Architektur der 50er-Jahre in den Alpen

Die diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals stehen unter dem Motto „Oasen“. Zu diesem Thema zeigt das Nidwaldner Museum im Salzmagazin eine Ausstellung zu zwei Biotopen der Architektur der 50er-Jahre auf dem Bürgenstock und in der Leventina. Die Ausstellung wird am 10. September eröffnet und dauert bis zum 20. November 2016. Was verbindet die beiden ausgewählten Orte ausser dem Entstehungszeitraum und der ländlichen Lage im Alpenraum? Als gemeinsamer Nenner der beiden Stationen kann der Anfang eines Aufbruchs in den optimistischen Nachkriegsjahren, wohl unter dem Einfluss amerikanischer Populärkultur, genannt werden. Ein Lifestyle, der in vielen Bereichen darum bemüht war, wieder Farbe und Heiterkeit in den grauen Alltag zu bringen und der es auch ohne Hemmungen verstand, „High“ und „Low“ zu vermischen.

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Denkmalschutz – für die Schweizer Identität

Die Schweiz verfügt über eine vielfältige Baukultur, ohne die das Land zweifellos ein grosses Stück ärmer wäre. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat von 2012 bis 2015 den Erhalt von Bau- und Bodendenkmälern nachhaltig unterstützt – 89.2 Mio. Franken flossen an Fördergeldern. Dadurch konnten 674 Denkmäler schweizweit konserviert und restauriert werden – in einem reich bebilderten Bericht des BAK wird die unterstützte Baukultur jetzt näher vorgestellt. Ohne Denkmäler wäre die Schweiz nicht das, was sie heute ist. Sie prägen die Identität der Menschen sowie den öffentlichen und privaten Raum. Beispiel dafür sind die Siedlungsreste der Pfahlbauten an den Seeufern im Mittelland, die mittelalterlichen Holzbauten im Kanton Schwyz, die Renaissance- und Barockkirchen im Tessin oder in Graubünden oder die Schlösser des 18. Jahrhunderts in der Waadt, aber auch die ehemalige Schuhfabrik Hug in Dulliken oder die eleganten Wohnhäuser Miremont-le-Crêt aus den 1950er-Jahren in Genf.

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Kloster Werthenstein: Felswand wird stabilisiert

Beim Kloster Werthenstein ist es zu wiederholten Felsabbrüchen gekommen. Daher sind Arbeiten zur Stabilisierung der Felswand erforderlich.  Diese starten anfangs Oktober 2016 und dauern bis in den Frühling 2017. In den letzten 30 Jahren kam es am Fusse der Felswand beim Kloster Werthenstein wiederholt zu Felsabbrüchen. Betroffen war in den Jahren 1987, 2003, 2006 und 2013 jeweils das rechte Ufer der Kleinen Emme. Um die Situation zu entschärfen, hat die Dienststelle Immobilien des Kantons Luzern ein Konzept für die Stabilisierung der Felswand erarbeitet. Die Umsetzung der Sicherungsmassnahmen startet im Herbst 2016.

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Serpentine Pavilion mit originellem Lichtdesign

Der Serpentine Pavilion präsentiert sich in diesem Jahr als ein 14 Meter hohes komplexes skulpturales Bauwerk. Es wurde von den Architekten der Bjarke Ingels Group (BIG) kreiert. Die Wirkung des Pavilions kommt bei Einbruch der Dunkelheit noch mehr zur Geltung. Dafür sorgt eine von acdc Lighting (Marke der Zumtobel Group) speziell entwickelte Lichtlösung. Dabei verläuft das Licht sanft vom Boden weg und läuft nach oben hin zu einer Spitze zu.

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Casa Regina – Leventina-Geschichte spüren

Die Stiftung Ferien im Baudenkmal ist eine vom Schweizer Heimatschutz getragene Einrichtung, die sich der sanften Renovierung vom Verfall bedrohter Baudenkmäler verschrieben hat und diese als Ferienwohnungen der Öffentlichkeit zugänglich macht. Ab sofort erweitert ein neues Kleinod das Angebot von Ferien im Baudenkmal. Hoch über dem Tal in Calonico TI gelegen macht es die Geschichte der Leventina erlebbar. Die Casa Regina ermöglicht einen Aufenthalt für bis zu acht Personen.

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Europäische Denkmaltage: „Oasen“ im Kanton Luzern

Am 10. und 11. September finden bereits zum 23. Mal die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das diesjährige Motto lautet „Oasen“. Auch im Kanton Luzern werden am 10. September zahlreiche besondere Rückzugsorte und Räume der Ruhe zugänglich gemacht. Diese können von der Öffentlichkeit normalerweise nicht oder nicht auf diese Weise besichtigt werden. 2016 stehen im Mittelpunkt der Europäischen Tagen des Denkmals „Oasen“, die unser Kulturerbe präsentieren. Dies unter dem Blickwinkel von Rückzugsorten und Räumen der Ruhe, Erholung und Stille. Kulturelle Oasen leisten einen wichtigen Beitrag zu unserem Wohlbefinden und sind Teil unseres materiellen und immateriellen Kulturgutes.

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Märchenhafte Domizile – eindrucksvolle Schlosshotels

Für ein paar Tage oder Nächte in einem Schloss wohnen: In einem Schlosshotel lässt sich dieser Wunsch verwirklich. Umgeben von historischen Mauern, Brunnen und Parkanlagen fühlen sich die Gäste in die Vergangenheit zurückversetzt. Und geniessen gleichzeitig modernen Komfort und bestes Essen. Einige der schönsten Hotels gibt es in der Schweiz und in Deutschland. Sie finden nachfolgend eine kurze Beschreibung.

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ProSpecieRara – Vielfaltsmarkt an neuem Standort

Die Stiftung ProSpecieRara hat sich dem Erhalt selten gewordener Nutzpflanzen und –tiere verschrieben. Die Erzeugnisse daraus werden schon länger auf dem Vielfaltsmarkt in Zürich angeboten. Jetzt hat der Markt in der Stadtgärtnerei Zürich ein neues Zuhause gefunden. Möglich war das dank der langjährigen Partnerschaft der Stiftung ProSpecieRara mit Grün Stadt Zürich. Auch am neuen Ort werden Spezialitäten, hergestellt aus alten Sorten und Rassen angeboten. Die Nachfrage nach Käse vom Rätischen Grauvieh, Bränden aus Usterapfel & Co., blauen und roten Kartoffeln, Fleisch vom Walliser Landschaf und vielen weiteren authentischen Leckereien aus raren Kulturpflanzen und Nutztierrassen steigt Jahr für Jahr. Ebenso steigt auch das Interesse der Marktfahrer, weshalb der Platz vor der Markthalle im Viadukt, wo der Markt bisher durchgeführt wurde, zu klein geworden war.

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Lebendiges Denkmal – Mittelaltermarkt auf Schloss Lenzburg

Märkte waren im Mittelalter ein wichtiger Treffpunkt für Handel und Wandel – aus dem damaligen Wirtschaftsleben nicht wegzudenken. Wie sie aussahen und funktionierten, davon können wir uns heute kaum noch eine Vorstellung machen. Das können Sie aber jetzt ändern – mit einem Besuch des Mittelaltermarktes auf Schloss Lenzburg. Wenn buntes Volk sich unter dem Publikum tummelt, laute und leise Töne ertönen und Düfte aller Art den Schlosshof erfüllen, dann wird das Mittelalter wieder lebendig.

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Geschichte der Kleinhaussiedlungen in Zürich

Das rasche Wachstum war schon um die vorletzte Jahrhundertwende eine grosse Herausforderung für die Stadt Zürich. Für eine breite Arbeiter- und Mittelschicht musste auch unter schwierigen Bedingungen guter Wohnraum geschaffen werden. Doch wie war das möglich? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine neue Publikation des Amts für Städtebau. Die Kleinhaussiedlungen und Gartenstädte, die zu der damaligen Zeit entstanden sind, sind faszinierende Zeugnisse gesellschaftlicher Ideale und ein Wegweiser für die aktuelle Stadtentwicklung.

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Liechtenstein: Ramschwaghaus in Balzers

Im September finden wie in jedem Jahr die Europäischen Tage des Denkmals statt. Ein guter Anlass, um im Fürstentum Liechtenstein ein Wohnhaus der besonderen Art vorzustellen: „Neues Wohnen im Baudenkmal: Das Ramschwaghaus in Balzers“, so der klangvolle Titel des neu umgebauten Wohnhauses Winkel 1/3. Gemeinsam mit der Eigentümerfamilie Brunhart bietet das Amt für Kultur, Abteilung Denkmalpflege, am Samstag, 3. September 2016, interessante Einblicke in das soeben fertiggestellte Wohnhaus im Winkel 1/3 in Balzers, welches als Teil des "Ramschwaghauses" Baustrukturen vom 15. bis 18. Jh. aufweist. Durch einen neuen Zubau steht das Haus für das nachhaltige Weiterbauen am Denkmal. Um 14, 15 und 16 Uhr finden Führungen durch Denkmalpfleger Patrik Birrer und Architekt Philipp Brunhart statt.

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Lebendiges Denkmal - 100 Jahre Bahnstrecke Solothurn-Bern

Vor geringfügig mehr als 100 Jahren - genau am 9. April 1916 – wurde die Bahnstrecke Solothurn-Bern eingeweiht. Es war damals ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung der Schweizer Verkehrsinfrastruktur. Doch die Strecke ist auch heute weit davon entfernt, ein reines Verkehrsdenkmal zu sein. Rund 3.7 Millionen Fahrgäste jährlich machen den RBS zu einem lebendigen Stück Gegenwart. Und die wissen das zu schätzen. Daher waren am Samstag, 27. August, rund 40‘000 Menschen bei idealem Sommerwetter auf den drei Festplätzen in Bern, Solothurn und Jegenstorf zusammengekommen, um das Ereignis bei zahlreichen Attraktionen gebührend zu würdigen. Natürlich gab es auch einen offiziellen Teil. Am Festakt nahmen Bundesrätin Doris Leuthard, Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und Landammann Roland Fürst teil sowie rund 250 weitere Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und dem Bereich des Öffentlichen Verkehrs.

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Flugplatz als Weltkulturerbe

Die IG Zürcher Weltkulturerbe möchte den historisch einmalig wertvollen Flugplatz Dübendorf erhalten. Er stellt die Wiege der Schweizer Luftfahrt dar und ist Kandidat für das UNESCO Weltkulturerbe. Am Montag 29.08.2016 wird im Zürcher Kantonsrat über die Einzelinitiative KR-Nr. 108/2016 Kulturgüter beraten, welche dem einzigartigen Flugplatz Dübendorf den Titel UNESCO Weltkulturerbe verleihen möchte.

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KUhLToUR – Ausstellung rund um die Kuh

Heilig, Ikone oder „nur“ ein Nutztier? Die Kuh prägt Kulturen auf ganz unterschiedliche Weise. Zu seinem zehnjährigen Jubiläum widmet das Haus Appenzell in Zürich ihr eine ganze Ausstellung. Unter dem Motto „KUhLToUR – Kuh, Kunst und Kurioses aus Ost und West“ zeigt die Ernst Hohl-Kulturstiftung im Haus Appenzell die Kuh in Kunst und Gesellschaft. Die kostenlose Ausstellung ist vom 28. Oktober 2016 bis 29. April 2017 zugänglich. Das Bild der Kuh ist in unserem Alltag allgegenwärtig, sei es in Politkampagnen, auf Produktwerbung oder als Synonym für Natur und Heimat. Steht die Kuh in der Schweiz für Swissness und den Bauernstand, so symbolisiert sie in China Fleiss und Wohlstand. Im hinduistischen Indien ist die lebendige Kuh gar heilig und entsprechend unantastbar. Sie wird als Sinnbild für Fürsorge und Lebenserhaltung verehrt.

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Aushubarbeiten für Kunsthaus-Erweiterung bald beendet

Bereits in wenigen Tagen wird in Zürich die Baugrube für die Erweiterung des Kunsthauses ausgehoben sein. In der Erde fand sich die Schanzenmauer der Stadtbefestigung aus dem 17. Jahrhundert, was zuvor erwartet worden war. Auf Überreste des jüdischen Friedhofs war man jedoch nicht gestossen. Im Oktober 2015 begannen die Aushubarbeiten am Heimplatz. Zwei Geschosse des Erweiterungsbaus kommen unter den Boden zu liegen. Die Baugrube musste zwischen elf und vierzehn Meter tief ausgehoben werden. Das Aushubvolumen betrug rund 60 000 Kubikmeter.

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