Haus Bethlehem in Schwyz - das älteste Holzhaus in Europa

Bei archäologischen Untersuchungen mehrerer Häuser im Jahr 1987 rückte das Haus Bethlehem in Schwyz in den Blickpunkt der Denkmalpflege. Wie sich herausstellte, wurde das Gebäude bereits im Jahr 1287 oder ganz kurz danach errichtet - eine Entdeckung, die in der Schweiz und auch im Ausland Staunen erregte, denn bis dahin glaubte niemand, dass sich Holzhäuser aus mittelalterlicher Zeit bis heute erhalten haben. Haus Bethlehem wurde also vier Jahre vor der Zeit errichtet, als die drei Urkantone sich zu einer Allianz zusammenschlossen und den Grundstein für die heutige Eidgenossenschaft legten.

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Ferien-Hit für Kinder: Archäologie erleben

Nach alten Schätzen und verborgenen Geheimnissen graben – das hat Kinder wie Erwachsene seit jeher fasziniert. Doch wie arbeitet ein Archäologe eigentlich? Darüber informiert die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt vom 4. bis zum 8. Juli 2016 erneut mit dem beliebten Kinderworkshop. Kinder von 6 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen, in diesem dreistündigen Workshop Spannendes rund um das Thema Archäologie zu erfahren.

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Glarner Baukultur – eine öffentliche Momentaufnahme

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens beleuchtet das Glarner Architekturforum den aktuellen Stand der Glarner Baukultur. Diese spiegelt das Erbe des Kantons Glarus wider, dessen Szenerie von alpiner Landschaft und früher Industriekultur geprägt ist. Die öffentliche Momentaufnahme findet am 22. Juni 2016 im „Hänggiturm Blumer & Co.“ in Schwanden statt. Im Glarnerland prägen Höhenunterschiede von 450 m ü. M. im Talboden bis über 3000 m ü. M. das Landschaftsbild. Ein Grossteil des eindrücklichen Alpentals zählt zum UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona.

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Der Kanton Aargau und seine Türme

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Aargau kann nicht mit hohen Bergen locken. Aber hoch hinaus kann man hier trotzdem, schliesslich gibt es auf dem Gebiet des Kantons eine beachtliche Anzahl von Türmen. Diese reichen teilweise bis in die spätromanische Zeit zurück. Um deren Erhalt kümmert sich nicht nur die Denkmalpflege, sondern vor allem die Archäologie. Dagegen fallen die Türme aus dem Mittelalter oft unter Heimat- und Denkmalschutz und können zu bestimmten Zeiten besucht werden. Für Aus- und Weitblicke muss im Aargau niemand Gipfel erklimmen: Im Kanton Aargau nimmt man Treppenstufen unter die Sohlen und geniesst die Vogelperspektive von einem Turm aus. Auf der Plattform einer dieser mittelalterlichen Bauwerke zu stehen, ist schon aufgrund der Jahrhunderte alten Geschichte ein eindrückliches Erlebnis.

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Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht

Die wilde und zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri war über viele Jahrhunderte hinweg eine äusserst schwierig zu überwindende Barriere für Reisende auf der Gotthard-Route. Der Tod lauerte an jedem Abgrund. Um das Jahr 1200 haben wahrscheinlich die Walser aus dem Urserental bei der Anlage eines abenteuerlichen Saumwegs die ersten Brücken über die Reuss gebaut. Heute ist dort die Konstruktion der zweiten und dritten Teufelsbrücke zu bewundern. Der Name stammt aus einer alten Sage über die erste Teufelsbrücke aus dem 13. Jahrhundert.

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