Kanton Nidwalden: Die Lopperkapelle erscheint bald in neuem Glanz

Die Marienkapelle am Lopper in Stansstad ist stark sanierungsbedürftig. Morgen beginnen die Bauarbeiten, um die aufgetretenen Schäden nachhaltig zu beheben. Nach Projektabschluss wird das Gotteshaus an markanter Stelle wieder einladend wirken.

Während der Bauphase ist die Kapelle nicht zugänglich.

Seit fast 60 Jahren thront die Lopperkapelle unübersehbar am Berghang über der Achereggbrücke in Stansstad, die tagein tagaus von Tausende von Autolenkenden auf der A2 und der Kantonsstrasse passiert wird. In den Jahren 1964/65 erbaut, wurde sie im Folgejahr eingeweiht und von der Bauherrschaft, der Familie des Hergiswiler Industriellen Alfred F. Schindler, dem Kanton Nidwalden gestiftet. Dies als Zeichen des Dankes für das grosse Bauwerk mit Loppertunnel und Achereggbrücke – und dass während den Bauarbeiten niemand ernsthaft zu Schaden kam.

Der Zahn der Zeit und die Witterungseinflüsse nagen an der Marienkapelle am Lopper – eine von drei Kapellen im Besitz des Kantons Nidwalden. Das Gotteshaus befindet sich allgemein in einem schlechten Zustand. So weisen die Holzdecke und das Vordach Wasserschäden auf, im Sockelbereich macht sich die Salzerosion zusehends spürbar. Zudem wurden die Elektroninstallationen im vergangenen Jahr durch einen Blitzscheinschlag beschädigt.

Letzte Aussensanierung liegt mehr als 20 Jahre zurück

Das Hochbauamt der Baudirektion Nidwalden hat die Restaurierungsfirma Stöckli in Stans beauftragt, die Kapelle bauhistorisch und in seiner Substanz zu analysieren. Darauf basierend wurde ein Instandsetzungs- und Sanierungskonzept erstellt, um die aufgetretenen Schäden nachhaltig zu beheben und die Bausubstanz für weitere Jahrzehnte zu erhalten. Die bisher letzte Aussenrenovation am Gebäude liegt mittlerweile 22 Jahre zurück. „Der Ort am Fuss des Loppers wird heute noch gerne zum Innehalten, aber auch des prächtigen Ausblicks wegen von den Menschen aufgesucht. Sie sollen in Zukunft wieder auf eine Kapelle treffen, die nicht marode, sondern einladend wirkt“, umschreibt Projektleiterin Amélia Gasser das Ziel der Sanierung, die morgen Mittwoch beginnt. Bis zum Ende der Renovationsarbeiten sind allerdings keine Besuche möglich, die Lopperkapelle bleibt vorübergehend geschlossen. Dies auch aus Sicherheitsgründen während der Sanierungsphase, die vom heimischen Architekturbüro Battagello + Hugentobler geleitet wird und in enger Begleitung durch die kantonale Denkmalpflege erfolgt. Die Wiedereröffnung ist für Ende Oktober, spätestens Anfang November 2022 geplant.

 

Quelle: Kanton Nidwalden
Bildquelle: Kanton Nidwalden

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