Claudia Göpel

Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer nach einem besonderen Ausflugsziel im Kanton Aargau sucht, ist mit einem Besuch des Schlosses Hallwyl gut beraten. Es ist eines der bekanntesten und schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Mit der Grösse der Habsburg kann das Wasserschloss Hallwyl zwar nicht mithalten, es ist aber dennoch eine Attraktion für Reisende und Geschichtsinteressierte und im Denkmalschutzinventar des Kantons Aargau verzeichnet. Dieser ist seit 1994 Eigentümer des Schlosses. Schloss Hallwyl liegt am nördlichen Ende des Hallwilersees. Die beiden Teile des Schlosses stehen auf zwei Inseln im Aabach. Der ursprüngliche Bau war ein Wohnturm, der im 13. Jahrhundert von den Herren von Hallwyl errichtet wurde. Der Turm war auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben. Im Jahr 1265 kam unmittelbar am Bachufer eine Erweiterung dazu. Im Erdgeschoss entstand ein Palas mit Vorratsräumen. Der Begriff Palas bezeichnet einen saalähnlichen, oft repräsentativen Bauteil einer mittelalterlichen Burg. Erstes und zweites Obergeschoss wurden zu Wohnräumen ausgebaut.

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Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Grüezi! In diesem Bericht geht es weder um die Denkmalpflege noch um ein Baudenkmal, auch nicht um eine Sehenswürdigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Wiese in der Urner Gemeinde Seelisberg am Westufer des Urnersees: das Rütli. Für die Schweizer gilt dieses, etwa fünf Hektar grosse Areal als die "Wiege der Schweiz". Happy Birthday Switzerland: Diese Glückwünsche können wir aktuell in allen Medien hören, sehen und lesen. Doch was hat es mit dem Rütli auf sich und wie wird die berühmte Wiese heute genutzt?

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 1

[vc_row font_color="#000000"][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In den Berner Altstadt-Gassen stinkt es penetrant. Nicht etwa nach Abfällen, denn die Berner sind saubere Eidgenossen, sondern nach Urin, nach menschlichem Urin. Bern hat zu wenig öffentliche Toiletten. Wenn man(n) nach Beizenschluss unterwegs ist, dann muss eben auch mal eine Hausecke oder ein Hauseingang als Pissoir herhalten. Nicht nur die sommerliche Hitze, auch die Denkmalpflege verschärft das geruchsintensive Problem.

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Locarno – ein Traum für Urlauber, eine Herausforderung für den Denkmalschutz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Stadt Locarno mit ihren angrenzenden Gemeinden Muralto, Minusio und Orselina ist für Touristen ein architektonischer Leckerbissen. Die Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz Piazza Grande bildet das Herzstück von Locarno. Ein Platz, dessen eleganten Häuser Geschichte atmen und dessen Atmosphäre man in einem der vielen Strassencafés im Schatten der Laubengänge geniessen kann. Jedes Jahr im August findet auf dem Piazza Grande das "Internationale Filmfestival Locarno" statt. Das sonnenverwöhnte Areal rund um Locarno mit über 2.300 Sonnenstunden im Jahr bietet eine Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten, die aufgrund des subtropischen Klimas eine grosse Verantwortung für die Verantwortlichen der Denkmalpflege in der Schweiz darstellen.

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