Denkmalpflege

Seengen AG: Römischer Strassenabschnitt entdeckt

Bei Ausgrabungen im Vorfeld eines Bauprojekts an der Hinterdorfstrasse in Seengen entdeckte die Kantonsarchäologie den Abschnitt einer römischen Strasse. Dieser gehörte zu einer wichtigen Überlandstrasse, die in der Römerzeit das Mittelland erschloss. An der Hinterdorfstrasse in Seengen entsteht in diesem Jahr eine Überbauung mit acht Mehrfamilienhäusern. Im Vorfeld des Bauprojekts führt die Kantonsarchäologie derzeit Ausgrabungen im Bauareal durch. Dabei entdeckte sie das Teilstück eines römischen Strassenkoffers.

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Haus Bethlehem in Schwyz - das älteste Holzhaus in Europa

Bei archäologischen Untersuchungen mehrerer Häuser im Jahr 1987 rückte das Haus Bethlehem in Schwyz in den Blickpunkt der Denkmalpflege. Wie sich herausstellte, wurde das Gebäude bereits im Jahr 1287 oder ganz kurz danach errichtet - eine Entdeckung, die in der Schweiz und auch im Ausland Staunen erregte, denn bis dahin glaubte niemand, dass sich Holzhäuser aus mittelalterlicher Zeit bis heute erhalten haben. Haus Bethlehem wurde also vier Jahre vor der Zeit errichtet, als die drei Urkantone sich zu einer Allianz zusammenschlossen und den Grundstein für die heutige Eidgenossenschaft legten.

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Spielbanken in denkmalgeschützten Gebäuden geschlossen – Alternative

Die realen Spielbanken sind überall auf der Welt geschlossen oder dürfen nur mit einer minimalen Kapazität betrieben werden. Besonders betroffen sind hierbei die Länder, in denen es ein staatliches Glücksspielmonopol gibt. Schon vor der weltweiten Gesundheitskrise hatten viele reale Spielbanken und Casinos mit der Konkurrenz aus dem Internet zu kämpfen. Viele der traditionellen Spielbanken in Deutschland sind in prunkvollen, denkmalgeschützten Gebäuden untergebracht. Man denke nur an das Kurhaus in Wiesbaden oder das saarländische Schloss Berg an der Obermosel. Die einnahmen aus den Spielbetrieben waren ein wichtiger Bestandteil zur Unterhaltung der Gebäude.

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Kanton Glarus: Historische Dorfkerne sollen entwickelt werden

Der Kanton Glarus führt die Hausanalyse „Espace Suisse“ ein und sucht geeignete Altbauten, bei welchen das Potential einer Sanierung gegenüber einem Ersatzneubau ermittelt werden soll. Ziel der „Hausanalyse Espace Suisse“ ist es, bereits in einer ersten Phase eines Bauvorhabens die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung aus Sicht des historischen Baubestands zu ermitteln.

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Zofingen AG: Historischer Scholl-Brunnen wird auf der Oberen Promenade platziert

Die Angestellten der Färberei AG und der Scholl AG haben ihrem Direktor Eugen Scholl 1965 zu seinem 70. Geburtstag einen Brunnen geschenkt. Dieser ist somit Zeitzeuge der Zofinger Industriegeschichte. Er soll auf der Oberen Promenade den bestehenden Brunnen ersetzen. Als Werk eines Zofinger Bildhauers zählt der Scholl-Brunnen zu den erhaltenswerten Kunstwerken. Er erinnert an den Zofinger Industriellen Eugen Scholl, der neben seiner Arbeit auch durch seine privaten Filmaufnahmen einen grossen Beitrag zur Zofinger Geschichte geleistet hat. Diese sind im Zofinger Museum zu sehen.

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Pfahlbauten im Bielersee: Nachhaltiger Schutz für Unesco-Welterbestätte

Seit der Juragewässerkorrektion ist die rund 4 750-jährige Pfahlbaufundstelle vor dem von Rütte-Gut in Sutz durch die Erosion des Seegrunds und des Ufers gefährdet. Deshalb liess der Archäologische Dienst des Kantons Bern die verbleibenden archäologischen Schichten von August bis November 2020 mit einem Wellenbrecher und einer Steinschüttung schützen.

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"Historisches Hotel/Restaurant des Jahres 2021": Das sind die Gewinner

Das "Schloss Schadau" in Thun ist "Historisches Hotel des Jahres 2021". "Historisches Restaurant des Jahres 2021" ist die Brasserie "La Bavaria" in Lausanne. Einen Spezialpreis erhält die "Genossenschaft Baseltor" in Solothurn. Alle drei Auszeichnungen sind den Preisträgern heute Montag, 16. November 2020, durch Mitglieder der Jury "Historisches Hotel und Restaurant des Jahres" überreicht worden.

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Denkmalpflege-Kommission der Stadt Bern - Gemeinderat wählt vier neue Mitglieder

Der Gemeinderat hat Claude Rykart (Architekt HTL / SIA / FSAI, Bern), Dominique Plüss (Architektin FH, Bern) und Stefanie Anliker (Anliker + Müller Rechtsanwälte, Bern) in die Denkmalpflege-Kommission der Stadt Bern gewählt. Sie ersetzen die demissionierten Kommissionsmitglieder Enrico Riva (Krneta | Gurtner, Advokatur), Jutta Strasser (Architektin FH / SIA / SWB) und Rolf Suter (joliatsuter Architekten BSA).

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