belmedia Redaktion

Altes Krematorium geht in Eigentum der Stadt Luzern über

Das alte Krematorium im Friedhof Friedental ist ab 1. Januar 2022 vollumfänglich im Eigentum der Stadt Luzern. Die Stiftung Luzerner Feuerbestattung (STLF) als bisherige Eigentümerin des Gebäudes und die Stadt Luzern haben einen entsprechenden Schenkungsvertrag unterzeichnet. Damit soll die von den Beteiligten schon länger gewünschte, aber bislang gescheiterte Umnutzung des Areals durch Dritte vereinfacht werden.

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Kanton Bern: Bauherr aus Worb entdeckt bronzezeitliches Grab

Bei Aushubarbeiten für einen Teich entdeckte ein Bauherr in Worb alte Schmuckstücke. Deren archäologische Begutachtung zeigte, dass die Bronzeobjekte rund 3300 Jahre alt sind. Unmittelbar nach der Fundmeldung führte der Archäologische Dienst des Kantons Bern eine Rettungsgrabung durch und stiess dabei auf die Reste eines spätbronzezeitlichen Brandgrabes. Im Frühsommer wurde dem Archäologischen Dienst ein merkwürdiger Fund gemeldet: Bei Aushubarbeiten für einen Gartenteich in Worb entdeckte Manuel Aeschbacher auf rund 1,4 Metern Tiefe zwei alte Schmuckstücke aus Bronze.

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Bundesgerichtsurteil zu Baudenkmal der 1930er-Jahre: Gewerbegebäude Tribschen

Mit Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 3. Juli 2020 soll das Gewerbegebäude in Luzern abgerissen werden. Der Innerschweizer (IHS) und der Schweizer Heimatschutz (SHS) zweifelten an der Rechtmässigkeit des Verfahrens und liessen das Urteil vom Bundesgericht überprüfen. Der Heimatschutz erhielt nun mit Entscheid vom 3. November 2021 in der Sache recht; letztlich ist das Bundesgericht auf die Beschwerde jedoch nicht eingetreten, da die Abbruchbewilligung nur einen Zwischenentscheid darstelle. Das Abbruchgesuch wird neu zu prüfen sein, sobald die Baubewilligung für den Neubau ansteht.

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Schweizer Heimatschutz: Baukulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche

Mit dem Heimatschutzzentrum in der Villa Patumbah und vielfältigen weiteren Angeboten und Publikationen engagiert sich der Schweizer Heimatschutz für eine erlebnisorientierte und sinnliche Vermittlung von Baukultur bei Jung und Alt. Die baukulturelle Bildung bei Kindern und Jugendlichen weiter zu stärken, ist eines der Hauptziele des Verbands für die nächsten Jahre. Die neuste Ausgabe der Zeitschrift Heimatschutz/Patrimoine zeigt den Stand der Dinge.

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Freie Strasse 2024 - neue Ergebnisse für die Basler Stadtgeschichte

Der Ausbau der Fernwärme führt zu Aushubarbeiten in der Freien Strasse, die umfangreiche archäologische Rettungsgrabungen notwendig machen. Tiefbauamt und IWB mussten deshalb den Zeitplan für die Erneuerung der Freien Strasse und der angrenzenden Gassen überarbeiten. Im untersten Abschnitt der Freien Strasse werden die Arbeiten erst im Herbst 2024 abgeschlossen. Die archäologischen Untersuchungen brachten bereits eine Vielzahl von neuen Ergebnissen für die Basler Stadtgeschichte zu Tage.

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Kanton Aargau: Präsentation eines frühneuzeitlichen Hausinventars

In der diesjährigen Ausstellung in der Vitrine AKTUELL präsentiert die Kantonsarchäologie Aargau im Vindonissa Museum ein frühneuzeitliches Hausinventar aus Wallbach. Die Funde geben einen Einblick in das Leben im Fricktal um 1600. Die öffentliche Vernissage der Vitrine findet am 11. November 2021 statt. Um das Jahr 1600 brannte in Wallbach ein Haus nieder und der Brandschutt stürzte mitsamt dem Hausrat in den Keller.

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Inventar von Armee- und Kriegsdenkmälern in der Schweiz online verfügbar

Die Schweizer Armee hat ein Inventar der in der Schweiz bestehenden Armee- und Kriegsdenkmäler erstellt und online publiziert. Das Verzeichnis schafft in digitaler Form einen Überblick über rund 900 Erinnerungszeichen. Sie rufen die alteidgenössischen Schlachten, die Aktivdienste des 20. Jahrhunderts oder Unglücke der Schweizer Armee ins Gedächtnis. Aufgeführt werden auch Denkmäler, die an die Internierten während der beiden Weltkriege oder an verstorbene Bourbaki-Soldaten erinnern.

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JVA Hindelbank BE: Ausstellung macht Schloss- und Anstaltsgeschichte erlebbar

Aus Anlass zu 300 Jahren Schloss Hindelbank und 125 Jahren Nutzung durch den Kanton Bern als Anstalt öffnet die Justizvollzugsanstalt für Frauen einige ihrer Türen. In einer Ausstellung wird die Schloss- und Anstaltsgeschichte erlebbar gemacht. Eine umfangreiche Publikation zeichnet die Kultur- und Sozialgeschichte sowie die Entwicklung des Strafvollzugs seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach.

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Stadtarchiv Luzern präsentiert die Geschichte des „Grand Cinéma Capitol“

Bereits im Jahr 1908 wurde in Luzern das erste Kino gegründet. Innerhalb von fünf Jahren entstanden sechs weitere Kinematographen. Von Seiten der Regierung stand man diesen neuen Einrichtungen skeptisch gegenüber. So folgten bald die ersten städtischen und kantonalen Gesetze zum Lichtspielwesen. Die darin enthaltenen strengen gesundheits- und feuerpolizeilichen Vorschriften führten in unterschiedlichen Kinos für zeitweilige Schliessungen.

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Windisch AG: Ausgrabung der Kantonsarchäologie abgeschlossen

Im Vorfeld einer Grossüberbauung mit Tiefgarage in Windisch führte die Kantonsarchäologie in zwei Etappen 2020 und 2021 eine Ausgrabung durch, um die römischen Überreste vor dem Bauaushub wissenschaftlich zu dokumentieren. Dies führte zu neuen Erkenntnissen zum Areal direkt ausserhalb des Legionslagers Vindonissa. Künftig entsteht auf einem Areal zwischen der Zürcherstrasse und dem Sonnenweg in Windisch eine Grossüberbauung mit Tiefgarage. Dabei werden die römischen Überreste bis in vier Meter Tiefe zerstört, weshalb die Kantonsarchäologie im Vorfeld eine Ausgrabung in zwei Etappen 2020 und 2021 durchgeführt hat. Während insgesamt elf Monaten dokumentierte das Grabungsteam eine Fläche von 3000 Quadratmetern und barg die Funde. Die Ausgrabung wurde Ende Juli termingerecht abgeschlossen.

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Die zehn beliebtesten Schlösser und Burgen der Schweiz auf Instagram

Der Sommer ist vorbei und der Herbst nimmt Einzug. Jetzt steht für viele Ausflügler und Urlauber wieder Kultur auf dem Programm. Als ein nahes Ausflugsziel könnten sich die schönen Burgen und Schlösser in der Schweiz anbieten. Ob Märchenschloss oder historische Ruine - die Bauwerke sind überaus fotogen und beliebte Fotomotive. Das beweist ein Blick auf die Social-Media- Plattform Instagram.

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Überraschender archäologischer Fund im Kanton Bern

Bei Aushubarbeiten in Aegerten ist eine Archäologin im Sediment der alten Zihl auf eine Amphore gestossen. Beim Keramikgefäss dürfte es sich um eine verlorene Schiffsladung handeln. Zur Zeit der Römer waren die Flüsse die wichtigsten Transportwege. Überraschend entdeckte diesen Frühling eine Mitarbeiterin des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern eine Amphore – ein antikes Keramikgefäss mit zwei Henkeln.

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Retten wir die Maag-Hallen in Zürich!

Der Umbau stadtnaher, brachliegender Industrieareale ist ein wichtiger Teil des Baugeschehens in der Schweiz seit etwa 30 Jahren. In Zürich West dominierte lange Zeit die Maschinenindustrie. Besonders auf dem Maag-Areal am Bahnhof Hardbrücke zeugen heute noch die Maag-Hallen auf lebendige Art von der industriellen Vergangenheit. Bis 1910 baute hier die Firma Safir Automobile. Dann folgte die Max Maag Zahnräderfabrik, die Zahnräder für mächtige Getriebe von Zürich aus in die ganze Welt exportierte. 2004 zogen die letzten MAAG-Restbetriebe aus dem Maag-Areal. Auf der Grundlage der Sonderbauvorschriften Maag-Areal Plus begann die Transformation des Areals.

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Landesmuseum Zürich: „Menschen. In Stein gemeisselt“

In seiner neuen grossen Wechselausstellung zeigt das Landesmuseum jungsteinzeitliche Stelen aus verschiedenen Ländern Europas und bietet so einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Menschen vor rund 6000 Jahren. In der Jungsteinzeit begannen die Menschen in Europa sesshaft zu werden, Ackerbau zu betreiben, Tiere zu halten und Metall zu nutzen. Diese Veränderungen verursachten gewaltige gesellschaftliche Umwälzungen.

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