30. September 2025

Naturgefahren und Denkmalpflege - Schutz historischer Bauten

Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Murgänge, Lawinen, Steinschlag oder Erdbeben hinterlassen deutliche Spuren an Gebäuden und Kulturgut. Durch den Klimawandel nehmen die Häufigkeit und die Intensität dieser Ereignisse zu. Das erfordert besondere Aufmerksamkeit von Fachleuten und Behörden, um den baulichen Zustand und die langfristige Erhaltung historischer Bauten sicherzustellen. Die Unwettersommer der letzten Jahre verursachten beispielsweise im Kanton Zug Schäden in Millionenhöhe an historischen Gebäuden. 2021 führte Oberflächenabfluss nach Starkregen zu Schäden von über 13 Millionen Franken. Ähnliche Ereignisse in Graubünden oder im Wallis haben gezeigt, wie verletzlich historische Bausubstanz gegenüber plötzlichen Naturgefahren ist. Der Schutz von Baudenkmälern erfordert daher eine kontinuierliche Anpassung an neue Risikolagen. Wie Denkmäler und historische Bauten am besten vor Naturgefahren geschützt werden, erfahren Sie im folgenden Artikel.

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