Projekte

Stadt Zürich - Pläne für das Areal Thurgauerstrasse

Die Stadt Zürich stellt zwei öffentliche Gestaltungspläne vor, die die künftige Entwicklung des Areals Thurgauerstrasse in Zürich-Seebach betreffen. Die Fläche bildet mit rund 65‘000 Quadratmetern eine der grössten Landreserven der Stadt. Sie besitzt daher eine grosse Bedeutung für die Zürcher Raumentwicklung. Mit den vorgelegten Plänen schafft die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen, um ein neues Quartierteil zu schaffen. Es soll neben gemeinnützigen Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten auch ein neues Schulhaus und einen Quartierpark umfassen.

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Ausschreibung: Architekturpreis Zumtobel Group Award 2017

Die Zumtobel Group hat am 30. September die öffentliche Ausschreibung ihres internationalen Architekturpreises gestartet. Die Ausschreibung läuft bis zum 15. Januar 2017. Der Award wird in drei Kategorien vergeben, erstmals gibt es auch einen Sonderpreis für „Young Professionals“. Die internationale Jury wird im Juni 2017 tagen und sich über die Preisvergabe beraten. Insgesamt wird ein Preisgeld von 150‘000 Euro vergeben. Die Zumtobel Group schreibt für das Jahr 2017 zum fünften Mal ihren internationalen Architekturpreis, den „Zumtobel Group Award – Innovations for Sustainability and Humanity in the Built Environment“, aus. Mit dem Architekturpreis fördert der österreichische Lichtkonzern zukunftsweisende Konzepte und Entwicklungen zu mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt und deren Gestaltung.

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Leben auf dem Schloss - Schweizer Schlössertag macht’s erfahrbar

15 Schlösser und Burgen aus der Deutschschweiz, der französischen Schweiz und dem Tessin begehen am 2. Oktober 2016 gemeinsam mit dem Museum Aargau den ersten Schweizer Schlössertag. Gruppen von zwei oder drei Schlössern veranstalten zusammen ein Programm zum Mitmachen auf dem jeweiligen Partnerschloss. Die Aargauer Schlösser Lenzburg, Wildegg, Hallwyl und Habsburg tun sich mit Schlössern und Burgen aus dem Waadtland und dem Tessin zusammen. Szenische und thematische Führungen, Schatzsuchen, Rätsel, Entdeckungstouren und kulinarische Besonderheiten erwarten Besucherinnen und Besucher auf den jeweiligen Partnerschlössern.

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Surenenpass: Archäologie und Geschichte in Attinghausen

Unter dem Titel „SURENENPASS – Archäologie und Geschichte in Attinghausen“ ist eine Publikation zur alpinen Forschung in der neuen Buchreihe „Archäologische Prospektion – Archaeological Survey“ bei LIBRUM erschienen.   In den letzten Jahren erforschte Marion Sauter die Wüstungen im Kanton Uri. Die Feldforschung startete im ganzen Kanton und fokussierte dann die Gemeinde Attinghausen. 2013 konnten die Überreste eines hallstattzeitlichen Baus auf dem Geissrüggen ausgegraben werden, der erste bekannte prähistorische Bau im Innerschweizer Alpenraum. Die Abschlusspublikation des Forschungsprojekts und eine Infotafel werden am 10. Juni 2016 der Öffentlichkeit präsentiert.

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Die Geschichte des Gotthards entdecken

Göschenen ist den meisten Schweizern nur als eine Ortschaft aus den Staumeldungen am Radio bekannt. Doch das Bergdorf am Gotthard hat eine spannende Geschichte, geprägt von der Entwicklung des Verkehrs, von Pioniertaten – und von Tunnels. Ein neuer Lehrpfad, der von der Schweizer Berghilfe mitfinanziert wurde, bringt diese Geschichte den Besuchern näher. Am kommenden Montag, pünktlich zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels, wird der „Rundgang Gotthardtunneldorf“ offiziell eingeweiht.

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Giacomettibau der Universität Zürich soll in Stand gesetzt werden

Das denkmalgeschützte Giacometti-Gebäude der Universität Zürich soll saniert werden. Dies hat der Regierungsrat beschlossen. Die Kosten werden auf rund 10,6 Millionen Franken veranschlagt. Das Gebäude Giacomettibau an der Gloriastrasse 30 wurde 1962 durch Bruno Giacometti erstellt und 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Der Bau gilt als wichtiges Werk der Schweizer Nachkriegsarchitektur. Zukünftig sollen die Forschungseinrichtungen des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich in dem Gebäude konzentriert werden.

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„Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz“ wird aktualisiert

Die „Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz“ erfährt erstmals eine Überarbeitung. Dabei kann sich auch die Bevölkerung aktiv beteiligen und Vorschläge einreichen. Die Aktualisierung der Liste wird durch das Projekt „urban traditions“ begleitet, das sich den Traditionen in Städten widmet. Das überarbeitete Inventar soll im Jahr 2018 veröffentlicht werden. Mit dem Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes im Jahr 2008 übernahm die Schweiz die Aufgabe, ein Inventar des immateriellen Kulturerbes in der Schweiz zu erarbeiten und dieses periodisch zu aktualisieren. Die 2012 veröffentlichte „Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz“ ist Herzstück und Brennpunkt der Umsetzung des Übereinkommens. Sie umfasst 165 Traditionen, die auf einer eigenen Webseite ausführlich dokumentiert sind.

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Tröckneturm öffnet sich für Besucher

Der Tröckneturm in Schönenwegen ist eines der markantesten Industriedenkmäler St. Gallens. Nun öffnet er für die Öffentlichkeit in den Sommermonaten seine Pforten. Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September kann der Bau jeweils am Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und am Sonntag von 11 bis 16 Uhr besichtigt werden. Ausserhalb dieser Öffnungszeiten sind zudem Führungen durch den Turm und die dort zu sehenden Ausstellungen möglich.

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Kinder entdecken Geschichte im Schloss Lenzburg

Das Kindermuseum im Schloss Lenzburg (Kanton Aargau) hat Tradition und erfreut sich bei Familien grosser Beliebtheit, wie Besucherumfragen zeigen. Nun wurde der Dachstock der Landvogtei umgebaut, um Schulkindern historischen Stoff als aktive Abenteuerreise zu vermitteln. Thematischer Hintergrund bilden die Geschichten rund um den letzten Schlossbewohner, Lincoln Ellsworth, der sich mit diversen Arktisexpeditionen anfangs des 20. Jahrhunderts einen Namen machte. Das Projekt PLIRRK! entstand in Zusammenarbeit mit Kindern des Vereins „Freunde der Lenzburg“, welcher das Projekt finanziell grosszügig unterstützte.

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Royal Baden geht in die zweite Verlängerung

Ab Juni 2016 sollte der Kulturbetrieb im ältesten Kino Badens eingestellt werden. Stattdessen war geplant, in dem erhaltenswerten Gebäude Läden einzurichten. Nun hat die Stadt das Mietverhältnis zum zweiten Mal verlängert – vorläufig bis Ende Juni 2017. Für die Betreiber des „Royal“ wird die aktuelle Saison trotzdem die letzte sein: Ab Juni soll ein neuer Verein den Betrieb fortsetzen.

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Sanierung der Pfarrkirche in Bünzen ausgezeichnet

Der Schweizer Denkmalpreis 2015 ging am 8. Dezember nach Bünzen im Kanton Aargau. Mit dem Preis honorierte die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) die meisterhafte Renovierung und Innensanierung der Bünzener Pfarrkirche St. Georg und Anna. Das 1860/1861 erbaute Gotteshaus ist die älteste neugotische Kirche im Freiamt und wurde zwischen 2012 und 2014 aufwendig restauriert. Dabei konnten auch die 1931 überstrichenen Trompe-l’oeil-Malereien rekonstruiert werden. In der Begründung der Konferenz zur Preisvergabe hiess es, der fast vollständig erhaltene Innenraum der Bünzener Kirche sei nun einer der schönsten Sakralräume des Historismus in Aargau.

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Bauen extrem – Sanierung der Hochalpin-Hütte „Refuge de L’Aigle“

3450 Höhenmeter, bis zu 215 km/h Windstärke, Temperaturgefälle von bis zu 40 °C und meterhoher Schnee auf dem Dachfirst – die Hochalpin-Hütte „Refuge de L’Aigle“ am Meije muss Extreme aushalten. Extreme Anforderungen stellte deshalb auch die Sanierung der 1911 erbauten Berghütte. „Bauen am Berg erfordert eine perfekte Choreographie“, sagt Architekt Jaques Félix-Faure zu seinem dritten Alpin-Projekt, dem Refuge de L´Aigle. Dem Corps du Ballet, das die alte Berghütte am Meije in 3.450 Metern Höhe modern in Szene setzte, zollte auch der "Constructive Alps 2015", der schweizerisch-liechtensteinische Architekturpreis für nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen, respektvolle Anerkennung.

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Architekturpreis „Constructive Alps“ ehrt zwei Projekte der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“

Mit dem Preis „Constructive Alps 2015“ haben die Schweiz und Liechtenstein am 30. Oktober wieder nachhaltige Bauten in den Alpen ausgezeichnet. Die Ehre wurde dieses Jahr auch zwei Objekten der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“ zuteil: Das Türalihus in Valendas (Kanton Graubünden) erhielt den 2. Preis, und das Belwalder-Gitsch Hüs in Grengiols (Kanton Wallis) konnte mit 31 weiteren Kandidaten in die Endrunde einziehen.

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Umstritten: Ältestes Holzhaus Europas soll wiederaufgebaut werden

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das uralte Schwyzerhaus ist erwiesenermassen mindestens 100 Jahre älter als die Eidgenossenschaft selbst und galt bis zu seinem Abriss als ältestes Holzhaus Europas. Es stand im mittelalterlichen Flecken von Schwyz im Kanton Schwyz und wurde bereits 2001 unter scharfen Protesten des Schweizerischen Heimatschutzbundes und der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) abgetragen und eingelagert. Das als Nideröst bekannte, geschichtsträchtige Holzhaus sollte zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle wiederaufgebaut werden. Dieses Vorhaben scheiterte bislang an finanziellen Schwierigkeiten, denn der fachgerechte Wiederaufbau würde mehrere Millionen Schweizer Franken kosten, Schätzungen gehen von zwei Millionen aus. Geld, das die Verantwortlichen der Denkmalpflege nicht aufbringen können.

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Historische Eisenbahnen – eine Herausforderung für die Schweizer Denkmalpflege

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In der NZZ schreibt Kilian T. Elsasser (ehemaliger Kurator Schienenverkehr des Verkehrshauses der Schweiz und Geschäftsführer der BLS-Stiftung) aktuell über die Notwendigkeit der gezielten Erhaltung historischer Lokomotiven wie "Tigerli" und "Blauer Pfeil". Er ist der Meinung, dass die denkmalgeschützten Schmuckstücke viel öfter in Betrieb sein müssen, um Denkmalschützer und Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Loks dürfen nicht in Museen verstauben und sollen nicht nur für Eisenbahn-Fans sichtbar sein. Hand aufs Herz, wann waren Sie zuletzt in einem Eisenbahnmuseum? In der Schweiz gibt es acht davon. Die drei bekanntesten Museen, in denen Fans die Eisenrösser bestaunen können, befinden sich in Luzern, Graubünden und Zürich. Das nicht öffentliche Eisebahndepot für historische E-Loks befindet sich in Burgdorf. Hier sind persönliche Führungen nach Anmeldung möglich.

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