Die 54 Passkirchen zwischen Panix und Viano – über 1000 Jahre Kirchengeschichte

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der „Kunstführer der Schweiz“ verzeichnet nicht weniger als 54 bemerkenswerte Kirchen auf den Passrouten zwischen Panix und Viano. Diese stehen jeweils ca. 4 Kilometer auseinander. Allesamt gelten diese Kirchen als kunstgeschichtlich wertvoll. 19 von ihnen sind sogar im Verzeichnis der Schweizer Kulturgüter aufgeführt. Dank kirchlicher Denkmalpflege sind die meisten der zum Teil reich ausgemalten, sehr alten Kirchen bis heute erhalten geblieben. Die Zeit, in welcher sie, erweitert oder umgebaut wurden, lässt sich in vier Perioden aufteilen: in die fränkische und karolingische (6. bis 9. Jahrhundert), das Hochmittelalter (9. bis etwa Mitte 13. Jahrhundert), das Spätmittelalter (ab Mitte 13. bis 16. Jahrhundert) und die Neuzeit (17. Bis Mitte 18. Jahrhundert) Von den in der fränkischen Zeit entstandenen Kirchen sind oft nur noch Mauern und Reste übrig geblieben. Im baulichen Originalzustand befindet sich St. Martin, eine alte Pfarrkirche in Cazis.

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Schloss Brandis in der Bündner Herrschaft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Im Schloss Brandis in Maienfeld befindet sich heute ein Restaurant, welches für seine hervorragende Küche und Gastlichkeit bekannt ist. Familienfeiern und Firmenanlässe finden hier in rustikalen alten Sälen statt und die Atmosphäre des mittelalterlichen Bauwerkes macht neugierig auf die Geschichte des Schlosses. Maienfeld wurde im 1. Jahrhundert - aufgrund seines Standortes an der Kreuzung des Weges nach Zürich und Bregenz - von den Römern als Zollstätte genutzt. Es wird vermutet, dass es zu dieser Zeit eine römische Besatzung gab, die entsprechende Verteidigungsanlangen erstellte. Möglicherweise steht der Turm des Schlosses an der Stelle, wo sich einst eine römische Feste befand. Er wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert durch die Grafen von Bregenz erstellt, welche zu jener Zeit in dieser Region herrschten.

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Das Kirchner Museum in Davos - schlichte Architektur für expressionistische Kunst

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Davos im Kanton Graubünden ist nicht nur ein über die Schweiz hinaus bekannter Kur- und Wintersportort. Berühmt wurde die kleine Stadt unter anderem auch durch den erstmals 1924 erschienenen Roman "Der Zauberberg" von Thomas Mann, der später auch verfilmt wurde sowie den deutschen Maler des Expressionismus und Mitbegründer der Künstlergruppe "Die Brücke", Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938). Kirchner lebte die letzten 21 Jahre von 1917 bis zu seinem Tod in der Nähe von Davos, zunächst in einer Hütte auf der Stafelalp, dann im Haus in den Lärchen (Davos Frauenkirch), schliesslich im Haus auf dem Wildboden. Inspiriert von der Stadt und der Landschaft, schuf er dort einen grossen Teil seiner Werke. 1938 beging er mit einem Schuss ins Herz Selbstmord. Lange Zeit sah die kunstgeschichtliche Forschung die Ursache für die Selbsttötung in der Diffamierung seiner Kunst in Deutschland.

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