Stadt Basel BS: Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv – Grundstein gelegt

Seit einem Jahr wird an der Entenweidstrasse im St. Johann für den gemeinsamen Neubau des Naturhistorischen Museums und des Staatsarchivs gegraben. Nun ist die Baugrube fertig. In einer Tiefe von 19 Metern wurde heute im Beisein von Regierungspräsident Beat Jans und Regierungsrätin Esther Keller der Grundstein gelegt. Der Neubau wird voraussichtlich 2026 fertiggestellt und den beiden Kulturinstitutionen übergeben. 2027 wird das Staatsarchiv eröffnen, das Naturhistorische Museum öffnet 2028 seine Tore am neuen Standort.

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Das Comeback der Thurgauer Frauenklöster

Die Reformation hinterlässt im Thurgau tiefe Spuren. Der religiöse Umsturz in den 1520er-Jahren bedeutet für die meisten Klöster das Ende. Doch die Katholiken geben sich nicht geschlagen und setzen alle Hebel in Bewegung, um die Menschen im Thurgau zum alten Glauben zurückzuführen. An der öffentlichen Führung im Historischen Museum Thurgau vom Mittwoch, 24. August 2022 thematisiert Historikerin Claudia Sutter die tragende Rolle der Thurgauer Frauenklöster in dieser Mission.

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29. Europäische Denkmaltage: Lebendige Denkmäler der Freizeit in der Stadt Zürich

Am 10. und 11. September finden die Europäischen Tage des Denkmals 2022 unter dem Motto „Freizeit – Temps libre – Tempo libero – Temps liber“ statt. Die städtische Denkmalpflege und die Gartendenkmalpflege von Grün Stadt Zürich stellen in diesem Rahmen vier zentrale Orte der Erholung in Zürich vor. Freizeit – und dann? Natürlich, man könnte einfach dasitzen, vor sich hinschauen und hemmungslos faulenzen. Oder aber man geht hinaus, erholt sich aktiv bei Spiel und Sport oder besucht eine kulturelle Veranstaltung. Genau darauf richten die 29. Europäischen Denkmaltage ihren Blick: Freizeit ist das Motto, Freizeit wird Programm – denn ganz oft halten wir uns bei Kultur und Erholung in sehr lebendigen Denkmälern auf.

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Savièse (VS): Entdeckung einer bedeutenden prähistorischen Nekropole

An einem Ort namens Les Mouresses in Savièse wurden etwa zwanzig Gräber aus der Bronzezeit (um 2000 v. Chr.) entdeckt. Diese Nekropole wurde nach Erhebungen des kantonalen Amtes für Archäologie freigelegt. Wenn bereits andere ähnliche Überreste aus der frühen Bronzezeit gemeldet wurden, ist dies das erste Mal, dass eine Nekropole untersucht werden kann, was die Bedeutung dieser Entdeckung bezeugt.

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Grossreinemachen in alten Gebäuden – Tipps und Tricks

Wie kann man die Räume und die Bausubstanz alter Gebäude pflegen und wieder in Form bringen? Für eine gründliche Reinigung sollten Spezialreiniger zum Einsatz kommen, die zu den jeweiligen Baumaterialien passen. Der Martec Bio Universal-Reiniger schont Wand- und Bodenflächen und entfaltet eine starke Kalk- und Fettlösekraft. Er ist zudem umweltfreundlich im Gebrauch und beugt Neuverschmutzung wirksam vor. Mit dem Reiniger kann man zugleich polieren, säubern, pflegen und konservieren. Im Folgenden erhalten Sie mehr Tipps für die Gebäudepflege.

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Kanton Thurgau: Verschiebung der Villa Bär gelungen

Am 1. Juni 2022 ist die denkmalgeschützte Villa Bär um 18 Meter verschoben worden, um Platz für den Ergänzungsbau neben dem Regierungsgebäude in Frauenfeld zu schaffen. Die Verschiebung dauerte gut drei Stunden. Das Gebäude war 1930/31 vom Frauenfelder Fotografen Jakob Bär jr. erbaut worden. Gut 90 Jahre später, inzwischen von der Denkmalpflege als wertvoll eingestuft, wurde es nach wochenlangen Vorbereitungen um 18.3 Meter vom Regierungsgebäude weg verschoben und leicht um 6.8 Grad gedreht. Der Umplatzierungsvorgang dauerte etwa acht Stunden, die Verschiebung an sich ohne Drehung dreieinviertel Stunden.

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Kanton Thurgau: Regierungsrat genehmigt Projektwettbewerb für das Neue Historische Museum

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Durchführung des Projektwettbewerbs im selektiven Verfahren für das Historische Museum Werk 2 in Arbon genehmigt. Für einen zeitgemässen Museumsbetrieb muss die Webmaschinenhalle komplett saniert werden. Im Mai 2020 hat der Regierungsrat den Grundsatzentscheid gefällt, mit einem Museum zur neueren Geschichte des Kantons Thurgau in Arbon einen neuen Erlebnis-, Bildungs- und Erfahrungsort für die Bevölkerung zu schaffen. Die Erweiterung des Historischen Museums Thurgau ist Teil der kantonalen Museumsstrategie.

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Kantonsarchäologie Zürich: Ein Blick in die Hinterhöfe von Vitudurum

Die neuste Publikation der Kantonsarchäologie stellt das römische Vitudurum ins Zentrum. Die Kleinstadt im heutigen Oberwinterthur bot ihren Bewohnerinnen und Bewohnern manche Annehmlichkeit: eine verkehrsgünstige Lage, grosse, sonnige Hinterhöfe mit Platz für Gärten und Ställe sowie Schuster, Bäcker und Schmied gleich um die Ecke. Trinkwasserbrunnen und der Anschluss an die Kanalisation erleichterten den Alltag und auf Delikatessen aus der Heimat mussten sie auch nicht verzichten.

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Haus zur Beuge in Näfels GL erstrahlt nach aufwendiger Sanierung in neuem Glanz

Das denkmalgeschützte Haus zur Beuge in Näfels präsentiert sich nach aufwendiger Restaurierung als Schmuckstück. Es kann an zwei Tagen der offenen Tür besichtigt werden. Wenn diese Wände sprechen könnten ... Sie hätten vieles zu erzählen. Schliesslich stammt die Substanz der Patrizierhäuser „zur Beuge“ aus dem Jahr 1415. Aus jeder Epoche haben sich Stilelemente in den Häusern erhalten, wie aus dem Bericht des Architekten Volker Marterer hervorgeht.

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Untersuchungen zum Anstaltsfriedhof Realta in Cazis GR finden würdigen Abschluss

Im Zuge des Neubaus der Justizvollzugsanstalt Cazis Tignez musste der Archäologische Dienst Graubünden im Jahr 2016 den ehemaligen Anstaltsfriedhof ausgraben. Die 2019 veröffentlichten Untersuchungen ermöglichen einen differenzierten Einblick in die damaligen Lebensbedingungen und den gesundheitlichen Zustand von zwangsweise verwahrten Menschen. Nun erinnert eine Bronzetafel an die Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und administrativer Versorgung in der Anstalt Realta.

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Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau: Neue Fenster für historische Bauten

Fenster sind die Augen eines Hauses. Sie schaffen eine Verbindung zwischen Innen und Aussen – doch wie viel Glas darf es sein? Weshalb an Neubauten mehr als bei historischen Gebäuden erklärt Dr. Moritz Flury-Rova, Stv. Leiter Denkmalpflege Kanton St. Gallen, am Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau vom Donnerstag, 12. Mai 2022. In seiner frühesten Form dient das Fenster als Rauchabzug. Erst im 15. und 16. Jahrhundert werden Bauernhäuser an der Hauptfassade mit Fenstern ausgestattet. In den folgenden Jahrhunderten steigt der Lichtbedarf für die textile Heimarbeit in der Ostschweiz an, die typischen Reihenfenster entstehen. Die Maschinenstickerei benötigt im 19. Jahrhundert gar Fenster, die beinahe so hoch sind wie früher ein ganzes Wohngeschoss.

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Alleenlandschaften im Val-de-Ruz (NE) ist Landschaft des Jahres 2022

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) verleiht den Preis "Landschaft des Jahres 2022" an die Alleenlandschaften im Val-de-Ruz (NE). Die Auszeichnung würdigt die langjährigen Bemühungen um die Wiederherstellung, Verjüngung und Pflege der Alleen und Baumreihen, die der Landschaft des Val-de-Ruz ihren einzigartigen Charakter verleihen. Es ist das erste Mal, dass ein regionaler Naturpark den Preis erhält. Die SL-FP verleiht seit 2011 die Auszeichnung "Landschaft des Jahres". Damit werden herausragende Kulturlandschaften und das gemeinschaftliche Engagement der lokalen Bevölkerung für die Landschaft honoriert.

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Die steinzeitliche Fundstelle an der Stremlücke steht in einem grösseren Kontext

Ein wissenschaftlicher Artikel in einer norwegischen Fachzeitschrift beleuchtet das archäologische Forschungsprojekt rund um die Kristallkluft bei der Unteren Stremlücke. An dieser arbeiteten Strahler bereits vor tausenden von Jahren. Der sich zurückziehende Brunifirn-Gletscher in den Urner Alpen legte 2013 eine Kristallkluft frei, an der Strahler bereits während der Mittelsteinzeit (Mesolithikum), also vor tausenden Jahren, gearbeitet hatten. Das beweisen im Eis konservierte Objekte wie Werkzeuge sowie weitere Arbeitsabfälle der Quarzgewinnung. Die Fundstelle wurden in den vergangenen Jahren wissenschaftlich untersucht und wird derzeit wissenschaftlich ausgewertet.

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Villa Cassel: Was steckt hinter der Sommerresidenz?

Die ehemalige Sommerresidenz von Sir Ernest Cassel dient heute der Pro Natura als Seminarzentrum. Ein paar Relikte sind der Villa geblieben, so zum Beispiel die nun über einhundert Jahre alten Holzböden, die nur mit Hausschuhen betreten werden dürfen und über die schon Sir Winston Churchill schlurfte. Anstatt eine Ferienwohnung in Riederalp zu buchen, können Sie sich auch hier in der Villa Cassel einmieten. Die Zimmer verströmen den Charme des beginnenden 20. Jahrhunderts und können im Sommer gebucht werden.

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