Römische Spuren im Zugerland entdecken – mit Legionären

16.02.2016 |  Von  |  Events  | 

Ob Friedhöfe, Gutsbetriebe, eine Mühle oder verschiedene Heiligtümer: Die römischen Spuren im Kanton Zug sind überwiegend ziviler Natur. Doch ohne römisches Militär war das Errichten einer römischen Provinz, zu der ab der Mitte des 1. Jahrhunderts vor Chr. auch das Zugerland gehörte, nicht möglich.

Am Sonntag, 21. Februar stehen daher die römischen Legionäre im Zentrum der Sonderausstellung „Geschichte(n) am Kanal“ des Museums für Urgeschichte(n) Zug.

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Das Urnäscher Bloch

15.02.2016 |  Von  |  Events  |  1 Kommentar

In Urnäsch im Appenzellerland wird lebendiges Brauchtum gepflegt. Ein besonders uriges Ritual ist das Bloch. Am Montag nach dem Funkensonntag ziehen starke Männer einen geschmückten Baumstamm auf einem Wagen durch die Gegend und musizieren dabei.

Aber warum tun sie das?

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Das keltische Erbe der Schweiz

11.02.2016 |  Von  |  Allgemein  |  1 Kommentar

Auf Münzen und Briefmarken wird die Schweiz „Helvetia“ genannt – eine gerechte Bezeichnung, weil sie keiner und daher jeder der vier Landessprachen zugehört. Die gleichnamige Frauenfigur, die die Schweiz versinnbildlicht, ziert die Ein-, Zwei- und Halb-Fränkler. Und jedes Schulkind lernt, dass das Autokennzeichen CH für „Confederatio Helveticorum“ steht.

Über die Helvetier bzw. das keltisch-helvetische Erbe der Schweiz wird in den Schulen jedoch wenig gelehrt und auch allgemein wenig berichtet. Dabei hat das geheimnisvolle Volk in der Schweiz viele interessante Spuren hinterlassen, die für Neugierige nicht schwer zu finden sind.

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Abenteuerliche Pfade im Naturschutzgebiet Pfynwald

09.02.2016 |  Von  |  Denkmalschutz  | 

Reisende in früheren Zeiten machten um den Pfynwald im Kanton Wallis lieber einen grossen Bogen: Die zehn Quadratkilometer grosse, wilde Landschaft zwischen Siders und Leuk, in der auch noch Räuberbanden ihr Unwesen trieben, war ihnen nicht geheuer.

Der ehemalige Räuberwald liegt genau auf der Sprachgrenze zwischen den Ober- und den Unterwallisern. Sein französischer Name ist Forêt de Finges bzw. Bois de Finges. Heute gehört er zu den wichtigsten Naturschutzgebieten der Schweiz. Denn nur noch wenige so grosse und zusammenhängende alpine Föhrenwälder sind erhalten geblieben.

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„Blauer Pfeil“ erhält Schweizerischen Denkmalpreis

08.02.2016 |  Von  |  Denkmalpflege  | 

Der „Blaue Pfeil“ der BLS erhält den Denkmalpreis 2015 der Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD. Mit dem Preis würdigt die KSD das Engagement der BLS-Stiftung bei der sorgfältigen und fachgerechten Restaurierung des Leichttriebwagens von 1938.

Der „Blaue Pfeil“ ist eine technische Pionierleistung: Er vereint Lokomotive und Personenwagen in sich und gilt als Vorläufer heutiger S-Bahn- und Regionalverkehrszüge.

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Grosse Feierlichkeiten beim Gotthard-Basistunnel

05.02.2016 |  Von  |  News  | 

Die 1000 Plätze für die Eröffnungszüge durch den Gotthard-Basistunnel am 1. Juni 2016 sind am Mittwoch verlost worden. Die Gewinnerinnen und Gewinner kommen aus allen Kantonen der Schweiz. Darunter sind auch fünf Auslandsschweizer. Der Wettbewerb lief vom 28. Dezember 2015 bis Ende Januar 2016. Über 160’000 Interessierte haben sich um die Tickets beworben.

Am 1. Juni 2016 fahren 1000 Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung als erste durch den Gotthard-Basistunnel. Diese Fahrten sind der Dank an die Schweizer Bevölkerung, die mit ihren Entscheiden an der Urne und als Steuerzahler die Finanzierung und den Bau des Gotthard-Basistunnels ermöglicht haben. Daher sitzen sie in den zwei Zügen, die an der offiziellen Feier vom 1. Juni 2016 den längsten Eisenbahn-Tunnel der Welt eröffnen. Insgesamt wurden 500 Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt, die jeweils ein Ticket für sich und für eine Begleitperson erhalten. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden bis Mitte Februar über ihr Losglück informiert.

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Historische Festungen und neue Bunker in der Schweiz

04.02.2016 |  Von  |  Denkmalpflege  | 

Die meisten Ausländer und Touristen sind überrascht, wenn sie erfahren, wie viele militärische Festungen, alte Bunker und neue Schutzräume es in der Schweiz gibt.

Tatsächlich hat das Sichern und Verschanzen im Land der Eidgenossen eine lange Tradition. Das liegt nicht nur am technischen Perfektionismus der Schweizer, sondern auch an der vorherrschenden Mentalität: Sicher ist sicher, und Sicherheit muss sein – am besten auch im eigenen Haus.

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Älteste Schweizer Seilbahn hat letzte Fahrt hinter sich

01.02.2016 |  Von  |  Denkmalpflege  | 

In der Schweiz gibt es jede Menge aktiver Seil- und Bergbahnen. Und wenn ein schönes historisches Bähnli seine letzte Fahrt antreten muss, ist das im Land der Seilbahnromantiker immer ein trauriges Ereignis.

Am 25. Oktober 2015 wurde der Betrieb der historischen Seilbahn Naraus-Cassonsgrat eingestellt; in diesem Jahr soll die Anlage abgebaut werden. Von allen eidgenössisch konzessionierten Pendel-Luftseilbahnen hatte die Cassonsbahn die älteste Bausubstanz – und wahrscheinlich werden zumindest Teile davon erhalten bleiben.

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