„Historischer Verein“ St. Gallen lädt zum Gedenken ein

In der öffentlichen Vorlesungsreihe an der Universität wird der „Historische Verein“ des Kantons St.Gallen ab 19. Oktober Jubiläen und Gedenktage vorstellen. Das 50-jährige Bestehen der Kantonsarchäologie und die Geburtstage von Arnold Otto Aepli und Martha Cunz werden zum Beispiel Gegenstand der siebenteiligen Reihe sein. Der „Historische Verein“ des Kantons St.Gallen macht Geschichte zum Erlebnis - dies auch in langjähriger Zusammenarbeit mit der Universität St.Gallen. In diesem Herbstsemester beleuchtet der „Historische Verein“ Jubiläen und Gedenktage.

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Tröckneturm öffnet sich für Besucher

Der Tröckneturm in Schönenwegen ist eines der markantesten Industriedenkmäler St. Gallens. Nun öffnet er für die Öffentlichkeit in den Sommermonaten seine Pforten. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September kann der Bau jeweils am Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden. Ausserhalb dieser Öffnungszeiten sind zudem Führungen durch den Turm und die dort zu sehenden Ausstellungen möglich.

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Einzigartige Ikonensammlung im Kunstmuseum St.Gallen

Durch eine umfangreiche Schenkung erwarb das Kunstmuseum St.Gallen 2013 die grösste und bedeutendste institutionelle Ikonensammlung der Schweiz. In der Ausstellung "Heilige, Wunder und Visionen" hat die Öffentlichkeit erstmals die Gelegenheit, die Highlights dieser einmaligen Kollektion in einer aussergewöhnlichen zeitgenössischen Inszenierung des Künstlers Gerwald Rockenschaub zu bestaunen. Die Ausstellung wird am 8. April eröffnet und ist dann vom 9. April bis 11. September zu sehen.  Die ausserordentliche Schenkung von Dr. med René und Lotti Gürtler umfasst ein in der Schweiz einzigartiges Konvolut: über hundertfünfzig Ikonen aus postbyzantinischer Zeit, rund vierzig Kleinantiquitäten teilweise byzantinischer Herkunft und eine slawische Handschrift aus liturgischem Zusammenhang sowie ein Dutzend westeuropäischer Heiligenskulpturen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.

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Der ungekrönte Erfinder des Reissverschlusses

Käse, Schokolade, elektrische Gitarren, LSD: Viele berühmte Schweizer Erfindungen machen bis heute das Leben interessanter. Doch nicht jeder Schweizer Erfinder ist mit seiner Innovation auch so berühmt geworden, wie er es verdient hätte. Zu den eher unbekannten Grössen gehört Martin Winterhalter: Er baute den ersten modernen Reissverschluss, verdiente Millionen damit, landete aber schliesslich im Irrenhaus.

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Quinten – zu Fuss oder mit dem Boot zu einem Dorf von nationaler Bedeutung

Im Kanton St. Gallen, am Walensee, und zur politischen Gemeinde Quarten gehörend, liegt das zauberhafte Dorf Quinten. Der kleine Ort hat nur rund 60 Einwohner. Diese dürfen sich, wie auch die vielen Besucher, am südländischen Klima und einem geschützten Ortskern erfreuen. Unterhalb der steilen Südhänge der Churfürsten wird hier eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 12 Grad erreicht. Da gedeiht nicht nur köstlicher Wein, sondern wachsen auch exotische Früchte, wie Kiwis oder Feigen. Die herrliche Vegetation und die gepflegten Gebäude lassen in Quinten sofort Ferienstimmung aufkommen. Das Dorf ist absolut sehenswert, nicht umsonst wird es in der Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung aufgeführt.

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Die vergessenen Denkmäler von St. Gallen im Schatten der OLMA

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]St. Gallen ist derzeit auch ausserhalb des Villenstreits in den Schlagzeilen, denn die Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung (OLMA) lockt, wie jedes Jahr im Herbst, elf Tage lang zahlreiche Gäste in die Degustationshallen des OLMA-Messegeländes und auf den angeschlossenen Jahrmarkt der Stadt. Auf der OLMA, der grössten Schweizer Publikumsmesse für Schweizer Landwirtschaft und Ernährung, präsentieren die Bauern ihre Produkte. Didier Burkhalter nimmt die Agrarmesse zum Anlass, wie viele der rund 380’000 Besucher, den Bauern für ihre wertvolle Arbeit zu danken. Er küsst Säulie, streichelt Lämmli und nimmt als süsses Andenken und Zeichen einer funktionierenden Wirtschaftspolitik ein Glas Honig von den Schweizer Imkern entgegen. Der anschliessende Festumzug führt durch die gesamte Innenstadt, mehr als einmal erschallt der Ruf "Rüüdig guet!", das diesjährige Motto der OLMA. Für die Denkmäler und Sehenswürdigkeiten der Stadt haben die Touristen an diesen Tagen nur wenig Zeit übrig.

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Die Schlösser von Rorschach – Wartegg und Wartensee

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Unser Heimatland Schweiz ist reich gesegnet mit Schlössern und Burgen. Die meisten davon stehen unter kantonalem Schutz der Denkmalpflege, einige historische Bauten haben es auch in die UNESCO-Weltkulturerbe-Liste geschafft. Die Gemeinde Roschach direkt am Bodensee hat zwei wunderschöne Schlossgebäude zu bieten. Die beiden zauberhaften Schlösser in Rorschacherberg in der Gemeinde Rorschach im Kanton St. Gallen liegen nah beieinander, wurden in unterschiedlichen Jahrhunderten erbaut und haben unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Jedes der beiden Gebäude wurde umfangreich und liebevoll restauriert und ist als Schlosshotel für den Besucherverkehr ganzjährig geöffnet. Charakteristisch für beide Schlossbauten sind die aparten Treppengiebel der Fassaden und die weiss gekalkten, bereits von Weitem leuchtenden Mauern. Beide sind, wie es sich für echte Schlösser gehört, von einem Schlosspark umgeben.

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Stiftsbezirk St. Gallen – Kleinod der Schweizer Denkmalpflege

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text][/vc_column_text][vc_column_text]Der Name St. Gallen geht zurück auf den irischen Mönch und Heiligen Gallus, der sich im Jahr 612 an der Steinach niederliess und dort eine Einsiedlerei gründete. Die eigentliche Gründung des Benediktinerklosters erfolgte um 719 durch den später ebenfalls heilig gesprochenen Otmar. Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wuchs St. Gallen seit 1468 zu einem mächtigen Klosterstaat heran. Die bauliche Ausprägung der Anlage ist ein einzigartiges Beispiel für die 1'200 Geschichte seit seinem Bestehen und ein Kleinod der Schweizer Denkmalpflege. Bis 1798 war St. Gallen eine Fürstabtei. Der jeweilige Abt bekleidete gleichzeitig das Amt eines Reichsfürsten und hatte in dieser Funktion einen Sitz und eine Stimme im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches. Infolge der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen wurde es 1805 endgültig aufgehoben.

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Sanieren und renovieren im denkmalpflegerischen Sinn

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text][/vc_column_text][vc_column_text]Wer ein Haus bewohnt oder erwirbt, das unter Denkmalschutz steht, sieht sich bei einer Sanierung besonderen Anforderungen gegenüber. Die Fassade ist das Gesicht des Hauses, hier muss sehr sorgfältig vorgegangen werden. Die Bedachung nennt man oft "die fünfte Fassade", deshalb soll eine neue Eindeckung ebenfalls im Sinne der Denkmalpflege vorgenommen werden. Nicht nur die Optik ist entscheidend, auch die Wahl der Farben und Materialien spielt eine Rolle. Für Häuser im Privateigentum ist dies ebenso wichtig wie für Gebäude in kantonaler Verantwortung. Farbe als gestalterisches Element in der Architektur Der Farbanstrich eines Hauses prägt sein Erscheinungsbild. Dabei ist es noch gar nicht so lange üblich, dass Wohnhäuser einen farbigen Anstrich bekommen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren viele Häuser schlicht weiss gekalkt, denn die Herstellung von Farben war sehr teuer.

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