Das neue Stadtarchiv Luzern: Tage der offenen Tür

10.11.2015 |  Von  |  News  | 

Anfang Oktober hat das neue Stadtarchiv auf Ruopigen in Luzern-Reussbühl seine Türen geöffnet. Der 11-Mio.-Franken-Bau entstand in den vergangenen eineinhalb Jahren nach den Plänen der Zürcher Architekten Enzmann Fischer. Erstmals in seiner langen Geschichte verfügt das Archiv über ein eigenes Haus, das auch noch Räume für städtische Kulturgüter wie die Hofbrückenbilder und für die städtische Kunstsammlung beherbergt.

Im Verlauf seiner Geschichte befand sich das Stadtarchiv schon an vielen Orten in der Stadt Luzern: im Wasserturm, Rathausturm, Stadthaus und bis 1972 im Palmenhaus auf dem Areal des Stadthauses. An der Industriestrasse erhielt das Stadtarchiv 1972 erstmals Räumlichkeiten, die auch seiner öffentlichen Funktion entsprachen. Neben Magazin- und Büroräumlichkeiten stand neu ein Lesesaal für die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer zur Verfügung.

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30 Jahre „Konferenz Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger“ in Basel

05.11.2015 |  Von  |  News  | 

Vor 30 Jahren, am 8. November 1985, wurde die Konferenz Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) im Kleinen Klingental gegründet (damals unter dem Namen „Vereinigung der Schweizer Denkmalpfleger“). Erster Präsident war der damalige Basler Denkmalpfleger Alfred Wyss. 30 Jahre später feiert die KSD ihr Jubiläum in Basel an der Jahresversammlung vom 5. und 6. November – wiederum unter der Leitung des Basler Denkmalpflegers, Daniel Schneller.

Mit der Gründung der Konferenz hatte man 1985 beabsichtigt, eine bessere Vernetzung und einen fachlichen Austausch zwischen den Fachstellen in der Schweiz zu ermöglichen. Auch sollte die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur und anderen nationalen Institutionen vereinfacht werden.

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Merian 1615 – Basel aus der Vogelschau

28.10.2015 |  Von  |  News  | 

Vor vier Jahrhunderten übergab Matthäus Merian d. Ä. dem Basler Rat die grosse Vogelschau auf die Stadt Basel. Sie ist die älteste erhaltene auf Vermessung beruhende Darstellung der gesamten Stadt.

Dank ihrer Detailgenauigkeit dient sie als eine der wichtigsten Quellen für die Stadtgeschichte Basels. 1617 erschien die Vogelschau auch als grossformatige Radierung im Druck.

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700 Jahre Schutz vor Feuer: Feuerwehr und Historisches Museum Luzern laden ein

19.10.2015 |  Von  |  News  | 

Die Feuerwehr der Stadt Luzern blickt auf 700 Jahre Schutz vor Feuer zurück. Anlässlich dieses Jubiläums veranstalten die Feuerwehr und das Historische Museum Luzern am 24. und 25. Oktober 2015 im und ums Historische Museum ein Erlebniswochenende.

Im Jahr 1315 verfasste die Obrigkeit der Stadt Luzern Erlasse zur Brandverhütung und betraute die Stadtbevölkerung mit Feuerwehraufgaben. Heute, im Jahr 2015, feiert diese Verordnung ihr 700-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass lancierte die Feuerwehr Stadt Luzern, nebst der Veröffentlichung ihrer Feuerwehr-Chronik „Luzern zur Wehr“, ein Veranstaltungsprogramm, mit dem sie der Luzerner Bevölkerung ihre Aufgaben und Entwicklungsgeschichte näher bekannt macht.

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Bodenseearchivare trafen sich am 24.09. in Vaduz

25.09.2015 |  Von  |  News  | 

Auch dieses Jahr trafen sich wieder Archivare zum kulturellen Austausch der vier Bodensee-Anrainerstaaten Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland. Auf Einladung des Amtes für Kultur weilten am Donnerstag, 24. September 2015, die Bodenseearchivare zur jährlichen Tagung in Vaduz.

Der regelmässige kulturelle Austausch von Liechtenstein mit der Schweiz, Österreich und Deutschland vereinfacht nicht nur die Zusammenarbeit der Archivare, sondern steht ganz im Zeichen einer gepflegten Freundschaft.

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Europa-Tag des Denkmals in Liechtenstein steht im Zeichen der Walser am Berg

04.09.2015 |  Von  |  News  | 

Der 23. Europa-Tag des Denkmals im Fürstentum Liechtenstein widmet sich den Zeugnissen der einstigen Besiedelung Triesenbergs. „Walser am Berg: Die Siedlung Hinder Prufatscheng in Triesenberg“, lautet der Titel des diesjährigen Denkmalpflege-Events.

Veranstaltet wird das Event an diesem Samstag, 5. September, von der Abteilung Denkmalpflege beim Amt für Kultur zusammen mit der Gemeinde Triesenberg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Höhensiedlung auf „Hinder Prufatscheng“.

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Die markante weisse Kirche von Wila – eine rund 1300-jährige Geschichte

12.08.2015 |  Von  |  Bauwerke  | 

Die Gemeinde Wila liegt im Talboden der Töss im Kanton Zürich. Ihre Geschichte reicht weit zurück und der älteste Zeitzeuge ist die Kirche, die hoch über dem Dorf thront. Seit 1275 ist der Ort als Wiler bekannt, jedoch war die Region bereits wesentlich früher besiedelt.

Im Ortskern sind einige herrliche alte Wohnhäuser zu bestaunen. Die Blicke zieht jedoch vor allem die markante Kirche auf sich, die auf einem Nagelfluhsporn erbaut wurde. Als ich sie das erste Mal sah, war ich zufällig nach Wila gekommen. Ich sass im falschen Zug und als ich es bemerkte und am nächsten Bahnhof ausstieg, stand ich in diesem schönen alten Dorf. Die weisse Kirche zog mich sofort in ihren Bann. Ich liess die nächste Bahn ohne mich abfahren und machte mich auf den Weg, sie zu besichtigen.

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Das älteste Kloster des Abendlandes – die Abtei St-Maurice feiert ihr 1500-jähriges Bestehen

30.07.2015 |  Von  |  Denkmalschutz  | 

Das seit 1500 Jahren ständig bewohnte und somit älteste christliche Kloster weltweit feiert ein ganzes Jahr lang sein Bestehen: die Abtei St-Maurice im Unterwallis. Als religiöses und kulturelles Erbe ist es von unschätzbarem Wert und steht natürlich unter Denkmalschutz.

Vom 22. September 2014 bis zum 22. September 2015 dauern die Feierlichkeiten, zu denen auch Papst Franziskus eingeladen war. Er wird jedoch, sehr zum Bedauern der Veranstalter, leider nicht persönlich anreisen.

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Zeitzeugen aus dem Eis – spontane Funde in den Alpen

24.07.2015 |  Von  |  Denkmalpflege  | 

Der heutige Artikel auf unserem Blog widmet sich der Archäologie und hier einem ganz speziellen Bereich: den Funden aus dem Eis. Dies ist gleichzeitig der Wunschartikel aus unserem kleinen Wettbewerb. 

Der Hitzesommer 2003 hatte nicht nur vorübergehende Auswirkungen auf die Natur, er hat auch langfristig seine Spuren hinterlassen: Überall in den Bergen schmolzen kleine Eisfelder dahin. Was dabei an manchen Stellen zum Vorschein kam, liess die Herzen der Archäologen höherschlagen.

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