Die archäologische Rettungsgrabung in Zürich-Höngg, Rütihof-Grossried, welche seit November 2015 läuft, steht kurz vor dem Abschluss. Funde liefern neue Einblicke in die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung des Zürcher Stadtgebiets.
Seit November 2015 führen die Archäologinnen und Archäologen des Amts für Städtebau (Abteilung Unterwasserarchäologie) im nördlichen Bereich des städtischen Grundstücks Rütihof-Grossried zwischen Regensdorfer-, Frankentaler- und Geeringstrasse eine archäologische Rettungsgrabung durch.
Wer in die Geschichte, Geheimnisse und Anekdoten der Bieler Altstadt eintauchen möchte, hat dazu an einer öffentlichen einstündigen Führung die Gelegenheit.
Die Führung durch die Bieler Altstadt findet am 28. Mai um 14.30 Uhr bei jedem Wetter statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Führerin erwartet Sie einige Minuten vor Führungsbeginn beim Bäsetöri.
An der Riviera von Montreux steht eine überlebensgrosse Bronzestatue von Freddie Mercury. Wie der Leadsänger von Queen auf der Bühne stand, so steht er nun auf seinem Sockel und blickt hinaus auf den Genfer See.
Fast täglich legen Fans hier Blumen nieder, und auch das Queen-Museum im Casino ist gut besucht.
Durch eine umfangreiche Schenkung erwarb das Kunstmuseum St.Gallen 2013 die grösste und bedeutendste institutionelle Ikonensammlung der Schweiz. In der Ausstellung "Heilige, Wunder und Visionen" hat die Öffentlichkeit erstmals die Gelegenheit, die Highlights dieser einmaligen Kollektion in einer aussergewöhnlichen zeitgenössischen Inszenierung des Künstlers Gerwald Rockenschaub zu bestaunen. Die Ausstellung wird am 8. April eröffnet und ist dann vom 9. April bis 11. September zu sehen.
Die ausserordentliche Schenkung von Dr. med René und Lotti Gürtler umfasst ein in der Schweiz einzigartiges Konvolut: über hundertfünfzig Ikonen aus postbyzantinischer Zeit, rund vierzig Kleinantiquitäten teilweise byzantinischer Herkunft und eine slawische Handschrift aus liturgischem Zusammenhang sowie ein Dutzend westeuropäischer Heiligenskulpturen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.
Von April bis Oktober 2016 findet die Kampagne „Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen“ im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals statt.
Während dieser Monate gibt es in allen Landesteilen Veranstaltungen und Aktionen zu einem der schönsten Kapitel des Schweizer Kulturerbes.
Seit seiner Einweihung vor 80 Jahren beherbergt das Bundesbriefmuseum in Schwyz den Bundesbrief von 1291. Heute gilt das Schriftstück nicht mehr als Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft oder Nationalheiligtum.
Doch es erinnert an die Schweizer Befreiungstradition und stärkt die nationale Identität bis heute.
Reisende in früheren Zeiten machten um den Pfynwald im Kanton Wallis lieber einen grossen Bogen: Die zehn Quadratkilometer grosse, wilde Landschaft zwischen Siders und Leuk, in der auch noch Räuberbanden ihr Unwesen trieben, war ihnen nicht geheuer.
Der ehemalige Räuberwald liegt genau auf der Sprachgrenze zwischen den Ober- und den Unterwallisern. Sein französischer Name ist Forêt de Finges bzw. Bois de Finges. Heute gehört er zu den wichtigsten Naturschutzgebieten der Schweiz. Denn nur noch wenige so grosse und zusammenhängende alpine Föhrenwälder sind erhalten geblieben.
Vor 800 Jahren, am 22. Dezember 1216, bestätigte Papst Honorius III. die Regeln des Dominikanerordens. Rasch breitete sich der Reformorden in Europa aus, so dass sich die Dominikaner bereits 1233 in Basel niederliessen und 1274 das Dominikanerinnenkloster Klingental gegründet wurde.
Bis zur Reformation haben die Dominikanerinnen und Dominikaner das kulturelle und geistige Leben in Basel entscheidend mitgeprägt. Berühmte Ordensbrüder wie Albertus Magnus oder der Mystiker Johannes Tauler waren hier. Auch die vornehmen Schwestern des Klingentals – des reichsten Klosters der Stadt – nahmen in Basel eine wichtige Stellung ein, kümmerten sie sich doch um zahlreiche Seelenmessen für Verstorbene.
Eine Überraschung erlebte ein Mitarbeiter der Kantonsarchäologie in einem Wald beim Weiler Breite in Nürensdorf: Dort entdeckte er einen Münzschatz aus der Zeit um 1320. Insgesamt konnten 238 Münzen geborgen werden. Der neue Fund wirft ein neues Licht auf den Geldumlauf um 1300.
Der Kanton Zürich wird seit einigen Jahren mit modernsten Methoden digital vermessen. Seit Anfang 2015 steht allen Interessierten ein hochaufgelöstes digitales Oberflächen- und Terrainmodell zur Verfügung (LIDAR-Scans).
Collection on Display zeigt im Februar 2016 unter dem Titel Momentary Monuments Werke, die sich mit der Bedeutung und Funktion des Denkmals und im weiteren Sinne mit Erinnern und Vergessen auseinandersetzen.
Das Ausstellungsformat vereint bereits bekannte Arbeiten aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst mit bisher wenig gezeigten Werken und Neuzugängen, die hier zum ersten Mal vorgestellt werden.
Im Schadaupark in Thun stehen einige beeindruckende alte Bäume. Zwei dieser Naturschönheiten, eine Eiche und einer Esche, könnten jedoch schon bald der Säge zum Opfer fallen: Wegen Pilzbefalls und aus Sicherheitsgründen sollen sie 2016 gefällt werden.
Baumschützer, Vertreter der Grünen Partei und auch viele Thuner Bürger halten die Massnahme für unnötig und würden die Pläne der Stadt zur Baumfällung gern verhindern. Doch auch ein Ortstermin mit Experten im Dezember 2015 konnte keine endgültige Klärung bringen.
Historische Gebäude sind wertvolle Zeitzeugen. Mit ihrem unverkennbaren Aussehen, ihren alten und neuen Geschichten und natürlich auch durch ihren Nutzwert tragen sie viel zum Charakter eines Ortes oder einer Region bei.
Dass alte Bauten in vielerlei Hinsicht nicht mehr „zeitgemäss“ sind, macht sie umso interessanter, liebens- und erhaltenswerter. Doch in puncto Energieeffizienz sollten auch Denkmäler mit der Zeit gehen: In der aktuellen Broschüre „Denkmal und Energie“ zeigen die Bundesämter für Kultur und Energie Wege zur schonenden energetischen Verbesserung denkmalgeschützter Gebäude.
Das seit 1500 Jahren ständig bewohnte und somit älteste christliche Kloster weltweit feiert ein ganzes Jahr lang sein Bestehen: die Abtei St-Maurice im Unterwallis. Als religiöses und kulturelles Erbe ist es von unschätzbarem Wert und steht natürlich unter Denkmalschutz.
Vom 22. September 2014 bis zum 22. September 2015 dauern die Feierlichkeiten, zu denen auch Papst Franziskus eingeladen war. Er wird jedoch, sehr zum Bedauern der Veranstalter, leider nicht persönlich anreisen.
In einigen Kantonen ziehen die Denkmalpfleger die Wanderschuhe nicht nur in der Freizeit an. Ihre Arbeit führt sie mitunter an Orte, die nur zu Fuss oder mit der Seilbahn erreichbar sind. So beispielsweise auf die Alp Wannelen, einem zum Urnerboden gehörenden Oberstafel.
Das kleine Alpdörfli versetzt den Besucher in der Zeit zurück: Die neun Alpütten, sechs Ställe, sechs Käsereien, eine Seilhütte, sechs Käsespeicher und auch das Alpenbeizli stehen unter Denkmalschutz. Der fast 70-jährige Senn Franz Müller kommt sein Leben lang schon hier herauf, als Baby von den Eltern im Rucksack getragen. Die Seilbahn gab es damals noch nicht.
Die Charta von Burra wurde 1979 beschlossen und legt international gültige Richtlinien für die Denkmalpflege und den Umgang mit Denkmälern fest. Sie wurde inzwischen mehrfach modifiziert.
Jeder Architekt, der im Bereich Denkmalpflege tätig ist, muss sich ständig mit den verschiedenen Artikeln der Charta des ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) auseinandersetzen.
Die römische „Schnellstrasse“, die Avenches (Aventicum) und Kaiseraugst (Augusta Raurica) verband, führte über den Oberen Hauenstein bei Langenbruck. Nach der Christianisierung wurde die Region der Herrschaft der Fürstbischöfe von Basel unterstellt. In der Folge bewachten die Bechburger und Falkensteiner die Gegend von strategisch wichtigen Hügeln und Felsen aus: Im Mittelalter liessen die Freiherren von Bechburg vier Burgen erbauen, von denen später zwei in den Besitz der Freiherren von Falkenstein gelangten.
Ein Foto, welches ich von der Burg Neu-Falkenstein sah, weckte mein Interesse. Also begann ich ein wenig zu recherchieren und beschloss spontan, meine Wandergruppe zu einer Burgenwanderung einzuladen, um vor Ort mehr über die Geschichte der Bechburger und der Falkensteiner zu erfahren. Die Angaben, die ich im Internet las, waren teilweise unvollständig oder widersprüchlich. Auch in der Bibliothek fand ich nicht viel über das Leben auf diesen Burgen. Wir besuchten die beiden, ganzjährig freizugänglichen, Ruinen Alt-Bechburg und Neu-Falkenstein. Diese möchte ich Ihnen hier näher vorstellen, wobei ich versuche, die recherchierten Informationen mit denen der Infotafeln vor Ort in einen Zusammenhang zu bringen.
Der Jurapark ist reich an historischen Stätten. Sie lassen sich am besten zu Fuss oder mit dem Velo erkunden.Wer hierherkommt, kriegt eine Menge geboten: Naturerlebnisse, Kraftorte und historische Stätten laden in diese zwischen Flusstälern und Jurahöhen gelegene Region ein. Wandermöglichkeiten gibt es viele, die schönsten beginnen bei der Linner Linde, die seit rund 800 Jahren vor den Toren des kleinen Dorfes Linn am Bözberg steht.
Man kann von hier aus zum Beispiel dem Natur- und Kulturweg folgen, auf die Staffelegg oder nach Herznach, Schinznach-Bad und Brugg wandern. Dabei lassen sich uralte Zeitzeugen sowie Dörfer mit wunderschönen, unter Heimatschutz stehenden Häusern und Kirchen entdecken.
Nachdem mein Text über die Burg Kropfenstein und das Dorf Waltensburg veröffentlich worden war, bekam ich sehr nette Nachrichten auf Facebook. Ich wurde auf die weiteren Burgen in der Region aufmerksam gemacht und bekam gleich noch ein paar Wandertipps dazu. Dafür nochmals herzlichen Dank!
Auf einer kurzen Wanderung erreicht man den Munt Sogn Gieri ab Waltensburg in nur etwa 1 ½ Stunden. Es geht über Feldwege und schmale Bergwege 295 m bergab und 40 m bergauf. Die ideale Jahreszeit für einen Familienausflug ist vom späten Frühling bis in den Herbst hinein. Im Terra Grischuna Verlag erschien 2003 „Märchenhaftes Wandern. Auf den Spuren von Bündner Sagen und Märchen“ und darin wird auch die Sage vom schatzhütenden Burgfräulein auf Jörgenberg erzählt. Einen Schatz habe ich bisher weder bei dieser noch einer anderen Burg entdeckt, was meine Begeisterung für Burgen, Schlösser, Kirchen und Ruinen natürlich nicht trübt. Der Ausflug auf den Munt Sogn Gieri ist ein Highlight für Burgenfans!