Denkmalpflege

Schloss Kyburg - Heimat der Eisernen Jungfrau

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Schloss Kyburg liegt hoch über der Töss in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Zürich. Keine andere Anlage in der Region ist bekannter oder besser erhalten. Dank den Bemühungen der Denkmalpflege wird dies auch in Zukunft so bleiben. Immerhin verfügt Schloss Kyburg heute noch über einen begehbaren Bergfried, den Palas, ein Ritterhaus, eine sehenswerte Burgkapelle und zahlreiche weitere Bauten. Auf einem Hügelsporn über dem Fluss errichteten die Grafen von Winterthur - wahrscheinlich Liutfired II - 1025 den mittelalterlichen Vorläufer des Schlosses, der in jener Zeit als Chuigeburg bekannt war.

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Die Habsburg - Ursprung einer grossen Herrscherdynastie

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sie ist die Stammburg eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Europas - die Habsburg, in jüngerer Zeit auch unter dem Namen Schloss Habsburg bekannt. Ihre Überreste befinden in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Aargau auf dem Kamm des Wülpelsbergs in einer Höhe von rund 500 Metern. Seit 1948 steht sie unter dem Schutz der kantonalen Denkmalpflege. Im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter wird sie unter den Kulturgütern nationaler Bedeutung eingestuft. Bereits im 6. und 7. Jahrhundert vor Christus befand sich an dieser Stelle eine Siedlung. Im 1. Jahrhundert nach Christus legten die Römer hier eine Signalstation an. Später galt der Wülpelsberg als Zuflucht für Zivilisten, da er leicht zu verteidigen war und beispielsweise vor den Plünderungs- und Raubzügen der Alamannen Schutz bot.

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Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht

Die wilde und zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri war über viele Jahrhunderte hinweg eine äusserst schwierig zu überwindende Barriere für Reisende auf der Gotthard-Route. Der Tod lauerte an jedem Abgrund. Um das Jahr 1200 haben wahrscheinlich die Walser aus dem Urserental bei der Anlage eines abenteuerlichen Saumwegs die ersten Brücken über die Reuss gebaut. Heute ist dort die Konstruktion der zweiten und dritten Teufelsbrücke zu bewundern. Der Name stammt aus einer alten Sage über die erste Teufelsbrücke aus dem 13. Jahrhundert.

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Das Bundeshaus in Bern - ein aktives Denkmal

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Bundeshaus in Bern ist nicht nur Sitz des Schweizer Parlaments und der Regierung, sondern steht als eines der wichtigsten historischen Gebäude im Land auch unter dem besonderen Schutz der Denkmalpflege. Zudem ist es im Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgelistet. Der gesamte Komplex besteht aus drei Bauten im südwestlichen Teil der Altstadt von Bern, die miteinander verbunden sind. Die Gesamtlänge beträgt rund 300 Meter. Das sogenannte Bundeshaus West wurde in den Jahren von 1852 bis 1857 erbaut und ist damit der älteste Teil des Ensembles. Den damals von der Stadt ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hatte zunächst Ferdinand Stadler gewonnen. Nach verschiedenen Einwänden zog er sich allerdings von der Aufgabe zurück. Am Ende erhielt Jakob Friedrich Studer den Auftrag.

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Viermal abgebrannt, viermal wieder aufgebaut - St. Nikolaus in Bremgarten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Stadtkirche St. Nikolaus gehört zu den Wahrzeichen von Bremgarten im Kanton Aargau. In ihrer langen Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, war sie viermal einem verheerenden Feuer ausgesetzt, davon dreimal in der Zeit des späten Mittelalters. Das letzte Feuer am 28. März 1984 wurde durch unsachgemässe Renovierungsarbeiten ausgelöst. Glücklicherweise waren die Pläne des Baus vor Beginn der Renovation vollständig aufgezeichnet worden, so dass sie mit Spenden und Geldern für die Denkmalpflege aus dem Lotteriefonds wieder aufgebaut werden konnte.

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Prähistorische Pfahlbauten in der Schweiz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Alpenraum fanden Archäologen bis heute fast 1000 Orte mit prähistorischen Pfahlbauten aus dem Zeitraum von 5000 bis 500 vor Christus - unter Wasser, an Ufern von Seen und Flüssen sowie in Feuchtgebieten. 111 dieser Siedlungen wurden 2011 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Die 56 Stätten in der Schweiz verteilen sich auf 15 Kantone, die übrigen befinden sich in Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Slowenien. Für die Erforschung der Lebensbedingungen früher Bauern in Europa sind diese Zeugnisse von unschätzbarem Wert, lassen sich an ihnen doch die Landwirtschaft, Viehzucht, technische Neuerungen und das Alltagsleben aus jener Zeit studieren. Die besonderen Erhaltungsbedingungen der Pfahlbauten haben viele organische Materialien wie Holz, Knochen, pflanzliche Überreste und Textilien in gutem Zustand überstehen lassen.

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Stiftsbezirk St. Gallen – Kleinod der Schweizer Denkmalpflege

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text][/vc_column_text][vc_column_text]Der Name St. Gallen geht zurück auf den irischen Mönch und Heiligen Gallus, der sich im Jahr 612 an der Steinach niederliess und dort eine Einsiedlerei gründete. Die eigentliche Gründung des Benediktinerklosters erfolgte um 719 durch den später ebenfalls heilig gesprochenen Otmar. Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wuchs St. Gallen seit 1468 zu einem mächtigen Klosterstaat heran. Die bauliche Ausprägung der Anlage ist ein einzigartiges Beispiel für die 1'200 Geschichte seit seinem Bestehen und ein Kleinod der Schweizer Denkmalpflege. Bis 1798 war St. Gallen eine Fürstabtei. Der jeweilige Abt bekleidete gleichzeitig das Amt eines Reichsfürsten und hatte in dieser Funktion einen Sitz und eine Stimme im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches. Infolge der Französischen Revolution und den Napoleonischen Kriegen wurde es 1805 endgültig aufgehoben.

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Neue Töne in alten Mauern - Kloster Rheinau wird zur Insel der Musik

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dreizehn Jahre lang standen die Klosterbauten auf der Insel Rheinau leer. Jetzt läuft die Planung und Umsetzung der neuen Nutzung auf Hochtouren: Im ehemaligen Kloster Rheinau wird ein Musikzentrum mit angeschlossenem Hotelbetrieb zum Leben erweckt.  Die Musikinsel soll am 24. Mai 2014 eröffnet werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Verbindung von Denkmalpflege, Umbau und Neunutzung zu einem harmonischen Gesamtakkord entwickelt.

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Die Berner Altstadt

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit 1983, also seit drei Jahrzehnten, steht die Altstadt von Bern bereits auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Es ist deshalb auch kein Wunder, dass die Denkmalpflege sich ihr mit besonderer Sorgfalt widmet. Schliesslich dokumentiert die Altstadt die über Jahrhunderte gewachsene, bauliche Entwicklung auf der Basis des mittelalterlichen Grundrisses, der bis in die Gegenwart Bestand hat. Die Denkmalpflege sieht sich selbst als Begleiter der Menschen, die in der Berner Altstadt leben und arbeiten, und will mit ihren Anstrengungen verhindern, dass das Quartier museumsartige Züge annimmt oder zur blossen Kulisse verkommt.

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Tre Castelli in Bellinzona

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sie sind die einzigen verbliebenen Zeugnisse mittelalterlicher militärischer Architektur im gesamten Alpenraum - die drei Burgen oder Tre Castelli von Bellinzona im Kanton Tessin, Castelgrande, Castello di Montebello und Castello di Sasso Corbaro. Die Anlage ist nicht nur ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und damit ein besonderes Beispiel schweizerischer Denkmalpflege. Zusammen mit der Stadtmauer und der Wehrmauer Murata wurde das gesamte Ensemble im Jahr 2000 auch in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Das heutige Aussehen erhielten die Burgen und Mauern im 15. Jahrhundert. Mit ihrer Errichtung sollte einerseits das Tal des Ticino abgesperrt, andererseits der Zugang zu den nahen Alpenpässen Gotthard, San Bernadino, Nufenen und Lukmanier kontrolliert werden. Alle entsprechenden Routen bündeln sich in Bellinzona. Der weit in die Flussebene reichende Felsrücken liess nur zwei Durchgänge offen. Mit dem Castelgrande über der Altstadt und Montebello sowie Sasso Corbaro an der östlichen Talseite liessen sich beide Wege abriegeln.

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Gefährdete Kulturgüter aus dem Spätmittelalter in Schwyz

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ihre Entdeckung Ende Oktober 2013 kommt einer Sensation gleich. Bei der routinemässigen Untersuchung von mehreren Abbruchobjekten im Quartier Dorfbach in Schwyz entdeckten die Mitarbeiter der kantonalen Denkmalpflege in zwei Gebäuden Häuserkerne, die aus den Jahren 1308 und 1310 stammen, also aus der Zeit der Morgarten-Schlacht. Die Denkmalpfleger trauten anfangs ihren Augen nicht, als hinter einer Täfelung in der ehemaligen Mühle plötzlich ein Fenster aus dem späten Mittelalter auftauchte. Daraufhin wurden die vom Abriss bedrohten Gebäude genauer unter die Lupe genommen. Die zweite grosse Überraschung fanden die Denkmalpfleger schliesslich in einem Nachbarhaus: eine original erhaltene Wohnstube von 1310, verschiedene Wandmalereien aus der Zeit um 1520, eine historische Münze sowie einen alten Lederbeutel.

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Hotel Atlantis Zürich - Ein Zeugnis der Nachkriegsmoderne bekommt seine alte Pracht zurück

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das ehemalige Luxushotel Atlantis am westlichen Stadtrand von Zürich soll nach den Plänen der jetzigen Investoren an den Glanz alter Zeiten anknüpfen und wieder zu einem gefragten internationalen Treffpunkt werden - unter aktiver Mitarbeit der Kantonalen Denkmalpflege. Denn diese hat mehr als ein Wörtchen mitzureden bei der Sanierung und Umgestaltung des Gebäudes. In der Baubewilligung wurde ausdrücklich betont, dass es sich beim Hotel Atlantis um einen wichtiges Bauzeugnis der Nachkriegsmoderne in Zürich handele. Ihm werden in dem Papier eine hohe städtebauliche und architektonische, aber auch wirtschafts- und sozialhistorische Bedeutung attestiert.

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Gelungene Symbiose von Denkmalpflege und Ökonomie - das Katharinen-Kloster in St. Gallen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das ehemalige Kloster St. Katharina in St. Gallen ist ein gutes Beispiel dafür, dass ökonomische Interessen und Denkmalpflege gelungene Kooperationen eingehen können, die beiden Seiten gerecht werden. Nach dem Kauf durch eine Privatbank, die bereits ein Nachbargebäude besass, wurde der Bau umfassend und schonend restauriert und dient seit dem Frühjahr 2013 unter dem Namen "Forum St. Katharinen" als Seminar- und Schulungszentrum des Instituts. Ein Saal mit restaurierter Orgel kann darüber hinaus für Kulturveranstaltungen genutzt werden und wird der Öffentlichkeit zeitweise frei zugänglich sein. Die Geschichte des Ordens geht zurück bis ins 13. und 14. Jahrhundert. Die Namensgeberin des Klosters war die Märtyrerin Katharina von Alexandrien. Bis 1266 galt St. Katharina als ein Kloster der Augustinerinnen, bis die ansässigen Nonnen im Jahr 1368 die Ordensregel der Dominikaner annahmen. Der grosse St. Gallener Stadtbrand am 20. April 1418 zog auch das Kloster in Mitleidenschaft, es fehlt allerdings eine Überlieferung der tatsächlich entstandenen Schäden.

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Strandbad Biel in Nidau - ein Glanzstück der "Bieler Moderne"

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Biel, französisch Bienne, ist nicht nur die grösste zweisprachige Stadt in der Schweiz. Mit dem Strandbad aus den 1930er Jahren verfügt der Ort auch über ein besonderes Juwel moderner Architektur, dass nach langer Vernachlässigung und unschönen Ergänzungen seit einiger Zeit wieder nahezu im Originalzustand zu sehen und zu nutzen ist. Das Strandbad Biel am Bielersee nordwestlich von Bern entstand zwischen den Jahren 1929 und 1932 im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung des Seeufers, die von der Stadtverwaltung initiiert wurde. Die Pläne dazu stammten von dem Architekten Ernst Berger, die Leitung des Projekts hatte der damalige Stadtbaumeister Otto Schaub. Ausser dem Bad wurden auf dem Gelände der Gemeinde Nidau noch eine neue Uferpromenade, eine Schiffländte und ein Hafen für Kleinboote angelegt. Die Realisierung erfolgte durch Arbeitslose, die einem der zu der Zeit nicht ungewöhnlichen Arbeitsbeschaffungsprogramme zugeordnet waren.

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Basler Renaissance-Schatz - der Intarsiensaal im Haus zum Löwenzorn

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Haus zum Löwenzorn ist ein Kleinod und bedeutendes Gebäude in der Basler Altstadt mit einer weit zurückreichenden Geschichte. Die zentrale und kunsthistorische Besonderheit, die es in der Stadt und der gesamten Schweiz einzigartig macht, liegt im Obergeschoss des Hauses: ein Festsaal, ausgestattet im 16. Jahrhundert mit prachtvollen Renaissance-Intarsien. Während anderswo solche Dekorationen in der Barockzeit auf Grund eines neuen Stilempfindens oft beseitigt wurden und damit für die Nachwelt verloren gingen, blieben sie im Löwenzorn erhalten. Auch ein Umbau im 18. Jahrhundert änderte daran nichts. Die umfangreichen Intarsienarbeiten sind ein Meisterstück der damaligen Handwerkskunst, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.

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Ideenwettbewerb für eine Lichtinszenierung der Luzerner Wahrzeichen Kapellbrücke und Wasserturm

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Ensemble aus Wasserturm und Kapellbrücke gehört zu den auch international bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen von Luzern sowie der gesamten Schweiz. Beide Gebäude stehen seit Beginn des 20. Jahrhunderts unter dem Schutz der Denkmalpflege. Ideen für etwaige Veränderungen stossen immer wieder leidenschaftliche Diskussionen für und wider in der Bevölkerung an. So sind auch die beiden letzten Vorschläge umstritten. Auf der einen Seite geht es derzeit um die Aufhängung von Kopien verbrannter Bilder auf der Brücke, auf der anderen Seite um eine Lichtinszenierung der beiden Kulturdenkmäler.

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Ferien im Denkmal - Denkmalpflege durch Ferien

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Eine Denkmalpflege der ganz eigenen Art bietet der Schweizer Heimatschutz (SHS) an. Zum 100-jährigen Jubiläum in 2005 gründete der SHS die unabhängige Stiftung "Ferien im Baudenkmal". Ihr Ziel ist es, vom Verfall bedrohte Baudenkmäler aufzukaufen, schonend zu renovieren und anschliessend als Feriendomizil zu vermieten. Auf diese Weise ist durch die laufenden Einnahmen nicht nur die Zukunft erhaltenswerter Gebäude sichergestellt. Die Feriengäste erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ferien in einem aussergewöhnlichen Gebäude abseits von touristischen Massenzielen zu verbringen und gleichzeitig den Denkmalschutz aktiv finanziell mitzutragen.

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Bischöfliches Schloss in Chur wird grundsaniert

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im März 2013 bewilligte der Grosse Rat die geplante Kreditvorlage für die umfassende Renovierung des Bischöflichen Schlosses in Chur. Der einzigartige Barockbau weist Schäden auf, die das Gebäude langfristig stark gefährden und unter dem Aspekt der Denkmalpflege so bald als möglich behoben werden müssen, um einen weiteren Zerfall zu verhindern. Das Bischöfliche Schloss in Chur (Kanton Graubünden) ist ein Bestandteil des sogenannten Hof-Komplexes, einer römisch-katholischen Enklave in der Stadt. Das Ensemble, zu dem sich noch eine Reihe ehemaliger Domherrenhäuser gesellt, gruppiert sich um einen dreieckigen Platz hoch über der Churer Altstadt. Das Schloss selbst steht auf der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten im Kanton. Es ist Sitz des Diözesanbischofs von Chur, der bischöflichen Kanzlei und des Offizialats.

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