Denkmalpflege

Kanton Uri: Fassade des Schlosses A Pro in Seedorf wird saniert

Ab dem kommenden Montag, 9. Oktober 2017, wird die Fassade des Schlosses A Pro saniert. Das Schlösslein in Seedorf muss dazu eingerüstet werden. Die Fassade sowie die Holzwerke und Jalousien erhalten einen neuen Farbanstrich. Die Arbeiten sind bis Ende Jahr abgeschlossen. Das Amt für Hochbau investiert insgesamt rund 90'000 Franken in die Aufwertung des Schlosses. Die Arbeiten erfolgen in Absprache mit der Urner Denkmalpflege.

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Die Zukunft nachhaltig bauen: Gründerzeit-Wohnhäuser saniert und Fassade erhalten

Für drei 100-jährige Stadt-Wohnhäuser in den Kreisen 3 und 4 in Zürich haben Schwarz Architekten mit einer eigens entwickelten Matrix ein umfassendes Sanierungskonzept ausgearbeitet. Die Totalsanierung umfasste die komplette Entkernung, die statische Änderung, der Einbau neuer Aufzugsanlagen, neue Grundrisse und eine umfassende Fassadensanierung. Die sanierten Wohnungen entsprechen heute räumlich wie auch energetisch dem neusten Standard. Trotzdem haben die Gründerzeit-Wohnhäuser mit ihren charakteristischen Fassaden ihren ursprünglichen Charme nicht verloren.

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Luzern: Stützmauer „Auf Musegg 1“ unterhalb des Zytturms wird saniert

Nicht nur die Museggmauer selbst, auch die Stützmauern unterhalb müssen fortlaufend saniert werden. Am 2. Oktober 2017 starten die Arbeiten im nächsten Abschnitt auf Höhe Zytturm. Bis voraussichtlich Ende November 2017 ist deshalb auf den umliegenden Strassen und Wegen mit kleineren Einschränkungen zu rechnen. Ab dem 2. Oktober 2017 werden an der Stützmauer „Auf Musegg 1“ unterhalb des Zytturms (siehe Karte unten) Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen eine Woche davor.

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Steinen SZ: Gericht untersagt Abbruch eines 700-jährigen Holzhauses

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hatte Ende Juni 2017 entschieden, eines der ältesten Holzhäuser Europas aus der Zeit um 1300 zum Abbruch freizugeben. Dagegen reichten der Schweizer Heimatschutz und seine Sektion Schwyz beim Verwaltungsgericht SZ Beschwerde ein. Dieses hat aktuell den Abbruch superprovisorisch und unter Strafandrohung im Falle der Zuwiderhandlung untersagt. Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hatte Ende Juni 2017 entschieden, eines der ältesten Holzhäuser Europas aus der Zeit um 1300 nicht unter Schutz zu stellen und damit zum Abbruch freizugeben. Er sprach sich somit gegen ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege aus. Diese hatte sich pointiert für die Unterschutzstellung ausgesprochen.

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Rätselhafter Depotfund aus Vindonissa sorgt für Aufsehen

Einmal mehr sorgt Vindonissa für eine Überraschung! Nur wenige Handbreit unter dem Asphalt kommt im Herbst 2016 auf der Grabung Windisch-Zürcherstrasse ein ebenso spektakulärer wie rätselhafter Fund zum Vorschein: Eigentlich eine ganz normale Kochschüssel eines Legionärs, deren Inhalt jedoch alles andere als gewöhnlich ist. Insgesamt 22 Öllampen sind in die Schüssel gelegt worden. Und auf jeder Lampe liegt, sorgfältig platziert, eine Bronzemünze. Der unerwartete und einzigartige Fund beschäftigt seither die Archäologinnen und Archäologen.

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Zürich: Haus „zum Lindengarten“ wird saniert – Ausgaben bewilligt

Für die Instandsetzung und den Umbau der Liegenschaft Hirschengraben 22/22a/24 (Haus „zum Lindengarten“) hat der Stadtrat Ausgaben von 7,97 Millionen Franken bewilligt. Der Grossteil, 6,176 Millionen Franken, entfällt auf gebundene Kosten. Das denkmalgeschützte Gebäude ist Sitz der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Mit den baulichen Massnahmen kann sichergestellt werden, dass diese auch langfristig in Zürich bleibt.

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Turm der Tellskapelle am Vierwaldstättersee wird behutsam saniert

Sie ist eine der grossen Sehenswürdigkeiten im Kanton Uri: Die Tellskapelle am Vierwaldstättersee wird jährlich von tausenden Touristinnen und Touristen besucht und fotografiert. Am Montag, 11. September 2017, startet das Amt für Hochbau die Sanierungsarbeiten am Türmlein der Tellskapelle. Der Turm wird eingerüstet und erhält einen neuen Farbanstrich. Die Arbeiten werden Ende September fertiggestellt sein. Sie werden in Absprache mit der Urner Denkmalpflege ausgeführt.

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Europäische Tage des Denkmals: „Macht und Pracht“ im Kanton Zürich

Die Europäischen Tage des Denkmals vom 9. und 10. September stehen dieses Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“. Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich sowie der Städte Winterthur und Zürich präsentieren zusammen mit verschiedenen Partnern ein umfangreiches Programm. Alle Führungen sind kostenlos. Fabriken, Villen, Schlösser und Landgüter: Vermeintlich einfach lässt sich das diesjährige Thema der Europäischen Tage des Denkmals anhand prächtiger und grossräumiger Bauten vermitteln. Doch was ist mit den zahlreichen, namenlosen Arbeitern und Bauern, welche die Pracht überhaupt erst durch ihre Arbeitskraft ermöglichten? Und was ist mit den Frauen, denen die Teilhabe an der Macht lange Zeit verwehrt blieb? An den Denkmaltagen rücken die Bauten der Mächtigen ebenso wie die Machtverhältnisse selbst in den Blick: Villen und Fabriken, Direktoren und Arbeiter, Bauern und die Staatsmacht.

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Basel: Am Denkmaltag die anregende Stadtlandschaft erkunden

Am Europäischen Tag des Denkmals 2017 lädt die Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt zu einer Reise vom Totentanz zur Landesgrenze ein. Zahlreiche Führungen und Rundgänge bieten Entdeckungen unterschiedlichster Art: in der historischen Vorstadt, im Quartier, um den Voltaplatz. Nachgespürt wird damit der inspirierenden Vielfalt, die „Stadt“ ausmacht. Historische Bürgerpalais und Altstadthäuser, Wohnbauten aus der Gründerzeit, historische Monumente und Parkanlagen mit bewegter Vergangenheit, stadtraumprägende Infrastrukturen und Gebäudekomplexe, umgenutzte Fabrikbauten und aktuelle Arealentwicklungen: Eine ebenso dichte wie vielfältige Packung, wie sie nur in einer Stadt zu finden ist.

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700-jährige Holzhäuser vor dem Abbruch - Schweizer Heimatschutz wehrt sich

Klammheimlich hat der Schwyzer Regierungsrat Ende Juni zwei 700-jährige Holzhäuser in Steinen SZ zum Abbruch freigegeben. Zum wiederholten Mal nimmt die Regierung ihre Verantwortung gegenüber einem Kulturgut von internationalem Rang nicht wahr. Der Schweizer Heimatschutz wehrt sich gegen diese inakzeptablen Entscheide. Ende Juni 2017 hat der Regierungsrat des Kantons Schwyz entschieden, zwei der ältesten Holzhäuser Europas aus der Zeit um 1300 nicht unter Schutz zu stellen und damit zum Abbruch freizugeben.

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Kostenlose Führungen zum Thema "Macht und Pracht" im Kanton Aargau

Bis heute erkennt man die Macht der Erbauer von Bauwerken an imposanter Architektur und prachtvoller Innenausstattung. An 20 Veranstaltungsorten – 11 davon in der Altstadt von Laufenburg – bieten die Kantonale Denkmalpflege und weitere Veranstalter am 9. und 10. September kostenlose Führungen zum Thema "Macht und Pracht" an. Die Europäischen Tage des Denkmals laden dieses Jahr an Orte voller Macht und Pracht ein: Die Architektur und Ausstattung von Burganlagen, Schlössern und reichen Patrizierhäusern, aber auch von Klöstern und Kirchen zeugen vom Reichtum ihrer Besitzer. Ob Kirchenschatz oder Wehrturm, Stuckdecke oder Zinnenkranz, über die Jahrhunderte hat sich in und an Bauwerken die Zurschaustellung der finanziellen Macht erhalten.

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Rundgang in Wolfenschiessen NW zum Europäischen Tag des Denkmals 2017

Die Europäischen Tage des Denkmals stehen dieses Jahr im Zeichen des Themas „Macht und Pracht“. Am 9. September 2017 lädt die Denkmalpflege Nidwalden zu einem Rundgang nach Wolfenschiessen ein. Besucht werden das soeben umfassend restaurierte Pfarrhelferhaus sowie das "Hechhuis", der bedeutendste Holzbau Nidwaldens. Das Pfarrhelferhaus am Kirchweg 9 trägt mit seiner Lage am Fusse des Kirchhügels massgebend zum geschützten Ortsbild von Wolfenschiessen bei. Nach einer umfassenden Restaurierung kann das 1806 erstellte Objekt innen besichtigt werden. Im Blockbau erhalten blieb die getäfelte Stube im Obergeschoss.

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Basel: Historischer Garten der Alten Universität am Rheinsprung saniert

Der Basler Gärtnermeister Karl Schlecht hat mit seinem Nachlass die Instandstellung des Gartens der Alten Universität am Rheinsprung ermöglicht. Der historische Terrassengarten an einmaliger Lage wird ab Montag, 21. August 2017 tagsüber für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Heute Nachmittag wird der Garten im Beisein von Regierungsrat Conradin Cramer und den Vertretern der Erbengemeinschaft feierlich eröffnet.

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Stadt Luzern für gute Baukultur ausgezeichnet

Die Stadt Luzern ist von zwei unabhängigen Jurys für insgesamt sechs realisierte Bauprojekte ausgezeichnet worden. Einen Award gab es von einer europäischen Jury und fünf Auszeichnungen erhielt die Stadt vom Kanton. Mit dem „best architects award“ sind die besten und interessantesten realisierten Architekturprojekte Europas ausgezeichnet worden. Von 367 eingereichten Projekten wurden dieses Jahr zwölf mit Gold ausgezeichnet, darunter die Erweiterung der Schulanlage Felsberg von Menzi Bürgler Architekten in der Kategorie Bildungsbauten.

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Schweizerische Nationalbibliothek: Digitales Kulturgut nimmt rasant zu

Der eben erschienene Jahresbericht 2016 der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) zeigt: Das digitale Kulturgut der Schweiz wächst rasant. Die Zunahme der elektronischen Publikationen betrug gegenüber dem Vorjahr 68 Prozent. Insgesamt wuchs die allgemeine Bibliothekssammlung der NB um 1,9 Prozent. Per Ende 2016 umfasste die Sammlung rund 4,6 Millionen gedruckte und digitale Publikationen. Dazu kommen etwa 1,2 Millionen Dokumente des Eidgenössischen Archivs für Denkmalpflege, 81 Einzelsammlungen der Graphischen Sammlung, 369 Archive und Nachlässe des Schweizerischen Literaturarchivs sowie die Bestände der Schweizerischen Nationalphonothek.

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Rotes Badehaus mit Denkmalpflegepreis 2017 des Kantons Bern ausgezeichnet

Mit dem Badehaus für seine Familie setzte der Thuner Architekt Jacques Wipf 1930 auf die neusten Architekturtrends. Für die nachhaltige Restaurierung des Kleinbaus, der ein Musterbeispiel der Moderne ist, werden seine Enkel mit dem Denkmalpflegepreis 2017 des Kantons Bern ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Fachkommission für Denkmalpflege würdigt das beispielhafte Engagement aller Beteiligten, das dazu beitrug, dass die ehemalige Zellstofffabrik in Péry-Rondchâtel restauriert werden konnte und weiterhin genutzt wird.

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