Denkmalpflege

Faltblatt und Publikation zeigen, warum Sempach den Wakkerpreis verdient

Die kleineren Altstädte sind die Sorgenkinder der hiesigen Raumplanung: Wird nichts unternommen, verlottern sie. Verändert man zu viel, verlieren sie an Charme und Attraktivität. Die Stadt Sempach (LU) zeigt, wie der Spagat zwischen Erhalt und Erneuerung gelingen kann. Ein Faltblatt und eine Publikation zum diesjährigen Wakkerpreis beleuchten die Hintergründe.

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Morschach SZ: Schulklassen auf den Spuren eines uralten Hauses

Sowohl der Erhaltung von Baudenkmälern wie auch der Vermittlung von Baukultur haben sich die vom Schweizer Heimatschutz gegründete Stiftung Ferien im Baudenkmal und das Heimatschutzzentrum verschrieben. Der Wert der Baukultur lässt sich am besten vor Ort erleben. Deshalb haben die beiden Institutionen drei Schulklassen zu einem baukulturellen Erlebnistag in das mittelalterliche Haus Tannen nach Morschach SZ eingeladen.

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Kanton Zürich: Rundgänge zu spannenden Debatten der Denkmalpflege

Diskussionen um Baudenkmäler gibt es immer wieder. Was gestern ein Abbruchobjekt war, kann heute ein hochrangiges Schutzobjekt sein. Bei den abendlichen Rundgängen der Denkmalpflege werden spannende Debatten der letzten Jahrzehnte neu aufgerollt und aktuelle Umbauvorhaben vorgestellt. Die Führungen zwischen dem 2. Mai und 12. Oktober 2017 sind kostenlos und finden im ganzen Kanton Zürich statt. Eröffnet wird die Reihe in Wetzikon.

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La Chaux-de-Fonds NE: Die Domaine des Tourelles lädt zum Verweilen

La Chaux-de-Fonds ist um eine Attraktion reicher. In der 1897 im Stil des Historismus erstellten „Domaine des Tourelles“ können ab sofort Ferien im Baudenkmal verbracht werden. Anlässlich der offiziellen Eröffnung der ehemaligen Industriellen-Villa lud die Stiftung Ferien im Baudenkmal zu einem baukulturellen Nachmittag in den Ort, der seit 2009 für seine von der Uhrenindustrie geprägte Stadtlandschaft zum UNESCO-Welterbe zählt.

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Hafenstadt Romanshorn: Semesterarbeiten von Architekturstudenten zu besichtigen

Ruggero Tropeano und seine Studenten haben sich intensiv mit Romanshorn auseinandergesetzt und über mehrere Monate an ihren Ideen und Vorschlägen gefeilt. Die Semesterarbeiten der Tessiner Architekturstudenten der „Universität della Svizzera italiana Accademia di architettura“ sind bis zum 27. April in Romanshorn in der Offenen Galerie an der Alleestrasse 39 unter dem Titel „Romanshorn 2027 - Tradition erhalten und pflegen“ ausgestellt. Themen sind: Kornhaus, Schloss und Volksgarten. Die Ausstellung wird von der Denkmalpflege des Kantons Thurgau und der Hafenstadt unterstützt.

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Stiftung Landschaftsschutz Schweiz – Einsatz für die Kulturlandschaftspflege

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) konnte im Jahr 2016 wiederum zahlreiche lokale Projekte zum Schutz und zur Aufwertung schweizerischer Kulturlandschaften unterstützen. Die Projekte umfassen Vorhaben wie die Wiederinstandstellung von traditionellen Alpgebäuden, historischen Wegen, Wasserkanälen und Terrassen, die Auflichtung von Waldweiden, Massnahmen zur ökologischen Vernetzung sowie zur Reaktivierung von alten Wildheuflächen.

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Spannende Entdeckungen bei Ausgrabung in Windisch-Königsfelden AG

In den kommenden Jahren wird das Hauptgebäude der Psychiatrischen Dienste Aargau saniert und mit einem Neubau ausgestattet. Um die archäologischen Überreste zu dokumentieren, führte die Kantonsarchäologie eine Ausgrabung durch, die nun abgeschlossen ist. Das Grabungsteam stiess nicht nur in die Vergangenheit der Klinik vor, sondern auch direkt ins Verteidigungssystem des Legionslagers – mit einem überraschenden Fund.

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Aus dem Trottenhuus in Wegenstetten AG wird das Flederhaus

Pro Natura Aargau und die Stiftung Ferien im Baudenkmal gehen gemeinsame Wege. Um eine der letzten Kolonien der aussterbenden Fledermausart der grossen Hufeisennasen zu retten, erwarb Pro Natura Aargau Ende 2016 das 1803 erstellte „Trottenhuus“ in Wegenstetten AG. Das Haus soll in den nächsten Monaten sanft in Stand gestellt werden, die Umgebung fledermausfreundlich aufgewertet und last but not least im Wohnteil des Hauses eine Ferien im Baudenkmal Wohnung eingerichtet werden.

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Drei neue ISOS-Bände dokumentieren die zürcherische Siedlungsvielfalt

Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht drei neue Bände in der Sammlung des „Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz ISOS“. Die Werke behandeln die Ortsbilder in den Zürcher Regionen „Weinland“, „Winterthur und Umgebung“ sowie die „Stadt Zürich“. Sie beschliessen die ISOS-Buchreihe. Die neuen ISOS-Bände dokumentieren die zürcherische Siedlungsvielfalt. Sie beinhalten nebst den zwei grossen Städten im Kanton vorwiegend ländliche Ortsbilder, daneben aber auch ein historisches Städtchen, eine Industrieanlage, ein Kloster und mehrere Schlösser.

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Das ISOS und Schweizer Ortsbilder

Über vier Jahrzehnte ist hierzulande das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) aufgebaut worden. Es untersucht und dokumentiert systematisch die heimische Siedlungslandschaft. Dabei stellt sich inzwischen die Frage, wie angesichts der baulichen Verdichtung der Schweizer Dörfer und Städte mit dieser weltweit einzigartigen Planungsgrundlage weiter umzugehen ist. Diesem Thema widmet sich eine Tagung am 24. Januar 2017 in Aarau. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Bundesamt für Kultur, der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung VLP und dem Schweizer Heimatschutz durchgeführt.

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Umnutzung von Altbauten – viele Interessen vereinen

Bei historischen Bauten, die einen denkmalpflegerischen Wert besitzen, kommt es bei Modernisierungen und Sanierungen immer wieder zu Konflikten wischen unterschiedlichen Interessen. Ästhetik, der Erhalt der historischen Bausubstanz, Funktionalität und die Anforderungen an Energieeffizienz lassen sich nicht leicht „unter einen Hut“ bringen. Eine Masterarbeit von Johannes Engewald an der HTW Chur hat jetzt einen Leitfaden für den Umgang mit denkmalgeschützten Bauten entwickelt. Er richtet sich an Bauherrinnen und Bauherren.

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DVSAVHELDS - Kunst am Bau im Landesmuseum Zürich

Das Projekt DVSAVHELDS ist ein ungewöhnliches Kunstereignis. Dafür steht schon der Name. DVSAVHELDS ist die Abkürzung für „Die Verletzten schreien aus vollem Hals: Es lebe die Schweiz!“ Unter dieser Bezeichnung verschönert Mario Sala die Fassade des Landesmuseums. Begonnen hatte das Ganze 2014 mit einem Kunst-am-Bau-Wettbewerb des Bundesamtes für Bauten und Logistik. Im Rahmen der Gesamtsanierung des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich ging es darum, die seit über 100 Jahren leeren Skulpturennischen und Bildfelder an der Hof-Fassade des Museums mit einem Kunstprojekt zu „füllen“.

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Leben auf dem Schloss - Schweizer Schlössertag macht’s erfahrbar

15 Schlösser und Burgen aus der Deutschschweiz, der französischen Schweiz und dem Tessin begehen am 2. Oktober 2016 gemeinsam mit dem Museum Aargau den ersten Schweizer Schlössertag. Gruppen von zwei oder drei Schlössern veranstalten zusammen ein Programm zum Mitmachen auf dem jeweiligen Partnerschloss. Die Aargauer Schlösser Lenzburg, Wildegg, Hallwyl und Habsburg tun sich mit Schlössern und Burgen aus dem Waadtland und dem Tessin zusammen. Szenische und thematische Führungen, Schatzsuchen, Rätsel, Entdeckungstouren und kulinarische Besonderheiten erwarten Besucherinnen und Besucher auf den jeweiligen Partnerschlössern.

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Publireportagen

Vindonissapark-Fest am 9.10. – Im Zeichen kulinarischer Genüsse

Speisen wie die Römer, höfisches Essen im Mittelalter, Jagen wie der Adel in früheren Zeiten, auf Handelsrouten zum Markt unterwegs – all das lässt sich 9. Oktober beim Vindonissapark-Fest in Windisch erleben. In diesem Jahr verwandelt sich Vindonissa für einen Tag in einen kulinarischen Schauplatz. Rund um das Kloster Königsfelden und den Legionärspfad sind Besucher eingeladen, sich durch die Welt der Römer und der Habsburger zu „essen und trinken“ und sich bei Mitmachangeboten selbst zu betätigen. Für den eigenen Bedarf bietet der Markt mit Kleinproduzenten der Region eine Vielfalt an feinen Köstlichkeiten. Das Ganze ist wie eine kulinarische Zeitreise.

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Denkmalschutz – für die Schweizer Identität

Die Schweiz verfügt über eine vielfältige Baukultur, ohne die das Land zweifellos ein grosses Stück ärmer wäre. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat von 2012 bis 2015 den Erhalt von Bau- und Bodendenkmälern nachhaltig unterstützt – 89.2 Mio. Franken flossen an Fördergeldern. Dadurch konnten 674 Denkmäler schweizweit konserviert und restauriert werden – in einem reich bebilderten Bericht des BAK wird die unterstützte Baukultur jetzt näher vorgestellt. Ohne Denkmäler wäre die Schweiz nicht das, was sie heute ist. Sie prägen die Identität der Menschen sowie den öffentlichen und privaten Raum. Beispiel dafür sind die Siedlungsreste der Pfahlbauten an den Seeufern im Mittelland, die mittelalterlichen Holzbauten im Kanton Schwyz, die Renaissance- und Barockkirchen im Tessin oder in Graubünden oder die Schlösser des 18. Jahrhunderts in der Waadt, aber auch die ehemalige Schuhfabrik Hug in Dulliken oder die eleganten Wohnhäuser Miremont-le-Crêt aus den 1950er-Jahren in Genf.

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Kloster Werthenstein: Felswand wird stabilisiert

Beim Kloster Werthenstein ist es zu wiederholten Felsabbrüchen gekommen. Daher sind Arbeiten zur Stabilisierung der Felswand erforderlich.  Diese starten anfangs Oktober 2016 und dauern bis in den Frühling 2017. In den letzten 30 Jahren kam es am Fusse der Felswand beim Kloster Werthenstein wiederholt zu Felsabbrüchen. Betroffen war in den Jahren 1987, 2003, 2006 und 2013 jeweils das rechte Ufer der Kleinen Emme. Um die Situation zu entschärfen, hat die Dienststelle Immobilien des Kantons Luzern ein Konzept für die Stabilisierung der Felswand erarbeitet. Die Umsetzung der Sicherungsmassnahmen startet im Herbst 2016.

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Geschichte der Kleinhaussiedlungen in Zürich

Das rasche Wachstum war schon um die vorletzte Jahrhundertwende eine grosse Herausforderung für die Stadt Zürich. Für eine breite Arbeiter- und Mittelschicht musste auch unter schwierigen Bedingungen guter Wohnraum geschaffen werden. Doch wie war das möglich? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Publikation des Amts für Städtebau. Die Kleinhaussiedlungen und Gartenstädte, die zu der damaligen Zeit entstanden sind, sind faszinierende Zeugnisse gesellschaftlicher Ideale und ein Wegweiser für die aktuelle Stadtentwicklung.

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