Das keltische Erbe der Schweiz

Auf Münzen und Briefmarken wird die Schweiz „Helvetia“ genannt – eine gerechte Bezeichnung, weil sie keiner und daher jeder der vier Landessprachen zugehört. Die gleichnamige Frauenfigur, die die Schweiz versinnbildlicht, ziert die Ein-, Zwei- und Halb-Fränkler. Und jedes Schulkind lernt, dass das Autokennzeichen CH für „Confederatio Helveticorum“ steht. Über die Helvetier bzw. das keltisch-helvetische Erbe der Schweiz wird in den Schulen jedoch wenig gelehrt und auch allgemein wenig berichtet. Dabei hat das geheimnisvolle Volk in der Schweiz viele interessante Spuren hinterlassen, die für Neugierige nicht schwer zu finden sind.

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Die Walliser Kantonshauptstadt Sion ist eine der ältesten Alpensiedlungen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wie Ausgrabungen beweisen, war die Region der Walliser Kantonshauptstadt, bereits im Jahre 3500 v. Chr. besiedelt. Damit gilt sie als eine der ältesten Alpensiedlungen. Sie ist seit dem Jahr 565 Bischofssitz des Kantons Wallis, welcher erst vor rund 200 Jahren, nämlich 1815 der Eidgenossenschaft beitrat. Der Name Sion (Sitten) ist auf die Kelten zurückzuführen, welche in der Eisenzeit auf dem Felsenhügel über der Stadt lebten. Von den Seduni stammt die Ortsbezeichnung Sedunum. Auf jenem Felsen thront seit 1294 das für den Bischof Bonifaz de Challant erbaute Schloss Tourbillon. Stark beschädigt im Krieg mit den Savoyern, musste die Burg 1447 wieder aufgebaut werden.

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Kulturstadt Genf – Historie und Moderne am Genfer See

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wahrzeichen der Stadt Genf ist nicht etwa ein Denkmal, ein historisches Gebäude oder eine Skulptur, sondern eine bis zu 140 Meter hohe Wasserfontäne im Genfer See: der Jet d'eau. Hierbei handelte es sich ursprünglich um ein einfaches Druckablassventil einer 1885 erbauten Druckwasserleitung, mit deren Hilfe die Genfer Juweliere ihre Maschinen betrieben. Sechs Jahre später beschloss die Genfer Regierung, die Fontäne als Wahrzeichen der Stadt zu nutzen, setzte sie ins Seebecken um, erhöhte den Wasserdruck und beleuchtete den Strahl. Natürlich besitzt die Stadt Genf im südwestlichsten Zipfel der Romandie auch handfeste Baudenkmäler sowie eine historische Bausubstanz, die sich dank moderner Denkmalpflege sehen lassen kann. Möglicherweise konnten sich die Stadtoberen nicht für eines der vielen historischen Gebäude entscheiden und wählten deshalb den Jet d'eau als Wahrzeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. Im viergeteilten Stadtgebiet findet sich eine Vielzahl an Museen, die sich mit der Kulturgeschichte und der Entwicklung der heute französischsprachigen Schweiz befassen sowie zahlreiche alte Kirchen, Bauwerke und Denkmäler von kulturhistorischem Wert. Genf kann auf eine über 2.000 Jahre alte Entstehungsgeschichte zurückblicken.

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