Morcote wurde im Jahr 2016 zum schönsten Dorf der Schweiz gewählt. Und das aus gutem Grund:
Das wunderschöne Fischerdorf liegt malerisch direkt am Lago di Lugano. Seine gut erhaltenen Bauwerke erzählen von der langen Geschichte des Ortes.
In Zürich gibt es eine Menge Denkmäler. Nicht alle sind aus historischer Sicht unumstritten wie etwa die von Alfred Escher aufgrund der Sklaverei-Vergangenheit.
Doch die Züricher Bevölkerung weiss damit umzugehen und es ist deshalb nicht erforderlich, diese zu entfernen oder gleich ins Museum zu verfrachten.
Im Unterwallis liegt, mit einer sehr langen und reichen Geschichte, die Stadt Martigny. Ihre drei Stadteile entstanden in unterschiedlichen Epochen.
Die Kleinstadt am Rhoneknie war schon vor 2000 Jahren ein Knotenpunkt, denn hier treffen die Passrouten über den Simplon, den Forclaz und den Grossen St. Bernhard aufeinander.
Im Kanton St. Gallen befindet sich in der Nähe von Benken, auf dem Benkner Büchel, der Marienwallfahrtsort Maria Bildstein. Sein Ursprung reicht über 500 Jahre zurück.
Der Ort ist weitläufig und umfasst neben der Wallfahrtskirche einen Bilderhort, verschiedene Grotten und Kapellen und das bewohnte Priesterhaus.
St. Moritz gehört zu den beliebtesten Ferienorten der Schweiz und ist weltbekannt. Viele der Einwohner der berühmten Engadiner Gemeinde verdanken seit dem 19. Jahrhundert dem Tourismus ihren Arbeitsplatz.
Aber nicht nur der Tourismus hat in dem kleinen Ort eine interessante Geschichte.
Mit Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 3. Juli 2020 soll das Gewerbegebäude in Luzern abgerissen werden. Der Innerschweizer (IHS) und der Schweizer Heimatschutz (SHS) zweifelten an der Rechtmässigkeit des Verfahrens und liessen das Urteil vom Bundesgericht überprüfen.
Der Heimatschutz erhielt nun mit Entscheid vom 3. November 2021 in der Sache recht; letztlich ist das Bundesgericht auf die Beschwerde jedoch nicht eingetreten, da die Abbruchbewilligung nur einen Zwischenentscheid darstelle. Das Abbruchgesuch wird neu zu prüfen sein, sobald die Baubewilligung für den Neubau ansteht.
Der Säntis ist nicht nur ein weit über unsere Grenzen hinaus bekanntes Ausflugsziel, sondern auch ein Berg mit einer interessanten Geschichte.
Vor allem hat er eine Bedeutung als "Wetterberg".
Eine Urkunde aus dem Jahre 1228 bescheinigt, dass der befestigte Ort Liehtvnsteige im Besitz der Grafen von Toggenburg war. Diese lebten auf der Burg Neu-Toggenburg.
Das damalige Liehtvnsteige ist das heutige Lichtensteig, bekannt wegen seiner gepflegten historischen Altstadt.
Aus Anlass zu 300 Jahren Schloss Hindelbank und 125 Jahren Nutzung durch den Kanton Bern als Anstalt öffnet die Justizvollzugsanstalt für Frauen einige ihrer Türen. In einer Ausstellung wird die Schloss- und Anstaltsgeschichte erlebbar gemacht.
Eine umfangreiche Publikation zeichnet die Kultur- und Sozialgeschichte sowie die Entwicklung des Strafvollzugs seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach.
In diesem Jahr blickt in Appenzell die Pfarrei St. Mauritius auf ihre 950-jährige Geschichte zurück. Dieser Anlass wurde am 24. September gebührend gefeiert. Weitere Festveranstaltungen sind geplant.
In diesem Beitrag befassen wir uns mit dem Heiligen Mauritius und der gleichnamigen Appenzeller Pfarrei.
Bereits im Jahr 1908 wurde in Luzern das erste Kino gegründet. Innerhalb von fünf Jahren entstanden sechs weitere Kinematographen. Von Seiten der Regierung stand man diesen neuen Einrichtungen skeptisch gegenüber.
So folgten bald die ersten städtischen und kantonalen Gesetze zum Lichtspielwesen. Die darin enthaltenen strengen gesundheits- und feuerpolizeilichen Vorschriften führten in unterschiedlichen Kinos für zeitweilige Schliessungen.
Der Sommer ist vorbei und der Herbst nimmt Einzug. Jetzt steht für viele Ausflügler und Urlauber wieder Kultur auf dem Programm. Als ein nahes Ausflugsziel könnten sich die schönen Burgen und Schlösser in der Schweiz anbieten.
Ob Märchenschloss oder historische Ruine - die Bauwerke sind überaus fotogen und beliebte Fotomotive. Das beweist ein Blick auf die Social-Media- Plattform Instagram.
Im deutschsprachigen Raum gab es ca. 50'000 Burgen. Die ältesten wurden im 8. Jahrhundert erbaut, die jüngsten etwa im 15. Schätzungsweise ein Drittel kann heute noch besucht werden. Teilweise wurden die alten Bauwerke umfangreich restauriert, teilweise sind nur noch Überreste zu sehen.
Die meisten Menschen sind fasziniert von Burgen und Burgruinen und viele fragen sich, wie es möglich war, diese Bauwerke einst zu errichten.
Ein grosser Teil der Gebäude auf dem Areal der Domäne Kloster Kappel am Albis ist sanierungsbedürftig. Deshalb hat der Regierungsrat beschlossen, dem Verein Kloster Kappel (VKK) einen Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds (Lotteriefonds) von 11 Millionen Franken für die Revitalisierung eines grossen Teils der Klosteranlage zu gewähren.
Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, diesen Beitrag zu genehmigen.
Der in Luzern aufgewachsene Künstler Camillo Paravicini hat mit seinem Beitrag „Gegen den Strom“ den Ideen-Wettbewerb Kunst und Bau für die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses St. Karli gewonnen. Seine Idee: Das Erdgeschoss des neu gestalteten Innenhofes wird komplett mit den für einen Pool charakteristischen Schwimmbadfliesen ausgekleidet.
Die über 100-jährige Schulanlage St. Karli wird von Sommer 2021 bis Sommer 2023 saniert und erweitert. Die Stadtluzerner Stimmberechtigten haben dafür im September 2020 mit 86,97 Prozent Ja-Stimmen einen Sonderkredit von 22,350 Mio. Franken bewilligt. Neben der Sanierung des Hauptgebäudes ist vorgesehen, den an der Turnhalle angebauten Garderobentrakt zurück- zubauen. Zudem soll das Hauptgebäude hangseitig mit einem zweigeschossigen Anbau erweitert werden.
Mit dem Denkmalpflegepreis zeichnet die Denkmalpflege seit 2010 eine Bauherrschaft aus, die in Zusammenarbeit mit der Fachstelle ein Baudenkmal sorgfältig restauriert und nach den eigenen Bedürfnissen weiterentwickelt hat.
2021 geht der Preis an Fabienne und Matthias Birrer für den sorgfältigen und innovativen Umbau eines ehemaligen Wohn- und Gewerbehauses in Koppigen.
Prangins VD erhält für seine identitätsstiftende Siedlungsentwicklung den diesjährigen Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes.
Erfahren Sie in der neuen Publikation und dem Faltblatt mehr darüber, wie Prangins sein bauliches und landschaftliches Erbe in Wert setzt.
Das Grosshaus steht im historisch erhaltenen Dorfkern von Elm und erinnert mit seiner imposanten Grösse an eine Zeit, als der Handel über die Glarner Alpenpässe florierte.
Im Doppelhaus aus dem 16. Jahrhundert können ab dem 5. Juni bis zu sechs Feriengäste Glarner Baukultur erleben.