belmedia Redaktion

Bundesbriefmuseum Schwyz: Krieg auf dem Zürichsee - Vortrag zur Geschichte

Vortrag zur Geschichte des Alten Zürichkriegs im Bundesbriefmuseum Schwyz.

Im Streit mit Zürich Im 15. Jahrhundert formte sich aus dem bis dahin losen eidgenössischen Bündnisgeflecht ein dichter werdendes System. Dieser Prozess vollzog sich jedoch nicht ohne innere Zerreissproben. Exemplarisch hierfür gilt die rund 15 Jahre dauernde kriegerische Auseinandersetzung zwischen Zürich und Schwyz, die unter der Bezeichnung «Alter Zürichkrieg» See (1436-1450) in die Geschichte eingegangen ist. Der Streit zwischen den beiden Orten entbrannte aufgrund der Erbfolgeregelung des letzten Grafen von Toggenburg, Friedrich VII. Er war nebst den Habsburgern der mächtigste Feudalherr in der unmittelbaren Nachbarschaft von Zürich und Schwyz und verstarb am 30. April 1436 kinderlos.

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Kanton St.Gallen: Neuer digitaler Lesesaal für das Staatsarchiv

Das Staatsarchiv des Kantons St.Gallen ermöglicht seit bald 20 Jahren den Online-Zugang zu erschlossenen Archivalien respektive den dazugehörigen Verzeichnisdaten. Jährlich kommen ungefähr 50'000 neue Datensätze dazu. Seit heute löst der „Digitale Lesesaal“ die bisherige Suchmaschine ab. Derzeit sind zirka 400'000 von insgesamt fast 900'000 Datensätzen online frei abrufbar. Der Rest ist aus Gründen des Datenschutzes für eine gewisse Zeit noch nicht öffentlich. Interessierte Personen können damit Verzeichnisse zu Urkunden, Akten, historischen Fotografien, Postkarten sowie Karten und Plänen im Netz recherchieren.

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Stadt Zürich: Zweites Leben für historische Häuser im Seefeld

Im Quartier Riesbach erneuert die Stadt Zürich ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble umfassend. Zudem wird das Wohnungsangebot verbessert. Teil des Bauvorhabens ist auch das Quartierrestaurant Hornegg. Die denkmalgeschützten Häuser an der Seefeldstrasse 201, 203 und 205 sind mehr als 200-jährig und erfordern eine Gesamtinstandsetzung. Dabei wird im Wesentlichen das Tragwerk stabilisiert und die Gebäudetechnik an heutige Vorgaben in Bezug auf Brandschutz, Gesundheitsschutz und Energie angepasst.

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Cony Grünenfelder präsidiert Schweizer Denkmalpflege-Konferenz

Die Kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder präsidiert die nächsten zwei Jahre die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD. Mit dieser Wahl wird auch das fachliche Engagement der Luzerner Denkmalpflege gewürdigt. Die Konferenz Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD fördert die gegenseitige Information und Zusammenarbeit der kantonalen Denkmalpflege-Fachstellen und definiert kantonsübergreifende Grundlagen für die denkmalpflegerische Arbeit. Darüber hinaus vertritt die KSD die Interessen der kantonalen Fachstellen für Denkmalpflege gegenüber dem Bund, Behörden und Dritten.

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Basilika und Stadt Valère (VS): Buch zur Architekturgeschichte des Ortes

Die Gesellschaft für Kunstgeschichte der Schweiz (SHAS) gibt in Partnerschaft mit dem Kanton Wallis und der Gesellschaft der Freunde von Valère den achten Band der Reihe "Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kantons Wallis" heraus. Dieses Buch fasst die Erkenntnisse zusammen, die seit 1987 bei diesem außergewöhnlichen Restaurierungsprojekt erworben wurden. Die Ergebnisse „multidisziplinärer“ Forschung richten sich sowohl an Fachleute als auch an Kunst- und Geschichtsliebhaber.

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Kanton Thurgau: Unkonventionelle Museumstour am 27. November 2022

Wenn Geschichtsfan Natalie Ammann mit ihrer Gästeschar durch das Historische Museum Thurgau fegt, ist vieles anders als gewohnt: Die junge Thurgauerin ist keine Expertin, sondern eine leidenschaftliche Storytellerin. Ihr Wissen ist nicht studiert, aber es fasziniert. Und an eingeschlafene Füsse ist gar nicht erst zu denken, denn der wilde Ritt durch die Ausstellungsräume lässt das Blut zirkulieren wie bei einem Marathon. Am Sonntag, 27. November 2022 fragt sie „What the Frauenfeld?“ und nimmt Interessierte mit auf eine Schlosstour der anderen Art.

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Erster bronzezeitlicher Fund im Kanton Appenzell Ausserrhoden

Im September wurde im Ausserrhoder Hinterland zum ersten Mal überhaupt ein bronzezeitlicher Fund gemacht. An Stelle von Gold hat ein Goldwäscher eine kleine metallene Pfeilspitze gefunden, die sich nach ersten Abklärungen als bronzezeitlich bestätigt hat. Ende September wurde der Meldestelle Archäologie in Herisau, die zum Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden gehört, der Fund einer aus Metall hergestellten Pfeilspitze gemeldet.

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Technik-Wissen kompakt: Was macht man mit CNC Maschinen?

Die vollautomatisierte Produktion von Metall- und Kunststoffteilen ermöglicht eine deutlich schnellere und präzisere Fertigung. Mit dem CNC Verfahren werden alle Vorgänge des Fräsens, Bohrens und Drehens automatisch erledigt. Programmierte Masse werden millimetergenau umgesetzt. Die computergestützte Produktionsweise steigert Geschwindigkeit und Wiederholungsgenauigkeit und mindert den Ausschuss. So werden Komponenten aus Kunststoff oder Metall in die gewünschte Form gebracht. Man kann die CNC Technik flexibel an unterschiedliche Ausgangsmaterialien anpassen. Es entstehen Kleinteile, Ersatzteile, Werkzeuge, Gewindeteile und Präzisionsteile in hervorragender Qualität. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und die Anwendungsbereiche der CNC Technik.

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Kanton Thurgau: Schreiben wie im Mittelalter – Workshop im Schloss Frauenfeld

WhatsApp-Chats, Tweets und Reiseblogs – sähen die Menschen aus dem Mittelalter unsere heutigen Kommunikationskanäle, hielten sie es für ein Hexenwerk. Was früher viel Sorgfalt, Zeit und teure Utensilien brauchte, geht heute fix und spielend einfach. Am Workshop im Schloss Frauenfeld vom Sonntag, 6. November 2023 erkunden Kinder Schriftstücke aus alten Zeiten und lernen dabei allerhand über das Leben der Menschen anno dazumal.

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Im Stollen der 2. Gotthardstrassenröhre wurden sehr schöne Kristalle geborgen

Der Berg gibt die ersten Schätze frei: Im Stollen für die 2. Gotthardstrassenröhre wurden rund 300 Meter vom Portal entfernt phänomenale Kristalle geborgen. Fachleute kommen deswegen ins Schwärmen. Ende September 2022 konnte die Mineralienaufsicht des Kantons Uri im Stollen für den Bau der 2. Strassenröhre am Gotthard einen bemerkenswerten Kristallfund sichern. Zahlreiche schöne Quarzstufen sowie Rosafluorite oder Apophyllite konnten geborgen werden. Insbesondere die Rosafluorite lassen staunen: Die Qualität der Steine tief aus dem Innern des Berges ist herausragend.

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Amt für Denkmalpflege und Archäologie Zug im Dienst des kulturellen Erbes

Der Kanton Zug besitzt ein reichhaltiges und vielfältiges Kulturerbe. Die archäologischen Fundstellen und Funde sowie die Baudenkmäler sind Teil unserer kulturellen Identität und unserer Heimat. Die ältesten archäologischen Funde stammen aus der Steinzeit. Das älteste erhaltene Baudenkmal, die Burg Zug, reicht ins 12. Jahrhundert zurück. Das jüngste Denkmal ist das Schulhaus Röhrliberg in Cham, das 1973 bezogen wurde.

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Gold fürs Jenseits: Schmuck aus einem mittelalterlichen Gräberfeld

Die Entdeckung eines alamannischen Friedhofes aus der Zeit um 600 n. Chr. in Eschenz vor einigen Jahren war eine Überraschung. Die Bearbeitung der Grabbeigaben wurde durch die Bergung von «Blöcken» ins Labor verlagert. Bei den Freilegungen kamen exquisite Gegenstände zum Vorschein. Nebst Schmuck aus Edelmetall fanden sich Kaurischnecken aus warmen Meeren und reich verzierte Gefässe aus Ton. Die Grabbeigaben geben Auskunft über Stand und Rang, sie sind somit Zeugen einer wohlhabenden Gesellschaft, die ihre Verstorbenen mit persönlichen Gegenständen zur letzten Ruhe bettete.

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Kanton Thurgau: Klostererlebnistage - Führung zum Thema Haustiere im 19. Jahrhundert

Haustiere im 19. Jahrhundert sind in erster Linie Arbeitstiere. Darunter fallen nicht nur Schwein, Rind und Pferd, sondern auch Hund und Katze. Ihr wirtschaftlicher Nutzen steht klar im Zentrum. Seither hat sich der Stellenwert von Tieren in unserer Gesellschaft stark verändert. Anlässlich der Klostererlebnistage führt Historikerin Carmen Aliesch am Samstag, 8. Oktober 2022, Gäste durch das Schaudepot St. Katharinental und thematisiert, wie aus Mäusejägern Schmusekatzen und aus preisgekrönten Zuchtebern Mastschweine geworden sind. Vermenschlichung und Entfremdung: Diese beiden gegenläufigen Begriffe beschreiben die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Tier im Laufe des 20. Jahrhunderts. Einige Tierarten mausern sich zu Lebensbegleitern, andere wie Ochs oder Rind verlieren ihren Status als Arbeitsgefährten und verkommen zu Fleisch- und Milchlieferanten.

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Neue Publikation: Krämerstein – Sanierung und Umbau 2019 – 2021

Neue Architektur-Publikation „Krämerstein – Sanierung und Umbau 2019 - 2021“, Herausgeberin und Bauherrschaft: Gemeinde Horw, Architektur und Bauleitung: a4 architekten gmbh, Fotografin und Buchgestaltung: Daniela Burkart Die Publikation zeigt die schützenswerte Villa Krämerstein und das Pförtnerhaus in Horw - vor, während und nach der Sanierung - als visuellen Rundgang durch die Gebäude und den Park. Die Bilder sowie die Einleitungstexte der Gemeinde, der Architekten und der Denkmalpflege machen deutlich, wie mit viel Respekt vor früheren Bauweisen und Baumaterialien, mit handwerklichem Können und planerischer Umsicht die beiden Gebäude in einen möglichst ursprünglichen Zustand gebracht worden sind.

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