Morcote wurde im Jahr 2016 zum schönsten Dorf der Schweiz gewählt. Und das aus gutem Grund:
Das wunderschöne Fischerdorf liegt malerisch direkt am Lago di Lugano. Seine gut erhaltenen Bauwerke erzählen von der langen Geschichte des Ortes.
In Zürich gibt es eine Menge Denkmäler. Nicht alle sind aus historischer Sicht unumstritten wie etwa die von Alfred Escher aufgrund der Sklaverei-Vergangenheit.
Doch die Züricher Bevölkerung weiss damit umzugehen und es ist deshalb nicht erforderlich, diese zu entfernen oder gleich ins Museum zu verfrachten.
Viele Menschen entscheiden sich in der Schweiz zum Kauf einer alten Immobilie, die sie dann nach ihren persönlichen Vorstellungen umbauen möchten.
Ein Problem dabei ist jedoch nicht selten der Denkmalschutz. Hier gibt es kantonal einige Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Zudem ist es im Trend, den alten Charakter eines Hauses zu erhalten und so ein tolles Ambiente zu schaffen.
Im Kanton St. Gallen befindet sich in der Nähe von Benken, auf dem Benkner Büchel, der Marienwallfahrtsort Maria Bildstein. Sein Ursprung reicht über 500 Jahre zurück.
Der Ort ist weitläufig und umfasst neben der Wallfahrtskirche einen Bilderhort, verschiedene Grotten und Kapellen und das bewohnte Priesterhaus.
Die Kunsthistorikerin Elke Seibert Michel hat bei Ihren Recherchen für die Publikation „Die Kunstdenkmäler des Kantons Nidwalden“ in der Emmetter Heiligkreuzkapelle eine alte Glocke entdeckt. Sie ist mindestens 600 Jahre alt, wie zwei Experten in Gutachten festhalten.
Ihrer Einschätzung nach wurde die Glocke zwischen 1250 und 1400 gegossen. Damit gehört sie zu den ganz wenigen mittelalterlichen Glocken der Zentralschweiz, die bis heute erhalten sind. Mittlerweile wurde die Glocke restauriert und wieder an ihren alten Platz – dem Türmchen der Heiligkreuzkapelle – aufgehängt.
Das alte Krematorium im Friedhof Friedental ist ab 1. Januar 2022 vollumfänglich im Eigentum der Stadt Luzern. Die Stiftung Luzerner Feuerbestattung (STLF) als bisherige Eigentümerin des Gebäudes und die Stadt Luzern haben einen entsprechenden Schenkungsvertrag unterzeichnet.
Damit soll die von den Beteiligten schon länger gewünschte, aber bislang gescheiterte Umnutzung des Areals durch Dritte vereinfacht werden.
Eine Urkunde aus dem Jahre 1228 bescheinigt, dass der befestigte Ort Liehtvnsteige im Besitz der Grafen von Toggenburg war. Diese lebten auf der Burg Neu-Toggenburg.
Das damalige Liehtvnsteige ist das heutige Lichtensteig, bekannt wegen seiner gepflegten historischen Altstadt.
Der Ausbau der Fernwärme führt zu Aushubarbeiten in der Freien Strasse, die umfangreiche archäologische Rettungsgrabungen notwendig machen. Tiefbauamt und IWB mussten deshalb den Zeitplan für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen überarbeiten.
Im untersten Abschnitt der Freien Strasse werden die Arbeiten erst im Herbst 2024 abgeschlossen. Die archäologischen Untersuchungen brachten bereits eine Vielzahl von neuen Ergebnissen für die Basler Stadtgeschichte zu Tage.
In der diesjährigen Ausstellung in der Vitrine AKTUELL präsentiert die Kantonsarchäologie Aargau im Vindonissa Museum ein frühneuzeitliches Hausinventar aus Wallbach. Die Funde geben einen Einblick in das Leben im Fricktal um 1600. Die öffentliche Vernissage der Vitrine findet am 11. November 2021 statt.
Um das Jahr 1600 brannte in Wallbach ein Haus nieder und der Brandschutt stürzte mitsamt dem Hausrat in den Keller.
Die Schweizer Armee hat ein Inventar der in der Schweiz bestehenden Armee- und Kriegsdenkmäler erstellt und online publiziert.
Das Verzeichnis schafft in digitaler Form einen Überblick über rund 900 Erinnerungszeichen. Sie rufen die alteidgenössischen Schlachten, die Aktivdienste des 20. Jahrhunderts oder Unglücke der Schweizer Armee ins Gedächtnis. Aufgeführt werden auch Denkmäler, die an die Internierten während der beiden Weltkriege oder an verstorbene Bourbaki-Soldaten erinnern.
Am 4. Oktober 2021 führt das Lichtspiel zusammen mit dem Heimatschutz Region Bern Mittelland in Kurzfilmen durch Stadt, Agglomeration und Land rund um Bern.
Dieses Jahr reisen wir mit unserer Zeitmaschine durch Berner Stadtviertel, auf den Ballenberg, ins oberemmentalische Eggiwil und über die Kantonsgrenzen hinaus.
Bei Aushubarbeiten in Aegerten ist eine Archäologin im Sediment der alten Zihl auf eine Amphore gestossen. Beim Keramikgefäss dürfte es sich um eine verlorene Schiffsladung handeln. Zur Zeit der Römer waren die Flüsse die wichtigsten Transportwege.
Überraschend entdeckte diesen Frühling eine Mitarbeiterin des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern eine Amphore – ein antikes Keramikgefäss mit zwei Henkeln.
In seiner neuen grossen Wechselausstellung zeigt das Landesmuseum jungsteinzeitliche Stelen aus verschiedenen Ländern Europas und bietet so einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Menschen vor rund 6000 Jahren.
In der Jungsteinzeit begannen die Menschen in Europa sesshaft zu werden, Ackerbau zu betreiben, Tiere zu halten und Metall zu nutzen. Diese Veränderungen verursachten gewaltige gesellschaftliche Umwälzungen.
Materialien und Konstruktionen überdauern Jahrhunderte – vorausgesetzt, sie sind hochwertig, und wir wissen, wie sie instand zu halten sind. Auf dieses Wissen und Können hinter unserem Kulturerbe richten die 28. Europäischen Tage des Denkmals am 11. und 12. September 2021 den Blick.
An den diesjährigen Denkmaltagen geht es darum, was ein Kulturgut ausmacht, wie wir es pflegen und weiterentwickeln können und welches Fachwissen und welche Fertigkeiten dazu nötig sind. In der ganzen Schweiz finden über vierhundert Führungen, Spaziergänge, Ateliers und Gesprächsrunden zu diesem Thema statt. In allen Kantonen stehen an den Denkmaltagen die Türen zu Meisterwerken aller Epochen offen. Sie leben dank jahrhundertealter und moderner Handwerkskunst und Techniken weiter.
Die Gemeinde Nendaz im Unterwallis erstreckt sich bis zu einer Höhe von 1400 m ü. M. Sie verfügt über einige historische Bauwerke. Aber bekannt ist sie vor allem aufgrund eines Walliser Kulturguts:
Das sind die imposanten Eringerkühe, die jährlich ihre berühmten Kuhkämpfe austragen.
Am 11. und 12. September 2021 finden die Europäischen Tages des Denkmals 2021 unter dem Motto „Gewusst wie“ statt. Die Denkmalpflege der Stadt Zürich stellt in diesem Rahmen drei Bauwerke vor – vor Ort wie virtuell.
Auch in denkmalgeschützten Gebäuden bröckelt der Beton, blättern die Tapeten, verblassen die Farben. Da hilft es, wenn Menschen da sind, die etwas von ihrem Bauhandwerk verstehen.
Zum 10-Jahre-Jubiläum des Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ werden die Berner Fundstellen neu präsentiert. Informationsstelen des Archäologischen Dienst des Kantons Bern machen das im Boden und unter Wasser verborgene Welterbe vor Ort sichtbar – ein wichtiger Schritt, um das öffentliche Bewusstsein für diese faszinierenden und zugleich verborgenen Kulturgüter zu stärken.
Seit dem 27. Juni 2011 gehören die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“ offiziell zum Unesco-Welterbe. Es handelt sich um ein serielles Welterbe mit 111 Fundstellen in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz. Das 10-Jahre-Jubiläum stellt für die internationale Koordinationsgruppe wie auch für den Archäologischen Dienst des Kantons Bern eine weitere Gelegenheit dar, um diese wertvollen Fundstellen aufzuwerten und der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Eine Übersicht der schweizweiten und internationalen Aktivitäten im Jubiläumsjahr gibt die Website www.palafittes.org.
Der neunte Band der nationalen Buch- und App-Reihe „Ausflug in die Vergangenheit“ ist dem Kanton Schaffhausen gewidmet.
Der kleine Kanton Schaffhausen liegt als nördlichste Region der Schweiz fast vollständig ennet dem Rhein. Auch wenn der Kanton im Allgemeinen nicht gerade im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, verdient er sehr wohl Beachtung, denn man findet hier inmitten der vielfältigen Landschaft unberührte Naturschönheiten und zahlreiche kulturelle Schätze.