Schauplätze

Archäologische Einblicke in prähistorische Pfahlbausiedlungen

In der Umgebung der UNESCO Fundstellen Arbon-Bleiche 2 und 3 werden zurzeit weitere Pfahlbausiedlungen archäologisch untersucht. Die bislang gefassten Befunde und Funde bezeugen nicht nur grossflächige jungsteinzeitliche Überreste, sondern auch eine durch ein Starkwetterereignis verursachte Überschwemmung in der Neuzeit. Dabei wurden die pfahlbauzeitlichen Schichten weggeschwemmt. Am Mittwoch, 10. Juli, können die laufenden Grabungsarbeiten zwischen 14 und 16 Uhr besichtigt werden. Seit Anfang Juni und noch bis Ende August finden auf dem „Rossweidli“ bei Arbon archäologische Grabungen statt. Damit werden Sondierungsarbeiten der vergangenen beiden Jahre fortgesetzt. Ziel der Untersuchungen ist, die Ausdehnung, Erhaltung und Zeitstellung von weiteren Pfahlbausiedlungen in der Umgebung der UNESCO-Fundstellen Arbon-Bleiche 2 und 3 abzuklären.

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Kanton Thurgau: Die fehdenreichen Anfänge von Burg und Stadt Frauenfeld

Wer steht am Anfang von Burg und Stadt Frauenfeld? Die Abtei Reichenau, welche dieses Jahr ihren 1300. Geburtstag feiert, oder die Stadtpatronin, das „Fräuli mit dem Leuli“? Oder waren es die Grafen von Kyburg, die am Übergang der Murg einen Stützpunkt errichten liessen? Am Abendvortrag vom Donnerstag, 20. Juni 2024 rollt Historiker Peter Niederhäuser die frühe Geschichte von Frauenfeld auf, die vom Machtkampf zwischen Adligen und Stadtbürgern geprägt war.

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Museum Sasso San Gottardo/Weltpremiere – Einjodeln der legendären Gotthardfestung

Am 1. Juni 2024 startet das Museum Sasso San Gottardo in der legendären Gotthardfestung in die dreizehnte Sommersaison seiner Geschichte. Der Saisonstart wird traditionellerweise alternierend mit Partnern aus dem Kanton Tessin und Uri gefeiert. Heuer ist dies der Jodelclub Seerose aus Flüelen. Die Jodler werden den Hauptstollen der Festung einjodeln. Eine Weltpremiere, die ihresgleichen sucht! Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 10.30 Uhr. Der Präsident der Fondazione Sasso San Gottardo, Dr. Fritz Gantert, wird Grussworte an die Anwesenden richten; nach einem kurzen Festungsrundgang mit den Jodlern lädt das Museum zum Risotto für alle. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Sommersaison 2024 dauert bis zum 13. Oktober. Während dieser Zeit werden einmal mehr zahlreiche interessante Veranstaltungen durchgeführt.

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Überraschende römische Funde in den Berner Hochalpen

Archäologinnen und Archäologen haben beim Ammertenhorn auf 2600 m ü. M. römische Münzen und Bergkristalle geborgen. Der Archäologische Dienst des Kantons Bern und das Bernische Historische Museum zeigen sie in der neuen Ausgabe von „Archäologie aktuell. Berner Funde frisch aus dem Boden“. Die Weihegaben aus der Römerzeit können ab dem 23. Februar 2023 im museumseigenen Ausgrabungszelt besichtigt werden.

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Das Bahnmuseum Albula ist in die Wintersaison gestartet

Am vergangenen Wochenende hat das Bahnmuseum Albula die ersten Gäste mit einem vergünstigten Eintritt und einem warmen Überraschungsgetränk empfangen und ist somit in die kommende Wintersaison gestartet. Im Jubiläumsjahr des Bahnmuseums Albula konnten bereits über 25'000 Gäste aus nah und fern in Bergün begrüsst werden. Grosse Anlässe wie die Public Transportation Days im Verkehrshaus Luzern, das dreitägige Jubiläumsfest oder der geglückte Weltrekordversuch waren Höhepunkte des laufenden Jahres.

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Savièse (VS): Entdeckung einer bedeutenden prähistorischen Nekropole

An einem Ort namens Les Mouresses in Savièse wurden etwa zwanzig Gräber aus der Bronzezeit (um 2000 v. Chr.) entdeckt. Diese Nekropole wurde nach Erhebungen des kantonalen Amtes für Archäologie freigelegt. Wenn bereits andere ähnliche Überreste aus der frühen Bronzezeit gemeldet wurden, ist dies das erste Mal, dass eine Nekropole untersucht werden kann, was die Bedeutung dieser Entdeckung bezeugt.

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Untersuchungen zum Anstaltsfriedhof Realta in Cazis GR finden würdigen Abschluss

Im Zuge des Neubaus der Justizvollzugsanstalt Cazis Tignez musste der Archäologische Dienst Graubünden im Jahr 2016 den ehemaligen Anstaltsfriedhof ausgraben. Die 2019 veröffentlichten Untersuchungen ermöglichen einen differenzierten Einblick in die damaligen Lebensbedingungen und den gesundheitlichen Zustand von zwangsweise verwahrten Menschen. Nun erinnert eine Bronzetafel an die Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und administrativer Versorgung in der Anstalt Realta.

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Alleenlandschaften im Val-de-Ruz (NE) ist Landschaft des Jahres 2022

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) verleiht den Preis "Landschaft des Jahres 2022" an die Alleenlandschaften im Val-de-Ruz (NE). Die Auszeichnung würdigt die langjährigen Bemühungen um die Wiederherstellung, Verjüngung und Pflege der Alleen und Baumreihen, die der Landschaft des Val-de-Ruz ihren einzigartigen Charakter verleihen. Es ist das erste Mal, dass ein regionaler Naturpark den Preis erhält. Die SL-FP verleiht seit 2011 die Auszeichnung "Landschaft des Jahres". Damit werden herausragende Kulturlandschaften und das gemeinschaftliche Engagement der lokalen Bevölkerung für die Landschaft honoriert.

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