Sanierung der Pfarrkirche in Bünzen ausgezeichnet

04.01.2016 |  Von  |  Projekte  | 

Der Schweizer Denkmalpreis 2015 ging am 8. Dezember nach Bünzen im Kanton Aargau. Mit dem Preis honorierte die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) die meisterhafte Renovierung und Innensanierung der Bünzener Pfarrkirche St. Georg und Anna.

Das 1860/1861 erbaute Gotteshaus ist die älteste neugotische Kirche im Freiamt und wurde zwischen 2012 und 2014 aufwendig restauriert. Dabei konnten auch die 1931 überstrichenen Trompe-l’oeil-Malereien rekonstruiert werden. In der Begründung der Konferenz zur Preisvergabe hiess es, der fast vollständig erhaltene Innenraum der Bünzener Kirche sei nun einer der schönsten Sakralräume des Historismus in Aargau.

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Bauen extrem – Sanierung der Hochalpin-Hütte „Refuge de L’Aigle“

30.12.2015 |  Von  |  Projekte  | 

3450 Höhenmeter, bis zu 215 km/h Windstärke, Temperaturgefälle von bis zu 40 °C und meterhoher Schnee auf dem Dachfirst – die Hochalpin-Hütte „Refuge de L’Aigle“ am Meije muss Extreme aushalten. Extreme Anforderungen stellte deshalb auch die Sanierung der 1911 erbauten Berghütte.

„Bauen am Berg erfordert eine perfekte Choreographie“, sagt Architekt Jaques Félix-Faure zu seinem dritten Alpin-Projekt, dem Refuge de L´Aigle. Dem Corps du Ballet, das die alte Berghütte am Meije in 3.450 Metern Höhe modern in Szene setzte, zollte auch der „Constructive Alps 2015“, der schweizerisch-liechtensteinische Architekturpreis für nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen, respektvolle Anerkennung.

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Architekturpreis „Constructive Alps“ ehrt zwei Projekte der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“

21.12.2015 |  Von  |  Projekte  | 

Mit dem Preis „Constructive Alps 2015“ haben die Schweiz und Liechtenstein am 30. Oktober wieder nachhaltige Bauten in den Alpen ausgezeichnet.

Die Ehre wurde dieses Jahr auch zwei Objekten der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“ zuteil: Das Türalihus in Valendas (Kanton Graubünden) erhielt den 2. Preis, und das Belwalder-Gitsch Hüs in Grengiols (Kanton Wallis) konnte mit 31 weiteren Kandidaten in die Endrunde einziehen.

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Umstritten: Ältestes Holzhaus Europas soll wiederaufgebaut werden

Das uralte Schwyzerhaus ist erwiesenermassen mindestens 100 Jahre älter als die Eidgenossenschaft selbst und galt bis zu seinem Abriss als ältestes Holzhaus Europas. Es stand im mittelalterlichen Flecken von Schwyz im Kanton Schwyz und wurde bereits 2001 unter scharfen Protesten des Schweizerischen Heimatschutzbundes und der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) abgetragen und eingelagert.

Das als Nideröst bekannte, geschichtsträchtige Holzhaus sollte zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle wiederaufgebaut werden. Dieses Vorhaben scheiterte bislang an finanziellen Schwierigkeiten, denn der fachgerechte Wiederaufbau würde mehrere Millionen Schweizer Franken kosten, Schätzungen gehen von zwei Millionen aus. Geld, das die Verantwortlichen der Denkmalpflege nicht aufbringen können.

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Historische Eisenbahnen – eine Herausforderung für die Schweizer Denkmalpflege

16.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege, Projekte  | 
In der NZZ schreibt Kilian T. Elsasser (ehemaliger Kurator Schienenverkehr des Verkehrshauses der Schweiz und Geschäftsführer der BLS-Stiftung) aktuell über die Notwendigkeit der gezielten Erhaltung historischer Lokomotiven wie „Tigerli“ und „Blauer Pfeil“. Er ist der Meinung, dass die denkmalgeschützten Schmuckstücke viel öfter in Betrieb sein müssen, um Denkmalschützer und Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Loks dürfen nicht in Museen verstauben und sollen nicht nur für Eisenbahn-Fans sichtbar sein.

Hand aufs Herz, wann waren Sie zuletzt in einem Eisenbahnmuseum? In der Schweiz gibt es acht davon. Die drei bekanntesten Museen, in denen Fans die Eisenrösser bestaunen können, befinden sich in Luzern, Graubünden und Zürich. Das nicht öffentliche Eisebahndepot für historische E-Loks befindet sich in Burgdorf. Hier sind persönliche Führungen nach Anmeldung möglich.

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