Einer der bedeutendsten römischen Fundplätze der Schweiz feiert Geburtstag: Das Legionslager Vindonissa wurde vor 2000 Jahren gegründet.
Anlässlich des Jubiläums finden eine wissenschaftliche Tagung und eine Buchvernissage statt. Die lange Forschungstradition verdankt Vindonissa einer visionären Vereinsgründung.
Das weitläufige und verwinkelte Areal des ehemaligen Spinnereigebäudes in Oberurnen wurde im Jahre 1833 erbaut – und in den vergangenen Jahren immer wieder aus- und umgebaut. Heute finden darin Wohnungen, Büros und Firmen ihren Platz.
Frontwork erstellte die Signaletik für die ganze Anlage von A bis Z. Vom Konzept bis zur Ausführung stammt alles aus einer Hand. Die Herausforderung war die Feinabstimmung. Für die Inhaberschaft war es wichtig, der unterschiedlichen Mieterschaft und den entsprechenden Bedürfnissen gerecht zu werden.
Im Zuge von Bauarbeiten zur Errichtung eines Einfamilienhauses in Balzers führte das Team der Archäologie vom Amt für Kultur von Anfang August bis Mitte September eine Notgrabung durch.
Dabei kamen wie erwartet Zeugnisse der römischen Vergangenheit sowie des spätmittelalterlichen Dorfkerns ans Tageslicht.
Ab dem kommenden Montag, 9. Oktober 2017, wird die Fassade des Schlosses A Pro saniert. Das Schlösslein in Seedorf muss dazu eingerüstet werden.
Die Fassade sowie die Holzwerke und Jalousien erhalten einen neuen Farbanstrich. Die Arbeiten sind bis Ende Jahr abgeschlossen. Das Amt für Hochbau investiert insgesamt rund 90'000 Franken in die Aufwertung des Schlosses. Die Arbeiten erfolgen in Absprache mit der Urner Denkmalpflege.
Zum 22. Mal in Folge vergibt ICOMOS Suisse die Auszeichnung "Das historische Restaurant/Hotel des Jahres" an Betriebe, die den hohen denkmalpflegerischen und restauratorischen Ansprüchen der Jury genügen.
Die Bekanntgabe der Preisträger findet am Montag, 20. November 2017, an der Igeho in Basel statt.
Für drei 100-jährige Stadt-Wohnhäuser in den Kreisen 3 und 4 in Zürich haben Schwarz Architekten mit einer eigens entwickelten Matrix ein umfassendes Sanierungskonzept ausgearbeitet.
Die Totalsanierung umfasste die komplette Entkernung, die statische Änderung, der Einbau neuer Aufzugsanlagen, neue Grundrisse und eine umfassende Fassadensanierung. Die sanierten Wohnungen entsprechen heute räumlich wie auch energetisch dem neusten Standard. Trotzdem haben die Gründerzeit-Wohnhäuser mit ihren charakteristischen Fassaden ihren ursprünglichen Charme nicht verloren.
18 Schlösser und Burgen aus dem Verbund „Die Schweizer Schlösser“ lassen sich hinter ihre dicken Mauern schauen und bieten tiefe Einblicke in ihre einzigartige(n) Geschichte(n).
Der Aargau ist mit seinen vier Schlössern Lenzburg, Hallwyl, Wildegg und Habsburg dabei. Dem Publikum steht am zweiten gemeinsamen Schlössertag eine breite Palette an Schlosserlebnissen in drei Sprachregionen von klassischen Führungen bis hin zu abenteuerlichen Entdeckungsreisen offen. Dabei lernen Besucherinnen und Besucher nicht nur historische Persönlichkeiten, alte Bräuche und politische Geschehnisse kennen, sondern entdecken auch die vergnüglichen Seiten des Schlosslebens von anno dazumal.
Nicht nur die Museggmauer selbst, auch die Stützmauern unterhalb müssen fortlaufend saniert werden. Am 2. Oktober 2017 starten die Arbeiten im nächsten Abschnitt auf Höhe Zytturm. Bis voraussichtlich Ende November 2017 ist deshalb auf den umliegenden Strassen und Wegen mit kleineren Einschränkungen zu rechnen.
Ab dem 2. Oktober 2017 werden an der Stützmauer „Auf Musegg 1“ unterhalb des Zytturms (siehe Karte unten) Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen eine Woche davor.
Vom 17. bis 22. Oktober 2017 findet auf Schloss Wildegg schweizweit erstmalig das Festival der Düfte statt. International bekannte Parfumeure und Duftexperten liessen sich von Schlossgeschichte und Ambiance inspirieren und verwandeln mit ihren Kreationen die historischen Räume während sechs Tagen in ein "Duftschloss".
Die vergnügliche Reise durch Geschichte, Düfte, Parfums und Essenzen führt das Publikum "der Nase nach" in 15 Räume vom tiefen Keller bis hoch in den Dachstock. Das Festival bietet ausserdem ein vielfältiges und umfassendes Begleitprogramm.
Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hatte Ende Juni 2017 entschieden, eines der ältesten Holzhäuser Europas aus der Zeit um 1300 zum Abbruch freizugeben. Dagegen reichten der Schweizer Heimatschutz und seine Sektion Schwyz beim Verwaltungsgericht SZ Beschwerde ein. Dieses hat aktuell den Abbruch superprovisorisch und unter Strafandrohung im Falle der Zuwiderhandlung untersagt.
Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hatte Ende Juni 2017 entschieden, eines der ältesten Holzhäuser Europas aus der Zeit um 1300 nicht unter Schutz zu stellen und damit zum Abbruch freizugeben. Er sprach sich somit gegen ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege aus. Diese hatte sich pointiert für die Unterschutzstellung ausgesprochen.
Einmal mehr sorgt Vindonissa für eine Überraschung! Nur wenige Handbreit unter dem Asphalt kommt im Herbst 2016 auf der Grabung Windisch-Zürcherstrasse ein ebenso spektakulärer wie rätselhafter Fund zum Vorschein:
Eigentlich eine ganz normale Kochschüssel eines Legionärs, deren Inhalt jedoch alles andere als gewöhnlich ist. Insgesamt 22 Öllampen sind in die Schüssel gelegt worden. Und auf jeder Lampe liegt, sorgfältig platziert, eine Bronzemünze. Der unerwartete und einzigartige Fund beschäftigt seither die Archäologinnen und Archäologen.
Für die Instandsetzung und den Umbau der Liegenschaft Hirschengraben 22/22a/24 (Haus „zum Lindengarten“) hat der Stadtrat Ausgaben von 7,97 Millionen Franken bewilligt. Der Grossteil, 6,176 Millionen Franken, entfällt auf gebundene Kosten.
Das denkmalgeschützte Gebäude ist Sitz der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Mit den baulichen Massnahmen kann sichergestellt werden, dass diese auch langfristig in Zürich bleibt.
In einer umfassenden Ausstellung zeigt das Landesmuseum Zürich die über 1000-jährige Geschichte des Klosters Einsiedeln und seiner Wallfahrt. Das Kloster ist mit über 300 Objekten aus dem 9. bis 20. Jahrhundert der grösste Leihgeber der Schau. Viele Exponate verlassen die Klostermauern zum ersten Mal.
Das Kloster Einsiedeln ist eines der bedeutendsten internationalen Pilgerziele. Von Meinrads bescheidener Klause um 860 bis zur heutigen barocken Klosterkirche durchlebte die Abtei zahlreiche Blütezeiten, aber auch Krisen. Im Laufe der über 1000-jährigen Geschichte suchten Millionen von Gläubigen die Pilgerstätte auf.
Die Stadtgärtnerei Basel öffnet am Samstag, 16. September 2017, dem internationalen „Tag des Friedhofs“, von 10 bis 15.30 Uhr die Türen des neuen Krematoriums für die Bevölkerung und lädt zu weiteren Entdeckungstouren auf dem Friedhof am Hörnli ein.
Erstmals besteht eine Zusammenarbeit mit dem Festival „Zeiträume Basel“, das mit „Klangreise durch eine Steinlandschaft“ das Thema Friedhof und Krematorium musikalisch aufnimmt.
Rund 25‘000 Besucherinnen und Besucher haben am Rathausfest – Bern 1417, das am 9. und 10. September in der unteren Berner Altstadt stattgefunden hat, teilgenommen.
Zahlreiche Personen erschienen mittelalterlich gewandet und bereicherten das Fest so auf eine ganz besondere Art und Weise.
Sie ist eine der grossen Sehenswürdigkeiten im Kanton Uri: Die Tellskapelle am Vierwaldstättersee wird jährlich von tausenden Touristinnen und Touristen besucht und fotografiert.
Am Montag, 11. September 2017, startet das Amt für Hochbau die Sanierungsarbeiten am Türmlein der Tellskapelle. Der Turm wird eingerüstet und erhält einen neuen Farbanstrich. Die Arbeiten werden Ende September fertiggestellt sein. Sie werden in Absprache mit der Urner Denkmalpflege ausgeführt.
Die Europäischen Tage des Denkmals vom 9. und 10. September stehen dieses Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“. Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich sowie der Städte Winterthur und Zürich präsentieren zusammen mit verschiedenen Partnern ein umfangreiches Programm. Alle Führungen sind kostenlos.
Fabriken, Villen, Schlösser und Landgüter: Vermeintlich einfach lässt sich das diesjährige Thema der Europäischen Tage des Denkmals anhand prächtiger und grossräumiger Bauten vermitteln. Doch was ist mit den zahlreichen, namenlosen Arbeitern und Bauern, welche die Pracht überhaupt erst durch ihre Arbeitskraft ermöglichten? Und was ist mit den Frauen, denen die Teilhabe an der Macht lange Zeit verwehrt blieb? An den Denkmaltagen rücken die Bauten der Mächtigen ebenso wie die Machtverhältnisse selbst in den Blick: Villen und Fabriken, Direktoren und Arbeiter, Bauern und die Staatsmacht.
Am Europäischen Tag des Denkmals 2017 lädt die Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt zu einer Reise vom Totentanz zur Landesgrenze ein. Zahlreiche Führungen und Rundgänge bieten Entdeckungen unterschiedlichster Art: in der historischen Vorstadt, im Quartier, um den Voltaplatz. Nachgespürt wird damit der inspirierenden Vielfalt, die „Stadt“ ausmacht.
Historische Bürgerpalais und Altstadthäuser, Wohnbauten aus der Gründerzeit, historische Monumente und Parkanlagen mit bewegter Vergangenheit, stadtraumprägende Infrastrukturen und Gebäudekomplexe, umgenutzte Fabrikbauten und aktuelle Arealentwicklungen: Eine ebenso dichte wie vielfältige Packung, wie sie nur in einer Stadt zu finden ist.