Denkmalschutz

Aerogel Architecture Award 2021: Historische Gebäude – energetisch saniert

Am 15. Juli 2021 wurde an der Empa erstmals der Aerogel Architecture Award verliehen, der gelungene energetische Sanierungen mit Aerogel-Materialien würdigt. Siegreich waren zwei Projekte aus Deutschland und eines aus der Schweiz. Die sanierten, denkmalgeschützten Gebäude stammen aus dem 17., dem 19. und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gewinner des Aerogel Architecture Awards ist der Schweizer Architekt Michael Ledermann aus Langenthal. Seine behutsame Sanierung eines alten Mühlgebäudes in Madiswil im Kanton Bern überzeugte die Experten.

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Kanton Bern: Denkmalpflegepreis 2021 - Übergabe der Urkunde in Koppigen

Mit dem Denkmalpflegepreis zeichnet die Denkmalpflege seit 2010 eine Bauherrschaft aus, die in Zusammenarbeit mit der Fachstelle ein Baudenkmal sorgfältig restauriert und nach den eigenen Bedürfnissen weiterentwickelt hat. 2021 geht der Preis an Fabienne und Matthias Birrer für den sorgfältigen und innovativen Umbau eines ehemaligen Wohn- und Gewerbehauses in Koppigen.

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Basel-Stadt BS: Roche-Bauten 21, 29 und 67 kommen unter Denkmalschutz

Die Kantonale Denkmalpflege und Roche haben sich einvernehmlich auf den Schutz von historisch und architektonisch wertvollen Bauten auf dem Roche-Areal geeinigt. Das Verwaltungsgebäude von Rudolf Salvisberg (Bau 21), Salvisbergs Produktionsgebäude (Bau 29) und das „Personalhaus“ von Roland Rohn (Bau 67) werden mit Schutzverträgen ins Denkmalverzeichnis eingetragen. Beim Betriebsgebäude von Rudolf Salvisberg (Bau 27) und beim Bürohochhaus von Roland Rohn (Bau 52) ist hingegen die Schutzfähigkeit nicht gegeben. Sie werden mit dem Einverständnis des Denkmalrats aus dem Inventar schützenswerter Bauten entlassen.

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Seengen AG: Römischer Strassenabschnitt entdeckt

Bei Ausgrabungen im Vorfeld eines Bauprojekts an der Hinterdorfstrasse in Seengen entdeckte die Kantonsarchäologie den Abschnitt einer römischen Strasse. Dieser gehörte zu einer wichtigen Überlandstrasse, die in der Römerzeit das Mittelland erschloss. An der Hinterdorfstrasse in Seengen entsteht in diesem Jahr eine Überbauung mit acht Mehrfamilienhäusern. Im Vorfeld des Bauprojekts führt die Kantonsarchäologie derzeit Ausgrabungen im Bauareal durch. Dabei entdeckte sie das Teilstück eines römischen Strassenkoffers.

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Spielbanken in denkmalgeschützten Gebäuden geschlossen – Alternative

Die realen Spielbanken sind überall auf der Welt geschlossen oder dürfen nur mit einer minimalen Kapazität betrieben werden. Besonders betroffen sind hierbei die Länder, in denen es ein staatliches Glücksspielmonopol gibt. Schon vor der weltweiten Gesundheitskrise hatten viele reale Spielbanken und Casinos mit der Konkurrenz aus dem Internet zu kämpfen. Viele der traditionellen Spielbanken in Deutschland sind in prunkvollen, denkmalgeschützten Gebäuden untergebracht. Man denke nur an das Kurhaus in Wiesbaden oder das saarländische Schloss Berg an der Obermosel. Die einnahmen aus den Spielbetrieben waren ein wichtiger Bestandteil zur Unterhaltung der Gebäude.

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Kanton Glarus: Historische Dorfkerne sollen entwickelt werden

Der Kanton Glarus führt die Hausanalyse „Espace Suisse“ ein und sucht geeignete Altbauten, bei welchen das Potential einer Sanierung gegenüber einem Ersatzneubau ermittelt werden soll. Ziel der „Hausanalyse Espace Suisse“ ist es, bereits in einer ersten Phase eines Bauvorhabens die Möglichkeiten einer Weiterentwicklung aus Sicht des historischen Baubestands zu ermitteln.

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Zofingen AG: Historischer Scholl-Brunnen wird auf der Oberen Promenade platziert

Die Angestellten der Färberei AG und der Scholl AG haben ihrem Direktor Eugen Scholl 1965 zu seinem 70. Geburtstag einen Brunnen geschenkt. Dieser ist somit Zeitzeuge der Zofinger Industriegeschichte. Er soll auf der Oberen Promenade den bestehenden Brunnen ersetzen. Als Werk eines Zofinger Bildhauers zählt der Scholl-Brunnen zu den erhaltenswerten Kunstwerken. Er erinnert an den Zofinger Industriellen Eugen Scholl, der neben seiner Arbeit auch durch seine privaten Filmaufnahmen einen grossen Beitrag zur Zofinger Geschichte geleistet hat. Diese sind im Zofinger Museum zu sehen.

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Pfahlbauten im Bielersee: Nachhaltiger Schutz für Unesco-Welterbestätte

Seit der Juragewässerkorrektion ist die rund 4 750-jährige Pfahlbaufundstelle vor dem von Rütte-Gut in Sutz durch die Erosion des Seegrunds und des Ufers gefährdet. Deshalb liess der Archäologische Dienst des Kantons Bern die verbleibenden archäologischen Schichten von August bis November 2020 mit einem Wellenbrecher und einer Steinschüttung schützen.

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