Geschichte

Wie aus dem gesamten Tessiner Dorf Scudellate ein Hotel wird

Tessiner Bergdorf Scudelatte

Ganz im Süden des Kantons Tessin liegt auf einer Höhe von 904 m ü. M. das ehemalige Schmugglerdorf Scudellate. Die Nähe zu Italien prägte seine Geschichte. So war das Dorf stets mit dem italienischen Erbonne verbunden, getrennt durch die Landesgrenze. Hier, am Fusse des Monte Generoso konnte dank Unterstützung durch die Schweizerische Berghilfe ein interessantes Projekt verwirklicht werden: Das kleine Bergdorf empfängt künftig als eines der grössten Hotels der Schweiz Feriengäste.

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Haus Bethlehem in Schwyz - das älteste Holzhaus in Europa

Bei archäologischen Untersuchungen mehrerer Häuser im Jahr 1987 rückte das Haus Bethlehem in Schwyz in den Blickpunkt der Denkmalpflege. Wie sich herausstellte, wurde das Gebäude bereits im Jahr 1287 oder ganz kurz danach errichtet - eine Entdeckung, die in der Schweiz und auch im Ausland Staunen erregte, denn bis dahin glaubte niemand, dass sich Holzhäuser aus mittelalterlicher Zeit bis heute erhalten haben. Haus Bethlehem wurde also vier Jahre vor der Zeit errichtet, als die drei Urkantone sich zu einer Allianz zusammenschlossen und den Grundstein für die heutige Eidgenossenschaft legten.

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Casa Regina – Leventina-Geschichte spüren

Die Stiftung Ferien im Baudenkmal ist eine vom Schweizer Heimatschutz getragene Einrichtung, die sich der sanften Renovierung vom Verfall bedrohter Baudenkmäler verschrieben hat und diese als Ferienwohnungen der Öffentlichkeit zugänglich macht. Ab sofort erweitert ein neues Kleinod das Angebot von Ferien im Baudenkmal. Hoch über dem Tal in Calonico TI gelegen macht es die Geschichte der Leventina erlebbar. Die Casa Regina ermöglicht einen Aufenthalt für bis zu acht Personen.

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Geschichte der Kleinhaussiedlungen in Zürich

Das rasche Wachstum war schon um die vorletzte Jahrhundertwende eine grosse Herausforderung für die Stadt Zürich. Für eine breite Arbeiter- und Mittelschicht musste auch unter schwierigen Bedingungen guter Wohnraum geschaffen werden. Doch wie war das möglich? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Publikation des Amts für Städtebau. Die Kleinhaussiedlungen und Gartenstädte, die zu der damaligen Zeit entstanden sind, sind faszinierende Zeugnisse gesellschaftlicher Ideale und ein Wegweiser für die aktuelle Stadtentwicklung.

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Öffentliche Führungen auf Schloss Wildenstein

Kostenlose öffentliche Führungen lassen die Geschichte von Schloss Wildenstein im Baselbiet entdecken. Die Führungen finden von Juni bis Oktober jeweils am ersten Sonntag im Monat statt. Zudem lädt ein Café im Schlosshof zum Verweilen und zum kleinen Imbiss ein. Im August 2015 wurde Schloss Wildenstein aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Ein neuer Informationspfad, Führungen, ein Hofladen und ein rundumerneuerter Kommunikationsauftritt wurden lanciert.

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Surenenpass: Archäologie und Geschichte in Attinghausen

Unter dem Titel „SURENENPASS – Archäologie und Geschichte in Attinghausen“ ist eine Publikation zur alpinen Forschung in der neuen Buchreihe „Archäologische Prospektion – Archaeological Survey“ bei LIBRUM erschienen.   In den letzten Jahren erforschte Marion Sauter die Wüstungen im Kanton Uri. Die Feldforschung startete im ganzen Kanton und fokussierte dann die Gemeinde Attinghausen. 2013 konnten die Überreste eines hallstattzeitlichen Baus auf dem Geissrüggen ausgegraben werden, der erste bekannte prähistorische Bau im Innerschweizer Alpenraum. Die Abschlusspublikation des Forschungsprojekts und eine Infotafel werden am 10. Juni 2016 der Öffentlichkeit präsentiert.

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Die Geschichte des Gotthards entdecken

Göschenen ist den meisten Schweizern nur als eine Ortschaft aus den Staumeldungen am Radio bekannt. Doch das Bergdorf am Gotthard hat eine spannende Geschichte, geprägt von der Entwicklung des Verkehrs, von Pioniertaten – und von Tunnels. Ein neuer Lehrpfad, der von der Schweizer Berghilfe mitfinanziert wurde, bringt diese Geschichte den Besuchern näher. Am kommenden Montag, pünktlich zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, wird der „Rundgang Gotthardtunneldorf“ offiziell eingeweiht.

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Museum im Palast: Geschichte am Originalschauplatz erleben

Wie ein Leuchtturm weist der 1648 vollendete Freulerpalast in Näfels den Reisenden in den Gebirgskanton hinein. Der Prachtbau gehört zu den bedeutendsten Schweizer Haus- und Palastbauten des 17. Jahrhunderts. Sein Reiz liegt in der architektonischen Kombination von Merkmalen spätgotischer Giebel- und Erkerhäuser sowie der Formensprache der Renaissance. Sein Äusseres ist mit seinen schmucken Portalen Ausdruck von Selbstbewusstsein. Die schlichte Gliederung und die zurückhaltende Farbigkeit zeigen Understatement mit Stil. Sein Inneres überrascht mit einer prächtigen Ausstattung aus Stuck, Täfer und kostbaren Intarsien.

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Ein Rückblick auf 725 Jahre Schweiz

Die Schweiz feiert ihr 725-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erscheint die limitierte Jubiläums-Edition „Chronik der Schweiz“. Sie lädt dazu ein, die 725-jährige Landesgeschichte wieder neu zu entdecken und kennenzulernen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart schafft der Bildband einen lückenlosen Überblick über die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Spannende Texte und mehr als 500 Abbildungen geben faszinierende Einblicke in die Themen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik, Wissen, Kultur, Sport und Natur & Umwelt.

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Kinder lieben Geschichten und Geschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sinn und Ziel der Denkmalpflege wie auch des Denkmal- und Heimatschutzes ist es, historische Gebäude zu erhalten. Diese sind Zeitzeugen unserer Kultur und sollen auch künftigen Generationen von unserer Geschichte und dem Leben unserer Vorfahren erzählen. Neben Burgen, Schlössern und Kirchen gehören dazu auch Bauernhäuser, Stadttore, Bahnhofsgebäude, Mühlen, Bürgerhäuser und viele andere mehr. Die Schweiz ist nicht nur eines der burgenreichsten Länder Europas, sondern besitzt auch viele gut erhaltene mittelalterliche Städte und vor allem Dörfer mit sehr alten Gebäuden, die geschützt und gepflegt werden müssen.

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Die 54 Passkirchen zwischen Panix und Viano – über 1000 Jahre Kirchengeschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der „Kunstführer der Schweiz“ verzeichnet nicht weniger als 54 bemerkenswerte Kirchen auf den Passrouten zwischen Panix und Viano. Diese stehen jeweils ca. 4 Kilometer auseinander. Allesamt gelten diese Kirchen als kunstgeschichtlich wertvoll. 19 von ihnen sind sogar im Verzeichnis der Schweizer Kulturgüter aufgeführt. Dank kirchlicher Denkmalpflege sind die meisten der zum Teil reich ausgemalten, sehr alten Kirchen bis heute erhalten geblieben. Die Zeit, in welcher sie, erweitert oder umgebaut wurden, lässt sich in vier Perioden aufteilen: in die fränkische und karolingische (6. bis 9. Jahrhundert), das Hochmittelalter (9. bis etwa Mitte 13. Jahrhundert), das Spätmittelalter (ab Mitte 13. bis 16. Jahrhundert) und die Neuzeit (17. Bis Mitte 18. Jahrhundert) Von den in der fränkischen Zeit entstandenen Kirchen sind oft nur noch Mauern und Reste übrig geblieben. Im baulichen Originalzustand befindet sich St. Martin, eine alte Pfarrkirche in Cazis.

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Früheres Leben im Oberländer Flarz – ein Einblick in die ländliche Geschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Flarzhäuser sind vor allem im Zürcher Oberland bekannt. Ein solches Bohlenständerhaus aus dem 16. Jahrhundert, das unter Denkmalschutz steht, dient heute als Wohnmuseum und kann besichtigt werden. In dem Häuschen in Undalen bei Bauma im Kanton Zürich lebte die Weberin Rosa Freddi 93 Jahre lang. Der Einblick in ihr Wohnumfeld und in ihre Lebensgeschichte ist interessant, aber auch bedrückend. Das Freddi-Haus ist ein einmaliges und gut erhaltenes Zeugnis eines arbeitsreichen und bescheidenen Lebens.

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Warteck Basel: Von der Traditionsbrauerei zum pulsierenden Kulturquartier

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der alte Brauereikomplex mit seinem markanten Turm ist schon von Weitem zu sehen, eingebettet in ein beschauliches Quartier mit Wohnhäusern und kleineren Gewerbebauten. Noch immer verströmen die Brauereigebäude einen Hauch der Zeit, als hier hektoliterweise Warteck gebraut wurde. Für einen symbolischen Franken verkauft und für drei Millionen Franken umgebaut, durfte der Baseler Kulturraum Warteck jetzt die Eröffnung des Malzsilos erleben. Licht und Kultur sollen das ehemalige Malzsilo der Brauerei Warteck, ein Gemeinschaftsprojekt von Eigentümerin und Mietern, mit Leben erfüllen, denn der Kulturraum Warteck vergrössert sich um 732 Quadratmeter. Einst fensterloses Silo, schafft jetzt ein mehrstöckiges Gebäude Platz für neue Ideen, im Mai soll das Kulturcafé im fünften Stock Eröffnung feiern.

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Die neue Kirche in Wollishofen - Drei Ideen für eine Umnutzung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Entscheid über die Umnutzung der Kirche "Auf der Egg" in Zürich-Wollishofen soll im Frühjahr 2014 fallen. Zur Diskussion stehen drei unterschiedliche Konzepte, über die die Kirchengemeindeversammlung abstimmen soll: ein Orgelkompetenzzentrum unter dem Namen "Kunstklangkirche", "Wollishof", ein Ort für Kunst und Gastronomie oder ein Familienhotel. Diese drei Ideen gingen als Favoriten aus einem zuvor ausgeschriebenen Wettbewerb hervor. Die Bezeichnung der Kirche rührt von ihrer Lage auf dem von Nord nach Süd verlaufenden Moränenzug "Egg" her. Sie ist von weither gut sichtbar und mit ihrem frei stehenden Glockenturm ein markanter Punkt im Quartier Wollishofen.

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Das Goetheanum in Dornach

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Goetheanum in Dornach (Kanton Solothurn), etwa zehn Kilometer südlich von Basel gelegen, steht seit 1993 unter dem Schutz der kantonalen Denkmalpflege und ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft. Der monumentale Bau aus Sichtbeton ist das zweite Goetheanum und wurde von 1925 bis 1928 errichtet, nachdem der Vorgänger im Jahr 1923 durch Brandstiftung zerstört worden war. Die Entwürfe beider Häuser stammen vom Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, und erhielten ihren Namen zu Ehren von Johann Wolfgang von Goethe. Das heutige Gebäude ist Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und Tagungsort für die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, dient aber wesentlich auch als Theaterbau bzw. Festspielhaus.

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Neue Töne in alten Mauern - Kloster Rheinau wird zur Insel der Musik

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dreizehn Jahre lang standen die Klosterbauten auf der Insel Rheinau leer. Jetzt läuft die Planung und Umsetzung der neuen Nutzung auf Hochtouren: Im ehemaligen Kloster Rheinau wird ein Musikzentrum mit angeschlossenem Hotelbetrieb zum Leben erweckt.  Die Musikinsel soll am 24. Mai 2014 eröffnet werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Verbindung von Denkmalpflege, Umbau und Neunutzung zu einem harmonischen Gesamtakkord entwickelt.

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