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Römischer Silbermünzschatz bei Swarovski Kristallwelten entdeckt

Bauarbeiter entdeckten bei der umfangreichen Erweiterung der Erlebnisdestination Swarovski Kristallwelten einen römischen Silbermünzschatz. Zudem wurden bei den Bauarbeiten im September 2014 Mauerreste römischer Gebäude entdeckt. Eine gerade erschienene Publikation setzt sich detailliert mit diesem archäologischen Fund auseinander und zeigt seine historische Bedeutung auf. Dank der Zusammenarbeit zwischen Swarovski, dem österreichischen Bundesdenkmalamt und der mit den Ausgrabungen beauftragten Firma Ardis konnte dieser historisch bedeutende Fund wissenschaftlich dokumentiert und für Besucher aufbereitet werden. So wurden die erhaltenen römischen Mauerreste und die Münzen in die Neugestaltung der Swarovski Kristallwelten miteinbezogen und in einer äusserst aufwändig gestalteten Vitrine öffentlich zugänglich gemacht.

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Erweiterung des Kunsthauses Zürich – Grundsteinlegung

Am Dienstag, 8. November, fand die Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus des Kunsthauses Zürich unter Beteiligung einer grossen Anzahl an Gästen aus den Politik, Wirtschaft und Kultur statt. In Anwesenheit des Architekten David Chipperfield unterstrichen die Vertreter der Bauträger die zukunftsweisende Bedeutung des Projekts. Mit dem Baufortschritt zeigte man sich sehr zufrieden. Der Baustart des Erweiterungsbaus am Heimplatz war bereits am 3. August 2015 erfolgt. Die Grundsteinlegung ist ein weiterer Meilenstein des Grossprojekts, das von der Stadt Zürich, der Zürcher Kunstgesellschaft und der Stiftung Zürcher Kunsthaus - zusammengeschlossen in der Einfachen Gesellschaft Kunsthaus-Erweiterung (EGKE) – getragen wird.

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Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt

Einblicke in eine vergangene Welt

Heute erscheint das einfache Bergleben manchmal verklärt. In den Nachkriegsjahren drohten dagegen die ländlichen Gebiete in den Alpenregionen den Anschluss zu verlieren, während die Städte boomten. Das Leben in den Schweizer Bergtälern war oft ein Synonym für Armut und karges Dasein, dem viele entfliehen wollten. Genau in dieser Zeit reiste der Luzerner Fotograf Peter Ammon in die Berggebiete und machte dort faszinierende und authentische Momentaufnahmen. Die Ausstellung „Bergleben. Fotografie Peter Ammon“ im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz erzählt bis 12. März 2017 mit detailreichen, grossformatigen Bildern vom wirklichen Leben der Bauernfamilien. Sie lässt den Betrachter in eine schon damals fast vergessen gegangene Welt eintauchen.

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Architekturwettbewerb „City Above the City": Architekten präsentieren urbane Lösungen

Metsä Wood hat einen Wettbewerb ausgerufen und junge Architekten weltweit dazu eingeladen, ihre Entwürfe für Holzaufstockungen als Lösung in urbanen Zentren vorzustellen. Architekten aus 40 Ländern stellten sich den Herausforderungen, die mit der zunehmenden Urbanisierung einhergehen. Preise für die überzeugendsten Modelle gehen nach Finnland, Schanghai und New York. Architekten aus 40 Ländern entwarfen ihren Plan B für die Urbanisierung mithilfe von Holz (Kerto®-Furnierschichtholz) als Hauptmaterial. Die Aufgabe lautete, eine Holzaufstockung für einbereits vorhandenes Stadtgebäude zu entwerfen. Die Einsendungenbefassten sich mit 69 Städten weltweit. Darunter Berlin, London, NewYork, Paris, Schanghai und Sydney. Der Wettbewerb wurde von MetsäWood veranstaltet.

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Constructive Alps 2015 - Ausstellung in der Villa Patumbah

Das Bundesamt für Raumentwicklung zeichnet alle drei Jahre Bauten im Alpengebiet aus, die sich in verschiedenen Dimensionen der Nachhaltigkeit als vorbildlich erwiesen haben. Zuletzt wurde der Preis im vergangenen Jahr vergeben. Das Heimatschutzzentrum in der Villa Patumbah in Zürich zeigt jetzt in einer interessanten Ausstellung nicht nur die „preisgekrönten“, sondern alle nominierten Projekte. „Constructive Alps – nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen“ präsentiert rund 30 Vorhaben - von Frankreich bis Slowenien. Die dreisprachige Wanderausstellung (D/F/E) ist seit 4. November offen und bis zum 29. Januar im Gartengeschoss der Villa Patumbah zu sehen.

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Wird die nächste Landesausstellung von zehn Städten gemeinsam organisiert?

Die Idee, die nächste Schweizerische Landesausstellung gemeinsam zu organisieren, wird zurzeit von der Stadtpräsidentin von Zürich und den Präsidenten von Basel, Bern, Biel, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St. Gallen und Winterthur geprüft. Das Thema der Expo passt zu diesen Überlegungen: Was ist die Schweiz im 21. Jahrhundert und wie wollen wir zusammenleben? Seit der ersten Schweizerischen Landesausstellung 1883 kamen in jeder Generation die Menschen aus dem ganzen Land an einer Expo zusammen und setzten sich mit der Gegenwart und Zukunft der Schweiz auseinander. Die Schweiz verändert sich rasant - auch die heutige Generation verdient ihre Expo.

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„Louvre des Nordens“ zeigt Rembrandt, Vermeer, Rubens & Co.

Mit dem Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig wurde am 23. Oktober 2016 nach sieben Jahren Sanierung eines der 20 bedeutendsten und ältesten Kunstmuseen Deutschlands wieder eröffnet. Nach der erfolgreichen Sanierung verführen auf rund 4000 m² Ausstellungsfläche 4000 Kunstwerke, die eine Spanne von beeindruckenden 3000 Jahren Kunstgeschichte umfassen, wieder zu Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Dank des Museums-Namensgebers Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg liest sich die Liste der in der Sammlung vertretenen Künstler wie ein Who is Who der Kunstgeschichte. Rubens, Rembrandt, Vermeer, Cranach, Dürer, Holbein, Elsheimer, Giorgione, Palma il Vecchio, Veronese, Rosso Fiorentino, Permoser, Goya, Beckmann oder Picasso sind nur eine Handvoll der namhaften Meister, die zum Teil schon seit mehr als 300 Jahren in Braunschweig zu finden sind.

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New Jersey: Cragwood Estate – berühmtes Anwesen im Verkauf

Etwa eine Stunde von New York City entfernt steht ein berühmtes Anwesen zum Verkauf – Cragwood Estate. Das ruhig gelegene Anwesen auf dem Land gilt als Ikone des „Gilded Age“. Es ist komplett im neo-gregorianischen Stil erbaut und umfasst neben dem Herrenhaus einen gut erhaltenen und bewirtschafteten Bauernhof. Die Fläche von 112 Acres erstreckt sich in den berühmten Somerset Hills von New Jersey. Das um 1923 erbaute Cragwood wurde liebevoll von den heutigen Besitzern restauriert und modernisiert. Es steht innerhalb fast eines Jahrhunderts erst zum dritten Mal zum Verkauf – für US-amerikanische Verhältnisse eine Seltenheit. Der noble Landsitz wurde durch seine Bewohner berühmt, das Prominentenpaar Charles und Jane Engelhard, die hier zahlreiche Grössen zu Gast hatten, darunter mit John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson auch Präsidenten der Vereinigten Staaten.

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Archäologische Grabungen beim Kunsthaus in Zürich – die Ergebnisse

Kürzlich wurden die Grabungen auf dem Areal für den Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich abgeschlossen. Die Archäologie der Stadt Zürich vermutete bereits im Vorfeld, dass sich ein grosses Stück Stadtgeschichte auf dem Gelände verbirgt. Diese Annahme wurde durch Funde von der Eiszeit bis zu den barocken Schanzen der Neuzeit bestätigt. Ausserdem warteten auf die Archäologen auch Überraschungen. Nun stehen weitere Untersuchungen der Funde an. Nach fast einem Jahr Grabungszeit wurden die umfangreichen archäologischen Arbeiten auf dem Areal für den Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich vor kurzem abgeschlossen. Aufgrund von historischen Plänen war man bereits vor Grabungsbeginn davon ausgegangen, dass auf dem Gelände bedeutende Entdeckungen zur Geschichte der Stadt Zürich zu erwarten waren.

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Stadt Zürich feiert 75 Jahre Hallenbad City

Stolze 75 Jahre: Das älteste der Stadtzürcher Hallenbäder feiert Geburtstag. Es war 1941 das erste von der Stadt Zürich errichtete Hallenbad – und ist bis heute das beliebteste. Anlässlich des Jubiläums findet im Hallenbad City vom 27. bis 30. Oktober eine Lesung mit Buchautor Tim Krohn statt. Rundgänge und Führungen informieren über Architektur und Badekultur und erlauben einen Blick hinter die Kulissen.

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Jubiläumsausstellung zur Antikensammlung der Universität Bern

Im Jahr 1806 - 28 Jahre bevor die Universität Bern gegründet wurde - trafen Gipsabgüsse nach antiken Originalen bei der damaligen Academia Bernensis ein. Sie waren zuvor in Paris bestellt worden. Gemeinsam mit zwei weiteren Bestellungen des Jahres 1809 bilden die Gipsabgüsse den Grundstock der heutigen Antikensammlung der Universität Bern. Das 210-jährige Jubiläum wird nun mit einer neuen Ausstellung gefeiert.

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Stadt Zürich - Pläne für das Areal Thurgauerstrasse

Die Stadt Zürich stellt zwei öffentliche Gestaltungspläne vor, die die künftige Entwicklung des Areals Thurgauerstrasse in Zürich-Seebach betreffen. Die Fläche bildet mit rund 65‘000 Quadratmetern eine der grössten Landreserven der Stadt. Sie besitzt daher eine grosse Bedeutung für die Zürcher Raumentwicklung. Mit den vorgelegten Plänen schafft die Stadt die planungsrechtlichen Voraussetzungen, um ein neues Quartierteil zu schaffen. Es soll neben gemeinnützigen Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten auch ein neues Schulhaus und einen Quartierpark umfassen.

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Neue Museumspolitik des Bundes wird positiv aufgenommen

Die Kantone, Städte und Gemeinden freuen sich über die neue Förderstrategie des Bundes. Bei der kürzlich stattgefundenen Diskussion des Nationalen Kulturdialogs stand die geplante Neuausrichtung der finanziellen Hilfen an Museen und Sammlungen durch den Bund im Mittelpunkt. Denn ab 2018 vergibt der Bund seine Betriebsbeiträge an Museen und Sammlungen in einer offenen Ausschreibung. Damit wird ein Beschluss des Parlaments umgesetzt, der aus der Beratung zur Kulturbotschaft 2016-2020 hervorging.

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Kiesgrube Stoltenrain in Staffelbach: Grosser Findling freigelegt

In der Kiesgrube Stoltenrain wurde Mitte Juni 2015 ein grosser Findling freigelegt. Der ETH Zürich und die Abteilung für Umwelt haben den Findling nun untersucht und für schützenswert befunden. Im Mittelland findet man nur selten Findlinge dieser Grösse. Am 13. Oktober wurde der Findling nun aufwendig zur Werkeinfahrt der Fischer Kies + Beton AG transportiert. Diese Stelle ist öffentlich zugänglich. So steht er Interessierten als Anschauungsobjekt der landschaftsprägenden Vergletscherungsperiode zur Verfügung.

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Das ISOS und Schweizer Ortsbilder

Über vier Jahrzehnte ist hierzulande das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) aufgebaut worden. Es untersucht und dokumentiert systematisch die heimische Siedlungslandschaft. Dabei stellt sich inzwischen die Frage, wie angesichts der baulichen Verdichtung der Schweizer Dörfer und Städte mit dieser weltweit einzigartigen Planungsgrundlage weiter umzugehen ist. Diesem Thema widmet sich eine Tagung am 24. Januar 2017 in Aarau. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Bundesamt für Kultur, der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung VLP und dem Schweizer Heimatschutz durchgeführt.

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Umnutzung von Altbauten – viele Interessen vereinen

Bei historischen Bauten, die einen denkmalpflegerischen Wert besitzen, kommt es bei Modernisierungen und Sanierungen immer wieder zu Konflikten wischen unterschiedlichen Interessen. Ästhetik, der Erhalt der historischen Bausubstanz, Funktionalität und die Anforderungen an Energieeffizienz lassen sich nicht leicht „unter einen Hut“ bringen. Eine Masterarbeit von Johannes Engewald an der HTW Chur hat jetzt einen Leitfaden für den Umgang mit denkmalgeschützten Bauten entwickelt. Er richtet sich an Bauherrinnen und Bauherren.

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Neue Ausstellung in der Nationalbibliothek: „Bundesbauten“

Die Architektur der offiziellen Schweiz besteht vor allem aus Immobilien, die sich im Eigentum des Bundes befinden. Dabei handelt es sich um Zollanlagen, Bürogebäude und auch die Botschaften im Ausland. Mit der neuen Wanderausstellung „Bundesbauten“ werden Einblicke in die Bautätigkeiten des Bundes von 1848 bis heute gewährt. In der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern kann man die Ausstellung vom 14. Oktober bis zum 10. November 2016 ansehen. Die Eröffnungsrede hält Bundesrat Ueli Maurer am 13. Oktober.

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„Historischer Verein“ St. Gallen lädt zum Gedenken ein

In der öffentlichen Vorlesungsreihe an der Universität wird der „Historische Verein“ des Kantons St.Gallen ab 19. Oktober Jubiläen und Gedenktage vorstellen. Das 50-jährige Bestehen der Kantonsarchäologie und die Geburtstage von Arnold Otto Aepli und Martha Cunz werden zum Beispiel Gegenstand der siebenteiligen Reihe sein. Der „Historische Verein“ des Kantons St.Gallen macht Geschichte zum Erlebnis - dies auch in langjähriger Zusammenarbeit mit der Universität St.Gallen. In diesem Herbstsemester beleuchtet der „Historische Verein“ Jubiläen und Gedenktage.

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