Bauwerke

Wasser im Keller eines denkmalgeschützten Gebäudes - ein Wettlauf mit der Zeit

Wasser im Keller eines denkmalgeschützten Gebäudes ist mit verschiedenen Tücken verbunden. Der Einsatz einer Tauchpumpe sehr schnell, das Wasser abzupumpen. Es handelt sich aber dabei in aller Regel nicht um klares Wasser, sondern zumeist ist es schlammig und mit Sand und Resten von alten Mauerteilen durchsetzt. Um das alte Mauerwerk zu schützen und schnellstens wieder trocken zu legen, muss eine Tauchpumpe her, die mit schlammigem Wasser und kleinen Steinchen kein Problem hat.

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Fürstentum Liechtenstein: Einen unbekannten Blick vom Kirchturm wagen

Die Kirchtürme in unseren Gemeinden sind von weit her sichtbar und prägen unsere Dorfbilder. Das Glockengeläut hören wir über weite Distanz, die hohen und tiefen Klänge sind uns wohlvertraut. Den Blick vom Kirchturm herunter kennen aber nur wenig. Aus Anlass des Europäischen Jahrs des kulturellen Erbes veranstalten zehn Gemeinden am Sonntag, 22. April, den Tag der offenen Kirchtürme. In Ruggell, Mauren, Eschen, Schaan, Vaduz und Triesenberg erhält die Bevölkerung die Gelegenheit, diesen unbekannten Blick vom Kirchturm zu wagen und vielleicht erstmals die Glocken von Nahem zu sehen.

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Baukultur entdecken mit der Kantonalen Denkmalpflege Basel-Stadt

Die Mittags- und Abendführungen 2018 der Kantonalen Denkmalpflege widmen sich der fundamentalen Bedeutung von Baukultur: Sie bestimmt in ihrer dynamischen Vielfalt die Qualität des Lebensraums, macht das Unverwechselbare und Einzigartige eines Orts aus, ist zentrale Identitätsstifterin, stimuliert Kreativität und soziale Interaktion. Momentan stehen in Basel riesige Arealflächen vor grossen Veränderungen: das Fabrikareal der ehemaligen Ciba-Geigy im Klybeck, der Güterbahnhof Wolf, der Rheinhafen Kleinhüningen, das Areal des Felix Platter-Spitals. Diese Gebiete können für neue Nutzungen geöffnet und in lebendige, vielfältige Stadtquartiere umgewandelt werden.

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Gotthard-Basistunnel: Jahrhundertprojekt gewinnt den European Railway Award 2018

Stellvertretend für alle Mitarbeitenden bei Bau und Inbetriebnahme des Gotthard- Basistunnels (GBT) durften Peter Jedelhauser (SBB) und Renzo Simoni (ehemals CEO AlpTransit Gotthard AG) heute Abend in Brüssel den European Railway Award 2018 entgegennehmen. Verliehen wird der wichtigste Preis der europäischen Bahnbranche von der Gemeinschaft der Europäischen Bahnen CER und vom Verband der europäischen Eisenbahnindustrie UNIFE.

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Neues Buch nimmt sich der Geschichte des Kantons Luzern zwischen 1875 und 1914 an

Von den 1870er Jahren bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vollzog der Kanton Luzern einen stillen, aber heilsamen Wandel vom traumatisierten Sonderbundkanton zum etablierten Teil des Bundesstaates. Der soeben erschienene dritte Band zur Luzerner Kantonsgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählt von politischen Grabenkämpfen zwischen den Konservativen und den Liberalen, von den wirtschaftlichen Entwicklungen und wie sich dies auf den Alltag der Luzernerinnen und Luzerner auswirkte.

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Stadt Luzern: Bauinventar macht auf architektonische Schätze aufmerksam

Am 1. Dezember 2017 tritt das kantonale Bauinventar für die Stadt Luzern in Kraft. Derzeit erhalten alle Eigentümer ihre Objektblätter zugestellt. Das Bauinventar soll auf die zahlreichen architektonischen Schätze in der Stadt Luzern aufmerksam machen. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Instrument bei Baubewilligungsverfahren und eine Ergänzung zu den bestehenden Ortsbildschutzzonen.

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Bern bekommt ein neues Bundeshaus – angepasst ans digitale Zeitalter

Das historisch bedeutendste Bauwerk des Landes, das Bundeshaus, wird neu gebaut, um den Anforderungen der Digitalisierung und einer zeitgemässen Bewirtschaftung gerecht zu werden. Erwogen wurden eine Komplettsanierung, ein Ersatzneubau und der Bau eines Gebäudes an einem neuen Standort. Das Bundeshaus am neuen Standort, direkt an der Aare, wird voraussichtlich am 1. August 2025 eröffnet.

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Dritter Kunstdenkmälerband zur Stadt Solothurn präsentiert Sakralbauten

Neun Jahre blieb der Kanton Solothurn am Ball und finanzierte die Erarbeitung des dritten und letzten Kunstdenkmälerbandes zur Stadt Solothurn. Er ist den Sakralbauten gewidmet und kommt eben aus dem Druck. Die Kunst‐ und Architekturhistorikerinnen Johanna Strübin und Christine Zürcher präsentieren darin neue Forschungsergebnisse zu den Kirchen, Kapellen und Klöstern der Stadt. Herausgeberin der Kunstdenkmäler‐Reihe ist die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Das Stadtbild von Solothurn ist massgeblich von religiösen Bauten geprägt: Von der Loretokapelle über die ausserhalb der Altstadt angesiedelten Klöster bis hin zur Kathedrale, die die Silhouette der Stadt dominiert. Da liegt ein Band, der eben diese Sakralbauten eingehend untersucht, nahe.

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Neu: „Château de Réchy“ bietet Ferien in geschichtsträchtigen Mauern

Die Stiftung „Ferien im Baudenkmal“ setzt ihren Siegeszug im Westen des Landes fort. Neu zählt auch das Château de Réchy im gleichnamigen Dorf zu den herrlichen Baudenkmälern, die für unvergessliche Ferien in geschichtsträchtigen Mauern gebucht werden können. Nach der „Domaine des Tourelles“ in La Chaux-de-Fonds zeigt nun ein Gebäude im französischen Teil des Wallis, was die Romandie an bauhistorischen Schätzen zu bieten hat. Das Château de Réchy ist ein prächtiges Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert.

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Das Bergwaldprojekt startet in die Zukunft der Freiwilligenarbeit

Mit dem neuen Bergwaldzentrum Mesaglina/der Jugendherberge Trin startet die gemeinnützige Organisation Bergwaldprojekt in eine neue Zukunft der Freiwilligenarbeit. Am Samstag, 4. November, öffnen sich im Bündner Bergdorf Trin die Türen zum Bergwaldzentrum Mesaglina. Pünktlich zum 30-Jahr-Jubiläum des Bergwaldprojekts, werden ein Teil der über 2000 Freiwilligen im Jahr nun in eigenen Räumlichkeiten, umgebaut mit Holz aus nächster Nähe, untergebracht und verköstigt. Ab dem 9. Dezember 2017 wird die neue Jugendherberge der Kategorie "Simple" auch touristisch genutzt.

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Erster Kunstdenkmälerband zum Kanton Glarus frisch erschienen

Die „schwarzen Bände“, von denen schweizweit über 130 erschienen sind, kennen noch „weisse Flecken“. In Glarus ändert sich dies nun: Der eben gedruckte erste Band der Glarner Reihe der Kunstdenkmäler der Schweiz rückt die Geschichte der Dörfer der Gemeinde Glarus Nord ins Blickfeld. Als Autor konnte vor acht Jahren der Kunsthistoriker Andreas Bräm gewonnen werden. Herausgeberin der Kunstdenkmäler‐Reihe ist die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK.

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Denkmalschutz speziell: Die Zürcher Spielbank im „Haus Ober“

Die Swiss Casinos Gruppe hat den Schweizer Glücksspielmarkt in der Vergangenheit entscheidend mitgestaltet. In Zukunft möchte sich das Unternehmen noch weiter vergrössern. Das Swiss Casinos Zürich gilt als Vorzeigeobjekt mit zahlreichen regelmässigen Gästen, die z. B. an den Spieltischen ihr Glück suchen. Das Casino ist im „Haus Ober“ in Zürich untergebracht, das auf schönes Stück Stadtgeschichte zurückblicken kann. Wir beschäftigen uns näher mit diesem Gebäude, den Problemen mit dem Denkmalschutz und informieren Sie ausserdem über das Casino.

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Preise für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen verliehen

Die Schweiz und Liechtenstein haben mit „Constructive Alps 2017“ den Architekturpreis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen verliehen. Aus 261 Eingaben kürte eine internationale Jury die Preisträger und vergab vier Hauptpreise und sieben Anerkennungen. 2017 führten die Schweiz und Liechtenstein den Wettbewerb „Constructive Alps“ zum vierten Mal durch. Ausgezeichnet werden Gebäude in den Alpen, die sowohl aus ästhetischer als auch aus nachhaltiger Sicht überzeugen. Von 261 Eingaben erhielten elf Sanierungen und Neubauten einen Preis oder eine Auszeichnung zugesprochen.

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Kanton Uri: Projekt zu Kunst‐ und Baudenkmälern abgeschlossen

Der Kanton Uri hat einen langen Atem bewiesen: Alle seine Kunst‐ und Baudenkmäler sollten sorgfältig erforscht und dokumentiert werden. Nun, nach fast 40 Jahren, ist dieses Ziel tatsächlich erreicht. Mit dem neuen Band aus der Reihe „Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri“ findet das ambitiöse Unterfangen seinen Abschluss. Die Autorin Marion Sauter beschreibt rund 200 Bauten im Urner Schächental und im unteren Reusstal - und führt dabei die reiche Baukultur dieser Region in Wort und Bild wunderbar vor Augen.

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Beschriftung in Oberurnen: Neue Orientierung in der ehemaligen Spinnerei

Das weitläufige und verwinkelte Areal des ehemaligen Spinnereigebäudes in Oberurnen wurde im Jahre 1833 erbaut – und in den vergangenen Jahren immer wieder aus- und umgebaut. Heute finden darin Wohnungen, Büros und Firmen ihren Platz. Frontwork erstellte die Signaletik für die ganze Anlage von A bis Z. Vom Konzept bis zur Ausführung stammt alles aus einer Hand. Die Herausforderung war die Feinabstimmung. Für die Inhaberschaft war es wichtig, der unterschiedlichen Mieterschaft und den entsprechenden Bedürfnissen gerecht zu werden.

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Die Zukunft nachhaltig bauen: Gründerzeit-Wohnhäuser saniert und Fassade erhalten

Für drei 100-jährige Stadt-Wohnhäuser in den Kreisen 3 und 4 in Zürich haben Schwarz Architekten mit einer eigens entwickelten Matrix ein umfassendes Sanierungskonzept ausgearbeitet. Die Totalsanierung umfasste die komplette Entkernung, die statische Änderung, der Einbau neuer Aufzugsanlagen, neue Grundrisse und eine umfassende Fassadensanierung. Die sanierten Wohnungen entsprechen heute räumlich wie auch energetisch dem neusten Standard. Trotzdem haben die Gründerzeit-Wohnhäuser mit ihren charakteristischen Fassaden ihren ursprünglichen Charme nicht verloren.

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