Im Stollen der 2. Gotthardstrassenröhre wurden sehr schöne Kristalle geborgen

Der Berg gibt die ersten Schätze frei: Im Stollen für die 2. Gotthardstrassenröhre wurden rund 300 Meter vom Portal entfernt phänomenale Kristalle geborgen. Fachleute kommen deswegen ins Schwärmen. Ende September 2022 konnte die Mineralienaufsicht des Kantons Uri im Stollen für den Bau der 2. Strassenröhre am Gotthard einen bemerkenswerten Kristallfund sichern. Zahlreiche schöne Quarzstufen sowie Rosafluorite oder Apophyllite konnten geborgen werden. Insbesondere die Rosafluorite lassen staunen: Die Qualität der Steine tief aus dem Innern des Berges ist herausragend.

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Amt für Denkmalpflege und Archäologie Zug im Dienst des kulturellen Erbes

Der Kanton Zug besitzt ein reichhaltiges und vielfältiges Kulturerbe. Die archäologischen Fundstellen und Funde sowie die Baudenkmäler sind Teil unserer kulturellen Identität und unserer Heimat. Die ältesten archäologischen Funde stammen aus der Steinzeit. Das älteste erhaltene Baudenkmal, die Burg Zug, reicht ins 12. Jahrhundert zurück. Das jüngste Denkmal ist das Schulhaus Röhrliberg in Cham, das 1973 bezogen wurde.

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Gold fürs Jenseits: Schmuck aus einem mittelalterlichen Gräberfeld

Die Entdeckung eines alamannischen Friedhofes aus der Zeit um 600 n. Chr. in Eschenz vor einigen Jahren war eine Überraschung. Die Bearbeitung der Grabbeigaben wurde durch die Bergung von «Blöcken» ins Labor verlagert. Bei den Freilegungen kamen exquisite Gegenstände zum Vorschein. Nebst Schmuck aus Edelmetall fanden sich Kaurischnecken aus warmen Meeren und reich verzierte Gefässe aus Ton. Die Grabbeigaben geben Auskunft über Stand und Rang, sie sind somit Zeugen einer wohlhabenden Gesellschaft, die ihre Verstorbenen mit persönlichen Gegenständen zur letzten Ruhe bettete.

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Kanton Thurgau: Klostererlebnistage - Führung zum Thema Haustiere im 19. Jahrhundert

Haustiere im 19. Jahrhundert sind in erster Linie Arbeitstiere. Darunter fallen nicht nur Schwein, Rind und Pferd, sondern auch Hund und Katze. Ihr wirtschaftlicher Nutzen steht klar im Zentrum. Seither hat sich der Stellenwert von Tieren in unserer Gesellschaft stark verändert. Anlässlich der Klostererlebnistage führt Historikerin Carmen Aliesch am Samstag, 8. Oktober 2022, Gäste durch das Schaudepot St. Katharinental und thematisiert, wie aus Mäusejägern Schmusekatzen und aus preisgekrönten Zuchtebern Mastschweine geworden sind. Vermenschlichung und Entfremdung: Diese beiden gegenläufigen Begriffe beschreiben die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Tier im Laufe des 20. Jahrhunderts. Einige Tierarten mausern sich zu Lebensbegleitern, andere wie Ochs oder Rind verlieren ihren Status als Arbeitsgefährten und verkommen zu Fleisch- und Milchlieferanten.

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Neue Publikation: Krämerstein – Sanierung und Umbau 2019 – 2021

Neue Architektur-Publikation „Krämerstein – Sanierung und Umbau 2019 - 2021“, Herausgeberin und Bauherrschaft: Gemeinde Horw, Architektur und Bauleitung: a4 architekten gmbh, Fotografin und Buchgestaltung: Daniela Burkart Die Publikation zeigt die schützenswerte Villa Krämerstein und das Pförtnerhaus in Horw - vor, während und nach der Sanierung - als visuellen Rundgang durch die Gebäude und den Park. Die Bilder sowie die Einleitungstexte der Gemeinde, der Architekten und der Denkmalpflege machen deutlich, wie mit viel Respekt vor früheren Bauweisen und Baumaterialien, mit handwerklichem Können und planerischer Umsicht die beiden Gebäude in einen möglichst ursprünglichen Zustand gebracht worden sind.

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Ferien im historischen Stationsgebäude an der Albulalinie

Von 1903 bis Ende der 80er-Jahre empfingen und verabschiedeten die Stationsbeamten in Alvaneu Fahrgäste, die der Albulalinie entlang reisten und fertigten den Warenverkehr ab. In dem heute stillgelegten Bahnhofsgebäude können ab dieser Woche bis zu fünf Feriengäste dort, wo einst der Stationsvorstand mit seiner Familie wohnte, den lebendigen Bahnbetrieb auf der UNESCO Welterbestrecke der Rhätischen Bahn erleben. Im Jahr 1898 wurde mit dem Bau der Albula-Eisenbahnlinie begonnen. Heute zählt sie zusammen mit der Berninaline zum UNESCO Welterbe Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina. Das Ziel der Verbindung war, die abgeschiedenen Bündner Berggemeinden untereinander und mit den europäischen Zentren zu vernetzen und zugänglicher zu machen. Auch heute noch bildet die Strecke durch das Albulatal mit ihrer spektakulären Linienführung eine wichtige Verbindungsfunktion für Personen und Gütertransporte zwischen den Nordtälern, dem Engadin und den Bündner Südtälern bzw. Italien.

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