Schadstoffsanierung vor Restaurierung des Glockenturms der Klosterkirche Wettingen

Die Klosterkirche in Wettingen wird zurzeit umfassend restauriert. Im Rahmen von Sondierungsarbeiten zur Vorbereitung der geplanten Restaurierung des Glockenturms wurden unter der Aussenverkleidung Gebäudeschadstoffe entdeckt. Diese werden ab nächster Woche von einer spezialisierten Fachfirma sachgerecht und fachmännisch entfernt und entsorgt.

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Traditionelles Handwerk als Zukunftskompetenz: Ausbildung im Fokus

Handwerk ist gelebte Geschichte – und zugleich Zukunftstechnologie. In der Denkmalpflege und im Bauwesen zeigt sich, dass traditionelle Fertigkeiten unerlässlich bleiben, um Qualität, Nachhaltigkeit und kulturelle Identität zu sichern. Während digitale Werkzeuge und automatisierte Prozesse Einzug in die Bauwelt halten, gewinnen handwerkliche Fähigkeiten wieder an Bedeutung. Sie sind Träger von Wissen, das über Generationen entstanden ist, und sichern den fachgerechten Umgang mit historischen Materialien und Konstruktionen. Doch der Nachwuchs wird knapp. Die Ausbildung im traditionellen Handwerk entscheidet, wie viel dieses Wissens in die Zukunft getragen wird.

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Architekturgeschichte vermitteln: Warum Baukultur Bildung braucht

Baukultur ist Teil kollektiver Identität. Sie prägt Städte, Dörfer und Landschaften – und erzählt Geschichte durch Mauern, Materialien und Räume. Wer Architekturgeschichte versteht, erkennt, was erhaltenswert ist, und gestaltet Zukunft mit Bewusstsein für Herkunft. In einer Zeit, in der Neubauten schneller entstehen als je zuvor, droht Wissen über historische Bauweisen und kulturelle Zusammenhänge verloren zu gehen. Dabei ist Baukultur kein Luxus, sondern Grundlage gesellschaftlicher Orientierung. Architekturgeschichte zu vermitteln heisst, das Verständnis für Qualität, Kontext und Verantwortung zu stärken – bei Fachleuten ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit.

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Smart Monitoring in der Denkmalpflege: Wie Sensorik historische Bauwerke schützt

Der Erhalt historischer Bauwerke erfordert Fingerspitzengefühl und Fachwissen.Witterung, Materialermüdung und die Auswirkungen des Klimawandels setzen vielen Denkmälern zunehmend zu. Dabei gilt: Je früher ein Schaden erkannt wird, desto besser lässt sich reagieren – idealerweise bevor sichtbare Veränderungen auftreten. Hier setzt das Smart Monitoring an. Mit modernen Sensoren und digitalen Auswertungen wird der Zustand von Gebäuden kontinuierlich überwacht, ohne in die historische Substanz einzugreifen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Smart Monitoring in der Denkmalpflege funktioniert, welche Daten erhoben werden und welche Herausforderungen es geben kann.

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Churer Obelisk: Neue Tafeln korrigieren Gründungsdatum des Freistaats Graubünden

Auf dem Regierungsplatz in Chur steht seit 1881 ein Denkmal in der Form eines Obelisken. Er erinnert an die Gründung Graubündens als "Freistaat der Drei Bünde" und nennt als Gründungsdatum das Jahr 1471. Heute datiert man diese Gründung aber auf das Jahr 1524. Neue dreisprachige Informationstafeln schaffen nun Klarheit.

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Hotel Scaletta S-chanf: Historisches Engadiner Haus startet in neue Zukunft – ein Spatenstich

Am 7. November 2025 beginnt mit einem symbolischen Spatenstich der Umbau des traditionsreichen Hotel Scaletta in S-chanf – ein Meilenstein für den Erhalt des historischen Gebäudes und die Belebung des Dorfbildes. Nach Jahren der Vorbereitung und intensiver Planung setzt die Stiftung Scaletta S-chanf mit dem offiziellen Baustart ein starkes Zeichen für den Erhalt eines einmaligen Kulturguts und die Zukunft eines bedeutenden Hauses im Engadin.

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Räume der Erinnerung: Denkmalpflege als kulturelles Erzählen

Denkmalpflege bewahrt nicht nur Bauten, sondern Erzählungen. Jede Mauer, jede Schicht und jeder Raum trägt Erinnerung, die Gesellschaft formt und Identität stiftet. Gebäude sind Zeugen. Sie erzählen von Epochen, Konflikten, Fortschritt und Alltag. Denkmalpflege interpretiert diese Geschichten, ohne sie zu verändern. In der Schweiz – einem Land mit dichtem historischen Erbe – bedeutet der Umgang mit alten Räumen, zwischen Schutz und Weiterentwicklung zu vermitteln. Dabei wird jedes restaurierte Haus zu einem Kapitel kollektiver Erinnerung.

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Fassaden lesen lernen: Architekturgeschichte im Detail

Fassaden sind mehr als Hüllen. Sie erzählen von Epochen, Techniken und Idealen – und bilden ein lesbares Archiv der Baugeschichte. Wer historische Gebäude betrachtet, sieht nicht nur Stein, Stuck und Fenster, sondern Zeitspuren. Fassaden fungieren als Dokumente gesellschaftlicher Entwicklung. In der Denkmalpflege entscheidet die Fähigkeit, sie zu lesen, über die Qualität der Restaurierung. Jedes Ornament, jedes Material, jede Fuge spricht von handwerklicher Logik und kulturellem Kontext.

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Innenraumerhaltung – historische Oberflächen und Dekore

Historische Gebäude erzählen ihre Geschichte nicht nur durch Fassaden und Dächer, sondern auch durch ihre Innenräume. Stuckdecken, Wandmalereien, Tapeten und Holzböden sind Träger von Geschichte, Handwerkskunst und Identität. Ihre Erhaltung stellt Denkmalpfleger und Restauratoren vor besondere Herausforderungen. Während Aussenflächen meist besser dokumentiert und sichtbarer im Fokus stehen, sind die Innenräume oft empfindlicher, schwerer zugänglich und stärker von Nutzungseinflüssen betroffen. Der folgende Beitrag zeigt, wie die Erhaltung historischer Oberflächen gelingt.

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Kirchen, Burgen, Bürgerhäuser: Architektonische Vielfalt im Erbe der Schweiz

Die Schweiz besitzt eine aussergewöhnliche architektonische Dichte. Kaum ein Land vereint auf so engem Raum mittelalterliche Burgen, sakrale Bauten und bürgerliche Architektur mit solcher Vielfalt und Erhaltungsqualität. Diese Bauwerke sind weit mehr als historische Zeugnisse – sie verkörpern kulturelle Identität, handwerkliches Wissen und gesellschaftliche Entwicklung. Ihr Erhalt ist nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine historische und wirtschaftliche Aufgabe.

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Landschaft und Baukultur: Wie Ortsbilder geschützt und weiterentwickelt werden

Die Schweizer Baukultur ist untrennbar mit der Landschaft verbunden. Zwischen See, Tal und Stadt prägen gewachsene Strukturen das visuelle Gedächtnis eines Landes. Der Schutz dieser Ortsbilder ist mehr als ästhetisches Anliegen – er ist Teil kultureller Identität und Ausdruck verantwortungsvoller Planung. Ortsbilder erzählen Geschichte. Sie verbinden Architektur, Topografie und gesellschaftliche Entwicklung zu einem lebendigen Ganzen. Der Umgang mit ihnen entscheidet, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einklang gebracht werden.

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Mauern erzählen Geschichte: Wie Bauanalyse vergangene Epochen lesbar macht

Jede Mauer ist ein Archiv aus Stein, Holz und Putz – Schicht für Schicht erzählt sie Geschichte. Bauanalyse übersetzt dieses stille Wissen in Erkenntnis, sichtbar durch handwerkliche Spuren und architektonische Logik. In der Denkmalpflege beginnt jede Restaurierung mit dem Lesen des Bestands. Mauern, Fugen, Farbreste und Werkzeugspuren verraten, was über Jahrhunderte gewachsen ist. Bauanalyse macht diesen verborgenen Text sichtbar – sie verbindet Handwerk, Wissenschaft und Beobachtung zu einer Art Archäologie der Architektur.

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Kulturerbe erfahrbar machen: Wie Vermittlung und Teilhabe Geschichte erhalten

Kulturerbe lebt nicht nur in Mauern, sondern in Köpfen – und dort entsteht Bindung. Erst durch Vermittlung wird Geschichte erfahrbar, Bedeutung sichtbar und Identität lebendig. Denkmalschutz ist mehr als Bewahren von Steinen. Er bedeutet auch, Menschen für historische Substanz zu sensibilisieren. Ob Museum, Bauwerk oder archäologischer Fund – nur wer versteht, was Geschichte erzählt, erkennt ihren Wert. Vermittlung wird damit zur zweiten Säule der Denkmalpflege: nicht Ergänzung, sondern Voraussetzung für Akzeptanz und Erhaltung.

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Holzschutz und Schädlingsbefall in historischen Bauwerken

Holz zählt seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Baustoffen in der Schweiz. Dachstuhl, Täfer, Fachwerk oder Boden – in historischen Bauwerken prägt es die Konstruktion und das Erscheinungsbild. Vorteile wie das natürliche Aussehen, gute Bearbeitungsmöglichkeiten und und regionale Verfügbarkeit machten es zu einem zentralen Werkstoff. Gleichzeitig ist Holz ein lebendiges Material, das auf Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und biologische Einflüsse reagiert. Gerade in älteren Gebäuden treten daher immer wieder Schäden durch Pilz- oder Insektenbefall auf. Diese beeinträchtigen nicht nur die Tragfähigkeit der Holzkonstruktion, sondern gefährden auch den Erhalt originaler Substanz. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr zu den Ursachen biologischer Holzschädigung, Strategien zur Prävention und Sanierung und lesen, wie sich historische Holzkonstruktionen dauerhaft und nachhaltig erhalten lassen.

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Mörtel ist nicht gleich Mörtel: Warum das Bindemittel über Erfolg oder Schaden entscheidet

Ein sorgfältig gewählter Mörtel kann ein Baudenkmal schützen – ein falsch gewählter kann es zerstören. Der Schlüssel zur nachhaltigen Erhaltung historischer Mauern liegt oft im unscheinbaren Mörtel. Ob Restaurierung, Ausbesserung oder Ergänzung – das Bindemittel entscheidet über Langlebigkeit, Kompatibilität und Feuchtigkeitsverhalten des gesamten Baukörpers. Im Folgenden werden die Zusammenhänge, Auswahlkriterien und Risiken beleuchtet.

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Tradition trifft Innovation: Junge Architekten im Dialog mit historischer Substanz

Der Brückenschlag zwischen Alt und Neu ist heute nicht mehr nur gestalterische Aufgabe, sondern kulturelle Verpflichtung – junge Architektinnen und Architekten formen mit Mut und Respekt das Erbe fort. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit, Identität und technischer Fortschritt zusammenspielen, wachsen visionäre Entwürfe aus der Schnittstelle von Denkmalpflege und zeitgenössischer Architektur. Der folgende Artikel beleuchtet Methoden, Risiken und Erfolgsmodelle, wie junge Planende das historisch Gewachsene weiterentwickeln können.

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Naturgefahren und Denkmalpflege - Schutz historischer Bauten

Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Murgänge, Lawinen, Steinschlag oder Erdbeben hinterlassen deutliche Spuren an Gebäuden und Kulturgut. Durch den Klimawandel nehmen die Häufigkeit und die Intensität dieser Ereignisse zu. Das erfordert besondere Aufmerksamkeit von Fachleuten und Behörden, um den baulichen Zustand und die langfristige Erhaltung historischer Bauten sicherzustellen. Die Unwettersommer der letzten Jahre verursachten beispielsweise im Kanton Zug Schäden in Millionenhöhe an historischen Gebäuden. 2021 führte Oberflächenabfluss nach Starkregen zu Schäden von über 13 Millionen Franken. Ähnliche Ereignisse in Graubünden oder im Wallis haben gezeigt, wie verletzlich historische Bausubstanz gegenüber plötzlichen Naturgefahren ist. Der Schutz von Baudenkmälern erfordert daher eine kontinuierliche Anpassung an neue Risikolagen. Wie Denkmäler und historische Bauten am besten vor Naturgefahren geschützt werden, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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