Dem Restaurator auf Schloss Wildegg über die Schulter schauen

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Dem Restaurator auf Schloss Wildegg über die Schulter schauen
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Das Publikum ist am 3. Juni auf Schloss Wildegg eingeladen, an der Veranstaltung „Dem Restaurator über die Schulter geblickt“ selber Hand anzulegen und den Spezialisten bei der Arbeit zuzuschauen.

Im Alltag sind wir von vielen Dingen umgeben. Viele dieser Dinge aus früheren Zeiten werden in historischen Sammlungen restauriert, konserviert und sorgfältig aufbewahrt.

Dabei handelt es sich nicht nur um Preziosen wie z.B. vergoldete Kelche, aufwändig gestaltete Bücher oder kostbare Textilien sondern auch um kleine unscheinbare Dinge, die aber einen Einblick in die Vergangenheit geben. Was macht ein Objekt schützenswert und vielleicht sogar zum Kulturgut? Mit diesen Fragen setzen sich Restauratoren und Konservatoren täglich auseinander. Am Sonntag, 3. Juni stehen sie im Zentrum, lassen sich bei der Arbeit zuschauen, beantworten Fragen von Besucherinnen und Besuchern und wer möchte, kann in Workshops selber Hand anlegen.

Vielseitiges Programm

An neun Posten kann das Publikum den Spezialisten über die Schulter blicken. Was wird in einem Schloss restauriert, wie werden Textilien konserviert, welche Wandmalereien verbergen sich hinter dem Täfer und was braucht es, um das kostbare Material Gold zu erhalten? Die Denkmalpflege erklärt, warum es sie braucht und am Stand des schweizerischen Verbands für Konservierung kann man erfahren, wie man Restaurator wird.



Und Besuchende, welche sich mehr für technisches Kulturgut interessieren, wird erklärt, wie z.B. ein Postauto erhalten wird und welches Natel sammelwürdig ist. Für Gross und Klein stehen neben Führungen auch Workshops zu den Themen Vergolden, Farben herstellen und Holz bemalen auf dem Programm.

Handwerk vom Feinsten

Das Metier dieser Spezialisten ist anspruchsvoll und vielschichtig. Häufig sind es Allrounder, die viele Techniken anwenden und mit unzähligen Materialien umgehen können. Diese Arbeiten verlangen handwerkliches Können, Fachwissen über Kunsttechniken sowie naturwissenschaftliche und kunsthistorische Kenntnisse. Normalerweise arbeiten Restauratoren und Konservatoren hinter verschlossenen Türen. Nun stehen sie für einen ganzen Tag im Mittelpunkt.

Expedition 2018 – Entdecke wundervolle Schätze!

Das Museum Aargau beteiligt sich am internationalen Kulturerbejahr und stellt 2018 historische Objekte ins Zentrum. Das Publikum ist eingeladen, die Geschichten rund um die Schätze der Sammlung anhand von 888 ausgewählten Objekten zu entdecken. Neben verschiedenen Touren ist die Veranstaltung „Dem Restaurator über die Schulter geblickt“ eine gute Möglichkeit dazu.

 

Quelle: Museum Aargau
Bilderquelle: Museum Aargau

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