belmedia Redaktion

Die Klingen der Vergangenheit

Zur 43. Schweizer Waffen ‐ Sammlerbörse in Luzern vom 24. bis 26. März 2017 werden über 9‘000 Sportwaffenbegeisterte, Militariafreunde, Kenner und Liebhaber neuer und alter Waffen erwartet. Einblick in die Vergangenheit mittelalterlicher Schwerter geben die Sonderausstellung sowie talentierte Fechter der historischen europäischen Kampfkünste. Drei Fachgeschäfte laden zum Probeschiessen ein, die Luzerner Polizei klärt über das Waffengesetz auf und wem "Steampunk" noch ein Fremdwort ist, wird von der Gesellschaft Waffen und Militaria ins Bild gesetzt.

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Mauern, Scherben und Skelette - 3000 Jahre Geschichte

Am Montag, 6. Februar 2017, stellt die Archäologie (Amt für Kultur) um 18:00 Uhr im Liechtenstein-Institut in Bendern die Publikation über die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen auf dem Kirchhügel von Bendern vor. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Kirchhügel von Bendern zählt zu den Siedlungsplätzen Liechtensteins mit langer und kontinuierlicher Nutzung. Dort startete vor bald 50 Jahren anlässlich der Kirchenrenovierung eine mittlerweile fast das gesamte Kirchhügelplateau überziehende Ausgrabung.

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Stiftung Landschaftsschutz Schweiz – Einsatz für die Kulturlandschaftspflege

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) konnte im Jahr 2016 wiederum zahlreiche lokale Projekte zum Schutz und zur Aufwertung schweizerischer Kulturlandschaften unterstützen. Die Projekte umfassen Vorhaben wie die Wiederinstandstellung von traditionellen Alpgebäuden, historischen Wegen, Wasserkanälen und Terrassen, die Auflichtung von Waldweiden, Massnahmen zur ökologischen Vernetzung sowie zur Reaktivierung von alten Wildheuflächen.

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Spannende Entdeckungen bei Ausgrabung in Windisch-Königsfelden AG

In den kommenden Jahren wird das Hauptgebäude der Psychiatrischen Dienste Aargau saniert und mit einem Neubau ausgestattet. Um die archäologischen Überreste zu dokumentieren, führte die Kantonsarchäologie eine Ausgrabung durch, die nun abgeschlossen ist. Das Grabungsteam stiess nicht nur in die Vergangenheit der Klinik vor, sondern auch direkt ins Verteidigungssystem des Legionslagers – mit einem überraschenden Fund.

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Schweizer Sondermünzen zum Thema „Enzian“ und „500 Jahre Reformation“

Am 26. Januar 2017 lanciert die Eidgenössische Münzstätte Swissmint zwei neue Sondermünzen für Sammler und Liebhaber. Mit der Bimetallmünze „Enzian“ gelangt die zweite Ausgabe der dreiteiligen Serie „FLORA ALPINA“ zur Ausgabe. Thema der Silbermünze ist das Jubiläum „500 Jahre Reformation“. Von Wittenberg ausgehend, hat die Reformation vor 500 Jahren ganz Europa erfasst und zu kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umwälzungen geführt, die bis heute nachwirken. In der Schweiz wurde – aufgrund des Wirkens von Huldrych Zwingli und Johannes Calvin – die Reformation zu einer zentralen Impulsgeberin auf dem Weg zu Moderne, Demokratie und Menschenrechten.

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Aus dem Trottenhuus in Wegenstetten AG wird das Flederhaus

Pro Natura Aargau und die Stiftung Ferien im Baudenkmal gehen gemeinsame Wege. Um eine der letzten Kolonien der aussterbenden Fledermausart der grossen Hufeisennasen zu retten, erwarb Pro Natura Aargau Ende 2016 das 1803 erstellte „Trottenhuus“ in Wegenstetten AG. Das Haus soll in den nächsten Monaten sanft in Stand gestellt werden, die Umgebung fledermausfreundlich aufgewertet und last but not least im Wohnteil des Hauses eine Ferien im Baudenkmal Wohnung eingerichtet werden.

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Drei neue ISOS-Bände dokumentieren die zürcherische Siedlungsvielfalt

Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht drei neue Bände in der Sammlung des „Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz ISOS“. Die Werke behandeln die Ortsbilder in den Zürcher Regionen „Weinland“, „Winterthur und Umgebung“ sowie die „Stadt Zürich“. Sie beschliessen die ISOS-Buchreihe. Die neuen ISOS-Bände dokumentieren die zürcherische Siedlungsvielfalt. Sie beinhalten nebst den zwei grossen Städten im Kanton vorwiegend ländliche Ortsbilder, daneben aber auch ein historisches Städtchen, eine Industrieanlage, ein Kloster und mehrere Schlösser.

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Dokumentarfilm lässt 17 Jahre Bau des Gotthard-Basistunnels nacherleben

17 Jahre hat der Bau des Gotthard-Basistunnels gedauert – im wahrsten Sinne des Wortes ein Jahrhundert-Projekt. Während der gesamten Bauzeit wurden die Mineure und Ingenieure durch ein Filmteam der AlpTransit Gotthard AG begleitet. Der Dokumentarfilm „Barbara hört nicht auf – Bau Gotthard-Basistunnel 1999 - 2016“ zeigt jetzt ihr Wirken. Dargestellt werden die bautechnischen Herausforderungen, die Innovationen zu ihrer Bewältigung und die Menschen, die hinter dem Bauwerk stehen.

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Luzern: Swiss Prime Site erwirbt „Gotthardgebäude“

Die bedeutende Schweizer Immobilien-Gesellschaft Swiss Prime Site hat das ehemalige Verwaltungsgebäude der Gotthardbahngesellschaft in Luzern gekauft. Verkäufer ist die SBB AG. Der historische, aus dem Jahr 1875 stammende Bau befindet sich in bester Lage: am Schweizerhofquai 6 in Luzern. Das sogenannte „Gotthardgebäude“ ist ein Bauwerk von nationalem Interesse. Es zählt zu den repräsentativsten Bauwerken im Stil der Neurenaissance im Kanton Luzern. Lange dienre es der SBB als Sitz der Kreisdirektion II. Die Eigentumsübertragung ist bereits erfolgt.

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Spende an „zb Historic“ kommt zur richtigen Zeit

Über 9.500 Franken beträgt die zweckgebundene Spende, die der Verein „zb Historic“ mit Sitz in Stansstad aus der Liquidation des Vereins 11406 (Ae 6/6 „Obwalden“) erhalten hat. Der Verein „zb Historic“ kommt so zu einer zweckgebundenen Spende von über 9.500 Franken, welche für die Ausbauwünsche in der Remise Alpnachstad ausserhalb des Masterplanes und des Budgets verwendet werden soll. Diese Spende kommt für den Verein „zb Historic“ im rechten Moment, da die Remise in Alpnachstad für die effiziente Instandhaltung des vereinseigenen Rollmaterials hergerichtet und mit Rolltoren versehen wird.

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Ideen Schweiz - Was macht das Land zu dem, was es heute ist oder scheint?

Wer den Eingangsbereich des Neubaus im Landesmuseum Zürich betritt, wird mit einer eindrucksvollen Installation konfrontiert. Dem Besucher präsentieren sich die Schriften von Etterlin, Calvin, Rousseau und Dunant sowie die Dufourkarte und das Gotthardrelief. Die Installation unter dem Titel „Ideen Schweiz“ soll dazu einladen, die Schweiz zu entdecken und zu entschlüsseln. Was macht die Schweiz zu dem, was sie heute ist oder zu sein scheint? Begleitend dazu findet jeweils eine passende Wechselausstellung statt. Den Anfang macht eine publizistische Ikone der jüngeren Geschichte: die vor 75 Jahren gegründete Zeitschrift „du“. Mit „du – seit 1941“ ermöglicht das Landesmuseum zum ersten Mal eine Gesamtschau der „du“-Jahre im 20. Jahrhundert.

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„Gartenkultur & Biodiversität“ – Publikation des Bundesamtes für Kultur

Anlässlich des Gartenjahres 2016 ist das Bundesamt für Kultur der Frage nachgegangen, wie sich der Charakter historischer Gärten bewahren und gleichzeitig die Biodiversität fördern lässt. Die Antworten sind in einer gemeinsamen Publikation mit dem Bundesamt für Bauten und Logistik sowie dem Bundesamt für Umwelt dargestellt. Die Veröffentlichung „Gartenkultur & Biodiversität“ zeigt, wie eine naturnahe, kreative Gartengestaltung sowohl das Natur- als auch das Kulturerlebnis im Garten fördert. Die Faltblattsammlung macht anhand von Beispielen deutlich, wie die Biodiversität in Grünanlagen und Parks auf einfache Weise vergrössert werden kann und wie ein respektvoller Umgang mit historischer Gartensubstanz aussieht.

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Archivio Ricordi - italienische Operngeschichte digital

Seit wenigen Tagen ist die Online-Plattform Collezione Digitale (digital.archivioricordi.com) des Ricordi-Archivs freigeschaltet. Sie bietet die Möglichkeit, Tausende Dokumente der italienischen Operngeschichte aus dem berühmten Archivio Storico Ricordi in Mailand digital einzusehen und zu erforschen. Das Medienunternehmen Bertelsmann ist Eigentümer des Archivs und hat die Online-Plattform umgesetzt. Bertelsmann-CEO Thomas Rabe erklärt dazu: „Wir wollen ein Publikum über die Musikwissenschaft hinaus erreichen.“

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Pferd und Reiter: Einzigartige Skulptur von Leonardo da Vinci in Mailand

Leonardo da Vinci war ein Universalgenie und hat in vielen Wissenschaften und Künsten Herausragendes geleistet. Auf dem Gebiet der Skulptur gibt es vom ihm jedoch nur ein einziges Zeugnis. Dieses einmalige Stück wird jetzt in Mailand der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung, die die einzige bis heute bekannte Skulptur aus der Hand von Leonardo da Vinci zeigt, wurde bereits am 24. November im Mailänder Palazzo delle Stelline (Institut Francais) eröffnet – ganz in der Nähe von Santa Maria delle Grazie, der Heimat des Gemäldes „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci.

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Wie Bäume Baudenkmäler vor Erdbeben schützen

In der jüngsten Zeit sorgten mehrere heftige Erdbeben in Mittelitalien für Aufsehen. Jedes Mal wurden bei den Erdstössen auch etliche Bauwerke von historischem Wert stark beschädigt und in Mitleidenschaft gezogen. Wissenschaftler des Imperial College London haben jetzt einen natürlichen Schutzmantel für Gebäude entwickelt, der diese unempfindlicher gegen Erdbeben macht. Dabei geht es den Forschern darum, historische Bauwerke wie Schlösser oder Kirchen im Falle von Naturkatastrophen zu schützen.

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Winzerfest in Vevey – neues Kulturerbe der UNESCO

Am 01.12.2016 erklärte das Zwischenstaatliche Komitee für die Bewahrung des immateriellen Kulturerbes das Winzerfest in Vevey zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Acht lebendige Traditionen der Schweiz wurden erstmalig für die Repräsentative Liste vorgeschlagen. Die Kandidatur gilt als Musterbeispiel, wie eine lebendige Tradition mit dem UNESCO-Weltkulturerbe verbunden werden kann – in diesem Fall mit der Landschaft des Weingebietes Lavaux. Im März 2015 reichte die Schweiz das Dossier zum Winzerfest in Vevey erstmalig für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit ein. Das Fest ist ein populärer Grossanlass, der jahrhundertealte gesellschaftliche Praktiken und darstellende Künste vereint. Es wird in der Regel alle 20 Jahre von der Zunft der Winzer organisiert, die rund 1500 Mitglieder zählt und sich seit über dreihundert Jahren für die Förderung der Weinbaukultur einsetzt. Die Kandidatur verkörpert Aspekte, die das immaterielle Kulturerbe der UNESCO ausmachen: Sie steht nicht nur für den generationenübergreifenden Dialog und die erfolgreiche Weitergabe einer Tradition, sondern auch für die Verbindung von Tradition und Innovation.

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