Strandbad Biel in Nidau – ein Glanzstück der „Bieler Moderne“

02.12.2013 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Biel, französisch Bienne, ist nicht nur die grösste zweisprachige Stadt in der Schweiz. Mit dem Strandbad aus den 1930er Jahren verfügt der Ort auch über ein besonderes Juwel moderner Architektur, dass nach langer Vernachlässigung und unschönen Ergänzungen seit einiger Zeit wieder nahezu im Originalzustand zu sehen und zu nutzen ist.

Das Strandbad Biel am Bielersee nordwestlich von Bern entstand zwischen den Jahren 1929 und 1932 im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung des Seeufers, die von der Stadtverwaltung initiiert wurde. Die Pläne dazu stammten von dem Architekten Ernst Berger, die Leitung des Projekts hatte der damalige Stadtbaumeister Otto Schaub. Ausser dem Bad wurden auf dem Gelände der Gemeinde Nidau noch eine neue Uferpromenade, eine Schiffländte und ein Hafen für Kleinboote angelegt. Die Realisierung erfolgte durch Arbeitslose, die einem der zu der Zeit nicht ungewöhnlichen Arbeitsbeschaffungsprogramme zugeordnet waren.

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Geplantes Projekt „Claraturm“: Jetzt entscheidet die Basler Bevölkerung

20.11.2013 |  Von  |  Denkmalschutz  | 
Die Kleinbasler Altstadt enthält relativ gut erhaltene Bauensembles, von denen einige Bestandteile zurückreichen bis ins 13. Jahrhundert, vor allem im Einzugsgebiet der Greifengasse. In diesem Viertel liegt auch das Warteck-Ensemble, benannt nach dem traditionsreichen Restaurant „Zum Alten Warteck“. Der Block entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts und liegt an der Ecke Riehenring/Clarastrasse, in direkter Nachbarschaft zum Messegelände.

Zwar wird das Ensemble im Schweizer Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder geführt, doch dieses hat nur einen Empfehlungscharakter und ist auf der für die Denkmalpflege zuständigen Kantonsebene nicht verbindlich. Seit einem knappen Jahrzehnt kämpfen nun verschiedene Parteien und Organisationen um die zukünftige Ausgestaltung des Areals. Hier ein kurzer Rückblick auf den bisherigen Verlauf:

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Unter Denkmalschutz – die Marienkirche in Davos

06.11.2013 |  Von  |  Denkmalschutz  |  1 Kommentar
Die Denkmalpflege hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bausubstanz schützenswerter Immobilien in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten. Bezogen auf die verschiedenen Baudenkmäler gelingt dies mit differenzierenden Massnahmen, wie das Beispiel der Marienkirche in Davos Platz eindrücklich belegt.

Die Geschichte

Die heutige „Marienkirche“ wurde von dem renommierten Schweizer Architekten August Hardegger (geboren am 1. Oktober 1885 in St. Gallen, gestorben am 12. Januar 1927 in Luzern) von 1892 bis 1894 erbaut, im Jahre 1962 erstmals renoviert sowie 1978 komplett erneuert.

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