belmedia Redaktion

Denkmalpflege und Heimatschutz in den Bergen – auf alten Säumerpfaden zum Hotel Grimsel Hospiz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Neben urchigen Hütten stehen Bergfreunden in alpinen Regionen Berggasthäuser und Hotels zum Einkehren und Übernachten zur Verfügung. Und auch unter diesen Unterkünften lassen sich interessante denkmalgeschützte Objekte finden. Ein Beispiel ist das Swiss Historic Hotel Grimsel Hospiz. Die dorthin führenden Pfade wurden schon im Mittelalter viel begangen und schrieben somit ebenfalls Schweizer Geschichte. Wenn wir heutzutage zu Fuss in den Bergen unterwegs sind, dann zum Freizeitvergnügen. Wir können vorher eine ausführliche Wettervorhersage studieren und notfalls die Tour verschieben. Sowieso sind wir passend ausgerüstet, haben bequeme Rucksäcke, perfekte Wanderschuhe und tragen allgemein nicht viel mit uns herum. Wenn wir eine Übernachtung planen, wissen wir, dass am Ziel eine gemütliche Unterkunft auf uns wartet. Dort können wir duschen, bekommen etwas zu essen und können uns ausschlafen. Für unser Wohl wird gesorgt. Das war nicht immer so.

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Das Dörfli Bauen am Urnersee – die Heimat von Pater Alberik Zwyssig

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die allererste Wanderung, welche ich organisierte und öffentlich ausschrieb, führte im August 2004 vom Rütli hinauf auf den Seelisberg und von dort nach Bauen. Wir wanderten auf einen Abschnitt des Weges der Schweiz und ich ahnte damals noch nicht, dass ich sämtliche Teilstücke immer und immer wieder gehen werde. Das kleine Dorf Bauen mit seinen wunderschönen, gepflegten Häusern, am westlichen Ufer des türkisfarbenen Sees gelegen, zählt mit rund 230 Einwohner zu den kleinsten Gemeinden Uris. Es ist bekannt für sein mediterranes Klima. Wer zum ersten Mal nach Bauen kommt, wird überrascht sein, schliesslich weiss kaum jemand, dass hier tatsächlich Palmen, Feigen und Kiwis wachsen.

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Was die Burgruine Kropfenstein mit den Pueblo-Indianern verbindet

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nordamerikanische Indianer bewohnten früher Wigwams oder Wickiups. Aber ein Stamm machte eine Ausnahme. Er errichtete seine Unterkünfte aus Lehm, Mörtel, Sand und Wasser, ineinander verschachtelt: die sogenannten Pueblos. Und besonders die Pueblo-Indianer in Mesa Verde in Colorado sind durch ihre speziellen Wohnformen bekannt: Sie bauten ihre Wohnunterkünfte in überhängende Felsen. Um ein solches, an einem Felsen klebendes, Bauwerk besichtigen zu können, müssen Sie jedoch nicht nach Amerika reisen, sondern in den Kanton Graubünden. Die Burg Kropfenstein in der Surselva erinnert nämlich in ihrer Bauweise an ein Pueblo-Dorf. Die Burgruine befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Waltensburg, welches von einer langen Geschichte geprägt wurde.

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Züri West - ein ehemaliges Industriequartier, in dem heute das Leben pulsiert

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In den meisten Artikeln auf unserem Blog geht es um mittelalterliche Orte oder Bauwerke, die natürlich aufgrund ihrer spannenden Geschichte besonders interessant sind. Jedoch ist das Aufgabengebiet der Denkmalpflege viel breitgefächerter, und die zu schützenden Objekte sind nicht immer Hunderte von Jahren alt. Richtig viel zu tun gab es im Bereich Denkmalschutz in den letzten Jahren im ehemaligen Zürcher Industriequartier. Heute ist es kein solches mehr, sondern ein lebendiges Trendquartier mit vielen neu erstellten Wohnräumen, Hotels, Büros, einem vielfältigen Kulturleben und originellen Läden und Restaurants. Dass dort, wo einst vor allem in Fabriken gearbeitet wurde, eines der beliebtesten Stadtquartiere entstehen konnte, war kein leichtes Unterfangen. Ein paar Beispiele der Projekte, bei denen die Denkmalpflege Mitspracherecht hatte, stelle ich in diesem Beitrag vor. Dabei beschränke ich mich auf jene Objekte, die der breiten Bevölkerung zugänglich sind und die es lohnt, bei einem Besuch in Zürich zu besichtigen.

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Typische Tessiner Dörfer – Hier gibt es für Heimatschutz und Denkmalpflege viel zu tun!

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Malerische Dörfer lassen im Tessin die Hektik des Nordens vergessen, halten die Zeit an und überraschen mit traditionsreicher Kultur, engen Gassen und interessanten, teils uralten, Bauwerken. Einige Dörfli entdeckte ich auf Wanderungen zufällig, vergass die Namen, sofern ich die überhaupt irgendwo las, gleich wieder, andere liessen mich gar nicht mehr los und zogen mich später in die Bibliothek oder das Internet. Mal fand ich mehr heraus, mal weniger. Unterwegs im Tessin trifft man immer wieder auf alte Gemäuer, die dem Zerfall preisgegeben wurden, aber auch auf wundervoll restaurierte Häuser, Kirchen und Brücken. In diesem Artikel möchte ich Sie in einige Tessiner Dörfer entführen, welche für Sie, die Sie sich für die Geschichte unseres Landes interessieren, bestimmt spannend sein werden. Wenn Sie daraufhin Lust bekommen, selbst mal wieder in die Sonnenstube der Schweiz zu reisen und die zum grossen Teil geschützten Orte selbst besuchen möchten, nehmen Sie viel Zeit mit! Die Stress der Städte im Norden ist in den kleinen Dörfern im Süden unbekannt.

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Isenthal – dank verschiedener Hilfe ein lebendig gebliebenes Bergdorf

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Sommer 2009 ging ich für zwei Wochen zu einer Urner Bergbauernfamilie, um im Haushalt zu helfen und die Kinder zu betreuen. Mir war natürlich klar: Ferien auf dem Bauernhof werden das ganz gewiss nicht. Ich lernte eine für mich komplett neue Welt kennen, in einem Tal, welches ich bisher nur im Sommer vom Wandern und im Winter durch Schneeschuhtouren kannte. Erreichbar ist der Hof mit einer kleinen, privaten Gondel. Kollegen, denen ich später Fotos zeigte, fragten: Hattest du da keine Angst? Wie fühlt sich das an, alleine in so einem „Ding“ zu sitzen? Angst habe ich in Gondeln nie, wieso auch. Für etliche Familien gehört die Benutzung so einer kleinen, offenen, privaten Seilbahn zum ganz normalen Alltag. Die Kinder nutzen sie sogar täglich, um in die Schule zu gelangen. Wie ich mich gefühlt habe? Ich erinnere mich vor allem an den Duft der Wälder und der würzigen Alpwiesen: Ich fühlte mich glücklich inmitten der stillen Bergwelt.

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Denkmalpflege an Zürichs Goldküste

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Rund um den Zürichsee gibt es schöne Erholungsgebiete und Wanderwege. Wer hier unterwegs ist, bekommt zusätzlich zum Naturerlebnis die Möglichkeit, gepflegte, wundervolle Dorfkerne, alte Kirchen und Bauernhäuser zu entdecken. In diesem Artikel nehme ich Sie mit auf einen Bummel durch einige Gemeinden an Zürichs sogenannter Goldküste. Dass nicht sämtliche Dörfer in diesem Beitrag Erwähnung finden, liegt nicht etwa daran, dass einige von ihnen heimatkundlich weniger zu bieten hätten. Ich möchte aber vor allem auf jene näher eingehen, welche ich auf Wanderungen selbst besuchte und mit denen ich mich deshalb auch schon intensiver befasste.

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Der urschweizerische Ort Stans ist reich an sehenswerten, geschützten Gebäuden

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Stans ist der Hauptort des Halbkantons Nidwalden. Ein urschweizerischer Marktflecken, dessen barocke Pfarrkirche St. Peter und Paul an einem der schönsten Dorfplätze der Schweiz liegt. Die Kirche bildet, leicht erhöht gelegen, den Mittelpunkt des Dorfes und ein interessantes Denkmal frühbarocker Bauweise. Als im Jahre 1713 ein verheerender Brand das Dorfzentrum zerstörte, überstand diesen nur das Gotteshaus. Erbaut wurde die Stanser Pfarrkirche von 1641 bis 1647. Vom Baubeginn zeugt bis heute die Zahl 1641 über dem Hauptportal. Bevor sie entstand, gab es bereits vier andere Kirchen am Platz, von einer ist der romanische Glockenturm erhalten geblieben. Dieser wird etwa ins Jahr 1200 datiert. Er ist wahrscheinlich in der gesamten Urschweiz das wichtigste romanische Bauwerk.

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Historische Reisepost – mit der Gotthard-Postkutsche von Andermatt nach Airolo

Im Sommer 2007 war ich eingeladen, das Freilicht-Theaterstück „D’Gotthardbahn“ in Göschenen anzusehen. Dieses Theaterstück brachte den Besuchern die Geschichte des Gotthardtunnels auf faszinierende Weise nahe, von der Vision bis hin zur Fertigstellung. Laien- und Berufsschauspieler zeigten eindrücklich, unter welchen Umständen der Tunnel entstand. Das Wetter war schlecht, und während wir Zuschauer eingemummelt in warme Decken auf den Rängen sassen, gaben die Darsteller alles. Nieselregen und Kälte boten neben der natürlichen Bergkulisse den idealen Rahmen für die Geschichten rund um die Ausbeutung und harte Arbeit der Mineure, welche vorwiegend aus den armen Regionen Italiens stammten. Es war ein grossartiges, historisches Theaterstück, welches das Publikum total fesselte und in die Zeit von 1872 bis 1880 entführte.

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Das Märchenschloss Tarasp – auch nach rund 1000 Jahren noch bewohnbar

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auf einem spitzen Felsen thront im Unterengadin seit dem 11. Jahrhundert das mittelalterliche Schloss Tarasp und zieht alle Blicke auf sich. Eine Burg wie aus dem Märchenbuch erhebt sich vor den imposanten Bündner Bergen, ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle Freunde von mittelalterlichen Bauten. Dieses Mal stelle ich Ihnen jedoch keine Burgruine vor, sondern ein hervorragend gepflegtes Gebäude, ein denkmalgeschütztes Kulturobjekt von nationaler Bedeutung und gleichzeitig das Wahrzeichen des Unterengadins. Dass sich Schloss Tarasp heute in diesem hervorragendem Zustand befindet, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Karl August Linger aus Dresden. Aber der Reihe nach … die Schlossgeschichte begann schliesslich schon vor fast 1000 Jahren:

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Das kleinste Dorf der Schweiz – Familientradition lässt den geschützten Ort weiterleben

Sie haben auf unserer Seite schon einige Superlative gelesen, oft schon hiess es: der Grösste, die Schönste, das Älteste … heute stelle ich Ihnen dagegen das kleinste Dorf der Schweiz vor. Das gesamte Dorf ist geschützt, wie mir die einzige Frau im Ort auf Anfrage erzählte. Ihre Familie, zu welcher ihr Mann und zwei herzige Buben gehören, hat keine Nachbarn. Sie sind die Einzigen, die hier wohnen. Langeweile kennt man in Zumdorf aber nicht, schliesslich gehört zum Dorf neben dem Wohnhaus, der Kirche, zwei Ställen und zwei Ferienhäusern ein urchiges Restaurant, welches von der Familie mit Leidenschaft betrieben wird.

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Die dunkle Seite des Mittelalters – Lebendige Geschichte in Martigny: die Festung La Bâtiaz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Mittelalter wird heute oft etwas verklärt gesehen. Mittelaltermärkte ziehen immer mehr Besucher an, das bunte Treiben von Gauklern, Musikern und Handwerkern und deren aufwendige Kostüme faszinieren. Heilkünste der alten Zeit werden wieder entdeckt. Und welches kleine Mädchen träumt nicht davon, als Burgfräulein in einer der alten Burgen zu leben. Jedoch hatte das Mittelalter auch eine ganz andere Seite, eine grausame, die heute in Europa nur schwer vorstellbar ist. Da es zu den Aufgaben der Denkmalpflege gehört, dafür zu sorgen, dass unsere Geschichte mit all ihren Facetten nicht vergessen geht, gehören auch Waffen und Folterwerkzeuge in manchen Schlössern und Burgen zu den Ausstellungsobjekten.

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Damit der Umbau des historischen Traumhauses nicht zum Albtraum wird

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Bei Renovation und Umbau eines alten Hauses haben oft Heimatschutz und Denkmalpflege ein Wörtchen mitzureden. Wer sich in ein historisches Gebäude verliebt und künftig darin leben möchte, sollte vor einem eventuellen Kauf abklären, ob es sich um ein denkmalgeschütztes Objekt handelt.[speakstaff_player] Da die Baugesetze von Kanton zu Kanton verschieden sind, sogar jede Gemeinde ihre eigenen Vorschriften hat, macht es Sinn, rechtzeitig beim Bauamt oder der Gemeindeverwaltung Informationen zum Traumobjekt einzuholen. Werden nicht bewilligte Veränderungen an einem geschützten Gebäude vorgenommen, kann die Denkmalpflege verlangen, diese rückgängig zu machen! Ein auf den Umbau von alten Gebäuden spezialisierter Architekt weiss, wie sich die Auflagen von Heimatschutz und Denkmalpflege mit den Wünschen des neuen Hausbesitzers vereinbaren lassen. Steht ein kompletter Umbau an, kann sein Wissen Gold wert sein: Einen Fachmann zu beauftragen ist eine Investition, die letztendlich hilft, viel Geld, Ärger und Enttäuschungen zu sparen.

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Burg Schenkenberg - eine der imposantesten Ruinen im Kanton Aargau

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Als die Habsburger zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Burg Schenkenberg oberhalb von Thalheim erbauen liessen, wäre ihnen mit Sicherheit nicht in den Sinn gekommen, dass diese rund 800 Jahre später der grösste Abenteuerspielplatz und eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Region sein wird. Wie urkundlich belegt ist, wurden die Schenken von Schenkenberg, Dienstherren der Habsburger, im Jahre 1243 die ersten Schlossherren und gaben der Burg ihren Namen. Bis zur Schlacht bei Sempach im Juli 1386 wechselten die hier lebenden Dienstherren mehrfach. Die Niederlage gegen die Eidgenossen brachte die Habsburger jedoch in Geldnöte, weshalb sie Burg Schenkenberg verpfänden mussten. Damit begann eine wechselvolle Geschichte: Nach einem Zerwürfnis zwischen König Sigismund und den Habsburgern im Jahre 1415 wurde der Aargau von den Eidgenossen erobert. König Sigismund stellte die Burg unter seinen Schutz und die damalige Besitzerin, Margaretha von Fridingen verkaufte sie 1431 an Freiherr Thüring von Aargau, der damit sämtliche Rechte übernahm.

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Lebendiges Mittelalter: Das Zähringerstädtchen Murten am Murtensee

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]An der deutsch-französischen Sprachgrenze am Murtensee liegt das mittelalterliche Städtli Murten. Hier soll nicht nur die Lebensqualität besonders hoch sein, es ist auch eines der beliebtesten Ausflugsziele der Schweiz. Das ist kein Wunder, locken doch eine herrliche Seepromenade, viel Kultur und lebendiges Mittelalter. Die Ringmauer wurde bereits 1908 unter Schutz gestellt, die ganze Stadt 1948. Bevor abends ein prächtiger Sonnenuntergang über dem Murtensee zu bewundern ist, gibt es viel zu sehen und zu erleben. Das Zähringerstädtchen kann man auf einem beeindruckenden Rundgang kennenlernen. Aber bevor man sich auf die historischen Gebäude der gepflegten Stadt einlässt, lohnt ein Blick in die Geschichte: Gegründet wurde sie bereits im Jahre 1170 von den Herzögen von Zähringen. 1218 wurde sie, nach dem Aussterben der Zähringer, reichsfrei, was zur Befestigung durch eine Mauer führte. Ab 1255 unterstand die Stadt dem Schutz der Savoyens. Durch Bündnisse mit Nachbarstädten konnte sich Murten allmählich vergrössern, wodurch es eine Vorrangstellung gegenüber den umliegenden Dörfern erlangte.

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Die Linner Linde und ihr Dorf

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auf Facebook bin ich mit einem Baum verbunden. Ein Baum auf Facebook? Warum auch nicht, schliesslich haben auch Haustiere und sogar Teddybären Facebook-Profile. Und dieser Baum hat erst noch so viel mehr zu erzählen als manch anderer Facebook Nutzer. Kein Wunder, lebt er doch schon rund 800 Jahre lang. Die Gemeinde, in welcher er daheim ist, ist natürlich stolz auf ihren ältesten „Bewohner“, aber auch auf ihr Dorfbild, welches von nationaler Bedeutung ist. In diesem Beitrag geht es um das Dorf Linn mit seiner prächtigen Linner Linde.

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Wo einst die Gotthardpost stoppte - Swiss Historic Hotel „Stern und Post“ in Amsteg

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Schon Johann Wolfgang von Goethe kehrte im Gästehaus „Stern und Post“ in Amsteg ein. Der grosse Dichter liebte das Urnerland. Ob er allerdings von Amsteg aus auch einen Abstecher ins Maderanertal machte, oder das zauberhafte Tal verpasste, entzieht sich meiner Kenntnis. Stoppte früher hier die Gotthardpost, so sind es heute die Postautos, deren Haltestelle sich direkt vor dem Hotel befindet. Viele Male bin ich hier mit Wandergruppen in den Bus nach Bristen umgestiegen, bis ich einmal alleine unterwegs war und mir die Zeit nahm, das historische Gästehaus anzusehen. Der Hotelbetrieb wurde im Jahre 1788 aufgenommen und das Haus gilt als eine der ersten Schweizer Poststellen. Hier kehrten berühmte Gäste ein, zu denen ausser Goethe beispielsweise auch Christian Anders gehörte. Noch heute findet der Besucher Ruhe und eine gemütliche Atmosphäre vor, und nach einer sanften Renovation kann er in der Geschichte und der Vergangenheit schwelgen: Seien es die Bilder an den Wänden, die authentischen Möbel aus den verschiedenen Epochen des Hotels oder die entsprechenden Accessoires, der Charme der alten Zeit ist in jedem Raum zu spüren.

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Das Stammertal – eine kulturhistorische Fundgrube

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Gemeinden Unterstammheim, Oberstammheim und Waltalingen bilden geografisch das Stammertal. Auch wirtschaftlich und kulturell sind die Gemeinden verbunden. Zudem zählen alle drei zu den schönsten Riegelbaudörfern der Schweiz. Auf einer Reise durchs Stammertal sollte unbedingt etwas Zeit eingeplant werden, um die wunderschönen Fachwerkhäuser in den gepflegten Dörfern zu bewundern. Da aber noch weitere Sehenswürdigkeiten einen Besuch lohnen, ist auch eine Übernachtung empfehlenswert. Vielleicht im Gasthof zum Hirschen in Oberstammheim? ICOMOS wählte den Hirschen 2014 zum Historischen Hotel des Jahres. Im Bericht der Jury schreibt ICOMOS: “Ausgezeichnet «für die sensible und kontinuierliche Pflege des historischen Gasthauses. Es handelt sich um ein authentisch tradiertes Haus in einem erstaunlich intakten Ensemble, mit starker lokaler Verwurzelung.»„

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