch einen neuen Zubau steht das Haus für das nachhaltige Weiterbauen am Denkmal. Um 14, 15 und 16 Uhr finden Führungen durch Denkmalpfleger Patrik Birrer und Architekt Philipp Brunhart statt.

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Flugplatz als Weltkulturerbe

Die IG Zürcher Weltkulturerbe möchte den historisch einmalig wertvollen Flugplatz Dübendorf erhalten. Er stellt die Wiege der Schweizer Luftfahrt dar und ist Kandidat für das UNESCO Weltkulturerbe. Am Montag 29.08.2016 wird im Zürcher Kantonsrat über die Einzelinitiative KR-Nr. 108/2016 Kulturgüter beraten, welche dem einzigartigen Flugplatz Dübendorf den Titel UNESCO Weltkulturerbe verleihen möchte.

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Schloss Lenzburg: Friedrich Barbarossa erwartet

In die Zeit des Hochmittelalters eintauchen – das ist vom 22. bis 24. Juli auf Schloss Lenzburg möglich. Dann wird ein spektakuläres Mittelalter-Fest gefeiert, denn Kaiser Friedrich I. hat seinen Besuch angekündigt. Das Besucher-Publikum gerät mitten in die Fest-Vorbereitungen und nimmt so an dem Leben von Adeligen, Rittern, Söldnern, Handwerkern, Musikern und des gemeinen Volks Anteil. Das Szenario ist ein Sommerwochenende im Jahre 1173: Kaiser Friedrich I. – genannt Barbarossa –weilt nördlich der Alpen im Reich. Sein Freund und Kreuzzugs-Mitstreiter, Graf Ulrich IV. von Lenzburg war kurz vorher gestorben, ohne Nachkommen zu hinterlassen. Dies nimmt Barbarossa zum Anlass, die Lenzburg zu besuchen und die Nachfolge zu regeln.

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Ehrengrab von Alfred Escher restauriert

Das Ehrengrab von Alfred Escher im Friedhof Manegg ist von der Stadt Zürich und der Alfred Escher-Stiftung restauriert worden. Das stattliche Eisengeländer wurde repariert. Der Tessiner Granit und die Bronzeschrift der Grabnamensplatte wurden gereinigt und ausgebessert. Der Staatsmann und Unternehmer Alfred Escher prägte Zürich und die Schweiz im 19. Jahrhundert wie kaum eine andere Persönlichkeit. Nach seinem Tod im Jahr 1882 wurde er auf dem ehemaligen Friedhof Enge an der Grütlistrasse beigesetzt.

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Glarner Baukultur – eine öffentliche Momentaufnahme

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens beleuchtet das Glarner Architekturforum den aktuellen Stand der Glarner Baukultur. Diese spiegelt das Erbe des Kantons Glarus wider, dessen Szenerie von alpiner Landschaft und früher Industriekultur geprägt ist. Die öffentliche Momentaufnahme findet am 22. Juni 2016 im „Hänggiturm Blumer & Co.“ in Schwanden statt. Im Glarnerland prägen Höhenunterschiede von 450 m ü. M. im Talboden bis über 3000 m ü. M. das Landschaftsbild. Ein Grossteil des eindrücklichen Alpentals zählt zum UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona.

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Öffentliche Führungen auf Schloss Wildenstein

Kostenlose öffentliche Führungen lassen die Geschichte von Schloss Wildenstein im Baselbiet entdecken. Die Führungen finden von Juni bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat statt. Zudem lädt ein Café im Schlosshof zum Verweilen und zum kleinen Imbiss ein. Im August 2015 wurde Schloss Wildenstein aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Ein neuer Informationspfad, Führungen, ein Hofladen und ein rundumerneuerter Kommunikationsauftritt wurden lanciert.

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Schweizer Kulturgüterschützer trafen sich in Vaduz

Die Verantwortlichen für den Kulturgüterschutz aller Schweizer Kantone trafen sich zum Jahresrapport in Vaduz. Eingeladen hatten der Fachbereich Kulturgüterschutz im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) und das Amt für Kultur. Der diesjährige Rapport der kantonalen Kulturgüterschutz-Verantwortlichen der Schweiz, an welchem stets auch der Liechtensteinische Vertreter beim Amt für Kultur teilnimmt, fand in diesem Jahr im Fürstentum Liechtenstein statt. Im Vaduzer Rathaussaal begrüsste Regierungsrätin Aurelia Frick die Gäste und freute sich darüber, dass die gut-nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Liechtenstein auch im Bereich des Kulturgüterschutzes (KGS) ausgezeichnet sind.

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Abendrundgänge der Denkmalpflege zum Thema Freiräume

Neue Geschichten zu altbekannten Objekten hören oder Bauten sehen, die normalerweise nicht zugänglich sind: Diese einmalige Gelegenheit bieten die traditionellen Abendrundgänge unter Beteiligung der kantonalen sowie der städtischen Denkmalpflegen von Zürich und Winterthur. Die Abendrundgänge der Denkmalpflege widmen sich in diesem Jahr den Freiräumen. Interessierte haben die Möglichkeit, städtische Plätze, versteckte Hinterhöfe, verwunschene Villengärten und umgestaltete Flussufer neu zu entdecken. Die Führungen zwischen dem 10. Mai und 6. Oktober 2016 sind kostenlos und finden im ganzen Kanton Zürich statt. Eröffnet wird die Reihe bei den Limmat-Auen Werdhölzli.

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Burgruine Nünegg in Lieli wird eingeweiht        

Die Burgruine Nünegg in Lieli/Hohenrain im Kanton Luzern wurde durch die Dienststelle Immobilien, fachlich begleitet durch die Denkmalpflege und Archäologie, seit 2014 umfassend restauriert und konserviert. Sie gehört zu den grössten und am besten erhaltenen Burgruinen im Kanton Luzern. Neben dem nahe gelegenen Schloss Heidegg ist die Burgruine Nünegg das meistbesuchte Baudenkmal im Seetal und damit ein beliebtes Ausflugsziel.

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725 Jahre Eidgenossenschaft – 100 historische Ausflugsziele

Die Eidgenossenschaft wird 725 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert ein neuer Ausflugsführer zu allen grossen historischen Ereignissen der Schweizer Geschichte das passende Ausflugsziel: eine Wanderung, der Besuch einer Burg, eines Museums oder einer Gedenkstätte. Die Fülle geschichtlicher Fakten und Hintergründe inspiriert dazu, die Schweiz neu zu entde­cken. Die sachkundigen Texte und das reiche Bildmaterial machen Schweizer Geschichte erstmals hautnah erleb­bar. Mit allen wichtigen Infos zu Adressen, Anreise per ÖV oder Auto, Parkplätzen, Öffnungszeiten und Verpfle­gung. Damit lassen sich spannende Wochenend- und Ferienausflüge mit der ganzen Familie perfekt planen.

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St. Urban: Historischer Kachelofen kehrt zurück

Auch nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1848 ist das kulturelle und spirituelle Erbe in St. Urban (Kanton Luzern) bis heute lebendig. Im Zuge der Aufhebung des Klosters wurden zahlreiche einzigartige Kachelöfen veräussert. Nach mehr als 150 Jahren kehrt nun eines dieser kostbaren Stücke wieder an seinen Ursprungsort zurück. Als ständige Leihgabe des Solothurner Museums Blumenstein wird der kunstvolle Steckborner Kachelofen seine Betrachter nun wieder in St. Urban verzaubern.

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Das textile Erbe in der Ostschweiz erleben

Das textile Erbe der Ostschweiz erlebbar zu machen, dies hat sich der Verein „Textilland Ostschweiz“ seit 2010 zur Aufgabe gemacht. Mit dabei sind die Tourismus-Destinationen der Kantone St.Gallen, Thurgau und beider Appenzell. Gemeinsam mit „Textilland Ostschweiz“ und der Regio AR-St.Gallen-Bodensee haben sie die verschiedenen Angebote nun in zwei spannenden Rundtouren zusammengefasst. Textilland Explorer Tour „Nord“ und Textilland Explorer Tour „Süd“: So lauten die Namen der neuen Rundtouren, die von den vier Tourismus-Destinationen ins Leben gerufen wurden. Die Tour „Nord“ widmet sich vorwiegend den edlen Stoffen und der internationalen Prominenz. Auf der südlichen Route ist derweil das Thema Brauchtum und malerische Landschaften im Fokus.

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Die Einsamkeit der heiligen Verena

Die Verenaschlucht bei Solothurn ist ein stiller Ort – zumindest meistens. Hier soll die heilige Verena gelebt haben, als sie vor rund 1700 Jahren über Italien in die Schweiz kam. Ausserdem wohnte seit dem 15. Jahrhundert fast immer ein Einsiedler in der Schlucht – in einem Häuschen mit Blumengarten neben der St.-Verena-Kapelle. Doch nun ist die Eremitage verwaist: Die letzte Einsiedlerin hat gekündigt.

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„Blauer Pfeil“ erhält Schweizerischen Denkmalpreis

Der „Blaue Pfeil“ der BLS erhält den Denkmalpreis 2015 der Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD. Mit dem Preis würdigt die KSD das Engagement der BLS-Stiftung bei der sorgfältigen und fachgerechten Restaurierung des Leichttriebwagens von 1938. Der „Blaue Pfeil“ ist eine technische Pionierleistung: Er vereint Lokomotive und Personenwagen in sich und gilt als Vorläufer heutiger S-Bahn- und Regionalverkehrszüge.

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Historische Festungen und neue Bunker in der Schweiz

Die meisten Ausländer und Touristen sind überrascht, wenn sie erfahren, wie viele militärische Festungen, alte Bunker und neue Schutzräume es in der Schweiz gibt. Tatsächlich hat das Sichern und Verschanzen im Land der Eidgenossen eine lange Tradition. Das liegt nicht nur am technischen Perfektionismus der Schweizer, sondern auch an der vorherrschenden Mentalität: Sicher ist sicher, und Sicherheit muss sein – am besten auch im eigenen Haus.

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Älteste Schweizer Seilbahn hat letzte Fahrt hinter sich

In der Schweiz gibt es jede Menge aktiver Seil- und Bergbahnen. Und wenn ein schönes historisches Bähnli seine letzte Fahrt antreten muss, ist das im Land der Seilbahnromantiker immer ein trauriges Ereignis. Am 25. Oktober 2015 wurde der Betrieb der historischen Seilbahn Naraus-Cassonsgrat eingestellt; in diesem Jahr soll die Anlage abgebaut werden. Von allen eidgenössisch konzessionierten Pendel-Luftseilbahnen hatte die Cassonsbahn die älteste Bausubstanz – und wahrscheinlich werden zumindest Teile davon erhalten bleiben.

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