Die Fahrzeuge der Denkmalpfleger

Denkmäler in der Schweiz Menschen brauchen viele Arten von Erinnerung. Das sind persönliche, wie Fotoalben und alte Möbel der Grosseltern, aber auch gemeinsame Erinnerungen der Schweizer, wie Bauten und Kunstwerke, Sprache und Brauchtum. Sie zeigen die Wurzeln, aus denen sich alles speist ebenso, wie sie die Erinnerung an längst vergangene Zeiten wach halten. Historische Bauten in der Schweiz sind ein bedeutendes Erbe der Geschichte, sie prägen die Heimat und machen sie unverwechselbar. Jeder Ort hat auf diese Weise seine ganz eigene Geschichte, mit der sich die Bewohner identifizieren. Deswegen ist der Schutz der Denkmäler in der Schweiz eine kantonale Angelegenheit. Allerdings sind nicht alle Denkmäler einfach im Tal gelegen und leicht für die Denkmalpfleger zugänglich. Denn bis in die entlegensten Winkel hinein müssen die Denkmalpfleger mit ihren Fahrzeugen kommen, wenn sie ihrer Aufgabe gewissenhaft nachgehen wollen.

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Ein Schatz im Stadttheater Solothurn - Entdeckung barocker Dekorationsmalereien

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Gesamtsanierung des Stadttheaters Solothurn brachte einen Schatz aus der Vergangenheit zum Vorschein. Unter den Brüstungen der Zuschauerränge wurden gut erhaltene Dekorationsmalereien entdeckt. Als die geplante Sanierung im Sommer 2013 begann, war der Fund der Malereien eine echte Sensation. Das kantonale Amt für Denkmalpflege beschloss, dass diese Malereien unbedingt zu erhalten seien. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten und die Wiedereröffnung des Theaters sind bis 2015 geplant.

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Die neue Kirche in Wollishofen - Drei Ideen für eine Umnutzung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Entscheid über die Umnutzung der Kirche "Auf der Egg" in Zürich-Wollishofen soll im Frühjahr 2014 fallen. Zur Diskussion stehen drei unterschiedliche Konzepte, über die die Kirchengemeindeversammlung abstimmen soll: ein Orgelkompetenzzentrum unter dem Namen "Kunstklangkirche", "Wollishof", ein Ort für Kunst und Gastronomie oder ein Familienhotel. Diese drei Ideen gingen als Favoriten aus einem zuvor ausgeschriebenen Wettbewerb hervor. Die Bezeichnung der Kirche rührt von ihrer Lage auf dem von Nord nach Süd verlaufenden Moränenzug "Egg" her. Sie ist von weither gut sichtbar und mit ihrem frei stehenden Glockenturm ein markanter Punkt im Quartier Wollishofen.

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Der Hammetschwandlift auf dem Bürgenstück – Europas höchster Freiluft-Aufzug

Mit seinen 153 Metern Höhe ist er ein spektakuläres technisches Objekt der schweizerischen Denkmalpflege - der Hammetschwandlift, der den fünf Kilometer langen, künstlichen Felsenweg am Bürgenstock mit der Aussichtsplattform Hammetschwand verbindet, sucht seinesgleichen in der Schweiz und auf dem ganzen Kontinent. Der Aufzug steht in der Enklave Bürgenstock im Kanton Luzern, die Aussichtsplattform dagegen befindet sich bereits im benachbarten Kanton Nidwalden.

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Das Goetheanum in Dornach

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Goetheanum in Dornach (Kanton Solothurn), etwa zehn Kilometer südlich von Basel gelegen, steht seit 1993 unter dem Schutz der kantonalen Denkmalpflege und ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft. Der monumentale Bau aus Sichtbeton ist das zweite Goetheanum und wurde von 1925 bis 1928 errichtet, nachdem der Vorgänger im Jahr 1923 durch Brandstiftung zerstört worden war. Die Entwürfe beider Häuser stammen vom Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, und erhielten ihren Namen zu Ehren von Johann Wolfgang von Goethe. Das heutige Gebäude ist Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und Tagungsort für die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, dient aber wesentlich auch als Theaterbau bzw. Festspielhaus.

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Neue Töne in alten Mauern - Kloster Rheinau wird zur Insel der Musik

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dreizehn Jahre lang standen die Klosterbauten auf der Insel Rheinau leer. Jetzt läuft die Planung und Umsetzung der neuen Nutzung auf Hochtouren: Im ehemaligen Kloster Rheinau wird ein Musikzentrum mit angeschlossenem Hotelbetrieb zum Leben erweckt.  Die Musikinsel soll am 24. Mai 2014 eröffnet werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Verbindung von Denkmalpflege, Umbau und Neunutzung zu einem harmonischen Gesamtakkord entwickelt.

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Die Berner Altstadt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit 1983, also seit drei Jahrzehnten, steht die Altstadt von Bern bereits auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Es ist deshalb auch kein Wunder, dass die Denkmalpflege sich ihr mit besonderer Sorgfalt widmet. Schliesslich dokumentiert die Altstadt die über Jahrhunderte gewachsene, bauliche Entwicklung auf der Basis des mittelalterlichen Grundrisses, der bis in die Gegenwart Bestand hat. Die Denkmalpflege sieht sich selbst als Begleiter der Menschen, die in der Berner Altstadt leben und arbeiten, und will mit ihren Anstrengungen verhindern, dass das Quartier museumsartige Züge annimmt oder zur blossen Kulisse verkommt.

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Gefährdete Kulturgüter aus dem Spätmittelalter in Schwyz

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ihre Entdeckung Ende Oktober 2013 kommt einer Sensation gleich. Bei der routinemässigen Untersuchung von mehreren Abbruchobjekten im Quartier Dorfbach in Schwyz entdeckten die Mitarbeiter der kantonalen Denkmalpflege in zwei Gebäuden Häuserkerne, die aus den Jahren 1308 und 1310 stammen, also aus der Zeit der Morgarten-Schlacht. Die Denkmalpfleger trauten anfangs ihren Augen nicht, als hinter einer Täfelung in der ehemaligen Mühle plötzlich ein Fenster aus dem späten Mittelalter auftauchte. Daraufhin wurden die vom Abriss bedrohten Gebäude genauer unter die Lupe genommen. Die zweite grosse Überraschung fanden die Denkmalpfleger schliesslich in einem Nachbarhaus: eine original erhaltene Wohnstube von 1310, verschiedene Wandmalereien aus der Zeit um 1520, eine historische Münze sowie einen alten Lederbeutel.

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Gelungene Symbiose von Denkmalpflege und Ökonomie - das Katharinen-Kloster in St. Gallen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das ehemalige Kloster St. Katharina in St. Gallen ist ein gutes Beispiel dafür, dass ökonomische Interessen und Denkmalpflege gelungene Kooperationen eingehen können, die beiden Seiten gerecht werden. Nach dem Kauf durch eine Privatbank, die bereits ein Nachbargebäude besass, wurde der Bau umfassend und schonend restauriert und dient seit dem Frühjahr 2013 unter dem Namen "Forum St. Katharinen" als Seminar- und Schulungszentrum des Instituts. Ein Saal mit restaurierter Orgel kann darüber hinaus für Kulturveranstaltungen genutzt werden und wird der Öffentlichkeit zeitweise frei zugänglich sein. Die Geschichte des Ordens geht zurück bis ins 13. und 14. Jahrhundert. Die Namensgeberin des Klosters war die Märtyrerin Katharina von Alexandrien. Bis 1266 galt St. Katharina als ein Kloster der Augustinerinnen, bis die ansässigen Nonnen im Jahr 1368 die Ordensregel der Dominikaner annahmen. Der grosse St. Gallener Stadtbrand am 20. April 1418 zog auch das Kloster in Mitleidenschaft, es fehlt allerdings eine Überlieferung der tatsächlich entstandenen Schäden.

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Basler Renaissance-Schatz - der Intarsiensaal im Haus zum Löwenzorn

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Haus zum Löwenzorn ist ein Kleinod und bedeutendes Gebäude in der Basler Altstadt mit einer weit zurückreichenden Geschichte. Die zentrale und kunsthistorische Besonderheit, die es in der Stadt und der gesamten Schweiz einzigartig macht, liegt im Obergeschoss des Hauses: ein Festsaal, ausgestattet im 16. Jahrhundert mit prachtvollen Renaissance-Intarsien. Während anderswo solche Dekorationen in der Barockzeit auf Grund eines neuen Stilempfindens oft beseitigt wurden und damit für die Nachwelt verloren gingen, blieben sie im Löwenzorn erhalten. Auch ein Umbau im 18. Jahrhundert änderte daran nichts. Die umfangreichen Intarsienarbeiten sind ein Meisterstück der damaligen Handwerkskunst, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.

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