Beim Römertag in Vindonissa alte Münzen entdecken

Die Gesellschaft Pro Vindonissa lädt zum 15. Mal zum Römertag ein. In diesem Jahr dreht sich alles ums Geld. Im ganzen Reich, rund um das Mittelmeer und im Norden bis nach Grossbritannien, führten die Römer ihr Münzsystem ein. Der römische Silberdenar war somit in einem grösseren Gebiet gültig als der heutige Euro. Das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS) und die Vindonissa-Professur der Universität Basel zeigen dieses Jahr, wie römische Münzen als archäologische Quellen erforscht werden. Gleichzeitig lernen Sie das römische Münzsystem kennen. Haben Sie schon einmal eine alte Münze gefunden? Hier erfahren Sie, was in einem solchen Fall zu tun ist.

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Ein Rückblick auf 725 Jahre Schweiz

Die Schweiz feiert ihr 725-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erscheint die limitierte Jubiläums-Edition „Chronik der Schweiz“. Sie lädt dazu ein, die 725-jährige Landesgeschichte wieder neu zu entdecken und kennenzulernen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart schafft der Bildband einen lückenlosen Überblick über die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Spannende Texte und mehr als 500 Abbildungen geben faszinierende Einblicke in die Themen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik, Wissen, Kultur, Sport und Natur & Umwelt.

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Bauhistorisches Gutachten zum Luzerner Theatergebäude

Der Denkmalwert des Luzerner Theatergebäudes ist stark gemindert. Hingegen ist der städtebauliche Situationswert von grosser Bedeutung. Zu diesem Ergebnis gelangt ein bauhistorisches Gutachten, das die kantonale Denkmalpflege in Auftrag gegeben hatte. Als Gründe für die Wertminderung werden die zahlreichen, tiefgreifenden Umbauten genannt, die im Verlauf der letzten rund 180 Jahre vorgenommen wurden. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Luzerner Theaterinfrastruktur stellt sich die Frage nach dem denkmalpflegerischen Stellenwert des heutigen Luzerner Theaters an der Reuss. Die Kantonale Denkmalpflege beauftragte daher das Büro für Architektur, Denkmalpflege und Baugeschichte (ADS), Siegfried Möri in Burgdorf, den denkmalpflegerischen Wert zu ermitteln. Fazit des Gutachtens: Das im 1838/39 nach Plänen von Architekt Louis Pfyffer von Wyher erbaute Luzerner Theatergebäude weist heute nur noch wenig von seiner ursprünglichen Bausubstanz auf.

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Neue Erkenntnisse zu Pfahlbauten in Zürich

Die Pfahlbauten sind am unteren Zürichsee überall gegenwärtig. Zwei neue Monographien der Kantonsarchäologie vermitteln Einblick in die dichte Besiedlung, die es im Seefeld bereits während der Jungsteinzeit gab. Der Bau des Parkhauses Opéra führte zur umfangreichsten Notgrabung einer Schweizer Pfahlbaufundstelle in den letzten 20 Jahren. Vom April 2010 bis Januar 2011 dokumentierte das Amt für Städtebau der Stadt Zürich eine Fläche von rund 3500 Quadratmetern und barg mehrere Tonnen archäologischer Funde.

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725 Jahre Eidgenossenschaft – 100 historische Ausflugsziele

Die Eidgenossenschaft wird 725 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert ein neuer Ausflugsführer zu allen grossen historischen Ereignissen der Schweizer Geschichte das passende Ausflugsziel: eine Wanderung, der Besuch einer Burg, eines Museums oder einer Gedenkstätte. Die Fülle geschichtlicher Fakten und Hintergründe inspiriert dazu, die Schweiz neu zu entde­cken. Die sachkundigen Texte und das reiche Bildmaterial machen Schweizer Geschichte erstmals hautnah erleb­bar. Mit allen wichtigen Infos zu Adressen, Anreise per ÖV oder Auto, Parkplätzen, Öffnungszeiten und Verpfle­gung. Damit lassen sich spannende Wochenend- und Ferienausflüge mit der ganzen Familie perfekt planen.

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Royal Baden geht in die zweite Verlängerung

Ab Juni 2016 sollte der Kulturbetrieb im ältesten Kino Badens eingestellt werden. Stattdessen war geplant, in dem erhaltenswerten Gebäude Läden einzurichten. Nun hat die Stadt das Mietverhältnis zum zweiten Mal verlängert – vorläufig bis Ende Juni 2017. Für die Betreiber des „Royal“ wird die aktuelle Saison trotzdem die letzte sein: Ab Juni soll ein neuer Verein den Betrieb fortsetzen.

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St. Urban: Historischer Kachelofen kehrt zurück

Auch nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1848 ist das kulturelle und spirituelle Erbe in St. Urban (Kanton Luzern) bis heute lebendig. Im Zuge der Aufhebung des Klosters wurden zahlreiche einzigartige Kachelöfen veräussert. Nach mehr als 150 Jahren kehrt nun eines dieser kostbaren Stücke wieder an seinen Ursprungsort zurück. Als ständige Leihgabe des Solothurner Museums Blumenstein wird der kunstvolle Steckborner Kachelofen seine Betrachter nun wieder in St. Urban verzaubern.

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Sonderausstellung: Werbeschilder von gestern

Rund ein halbes Jahrhundert lang – zu einer Zeit, als Werbung noch für die Ewigkeit konzipiert wurde – schmückten sie Fassaden und Wände. Heute erleben die Blech- und Email-Reklameschilder eine wahre Renaissance – nicht als Werbeträger, sondern als Sammelobjekte. Die Sonderausstellung „Reklameschilder aus Blech und Email von gestern. Heute wertvolle Kunst- und Sammlerstücke“ im Spielzeug Welten Museum Basel zeigt über 150 dieser wunderbaren Exemplare aus der Zeit von 1890 bis 1970. Sie stammen aus der Sammlung von Michael Müller aus der Umgebung von Basel. Schon seit seiner Kindheit ist er von diesen Werbeschildern fasziniert.

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Gartenjahr 2016: Parks und Grünflächen erhalten

Gärten und Freiräume sind einem massiven Druck ausgesetzt. Mehrere Dutzend Organisationen – darunter auch die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD – haben sich der Kampagne „Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen“ angeschlossen. Zusammen setzen sie sich schweizweit für den Erhalt von Parks und Grünflächen ein. Am Kampagnenauftakt vom 7. April 2016 im Heimatschutzzentrum in Zürich wurden die gemeinsamen Ziele bekräftigt: Gärten und Freiräume sind wichtig für die Lebensqualität und verlangen Respekt und Pflege.

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Das textile Erbe in der Ostschweiz erleben

Das textile Erbe der Ostschweiz erlebbar zu machen, dies hat sich der Verein „Textilland Ostschweiz“ seit 2010 zur Aufgabe gemacht. Mit dabei sind die Tourismus-Destinationen der Kantone St.Gallen, Thurgau und beider Appenzell. Gemeinsam mit „Textilland Ostschweiz“ und der Regio AR-St.Gallen-Bodensee haben sie die verschiedenen Angebote nun in zwei spannenden Rundtouren zusammengefasst. Textilland Explorer Tour „Nord“ und Textilland Explorer Tour „Süd“: So lauten die Namen der neuen Rundtouren, die von den vier Tourismus-Destinationen ins Leben gerufen wurden. Die Tour „Nord“ widmet sich vorwiegend den edlen Stoffen und der internationalen Prominenz. Auf der südlichen Route ist derweil das Thema Brauchtum und malerische Landschaften im Fokus.

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Not Vital kauft Schloss Tarasp für 7,9 Millionen Franken

Der schweizerisch-US-amerikanische Künstler Not Vital ist der neue Eigentümer von Schloss Tarasp. Die Verträge wurden heute im Grundbuchamt von Scuol unterzeichnet. Der Engadiner Künstler wird einen neuen Zeitabschnitt der mehr als 1000 Jahre alten Burggeschichte beginnen. Seine Vision, das Schloss Tarasp mit zeitgenössischer Kunst, einem Skulpturenpark und weiterhin öffentlich zugänglichem Raum zu einer Kulturattraktion von nationaler und internationaler Bedeutung zu entwickeln, stösst in der ganzen Region auf Begeisterung. Für einen Kaufpreis von 7,9 Millionen Schweizerfranken erwirbt der aus Sent stammende Not Vital von den bisherigen Eigentümern, der deutschen Adelsfamilie von Hessen, das Engadiner und Schweizer Wahrzeichen. Zu einem späteren Zeitpunkt will Not Vital das Schloss in eine Stiftung einbringen.

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Wiege der Schweizer Luftfahrt bald Weltkulturerbe?

Der in Dübendorf liegende Flugplatz könnte bald ein Unesco-Weltkulturerbe der Luftfahrt werden. Vielleicht kommt der Flugplatz sogar auf die sogenannte „rote Liste“ des in Gefahr schwebenden Welterbes. Das jedenfalls verlangt ein Stimmbürger aus der Gemeinde in Dielsdorf in eigener Initiative. Aktuell befinden sich 48 Stätten auf der «roten Liste», darunter beispielsweise die Altstadt und Stadtmauer von Jerusalem oder der Everglades-Nationalpark in den USA.

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Einzigartige Ikonensammlung im Kunstmuseum St.Gallen

Durch eine umfangreiche Schenkung erwarb das Kunstmuseum St.Gallen 2013 die grösste und bedeutendste institutionelle Ikonensammlung der Schweiz. In der Ausstellung "Heilige, Wunder und Visionen" hat die Öffentlichkeit erstmals die Gelegenheit, die Highlights dieser einmaligen Kollektion in einer aussergewöhnlichen zeitgenössischen Inszenierung des Künstlers Gerwald Rockenschaub zu bestaunen. Die Ausstellung wird am 8. April eröffnet und ist dann vom 9. April bis 11. September zu sehen.  Die ausserordentliche Schenkung von Dr. med René und Lotti Gürtler umfasst ein in der Schweiz einzigartiges Konvolut: über hundertfünfzig Ikonen aus postbyzantinischer Zeit, rund vierzig Kleinantiquitäten teilweise byzantinischer Herkunft und eine slawische Handschrift aus liturgischem Zusammenhang sowie ein Dutzend westeuropäischer Heiligenskulpturen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.

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Der ungekrönte Erfinder des Reissverschlusses

Käse, Schokolade, elektrische Gitarren, LSD: Viele berühmte Schweizer Erfindungen machen bis heute das Leben interessanter. Doch nicht jeder Schweizer Erfinder ist mit seiner Innovation auch so berühmt geworden, wie er es verdient hätte. Zu den eher unbekannten Grössen gehört Martin Winterhalter: Er baute den ersten modernen Reissverschluss, verdiente Millionen damit, landete aber schliesslich im Irrenhaus.

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Die Einsamkeit der heiligen Verena

Die Verenaschlucht bei Solothurn ist ein stiller Ort – zumindest meistens. Hier soll die heilige Verena gelebt haben, als sie vor rund 1700 Jahren über Italien in die Schweiz kam. Ausserdem wohnte seit dem 15. Jahrhundert fast immer ein Einsiedler in der Schlucht – in einem Häuschen mit Blumengarten neben der St.-Verena-Kapelle. Doch nun ist die Eremitage verwaist: Die letzte Einsiedlerin hat gekündigt.

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