Schauplätze

Mittelalterliche Burgen: Archäologin Iris Hutter im Schloss Frauenfeld

Aus unzähligen Filmen und Büchern meinen wir das Leben auf einer mittelalterlichen Burg zu kennen. Die Vorstellungen reichen von wild-romantisch über heimelig bis zu unwirtlich und karg. Wie die Wirklichkeit damals aussah, verrät Archäologin Iris Hutter am Museumshäppli vom Donnerstag, 29. August 2024, im Schloss Frauenfeld.

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Mittelaltertag auf Schloss Frauenfeld: Ein Erlebnis für die ganze Familie

Ein köstlicher Brotduft liegt in der Luft, aus der Schmiede erklingen rhythmische Hammerschläge, Bader Magnus preist seine Wunderheilmittel an und ein Schreiner bearbeitet Holz mit der Axt – das kann nur eins bedeuten: Es ist Mittelaltertag auf Schloss Frauenfeld! Am Sonntag, 25. August 2024, von 11 bis 17 Uhr, beschert das Historische Museum Thurgau der ganzen Familie einen bunten Erlebnistag auf der Burg. Lehrreich, farbenfroh, ausgelassen und voller Mitmachaktivitäten: So präsentiert sich das Mittelalter auf Schloss Frauenfeld.

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Vernetzt: Kulturelles Erbe und Denkmalpflege in Zürich 2024

Die Europäischen Tage des Denkmals 2024 finden unter dem Titel "Vernetzt" statt. Vom 7. bis 8. September befasst sich die Denkmalpflege und Gartendenkmalpflege der Stadt Zürich mit den vielfältigen Verbindungen unseres kulturellen Erbes. Die Denkmaltage 2024 stehen ganz im Zeichen der Vernetzung, der Zusammenarbeit und des Austauschs. Im Fokus steht ein breites Netz aus Denkmälern, die vielfältige Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart schaffen. Gemeinsam gilt es, Altes zu entdecken und Neues kennenzulernen.

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"Im Dialog mit Benin": Ausstellung beleuchtet Kulturerbe und Restitution

Die Ausstellung "Im Dialog mit Benin" zeigt Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Kulturerbes aus dem Königtum Benin im heutigen Nigeria. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit Vertretern aus Nigeria und der Diaspora erarbeitet. Erstmals wird die Kunstgeschichte Benins historisch und kulturvergleichend eingeordnet sowie die Bedeutung der Werke für Benin herausgearbeitet. Gleichzeitig thematisiert die Ausstellung die Plünderung der Objekte durch die britische Kolonialmacht, den Verkauf des Raubgutes über den internationalen Kunstmarkt und stellt die Frage nach Restitution.

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Baubewilligung für Sicherung der Pfahlbaufundstelle im Inkwilersee erteilt

Der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Oberaargau hat dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee erteilt. Die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee durch das Verlegen eines Nagetierschutz-Gitters konnte am 16. Juli 2024 nun erteilt werden. Mit dem Bauentscheid wurde zugewartet, bis auch das Verfahren im Kanton Solothurn abgeschlossen werden konnte.

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Historisches Baderhaus in Neunkirch: Ein mittelalterliches Juwel

Neunkirch, eine der ältesten Planstädte der Schweiz, beeindruckt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur. Die Stadtmauer, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, bildet das Fundament vieler Gebäude, darunter das historische Baderhaus. Diese alte Badstube, deren Geschichte bis 1478 zurückreicht, wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts als Bader- und Schererhaus genutzt. Der Bader, im Mittelalter als "Arzt des einfachen Volkes“ bekannt, bot eine Vielzahl von Dienstleistungen an, von der Versorgung kleinerer Wunden, dem Richten von Knochenbrüchen, dem Schröpfen und dem Aderlass bis hin zur Körperpflege, die in einer Zeit ohne Badezimmer von grosser hygienischer Bedeutung war.

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Burgruine Heitnau: Dokumentarfilm und Infotafel lassen Geschichte neu aufleben

Versteckt im dichten Wald und auf einem Hügel thront die geheimnisvolle Burgruine Heitnau, die einst der stolze Sitz der Herren von Heitnau war. Dank einer innovativen Initiative des Amtes für Archäologie Thurgau erwacht die Geschichte dieser Burgruine jetzt zu neuem Leben. In der zweiten Jahreshälfte 2023 nahm ein ambitioniertes Projekt Gestalt an: Das Amt für Archäologie, vertreten durch Miriam Derungs und Gregor Bächi von Magic Motions Filmproduktionen schlossen sich zusammen, um den Dokumentarfilm "Burg Heitnau. Von Schuld und Sühne" zu realisieren. Diese filmische Erkundung bringt die wenig bekannte Geschichte der Burgruine ans Licht.

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Museum Rietberg: Kunst der Welt in Zürich entdecken

Indische Miniaturmalerei, jahrhundertealte afrikanische Masken, geheimnisvoll lächelnde Buddhas, aztekische Götterskulpturen, feinste chinesische Keramik – im Museum Rietberg können Besuchende die Kunst der Welt in Zürich entdecken. Die Sammlungen mit bedeutenden Werken aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sind einzigartig in der Schweiz und von internationalem Rang. So besitzt das Museum Rietberg eine in Europa einmalige Sammlung von über 1'600 Miniaturmalereien und Zeichnungen aus dem indisch-pakistanischen Kulturraum. Die China-Abteilung des Museums mit der weltberühmten Meiyintang-Sammlung umfasst chinesische Keramikkunst aus sechs Jahrtausenden.

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Führungskraft im Kloster: Äbtissinnen als mittelalterliche CEOs

Was haben ein mittelalterliches Kloster und eine heutige Firma gemeinsam? Auf den ersten Blick nur wenig. Beim genaueren Hinschauen sind jedoch durchaus Parallelen zu erkennen. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 25. Juli 2024, beleuchtet Kunsthistorikerin Betty Sonnberger die Struktur früherer Frauenklöster im Thurgau und richtet das Scheinwerferlicht auf deren tatkräftige, weibliche Führungskräfte. Eine Äbtissin würde man heute als CEO bezeichnen. Als Vorsteherin eines Frauenklosters war sie Dreh- und Angelpunkt des klösterlichen Lebens. Sie leitete Gebete und Gottesdienste, verwaltete die materiellen Güter des Klosters, plante und organisierte die tägliche Routine, sorgte für die Einhaltung der Disziplin, war verantwortlich für die Instandhaltung der klösterlichen Gebäude und überwachte nicht zuletzt die Finanzen. Ihre Stellung innerhalb des Klosters, aber auch in der Gemeinschaft, machte sie zu einer mächtigen Person in einer männerdominierten Welt.

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Archäologische Einblicke in prähistorische Pfahlbausiedlungen

In der Umgebung der UNESCO Fundstellen Arbon-Bleiche 2 und 3 werden zurzeit weitere Pfahlbausiedlungen archäologisch untersucht. Die bislang gefassten Befunde und Funde bezeugen nicht nur grossflächige jungsteinzeitliche Überreste, sondern auch eine durch ein Starkwetterereignis verursachte Überschwemmung in der Neuzeit. Dabei wurden die pfahlbauzeitlichen Schichten weggeschwemmt. Am Mittwoch, 10. Juli, können die laufenden Grabungsarbeiten zwischen 14 und 16 Uhr besichtigt werden. Seit Anfang Juni und noch bis Ende August finden auf dem „Rossweidli“ bei Arbon archäologische Grabungen statt. Damit werden Sondierungsarbeiten der vergangenen beiden Jahre fortgesetzt. Ziel der Untersuchungen ist, die Ausdehnung, Erhaltung und Zeitstellung von weiteren Pfahlbausiedlungen in der Umgebung der UNESCO-Fundstellen Arbon-Bleiche 2 und 3 abzuklären.

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Kanton Thurgau: Die fehdenreichen Anfänge von Burg und Stadt Frauenfeld

Wer steht am Anfang von Burg und Stadt Frauenfeld? Die Abtei Reichenau, welche dieses Jahr ihren 1300. Geburtstag feiert, oder die Stadtpatronin, das „Fräuli mit dem Leuli“? Oder waren es die Grafen von Kyburg, die am Übergang der Murg einen Stützpunkt errichten liessen? Am Abendvortrag vom Donnerstag, 20. Juni 2024 rollt Historiker Peter Niederhäuser die frühe Geschichte von Frauenfeld auf, die vom Machtkampf zwischen Adligen und Stadtbürgern geprägt war.

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Museum Sasso San Gottardo/Weltpremiere – Einjodeln der legendären Gotthardfestung

Am 1. Juni 2024 startet das Museum Sasso San Gottardo in der legendären Gotthardfestung in die dreizehnte Sommersaison seiner Geschichte. Der Saisonstart wird traditionellerweise alternierend mit Partnern aus dem Kanton Tessin und Uri gefeiert. Heuer ist dies der Jodelclub Seerose aus Flüelen. Die Jodler werden den Hauptstollen der Festung einjodeln. Eine Weltpremiere, die ihresgleichen sucht! Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 10.30 Uhr. Der Präsident der Fondazione Sasso San Gottardo, Dr. Fritz Gantert, wird Grussworte an die Anwesenden richten; nach einem kurzen Festungsrundgang mit den Jodlern lädt das Museum zum Risotto für alle. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Sommersaison 2024 dauert bis zum 13. Oktober. Während dieser Zeit werden einmal mehr zahlreiche interessante Veranstaltungen durchgeführt.

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Überraschende römische Funde in den Berner Hochalpen

Archäologinnen und Archäologen haben beim Ammertenhorn auf 2600 m ü. M. römische Münzen und Bergkristalle geborgen. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern und das Bernische Historische Museum zeigen sie in der neuen Ausgabe von „Archäologie aktuell. Berner Funde frisch aus dem Boden“. Die Weihegaben aus der Römerzeit können ab dem 23. Februar 2023 im museumseigenen Ausgrabungszelt besichtigt werden.

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Das Bahnmuseum Albula ist in die Wintersaison gestartet

Am vergangenen Wochenende hat das Bahnmuseum Albula die ersten Gäste mit einem vergünstigten Eintritt und einem warmen Überraschungsgetränk empfangen und ist somit in die kommende Wintersaison gestartet. Im Jubiläumsjahr des Bahnmuseums Albula konnten bereits über 25'000 Gäste aus nah und fern in Bergün begrüsst werden. Grosse Anlässe wie die Public Transportation Days im Verkehrshaus Luzern, das dreitägige Jubiläumsfest oder der geglückte Weltrekordversuch waren Höhepunkte des laufenden Jahres.

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Savièse (VS): Entdeckung einer bedeutenden prähistorischen Nekropole

An einem Ort namens Les Mouresses in Savièse wurden etwa zwanzig Gräber aus der Bronzezeit (um 2000 v. Chr.) entdeckt. Diese Nekropole wurde nach Erhebungen des kantonalen Amtes für Archäologie freigelegt. Wenn bereits andere ähnliche Überreste aus der frühen Bronzezeit gemeldet wurden, ist dies das erste Mal, dass eine Nekropole untersucht werden kann, was die Bedeutung dieser Entdeckung bezeugt.

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