Lebendiges Mittelalter: Das Zähringerstädtchen Murten am Murtensee

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]An der deutsch-französischen Sprachgrenze am Murtensee liegt das mittelalterliche Städtli Murten. Hier soll nicht nur die Lebensqualität besonders hoch sein, es ist auch eines der beliebtesten Ausflugsziele der Schweiz. Das ist kein Wunder, locken doch eine herrliche Seepromenade, viel Kultur und lebendiges Mittelalter. Die Ringmauer wurde bereits 1908 unter Schutz gestellt, die ganze Stadt 1948. Bevor abends ein prächtiger Sonnenuntergang über dem Murtensee zu bewundern ist, gibt es viel zu sehen und zu erleben. Das Zähringerstädtchen kann man auf einem beeindruckenden Rundgang kennenlernen. Aber bevor man sich auf die historischen Gebäude der gepflegten Stadt einlässt, lohnt ein Blick in die Geschichte: Gegründet wurde sie bereits im Jahre 1170 von den Herzögen von Zähringen. 1218 wurde sie, nach dem Aussterben der Zähringer, reichsfrei, was zur Befestigung durch eine Mauer führte. Ab 1255 unterstand die Stadt dem Schutz der Savoyens. Durch Bündnisse mit Nachbarstädten konnte sich Murten allmählich vergrössern, wodurch es eine Vorrangstellung gegenüber den umliegenden Dörfern erlangte.

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Die Linner Linde und ihr Dorf

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auf Facebook bin ich mit einem Baum verbunden. Ein Baum auf Facebook? Warum auch nicht, schliesslich haben auch Haustiere und sogar Teddybären Facebook-Profile. Und dieser Baum hat erst noch so viel mehr zu erzählen als manch anderer Facebook Nutzer. Kein Wunder, lebt er doch schon rund 800 Jahre lang. Die Gemeinde, in welcher er daheim ist, ist natürlich stolz auf ihren ältesten „Bewohner“, aber auch auf ihr Dorfbild, welches von nationaler Bedeutung ist. In diesem Beitrag geht es um das Dorf Linn mit seiner prächtigen Linner Linde.

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Wo einst die Gotthardpost stoppte - Swiss Historic Hotel „Stern und Post“ in Amsteg

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Schon Johann Wolfgang von Goethe kehrte im Gästehaus „Stern und Post“ in Amsteg ein. Der grosse Dichter liebte das Urnerland. Ob er allerdings von Amsteg aus auch einen Abstecher ins Maderanertal machte, oder das zauberhafte Tal verpasste, entzieht sich meiner Kenntnis. Stoppte früher hier die Gotthardpost, so sind es heute die Postautos, deren Haltestelle sich direkt vor dem Hotel befindet. Viele Male bin ich hier mit Wandergruppen in den Bus nach Bristen umgestiegen, bis ich einmal alleine unterwegs war und mir die Zeit nahm, das historische Gästehaus anzusehen. Der Hotelbetrieb wurde im Jahre 1788 aufgenommen und das Haus gilt als eine der ersten Schweizer Poststellen. Hier kehrten berühmte Gäste ein, zu denen ausser Goethe beispielsweise auch Christian Anders gehörte. Noch heute findet der Besucher Ruhe und eine gemütliche Atmosphäre vor, und nach einer sanften Renovation kann er in der Geschichte und der Vergangenheit schwelgen: Seien es die Bilder an den Wänden, die authentischen Möbel aus den verschiedenen Epochen des Hotels oder die entsprechenden Accessoires, der Charme der alten Zeit ist in jedem Raum zu spüren.

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Das Stammertal – eine kulturhistorische Fundgrube

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Gemeinden Unterstammheim, Oberstammheim und Waltalingen bilden geografisch das Stammertal. Auch wirtschaftlich und kulturell sind die Gemeinden verbunden. Zudem zählen alle drei zu den schönsten Riegelbaudörfern der Schweiz. Auf einer Reise durchs Stammertal sollte unbedingt etwas Zeit eingeplant werden, um die wunderschönen Fachwerkhäuser in den gepflegten Dörfern zu bewundern. Da aber noch weitere Sehenswürdigkeiten einen Besuch lohnen, ist auch eine Übernachtung empfehlenswert. Vielleicht im Gasthof zum Hirschen in Oberstammheim? ICOMOS wählte den Hirschen 2014 zum Historischen Hotel des Jahres. Im Bericht der Jury schreibt ICOMOS: “Ausgezeichnet «für die sensible und kontinuierliche Pflege des historischen Gasthauses. Es handelt sich um ein authentisch tradiertes Haus in einem erstaunlich intakten Ensemble, mit starker lokaler Verwurzelung.»„

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Churwalden – ein beliebter Ferienort mit bedeutender Geschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Churwalden liegt in der Lenzerheide, im Kanton Graubünden, auf einer Höhe von 1230 Metern und zudem an einer sehr alten Wegverbindung: jener, die über die Parpaner Höhe Richtung Süden zieht. Laut Historikern war der Ort bis ins 12. Jahrhundert als Aschera bekannt, was im Lateinischen Ahorn heisst. Der Name Churwalden tauchte erstmals 1513 in einem Zinsbuch auf. Zwar weist die Archäologie durch entsprechende Funde nach, dass die Bündner Täler schon urgeschichtlich besiedelt waren, ihre Bedeutung erlangte die Region jedoch erst durch die Ausdehnung des Römerreiches.

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Ställe und Alphütten als kulturhistorische Zeitzeugen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Überall sind auf den Schweizer Alpen noch jahrhundertealte, seit Generationen bewirtschaftete, Alphütten zu finden. Wer sich aber unter einem Älpler einen typischen Alpöhi vorstellt, hat nur teilweise recht: Heute zieht es auch immer mehr junge Leute hinauf, eine Auszeit in der Stille der Bergwelt zu nehmen. Auszeit vom Alltag, nicht jedoch von der Arbeitswelt. Denn der Job auf der Alp ist hart. Und doch schön, wie jene beweisen, die Jahr für Jahr im Frühsommer mit dem Vieh hinaufziehen und sich für ein paar Monate auf ein teils spartanisches Leben einstellen. Selbst dem Ausland melden sich Interessierte auf ausgeschriebene Schweizer Alpstellen. Akademiker, Studenten, Aussteiger. Manche geben schnell auf, andere finden ihre Passion.

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Nah am Wasser gebaut: Schloss Chillon

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wasserschlösser gehören zu den geschichtsträchtigsten Bauten, die Europa zu bieten hat. In der Schweiz thronen zahlreiche Schlösser und Burgen an den Fluss- und Seeufern. Das schönste Wasserschloss ist unbestritten das Schloss Chillon am Genfersee. Die Lage in unmittelbarer Wassernähe hatte praktische und strategische Vorteile, denn bei kriegerischen Auseinandersetzungen hatten die Bewohner eines Wasserschlosses, die korrekte Bezeichnung lautet Niederungsburg, immer Zugang zum Trinkwasser, konnten sich besser versorgen und verteidigen.

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Auf historischer Route durchs Sernftal im Glarnerland

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer zu Fuss unterwegs ist und sich für Geschichte und Denkmalpflege interessiert, kann an vielen Orten der Schweiz interessante Zeitzeugen entdecken. Auch im Glarnerland gibt es ein paar äusserst lohnende Strecken für kulturhistorisch Interessierte: Auf dem „Fridlin-Weg“ kann der gesamte Kanton Glarus durchwandert werden. Diese Strecke führt ohne Steigungen über 35 Kilometer grösstenteils entlang der Linth. Sie können also ganz gemütlich innert 2 Tagen durch das Glarnerland wandern und werden dabei auf alte Textilfabriken stossen, auf herrschaftliche Villen, interessante Kirchen und historische Dorfkerne. Aber auch auf dem Suworow-Weg, einer Tagestour, können mehrere Dörfer des Glarnerlandes besichtigt werden.

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Das Hotel Maderanertal erinnert noch immer an die glanzvolle, gute alte Zeit

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer in den Bergen übernachtet, tut dies normalerweise in einer SAC Hütte oder einem urchigen Gasthaus. Bergsteiger zog es aber schon hoch hinauf, als es noch keine solchen Unterkünfte gab. 1898 schwärmte der bekannte Alpinist Ludwig Purtscheller vom Maderanertal, seinen hochalpinen Szenarien, den malerischen Wasserfällen, von dem Mineralienreichtum, den Gletschern und kräuter- und blumenreichen Alpen. Bereits Ende des 13. Jahrhunderts wurde das Maderanertal, damals noch als Kärstelental, in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Erst im 18. Jahrhundert erfolgte die Umbenennung aufgrund der umfangreichen Bergbauaktivitäten der Familie Madran.

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Die Ruine von Schloss Dorneck

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Überreste des einst mächtigen Schlosses Dorneck sind heute ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Seine lange und bewegende Geschichte veranlasste die Denkmalpflege des Kantons Solothurn, sich seit 1970 um die Ruine zu kümmern. Sie ist frei zugänglich und die Mauerreste und hohen Türme sowie der tiefe Sodbrunnen, können nach Herzenslust erforscht werden. Erstmals wurde die Burg um 1350 schriftlich erwähnt. Bodenfunde beweisen aber, dass es schon ab Mitte des 11. Jahrhunderts eine Festung gegeben haben muss. Da die Region zu jener Zeit den Freien von Pfeffingen gehörte, sind diese wahrscheinlich die Erbauer der Burg. Später gelangte sie über Verwandtschaftsbeziehungen in den Besitz der Grafen von Saugener und ab etwa 1200 gehörte sie den Grafen von Thierstein. Am 18. Oktober 1356 zerstörte ein schweres Erdbeben viele Gebäude in der Region Basel und auch etliche Burgen waren betroffen.

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Schützenswertes, Nachdenkliches und Überraschendes im mittelalterlichen Städtchen Laufen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ich freue mich immer, wenn ich ein Feedback zu meinen Artikeln bekomme. So schrieb mir auf Facebook ein Herr, dass ich doch einmal über die barocke Katharinenkirche in Laufen berichten soll. Also habe ich mich über die Kirche informiert und mich umgesehen, was Laufen sonst noch an Kulturdenkmälern zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge!

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Kinder lieben Geschichten und Geschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Sinn und Ziel der Denkmalpflege wie auch des Denkmal- und Heimatschutzes ist es, historische Gebäude zu erhalten. Diese sind Zeitzeugen unserer Kultur und sollen auch künftigen Generationen von unserer Geschichte und dem Leben unserer Vorfahren erzählen. Neben Burgen, Schlössern und Kirchen gehören dazu auch Bauernhäuser, Stadttore, Bahnhofsgebäude, Mühlen, Bürgerhäuser und viele andere mehr. Die Schweiz ist nicht nur eines der burgenreichsten Länder Europas, sondern besitzt auch viele gut erhaltene mittelalterliche Städte und vor allem Dörfer mit sehr alten Gebäuden, die geschützt und gepflegt werden müssen.

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Die vergessenen Denkmäler von St. Gallen im Schatten der OLMA

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]St. Gallen ist derzeit auch ausserhalb des Villenstreits in den Schlagzeilen, denn die Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung (OLMA) lockt, wie jedes Jahr im Herbst, elf Tage lang zahlreiche Gäste in die Degustationshallen des OLMA-Messegeländes und auf den angeschlossenen Jahrmarkt der Stadt. Auf der OLMA, der grössten Schweizer Publikumsmesse für Schweizer Landwirtschaft und Ernährung, präsentieren die Bauern ihre Produkte. Didier Burkhalter nimmt die Agrarmesse zum Anlass, wie viele der rund 380’000 Besucher, den Bauern für ihre wertvolle Arbeit zu danken. Er küsst Säulie, streichelt Lämmli und nimmt als süsses Andenken und Zeichen einer funktionierenden Wirtschaftspolitik ein Glas Honig von den Schweizer Imkern entgegen. Der anschliessende Festumzug führt durch die gesamte Innenstadt, mehr als einmal erschallt der Ruf "Rüüdig guet!", das diesjährige Motto der OLMA. Für die Denkmäler und Sehenswürdigkeiten der Stadt haben die Touristen an diesen Tagen nur wenig Zeit übrig.

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Die Luxusdenkmäler von Interlaken: Kloster, Hotel und Casino

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Den Baudenkmälern der Klasse A in der kleinen Gemeinde Interlaken – gelegen im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli im Kanton Bern – geht es richtig gut. Privatinvestoren kümmern sich um den Erhalt. Wir möchten Ihnen die drei schönsten Denkmalobjekte und natürlich das Dörfli Interlaken und seine Geschichte vorstellen. Interlaken gilt als Zentrum des östlichen Berner Oberlandes, liegt auf einer Schwemmebene, dem "Bödeli", direkt an der Aare zwischen Thunersee und Brienzersee und gehört aufgrund seiner extrem verkehrsgünstigen Lage zu den beliebtesten Ferienregionen der Schweiz. Aufgrund des grandiosen Blicks auf das Jungfraumassiv wird Interlaken auch Jungfrauregion genannt. Die kleine Gemeinde mit ihren gerade einmal 5650 Einwohnern verfügt über 60 Hotels, 6 Jugendherbergen, 8 Campingplätze und zahlreiche private Ferienwohnungen.

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Die Walliser Kantonshauptstadt Sion ist eine der ältesten Alpensiedlungen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wie Ausgrabungen beweisen, war die Region der Walliser Kantonshauptstadt, bereits im Jahre 3500 v. Chr. besiedelt. Damit gilt sie als eine der ältesten Alpensiedlungen. Sie ist seit dem Jahr 565 Bischofssitz des Kantons Wallis, welcher erst vor rund 200 Jahren, nämlich 1815 der Eidgenossenschaft beitrat. Der Name Sion (Sitten) ist auf die Kelten zurückzuführen, welche in der Eisenzeit auf dem Felsenhügel über der Stadt lebten. Von den Seduni stammt die Ortsbezeichnung Sedunum. Auf jenem Felsen thront seit 1294 das für den Bischof Bonifaz de Challant erbaute Schloss Tourbillon. Stark beschädigt im Krieg mit den Savoyern, musste die Burg 1447 wieder aufgebaut werden.

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Augusta Raurica – römische Antike in der Schweiz mit Spassfaktor?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Jedes Jahr locken die Römerfestspiele in der Colonia Augusta Raurica unweit von Basel an der Grenze der Kantone Basel-Landschaft und Aargau zahlreiche Mittelalterfreunde an, um archäologische Schätze zu bewundern, den Spielen und Vorführungen der Gaukler, Künstler und Handwerker zuzuschauen und zu speisen wie die alten Römer. Das jüngste grandiose Römerfest in der Augusta Raurica am letzten Augustwochenende dieses Jahres verzeichnete 24’500 Besucher, die keineswegs alle nur aus der Schweiz kamen. Denn das über 2000 Jahre alte, denkmalgeschützte Ensemble des Römermuseums August ist weit über die Grenzen hinaus bekannt, gehört zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten der Region Basel und ist der grösste archäologische Park der Schweiz.

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Die Einsiedelei St. Verena – Landschaftsgarten von nationaler Bedeutung und Ort für spirituelle Einkehr

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]119 Personen bewarben sich auf ein aussergewöhnliches Stelleninserat, welches im April 2014 Aufmerksamkeit erregte: Für die Einsiedelei St. Verena im Kanton Solothurn wurde eine neue Einsiedlerin oder ein Einsiedler gesucht, eine kirchennahe Person, die idealistisch gesinnt ist und zudem kontaktfreudig und offen. Die Stelle wurde frei, weil die letzten Einsiedler den Rummel um ihre Person und das Leben als „Touristenattraktion“ nicht mehr wollten. Einsamkeit findet, wer in die Verenaschlucht kommt, tatsächlich nicht mehr. Das dürfte, als die Einsiedelei gegründet wurde, noch anders gewesen sein.

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Hasle im Emmental - ein geschütztes Gebäude sorgt für Schlagzeilen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Gemeinde Hasle liegt zwischen Thun, Burgdorf und Langnau im Herzen des Emmentals. Ihr Wappen zeigt vier Haselblätter, welche für die vier Gemeindeteile stehen: Hasle, Biembach, Goldbach und Schafhausen. Die Region ist vor allem von Landwirtschaft geprägt. Auch kleinere Gewerbebetriebe haben ihren Sitz in der Gemeinde. Zudem ist Hasle gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Und doch geht es hier im Moment noch recht beschaulich zu. In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 894 wurden bereits Teile von der Gemeinde Hasle erwähnt. Im 12. Jahrhundert herrschte Burgdorfs Erbauer Zähringer über das Gebiet, bevor es 1218 an die Kyburger überging. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Landwirtschaft im Gemeindegebiet effizienter, aber Hasle hatte es nicht immer leicht: Krankheiten sowie das Armen- und Fürsorgewesen mussten bewältigt werden. Im August 1837 zerstörte die Emmenflut die alte Brücke im Bereich Kalchofen. Auch in jüngster Zeit hatte die Gemeinde Schwierigkeiten zu bewältigen: 1987 wurde sie von einem schweren Unwetter getroffen, besonders in der Talschaft Biembach entstanden grosse Schäden.

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