belmedia Redaktion

Schweizer Archäologe stösst auf das älteste Grab eines Skythenfürsten (Video)

Tief in einem Sumpf in der russischen Republik Tuwa hat der vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Archäologe Gino Caspari einen ungestörten skythischen Grabhügel entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass es nicht nur das grösste, sondern auch das früheste skythische Fürstengrab Südsibiriens ist - und möglicherweise hervorragend konservierte Schätze birgt. Den bislang wichtigsten Fund seiner Karriere machte Gino Caspari nicht mit der Schaufel, sondern am Rechner. Auf dem Computerbildschirm entdeckte der vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Archäologe auf hochaufgelösten Satellitenbildern vom Tal des Flusses Uyuk (Sibirien) eine kreisrunde Struktur. Eine erste Probegrabung des Wissenschaftlers der Universität Bern zusammen mit der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Eremitage Museum in diesem Sommer bestätigte seine Vermutung: Es handelt sich um einen so genannten Kurgan, ein skythisches Fürstengrab.

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Museum Aargau präsentierte Jahresthema „Expedition 2018“

Das Museum Aargau präsentierte am Dreikönigstag auf Schloss Wildegg sein Jahresthema und krönte die Aargauer Königin des Jahres 2018. Die Schlösser des Museum Aargau eröffnen dieses Jahr vor Ostern am 29. März. Bereits offen ist das Vindonissa Museum in Brugg. Das Sammlungszentrum Egliswil lädt am 6. Februar zu einem ersten öffentlichen Anlass mit Führung ein. In Anwesenheit von Landammann Alex Hürzeler gab das Museum Aargau einen ersten Einblick ins neue Museumsjahr und das Jahresthema "Expedition 2018: Entdecke wundervolle Schätze!"

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Neues Buch nimmt sich der Geschichte des Kantons Luzern zwischen 1875 und 1914 an

Von den 1870er Jahren bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vollzog der Kanton Luzern einen stillen, aber heilsamen Wandel vom traumatisierten Sonderbundkanton zum etablierten Teil des Bundesstaates. Der soeben erschienene dritte Band zur Luzerner Kantonsgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählt von politischen Grabenkämpfen zwischen den Konservativen und den Liberalen, von den wirtschaftlichen Entwicklungen und wie sich dies auf den Alltag der Luzernerinnen und Luzerner auswirkte.

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Archäologische Sensation bei Notgrabung im Dorfkern von Triesen (FL)

Bei einem Aushub an der Fingastrasse ist einer der ältesten bisher bekannten Siedlungsplätze Liechtensteins zutage gekommen. Das Team der Archäologie, Amt für Kultur, hat bei einer Notgrabung 6000 Jahre alte Artefakte gefunden. Diese gehören zu menschlichen Hinterlassenschaften aus der Jungsteinzeit. Wie die archäologischen Beobachtungen auf diversen Baustellen der letzten zehn Jahre zeigen, waren die Hangterrassen von Triesen spätestens seit der Bronzezeit ein beliebter Siedlungsort.

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„Parkschätze“: Das reiche Natur- und Kulturerbe der Bündner Pärke entdecken

Bis am 7. Januar 2018 ist die Wanderausstellung „Auf zur Schatzsuche – Bündner Pärke entdecken!“ des Vereins Bündner Pärke im Landquart Fashion Outlet zu sehen. Fünf Bündner Pärke präsentieren ihre Projekte und machen ihre Einzigartigkeiten mit einer innovativen und interaktiven Ausstellung für die ganze Familie erlebbar. Die Bündner Pärke sind reich an Natur, Kultur und innovativen Projekten. Mit der Wanderausstellung „Auf zur Schatzsuche – Bündner Pärke entdecken!“ will der Verein Bündner Pärke die vielfältigen Lebens- und Erholungsräume für die ganze Familie sicht- und greifbar machen.

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Festungen in der Schweiz: Neue Publikation gibt faszinierende Einblicke

Die Buchreihe Pages blanches macht unbekannte Architektur bekannt. Der sechste Band widmet sich den „Festungen in der Schweiz“. Rund 200 hochwertige Fotografien des Fotografen Michael Peuckert zeigen die besondere Ästhetik der Bauten und geben faszinierende Einblicke in eine verborgene Welt. Herausgeberin des Bandes ist die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK.

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Basler Fasnacht in Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen

Die UNESCO hat heute die Basler Fasnacht in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen. Dieser zweite Schweizer Eintrag folgt auf das 2016 eingetragene Winzerfest in Vevey. Die UNESCO beurteilte die Kandidatur als beispielhaft. Die Aufnahme auf die Repräsentative Liste verstärkt die Sichtbarkeit des immateriellen Kulturerbes im städtischen Raum und unterstreicht die wichtige Rolle der Sprache, in diesem Fall des Basler Dialekts, bei der Vermittlung dieses Kulturerbes.

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Stadtarchiv Bern: Neuer Online-Archivkatalog für historisch Interessierte

Das Stadtarchiv bietet ab sofort einen Online-Archivkatalog, der eine Übersicht über die vorhandenen Unterlagen liefert. Interessierte Personen können damit orts- und zeitunabhängig online Abfragen durchführen, Listen mit Quellen zusammenstellen, in Verzeichnissen blättern und über 2500 Fotografien abrufen und herunterladen. Der Online-Archivkatalog des Stadtarchivs Bern umfasst über 70'000 Einträge, die laufend erweitert werden. Der Katalog erlaubt eine vertiefte Suche nach historischen Unterlagen der Stadt Bern vor allem der letzten 200 Jahre. Um diese einzusehen, ist aber nach wie vor ein Archivbesuch nötig. Das Stadtarchiv beabsichtigt jedoch, den Online-Archivkatalog mit digitalisiertem Archivmaterial auszubauen, um die Zugänglichkeit zu erleichtern und die Originale zu schonen.

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Stadt Luzern: Bauinventar macht auf architektonische Schätze aufmerksam

Am 1. Dezember 2017 tritt das kantonale Bauinventar für die Stadt Luzern in Kraft. Derzeit erhalten alle Eigentümer ihre Objektblätter zugestellt. Das Bauinventar soll auf die zahlreichen architektonischen Schätze in der Stadt Luzern aufmerksam machen. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Instrument bei Baubewilligungsverfahren und eine Ergänzung zu den bestehenden Ortsbildschutzzonen.

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Auf neuen Basler Strassenschildern historische Kurzerklärungen zu finden

In Zukunft werden in der Stadt Basel neue Strassenschilder angebracht, auf welchen die Namensgebung auch gleich kurz erklärt wird. Vorgesehen ist noch in diesem Jahr die Platzierung von dreissig neuen Strassennamen-Schildern auf der Hauptachse durch die Kernstadt – von Messeplatz durch die Innenstadt bis zum Bahnhof. Die Regierungsräte Baschi Dürr, Hans-Peter Wessels und Lukas Engelberger haben heute die erste neue Tafel an der De Wette-Strasse bei der Elisabethenstrasse eingeweiht.

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Bern bekommt ein neues Bundeshaus – angepasst ans digitale Zeitalter

Das historisch bedeutendste Bauwerk des Landes, das Bundeshaus, wird neu gebaut, um den Anforderungen der Digitalisierung und einer zeitgemässen Bewirtschaftung gerecht zu werden. Erwogen wurden eine Komplettsanierung, ein Ersatzneubau und der Bau eines Gebäudes an einem neuen Standort. Das Bundeshaus am neuen Standort, direkt an der Aare, wird voraussichtlich am 1. August 2025 eröffnet.

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Dritter Kunstdenkmälerband zur Stadt Solothurn präsentiert Sakralbauten

Neun Jahre blieb der Kanton Solothurn am Ball und finanzierte die Erarbeitung des dritten und letzten Kunstdenkmälerbandes zur Stadt Solothurn. Er ist den Sakralbauten gewidmet und kommt eben aus dem Druck. Die Kunst‐ und Architekturhistorikerinnen Johanna Strübin und Christine Zürcher präsentieren darin neue Forschungsergebnisse zu den Kirchen, Kapellen und Klöstern der Stadt. Herausgeberin der Kunstdenkmäler‐Reihe ist die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Das Stadtbild von Solothurn ist massgeblich von religiösen Bauten geprägt: Von der Loretokapelle über die ausserhalb der Altstadt angesiedelten Klöster bis hin zur Kathedrale, die die Silhouette der Stadt dominiert. Da liegt ein Band, der eben diese Sakralbauten eingehend untersucht, nahe.

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Neue Publikation über die Geschichte des Kantons Aargau geplant

Die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau plant eine neue Publikation über die Geschichte des Kantons Aargau vom zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Das neue Geschichtswerk soll nicht nur in traditioneller Buchform erscheinen, sondern über digitale Medien vielfältige Einblicke in die jüngste Vergangenheit des Kantons ermöglichen. Der Regierungsrat hat für das mehrjährige Projekt einen finanziellen Beitrag von 1,6 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds gesprochen.

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Gamprin (FL): Bronzezeitliche Siedlung grösser als bislang angenommen

Die Bauarbeiten auf einem Grundstück an der Strasse Badäl in Gamprin lösten eine archäologische Notgrabung aus. Von Mitte September bis Mitte Oktober dokumentierte das Team der Archäologie auf einer Fläche von ungefähr 80 Quadratmetern wie bereits im Frühsommer noch einmal bronzezeitliche Siedlungsstrukturen. 1949 wurde beim Bau der Strasse nach Schellenberg eine Kulturschicht der Jungsteinzeit (4.-3. Jahrtausend v. Chr.) angeschnitten. 1987 entdeckte man im selben Gebiet bei einem Aushub eine mittelbronzezeitliche Gewandnadel (15.-13. Jahrhundert v. Chr.).

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Neu: „Château de Réchy“ bietet Ferien in geschichtsträchtigen Mauern

Die Stiftung „Ferien im Baudenkmal“ setzt ihren Siegeszug im Westen des Landes fort. Neu zählt auch das Château de Réchy im gleichnamigen Dorf zu den herrlichen Baudenkmälern, die für unvergessliche Ferien in geschichtsträchtigen Mauern gebucht werden können. Nach der „Domaine des Tourelles“ in La Chaux-de-Fonds zeigt nun ein Gebäude im französischen Teil des Wallis, was die Romandie an bauhistorischen Schätzen zu bieten hat. Das Château de Réchy ist ein prächtiges Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert.

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Heimatschutzzentrum Zürich eröffnet Ausstellung „Luft Seil Bahn Glück“

Das Heimatschutzzentrum eröffnet am 17. November den Reigen der Ausstellungstrilogie „Luft Seil Bahn Glück“ mit seiner interaktiven Ausstellung zum Schwerpunkt Oldtimer und Newcomer. Diese rückt das urschweizerische Kulturgut Luftseilbahn in den Fokus und geht der Frage nach, wie wir mit historischen Bahnen umgehen und wofür heute neue entstehen. Im Dezember gesellen sich Das Gelbe Haus Flims und im März 2018 das Nidwaldner Museum mit weiteren Themenschwerpunkten hinzu. Alle Ausstellungen laufen bis zum 28. Oktober 2018. Die Trilogie ist eine Koproduktion der drei Ausstellungshäuser.

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