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Lebendiges Denkmal – Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg

Märkte waren im Mittelalter ein wichtiger Treffpunkt für Handel und Wandel – aus dem damaligen Wirtschaftsleben nicht wegzudenken. Wie sie aussahen und funktionierten, davon können wir uns heute kaum noch eine Vorstellung machen. Das können Sie aber jetzt ändern – mit einem Besuch des Mittelaltermarktes auf Schloss Lenzburg. Wenn buntes Volk sich unter dem Publikum tummelt, laute und leise Töne ertönen und Düfte aller Art den Schlosshof erfüllen, dann wird das Mittelalter wieder lebendig.

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„palaFITtes“ – prähistorischen Pfahlbauten auf der Spur

Die Kantonsarchäologie Luzern bietet am Sonntag, 4. September, ein besonderes Highlight für Fans von Velotouren – eine Fahrt entlang historischer Pfahlbauten. Unter dem Motto „palaFITtes“ geht’s über eine 28 Kilometer lange Route von Hitzkirch nach Sursee mit dem Pfahlbaudorf Wauwil als Endpunkt. Am Ziel erwartet alle Teilnehmer ein leckerer Imbiss und kühles Pfahlbaubier. Die Veranstaltung ist eine Wiederholung. Der erste Anlauf im Juli musste leider wegen Dauerregen abgesagt werden. Die Strecke ist für Velofahrer auch mit durchschnittlicher Kondition gut zu bewältigen.

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Spätmittelalterliche Kulinarik in Ilanz

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts schuf der Waltensburger Meister Kunstwerke in Bündner Kirchen und Kapellen. Dort hinterliess er rund zwanzig Wandgemälde und Fresken von hoher künstlerischer Qualität, die bis heute beeindrucken. Sein tatsächlicher Name ist unbekannt, daher wird er nach seinem Hauptwerk in der Waltensburger Kirche bezeichnet. In Erinnerung an den unbekannten Künstler werfen das Museum Regiunal Surselva in Ilanz und das Museum Waltensburger Meister am 3. September gemeinsam einen Blick zurück ins Spätmittelalter und bieten zwei Veranstaltungen zum Thema Kochen und Essen. Dafür haben sie extra die Köchin der Comthurey alpinum eingeladen.

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Kornschütte Luzern: Hommage an „Rolf Brem 1926–2014“

Der Bildhauer, Zeichner und Grafiker Rolf Brem hat an manchen Stellen in Luzern Spuren hinterlassen: zum Beispiel vor dem Luzerner Theater seine Skulptur „Hirt mit Schafen“ oder vor der Bahnhofpost bei der Universität Luzern den „Pöstler“. Das ist aber nur ein minimaler Ausschnitt seines umfangreichen Werkes. Der geborene Luzerner war ein konsequent figurativer Bildhauer, der im Alltag Inspiration für seine Kunst fand. Als guter Beobachter wusste er das Ursprüngliche im Menschen instinktiv zu erfassen und engagiert darzustellen.

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Handwerken wie im Mittelalter oder bei den Römern

In der Antike und im Mittelalter gab es noch keine Fabriken oder Maschinen. Alles musste von Hand hergestellt werden. Dafür waren nicht nur Geschick und Know How nötig, man brauchte auch Gespür für das Material. Beim Handwerksparcours des Museums Aargau können grosse und kleine Besucher selbst ausprobieren, was man aus Leder, Stein oder Metall alles machen kann. Dafür gibt es ein vielfältiges Angebot. Hier ein Überblick:

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Geheimtipp Surselva: mira!cultura-Ortsführungen

Die beliebten mira!cultura-Ortsführungen entstammen einer so einfachen wie genialen Idee: Die beiden Museen Regiunal Surselva und Waltensburger Meister wollten die regionale Kultur den Gästen mithilfe einheimischer Führer vermitteln. Daraus entwickelte sich ein ebenso spannendes wie abwechselndes Outdoor-Angebot. Buchbar sind die Führungen für Gruppen in Vella, Obersaxen, Lumbrein, Ilanz/Glion und Waltensburg/Vuorz über das gesamte Jahr. Surselva Tourismus hat die mira!cultura-Ortsführungen in diesem Sommer ebenfalls wieder in sein Gästeprogramm aufgenommen.

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Schloss Lenzburg: Friedrich Barbarossa erwartet

In die Zeit des Hochmittelalters eintauchen – das ist vom 22. bis 24. Juli auf Schloss Lenzburg möglich. Dann wird ein spektakuläres Mittelalter-Fest gefeiert, denn Kaiser Friedrich I. hat seinen Besuch angekündigt. Das Besucher-Publikum gerät mitten in die Fest-Vorbereitungen und nimmt so an dem Leben von Adeligen, Rittern, Söldnern, Handwerkern, Musikern und des gemeinen Volks Anteil. Das Szenario ist ein Sommerwochenende im Jahre 1173: Kaiser Friedrich I. – genannt Barbarossa –weilt nördlich der Alpen im Reich. Sein Freund und Kreuzzugs-Mitstreiter, Graf Ulrich IV. von Lenzburg war kurz vorher gestorben, ohne Nachkommen zu hinterlassen. Dies nimmt Barbarossa zum Anlass, die Lenzburg zu besuchen und die Nachfolge zu regeln.

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Ferien-Hit für Kinder: Archäologie erleben

Nach alten Schätzen und verborgenen Geheimnissen graben – das hat Kinder wie Erwachsene seit jeher fasziniert. Doch wie arbeitet ein Archäologe eigentlich? Darüber informiert die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt vom 4. bis zum 8. Juli 2016 erneut mit dem beliebten Kinderworkshop. Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen, in diesem dreistündigen Workshop Spannendes rund um das Thema Archäologie zu erfahren.

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Glarner Baukultur – eine öffentliche Momentaufnahme

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens beleuchtet das Glarner Architekturforum den aktuellen Stand der Glarner Baukultur. Diese spiegelt das Erbe des Kantons Glarus wider, dessen Szenerie von alpiner Landschaft und früher Industriekultur geprägt ist. Die öffentliche Momentaufnahme findet am 22. Juni 2016 im „Hänggiturm Blumer & Co.“ in Schwanden statt. Im Glarnerland prägen Höhenunterschiede von 450 m ü. M. im Talboden bis über 3000 m ü. M. das Landschaftsbild. Ein Grossteil des eindrücklichen Alpentals zählt zum UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona.

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Klosterfest im Museum Kleines Klingental

Das Museum Kleines Klingental feiert 800 Jahre Dominikanerorden mit zahlreichen Sonderveranstaltungen. Der feierliche Höhepunkt des „Dominikanerjahres“ findet am kommenden Wochenende, 11. Und 12. Juni, mit dem Klosterfest statt. Das Klosterfest im Museum Kleines Klingental wartet mit einem vielseitigen Programm für Gross und Klein auf. Rundgänge und Workshops lassen die Besucher die eindrucksvolle Klosteranlage des ehemaligen Frauenklosters Klingental entdecken und geben Einblicke in die Kultur mittelalterlicher Klöster und die unter-schiedlichen Facetten des Klosteralltags: Musik, Gebet, Kunst, Heilkunde – sowie Speis und Trank.

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Die 11 Welterbestätten der Schweiz entdecken

Mit den nationalen Welterbetagen erlebt die Schweiz 2016 eine Premiere. Alle elf UNESCO-Welterbestätten der Schweiz öffnen zu diesem Anlass ihre Türen und bieten einem breiten Publikum ein vielfältiges und einzigartiges Unterhaltungsprogramm. Die Eröffnungsfeier findet am Samstag, 11. Juni, im Berner Rathaus statt – umrahmt wird sie von einer Ausstellung und einem Welterbe-Markt. Drei herausragende Naturphänomene und acht grossartige Kulturleistungen in der Schweiz sind mit dem begehrten Emblem der UNESCO ausgezeichnet: Sie sind Weltnatur- respektive Weltkulturerbe. Jedes steht für Echtheit, Qualität und Vielfalt über Generationen hinaus. Diese Werte sind Teil der Identität der Schweizer Bevölkerung.

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Bad Weissenburg: Historische Badekultur entdecken

Das Weissenburg Bad in der wildromantischen Gebirgslandschaft des Buuschetals steht im Juni im Fokus des Projekts „Fundort des Monats“. Die Landschaften und Schätze der schweizerischen Archäologie und Kulturgeschichte werden aufgewertet und können durch Aktivitäten vor Ort erkundet werden. Besuchen Sie die vorgeschlagenen Veranstaltungen im Monat Juni und lernen Sie den Ort kennen, der von früher Badekultur erzählt. Sie erhalten einen fundierten Einblick in die bei der Sanierung gewonnenen Erkenntnisse zur Geschichte des Weissenburg Bades.

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Auf einer Velotour Luzerner Pfahlbauten entdecken

Am Sonntag, 12. Juni 2016 veranstaltet die Kantonsarchäologie eine Velotour, auf der sich prähistorische Pfahlbauten im Kanton Luzern erkunden lassen. Unter dem Motto „palaFITtes“ führt die 28 Kilometer lange Route von Hitzkirch nach Sursee und endet im Pfahlbaudorf Wauwil. Der Anlass findet im Rahmen der UNESCO Welterbetage (11. - 12. Juni 2016) statt. Wer sich für das Leben der Pfahlbauer interessiert und auch gerne Velo fährt, dem empfiehlt sich am 12. Juni 2016 ein Ausflug an den Baldegger- und Sempachersee. Unter dem Motto „palaFITtes“ werden mit dem Velo die drei UNESCO Pfahlbaustationen des Kantons Luzern besucht. Nach der Tour werden alle Teilnehmenden mit einem Imbiss und kühlem Pfahlbaubier belohnt.

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Schweizer Kulturgüterschützer trafen sich in Vaduz

Die Verantwortlichen für den Kulturgüterschutz aller Schweizer Kantone trafen sich zum Jahresrapport in Vaduz. Eingeladen hatten der Fachbereich Kulturgüterschutz im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) und das Amt für Kultur. Der diesjährige Rapport der kantonalen Kulturgüterschutz-Verantwortlichen der Schweiz, an welchem stets auch der Liechtensteinische Vertreter beim Amt für Kultur teilnimmt, fand in diesem Jahr im Fürstentum Liechtenstein statt. Im Vaduzer Rathaussaal begrüsste Regierungsrätin Aurelia Frick die Gäste und freute sich darüber, dass die gut-nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Liechtenstein auch im Bereich des Kulturgüterschutzes (KGS) ausgezeichnet sind.

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Beim Römertag in Vindonissa alte Münzen entdecken

Die Gesellschaft Pro Vindonissa lädt zum 15. Mal zum Römertag ein. In diesem Jahr dreht sich alles ums Geld. Im ganzen Reich, rund um das Mittelmeer und im Norden bis nach Grossbritannien, führten die Römer ihr Münzsystem ein. Der römische Silberdenar war somit in einem grösseren Gebiet gültig als der heutige Euro. Das Inventar der Fundmünzen der Schweiz (IFS) und die Vindonissa-Professur der Universität Basel zeigen dieses Jahr, wie römische Münzen als archäologische Quellen erforscht werden. Gleichzeitig lernen Sie das römische Münzsystem kennen. Haben Sie schon einmal eine alte Münze gefunden? Hier erfahren Sie, was in einem solchen Fall zu tun ist.

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