Staatsarchiv Aargau – umfassendes Online-Angebot

Bereits seit über zwei Jahren bietet das Staatsarchiv des Kantons Aargau Online-Recherchen an. Mittlerweile konnten mehr als 100‘000 Datensätze der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Anfangsbestand hat sich damit praktisch verdoppelt. Neu können jetzt auch mehr als 1‘700 Bilder digital aufgerufen werden. Das Staatsarchiv sammelt systematisch Akten, Bilder und Pläne und sorgt für die fachgerechte Aufbewahrung, Erschliessung und Vermittlung. Mittlerweile macht das elf Laufkilometer an Unterlagen und Dokumenten aus.

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Sensationelle Funde: Eindeutige Hinweise auf bronzezeitliche Siedlung

Kein Hausbau wie jeder andere: Während der Bauarbeiten für zwei Häuser in Mauren (Liechtenstein) musste das Archäologie-Team des Amtes für Kultur eine Notgrabung durchführen. Diese dauerte von Mitte März bis Ende Juni und brachte sensationelle Ergebnisse. Die Experten konnten mittelalterliche Spuren sowie Reste einer Siedlung aus der Bronzezeit vor der Zerstörung retten.

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Schloss Lenzburg: Friedrich Barbarossa erwartet

In die Zeit des Hochmittelalters eintauchen – das ist vom 22. bis 24. Juli auf Schloss Lenzburg möglich. Dann wird ein spektakuläres Mittelalter-Fest gefeiert, denn Kaiser Friedrich I. hat seinen Besuch angekündigt. Das Besucher-Publikum gerät mitten in die Fest-Vorbereitungen und nimmt so an dem Leben von Adeligen, Rittern, Söldnern, Handwerkern, Musikern und des gemeinen Volks Anteil. Das Szenario ist ein Sommerwochenende im Jahre 1173: Kaiser Friedrich I. – genannt Barbarossa –weilt nördlich der Alpen im Reich. Sein Freund und Kreuzzugs-Mitstreiter, Graf Ulrich IV. von Lenzburg war kurz vorher gestorben, ohne Nachkommen zu hinterlassen. Dies nimmt Barbarossa zum Anlass, die Lenzburg zu besuchen und die Nachfolge zu regeln.

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Schweiz gibt illegales Kulturgut an Italien zurück

Die Schweiz hat fünf antike Kulturgüter an Italien zurückgegeben. Die Objekte stammen aus illegalem Besitz einer Privatperson. Schweizer Behörden hatten sie bei einer polizeilichen Durchsuchung entdeckt und beschlagnahmt. Jetzt wurden das Fragment einer Freske und vier weitere archäologische Kulturgüter aus dem 6. Jh. v. Chr. den italienischen Behörden übergeben. Isabelle Chassot, Direktorin des Bundesamtes für Kultur, überreichte die fünf antiken Objekte der Vertreterin des italienischen Kulturministeriums, Jeannette Papadopoulos.

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Werdenberg – die älteste Holzsiedlung der Schweiz und vielleicht kleinste Stadt der Welt

Werdenberg im St. Galler Rheintal ist die älteste Schweizer Holzsiedlung mit städtischem Charakter, zudem gilt sie als die wahrscheinlich kleinste Stadt der Welt. Wer sich für Denkmalpflege, Geschichte und mittelalterliche Bauwerke interessiert, sollte einen Ausflug hierher planen. Ich besuchte Werdenberg vor ein paar Jahren auf einer Wanderung, die von hier nach Sargans führte. Auf der Strecke gab es neben den hervorragend erhalten gebliebenen Häusern des kleinen Ortes noch so einige weitere kulturhistorische Highlights zu erleben, wie beispielsweise das Schloss Sargans und die Ruine Wartau. In diesem Beitrag möchte ich mich aber auf das kleine, aussergewöhnliche Städtchen beschränken. Die Geschichte Werdenbergs ist mit der der gleichnamigen Burg eng verbunden:

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Ferien der historischen Art im Baudenkmal

Ein Haus aus dem 17. Jahrhundert als Ferienunterkunft – das wirft viele Fragen auf. Zum Beispiel: Schläft es sich komfortabel oder lassen die knarrenden Bodenbretter und das Ächzen des Hauses dies nicht zu? Gibt es vielleicht einen Hausgeist oder sind die Geschichten, die sich die Nachbarn erzählen, doch nur erfunden? Diesen Fragen geht die Familie Krammer-Hohl aus dem Kanton Zürich nach. Sie verbringt ab dem 16. Juli 2016 eine Woche Ferien in den denkmalgeschützten Fischerhäusern in Romanshorn, welche zu den ältesten Häusern der Gemeinde zählen. Nach den Ferien können Sie auf der Website von Thurgau Tourismus die Ausflüge der Familie rund um den Bodensee nachverfolgen und auskundschaften, wie es in diesen Baudenkmälern aussieht.

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Stadtgeschichte entdecken: Berns Burgergemeinde und Zünfte

Die reiche Geschichte der Gesellschaften und Zünfte in Bern lässt sich auf der neuen Stadtführung „Berns Burgergemeinde und Zünfte“ entdecken. Mit ihren rund 17‘700 Burgerinnen und Burgern ist die Burgergemeinde fester Bestandteil von Bern. Die Bedeutung der Burgergemeinde geht über die Geschichte der Stadt hinaus – noch heute setzt sie sich aktiv für die Stadt Bern ein. Insgesamt bestehen in der Stadt Bern 13 Zünfte oder Gesellschaften sowie die Burgergesellschaft (BOZ – Burger ohne Zünfte).

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Schlösser und Burgen in der Schweiz erkunden

Artikelbild: © canadastock – Shutterstock.com

Schlösser und Burgen sind markante Bauwerke, die viele Städte, Dörfer und Landschaften prägen. Wer sie besucht, kann eintauchen in die Geschichten von vergangenen Zeiten, von Herrschern und Geschlechtern, von Fehden und wechselvollen Kämpfen. Auch die Schweiz ist reich an solchen Baudenkmälern. Die „Grand Tour of Switzerland“ erfasst die schönsten Schlösser und Burgen der Schweiz. Sie führt von der Nordwestschweiz über das Tessin bis in die Westschweiz nach Fribourg.

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Ruhige Gedenkfeier der Schlacht bei Sempach

  Am 9. Juli 1386 wurde das Heer des Habsburgers Leopold III. von den Eidgenossen bei Sempach vernichtend geschlagen. Dieses Ereignis gilt als Höhepunkt der Schweizer Habsburgerkriege und als Geburtsstunde des Kantons Luzern. Der Kanton gedachte dieses Anlasses am Sonntag, 3. Juli 2016 zum 630. Mal. Rund 1000 Personen nahmen an der diesjährigen Gedenkfeier Sempach teil. Die Feierlichkeiten fanden in einem würdigen und traditionellen Rahmen statt. Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin der UNICEF Schweiz, rief in ihrer Festrede dazu auf, „hinauszuschauen und uns daran zu beteiligen, heutige Schlachten zu verhindern“.

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Neues Landesmuseum in Zürich öffnet seine Tore

Alte Geschichte in neuen Räumen entdecken: Möglich ist das im neuen Landesmuseum in Zürich, dessen Erweiterungsneubau am 1. August 2016 seine Tore öffnet. Das beliebte Museum widmet sich hauptsächlich der Geschichte und Kultur der Schweiz und wurde 1898 im Stil eines mittelalterlichen Märchenschlosses erbaut. Mit dem schlicht-minimalistischen Neubau wird architektonisch eine Brücke in die Gegenwart geschlagen.

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Ferien-Hit für Kinder: Archäologie erleben

Nach alten Schätzen und verborgenen Geheimnissen graben – das hat Kinder wie Erwachsene seit jeher fasziniert. Doch wie arbeitet ein Archäologe eigentlich? Darüber informiert die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt vom 4. bis zum 8. Juli 2016 erneut mit dem beliebten Kinderworkshop. Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen, in diesem dreistündigen Workshop Spannendes rund um das Thema Archäologie zu erfahren.

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Vindonissa – Marktgeschrei und Schlachtenlärm

Keltische Reiter kämpfen hoch zu Ross in einer inszenierten Schlacht gegen römische Legionäre – live zu erleben im Legionärspfad Windisch am Wochenende vom 9. zum 10. Juli. Aufs Zuschauen muss man sich dabei nicht beschränken. Wer möchte, holt sich in einem „Crash-Kurs“ das nötige Rüstzeug zur Kampftechnik und kämpft hautnah in den Reihen der Legionäre oder ihrer Feinde mit. Mitten im römischen Heerlager 2016 sind "fliegende" Händler unterwegs und bieten ein vielseitiges Angebot - von kulinarischen Köstlichkeiten bis zum fügsamen Sklaven.

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NZZ überreicht ihr Archiv an Zentralbibliothek Zürich

Die Zentralbibliothek Zürich erhält von der NZZ ihr umfangreiches Archiv als zeitlich unbefristetes Depositum. Sie wird dieses verwalten und als Zürcher Kulturgut für die Öffentlichkeit zugängig machen. Das Archivmaterial beträgt insgesamt etwa 600 Laufmeter. Das Archiv der NZZ reicht bis ins Jahr 1780 zurück, als die erste Ausgabe der damaligen „Zürcher Zeitung“ erschien. Heute umfasst es neben den NZZ-Zeitungsbänden seit 1780 und allen anderen publizistischen NZZ-Titeln wie der „NZZ am Sonntag“ oder dem „NZZ Folio“ auch Mikrofilme, Fotonegative, Spezialbände sowie das umfangreiche NZZ-Firmenarchiv.

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Ehrengrab von Alfred Escher restauriert

Das Ehrengrab von Alfred Escher im Friedhof Manegg ist von der Stadt Zürich und der Alfred Escher-Stiftung restauriert worden. Das stattliche Eisengeländer wurde repariert. Der Tessiner Granit und die Bronzeschrift der Grabnamensplatte wurden gereinigt und ausgebessert. Der Staatsmann und Unternehmer Alfred Escher prägte Zürich und die Schweiz im 19. Jahrhundert wie kaum eine andere Persönlichkeit. Nach seinem Tod im Jahr 1882 wurde er auf dem ehemaligen Friedhof Enge an der Grütlistrasse beigesetzt.

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Glarner Baukultur – eine öffentliche Momentaufnahme

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens beleuchtet das Glarner Architekturforum den aktuellen Stand der Glarner Baukultur. Diese spiegelt das Erbe des Kantons Glarus wider, dessen Szenerie von alpiner Landschaft und früher Industriekultur geprägt ist. Die öffentliche Momentaufnahme findet am 22. Juni 2016 im „Hänggiturm Blumer & Co.“ in Schwanden statt. Im Glarnerland prägen Höhenunterschiede von 450 m ü. M. im Talboden bis über 3000 m ü. M. das Landschaftsbild. Ein Grossteil des eindrücklichen Alpentals zählt zum UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona.

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Klosterfest im Museum Kleines Klingental

Das Museum Kleines Klingental feiert 800 Jahre Dominikanerorden mit zahlreichen Sonderveranstaltungen. Der feierliche Höhepunkt des „Dominikanerjahres“ findet am kommenden Wochenende, 11. Und 12. Juni, mit dem Klosterfest statt. Das Klosterfest im Museum Kleines Klingental wartet mit einem vielseitigen Programm für Gross und Klein auf. Rundgänge und Workshops lassen die Besucher die eindrucksvolle Klosteranlage des ehemaligen Frauenklosters Klingental entdecken und geben Einblicke in die Kultur mittelalterlicher Klöster und die unter-schiedlichen Facetten des Klosteralltags: Musik, Gebet, Kunst, Heilkunde – sowie Speis und Trank.

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Die 11 Welterbestätten der Schweiz entdecken

Mit den nationalen Welterbetagen erlebt die Schweiz 2016 eine Premiere. Alle elf UNESCO-Welterbestätten der Schweiz öffnen zu diesem Anlass ihre Türen und bieten einem breiten Publikum ein vielfältiges und einzigartiges Unterhaltungsprogramm. Die Eröffnungsfeier findet am Samstag, 11. Juni, im Berner Rathaus statt – umrahmt wird sie von einer Ausstellung und einem Welterbe-Markt. Drei herausragende Naturphänomene und acht grossartige Kulturleistungen in der Schweiz sind mit dem begehrten Emblem der UNESCO ausgezeichnet: Sie sind Weltnatur- respektive Weltkulturerbe. Jedes steht für Echtheit, Qualität und Vielfalt über Generationen hinaus. Diese Werte sind Teil der Identität der Schweizer Bevölkerung.

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Schweizer Denkmalpreis für Sanierung des Menzihauses

Die Zürcher Baudirektion nahm im Jahr 2014 eine umfassende Sanierung des Menzihauses im Weiler Lützelsee in Hombrechtikon vor. Dabei bewies sie, dass sich Schutzobjekte mit moderner Technik kombinieren lassen. Für die ausgezeichnete Restaurierung und massvolle Erneuerung durfte Baudirektor Markus Kägi den Schweizer Denkmalpreis entgegennehmen. Das sogenannte Menzihaus wurde vor über 40 Jahren letztmals umfassend saniert. Es ist ein besonders wertvolles und charakteristisches Beispiel eines eindrücklichen Bauernhauses im Zürcher Oberland. Seinen Namen erhielt es von der Familie Menzi, die es zwischen 1874 und 1964 bewohnte. Erbaut wurde es bereits um 1740 von Hans Jakob „Cornet“ Hürlimann, einige Jahre nachdem das benachbarte Hürlimannhaus errichtet worden war.

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